Best friends forever Teil 2 - Die Schulzeit

GeschichteFamilie, Freundschaft / P12
12.03.2019
20.05.2019
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Auch am Morgen kreisen Samus Gedanken um den gestrigen Tag. Was wenn Lenni wirklich Recht hat? Er hat versucht noch mal mit Riku zu reden, doch der glaubt seinem Trainer und will nichts weiter davon hören. In der Schule fängt er Lenni noch schnell ab und verabredet sich mit ihm für den Nachmittag. Als Lenni zu seinem Platz kommt, sieht ihn Riku fragend an. „Was wollte denn Samu von dir?“ „Er möchte heute Nachmittag mit mir reden.“ „Weißt du worüber?“ „Nein, keine Ahnung.“ Riku kann sich allerdings denken worum es geht. „Hör zu, Lenni, es war ein Unfall und mehr nicht. Macht nicht mehr daraus als es ist.“ „Hast du immer noch dieses Gefühlt?“ „Ja, aber das hat nichts mit Tino oder Janne zu tun. Wenn Samu so weiter macht, dann passiert mit Sicherheit etwas, aber nicht, weil einer der beiden dahinter steckt. Ich hab eher das Gefühlt, das Samu sich selbst in Schwierigkeiten bringt.“ „Hast du ihm das so gesagt?“ „Nein, aber ich habe versucht, ihm das ganze auszureden. Aber er glaubt nicht, das es ein Unfall war, weil dieser Nico wohl die ganze Zeit verfolgt wurde.“ „Und wenn doch was dran ist?“ „Nein, steigert euch da nicht rein, bitte.“ „Ich versuche es Samu auszureden, versprochen. Immerhin habe ich es ihm ja auch eingeredet.“ „Riku, Lenni seit ihr dann auch soweit dem Unterricht zu folgen?“ Der Lehrer sieht sie streng an und Riku und Lenni nicken und sind still.
Am Nachmittag sagt Samu Riku noch, das er sich mit Lenni trifft, um noch mal mit ihm zu reden. Riku versucht es noch einmal, Samu das ganze auszureden, aber ohne Erfolg. Also nickt er nur und geht nach Hause. Zu Hause muss er aber auch wieder an Lennis und Samus Worte denken. Was wenn die zwei recht haben? Er geht zu seiner Mama. „Du Mama?“ „Ja, Riku?“ „Können wir Nico im Krankenhaus besuchen? Ich möchte ihn fragen, wie es zu dem Unfall kam.“ „Können wir machen. Aber warum möchtest du ihn das fragen?“ „Naja, wir haben doch Lenni alles erzählt und der meinte gestern, das vielleicht Tino oder Janne dahinter stecken. Samu hat beim Training gehört, das Nico wohl die ganze Zeit verfolgt wurde, bis es zu dem Unfall kam und da er Samus Trikot anhatte sind die beiden davon jetzt so richtig überzeugt.“ „Und du nicht?“ „Nein, ich habe gestern auch mit meinem Trainer gesprochen, weil ich mich nicht konzentrieren konnte, und der sagte, das solche Unfälle beim Eishockey schnell passieren und das bestimmt keiner der beiden dahinter steckt, da sie doch auch noch Kinder sind. Außerdem glaube ich, das sich die zwei gar nicht mehr an uns erinnern, zumindest Janne.“ „Und was ist mit Tino?“ „Der hat doch eine Therapie gemacht oder macht sie noch.“ „Riku, nicht immer endet eine Therapie erfolgreich. Aber dein Trainer hat Recht, die beiden sind auch noch Kinder und planen mit Sicherheit nicht, wie sie dir das Leben schwer machen können. Na komm, dann fahren wir mal ins Krankenhaus.“
Im Krankenhaus erfahren sie, das Nico bereits auf der Kinderstation liegt und sie zu ihm können. Riku klopft und betritt zusammen mit seiner Mama das Zimmer. „Hallo, bist du Nico?“ „Ja, und du bist?“ „Ich bin Riku, Samus Bruder. Du hast für ihn am Sonntag gespielt.“ „Ja, weil sein Knie noch nicht ganz in Ordnung war.“ Riku nickt. „Darf ich dich fragen, wie es zu deinem Unfall kam?“ „Ja, darfst du. Ich spiele erst seit einer Woche und dadurch das Samu ausgefallen ist und alle anderen Ersatzspieler krank oder verhindert waren, musste ich schon im Spiel ran. Der Gegnerische Spieler hat eine super Manndeckung gemacht und dann bin ich mit ihm zusammengestoßen, er konnte sich zuerst noch halten, während ich gleich zu Boden ging, aber dann ist er mit noch einem Zusammengestoßen, ist auch zu Boden und in meine Richtung geschlittert. Ich konnte nicht mehr ausweichen und so hat er mich mit seinen Schlittschuhen getroffen.“ „Oh, ist es sehr schlimm?“ „Nein, der Schnitt sah erst schlimmer aus, aber sie haben ihn nur genäht.“ „Du wurdest aber nicht von diesem Spieler verfolgt oder absichtlich zu Fall gebracht?“ „Nein, es war meine eigene Dummheit. Wieso fragst du?“ „Naja, ich hatte an dem Tag so ein Gefühl, das Samu etwas passiert und dadurch hat er dann doch nicht gespielt. Tut mir leid, ich wusste doch nicht, das du dich dabei verletzt. Beim Training gestern haben wohl alle erzählt, das der Spieler dich verfolgt hat und nun glaubt Samu, das ein alter Freund von uns dahinter steckt.“ „Das ist Blödsinn, ich war selber Schuld, Samu wäre mit Sicherheit nichts passiert.“ „Kann ich dich noch etwas fragen?“ „Klar.“ „Weißt du, ob ein Tino oder Janne im Team war?“ „Mal überlegen, nein, so hieß bei denen keiner.“ Riku ist erleichtert. „Ich danke dir und gute Besserung noch.“ „Ich hoffe ich kann bald nach Hause, es ist total langweilig hier.“ Riku grinst ihn an und flüstert ihm noch etwas ins Ohr. „Und das hilft?“ „Auf jeden Fall, eigene Erfahrung.“ Und dann reicht Riku ihm noch die Hand und fährt mit seiner Mama wieder nach Hause. Dort macht er dann seine Hausaufgaben und sieht danach zu Uhr. Mittlerweile ist es fünf und Samu ist immer noch nicht zu Hause. Was machen die zwei nur? Riku geht wieder runter und meldet sich bei seiner Mama und sagt ihr, das er kurz zu seinem Papa rüber geht. Aber auch dort ist Samu nicht. Danach klingelt er bei Osmo und von dort telefonieren sie die anderen ab, aber bei keinem ist Samu.  Wo steckt er nur? Wieder zu Hause fragt Riku Klaus, ob Samu schon zu Hause ist, aber Fehlanzeige. Klaus ist darüber nicht sehr erfreut. Er dachte, Samu ist mit Riku zusammen nebenan. „Riku, weißt du, wo Lenni wohnt?“ „Ja. „Dann komm, wir gehen Samu mal abholen.“ Riku nickt, aber sein Gefühl wird mit einem mal immer stärker, so schlimm war es nicht mal am Sonntag. Sie klingeln bei Lenni an der Haustür, erfahren aber auch dort, das die Jungs nicht da sind. Lennis Vater ist nun auch in Sorge und zusammen machen sie sich auf die Suche. Riku schicken sie aber nach Hause, da es schon fast sieben ist und er morgen wieder in die Schule muss. Riku protestiert allerdings gewaltig, muss dann aber einsehen, das er keine Chance hat und er geht traurig nach Hause.
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