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Best friends forever Teil 2 - Die Schulzeit

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
12.03.2019
30.01.2021
388
434.663
9
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Dieses Kapitel
1 Review
 
28.01.2021 1.253
 
Am fünften August ist dann schon der große Tag. Kira hat in der Nacht bei Melina oben geschlafen. Für diesen Tag hat sie sich noch mal ein neues weißes Kleid bestellt, ein schlichtes weißes Sommerkleid, das sie auch später noch tragen kann und Riku noch nicht kennt. Ihr Hochzeitskleid will sie nächstes Jahr bei der kirchlichen Trauung tragen, außerdem passt es auch nicht mehr. Melina hat ihnen Frühstück gemacht und sieht Kira nun lächelnd an. „Du und Riku seit wirklich das perfekte Paar. Man sieht euch richtig an, wie glücklich ihr seit. Du bist das beste, was Riku passieren konnte. So glücklich habe ich ihn noch nie gesehen.“ Kira sieht verlegen weg. Melina lacht. „Ihr werdet auch super Eltern. Ihr hört beide auf euer Gefühl und lasst euch nicht reinreden.“ „Ich hoffe es. Davor hat Riku immer noch Angst.“ Kira streicht vorsichtig über ihren Bauch. Ab und zu spürt sie ihr kleines Wunder schon ganz leicht. „Ich weiß, aber er freut sich sehr auf euer Baby.“ „Das merke ich auch und er lässt sich davon nicht unterkriegen. Ich bin ehrlich gesagt auch sehr froh, dass ihr hier mit uns zusammen wohnt. Riku und Samu treffen sich zwar immer zum Musik machen, aber sie reden auch viel miteinander.“ „Hat Riku dir das gesagt?“ „Nein, er möchte nicht, dass ich mir Sorgen machen. Aber ich merke es immer, wenn er zurück ist, er ist dann noch glücklicher und die Sorgenfalte ist weg. Aber das ist ja auch okay, aufhören wird es erst, wenn er merkt, dass es bei uns nicht so wird, wie bei seinen Eltern damals.“ „Ich nehme an, du hast ihm nicht gesagt, dass du es weißt.“ Kira lacht. „Nein, er gibt sich so viel Mühe es vor mir geheimzuhalten, da möchte ich ihn nicht enttäuschen. Ich denke aber, er weiß es auch selbst.“ „Das glaube ich auch. Jetzt lass uns essen, sonst werden wir nicht rechtzeitig fertig.“ Kira nickt und sie lassen sich ihr Frühstück schmecken.
Unten hat Riku das Frühstück für sich und Samu gemacht. Er ist so aufgeregt, dass er schon seit vier Uhr morgens wach ist. Nun geht er Samu wecken. „Samu, Frühstück ist fertig.“ Der grummelt kurz, steht dann aber auch auf. In der Küche setzen sie sich zusammen an den Tisch und Riku nippt an seinem Kaffee. Essen kann er nichts, ein Problem, dass seit seiner Kindheit besteht und nicht mehr weggeht. „Du solltest was essen, sonst kippst du noch vor dem Ja-Wort um.“ „Ich weiß, aber ich krieg nichts runter.“ „Dann bist du wirklich nervös. Wieso?“ „Ich weiß auch nicht, was, wenn sie doch nein sagt?“ „Das wird sie nicht. Ihr werdet Eltern und es ist normal, dass man vor der Hochzeit nervös ist. Weißt du noch wie nervös Papa war, als er Ruud geheiratet hat?“ „Ja, fast wäre er in Jogginghose losgefahren.“ Riku und Samu lachen. „Ja und die Ringe hätte er auch fast vergessen. Riku, es ist normal, nervös zu sein, aber Kira wird da sein und sie wird ja sagen. Jetzt iss etwas, sonst bist du es, der nicht ja sagen kann.“ Riku lächelt Samu an. Wieder einmal hat sein Freund es geschafft, ihn soweit zu beruhigen, dass er es schafft, etwas zu essen.
Oben machen sich die beiden Mädchen fertig. Kira zieht ihr neues Kleid an und Melina macht ihr die Haare. Auch Kira hat von Natur aus leichte Locken. Sie steckt ihr die Haare leicht hoch und macht ihr ein paar Blumenhaarspangen ins Haar. Danach sieht sie Kira an und lächelt. „Du siehst bezaubernd aus.“ „Danke, darf ich mal in den Spiegel schauen?“ Melina nickt und folgt ihr ins Bad. „Fehlt noch etwas Make Up.“ „Nein, ich schminke mich ja sonst auch nicht.“ „Nicht viel, nur dezent. Vertrau mir.“ Melina schminkt sie noch etwas und danach schaut Kira erneut in den Spiegel. „Wow, danke.“ „Dafür nicht.“ „Weißt du worüber ich immer wieder nachdenken muss?“ „Nein.“ „Wie ist es eigentlich, wenn man die Hochzeitsnacht nicht so verbringt wie eigentlich angedacht? Ich meine, man sagt doch immer, in der Hochzeitsnacht wird die Ehe vollzogen.“ Melina lacht. „Es ist eine alte Tradition, aber bei euch ist es was anderes. Ihr dürft zwar nicht miteinander schlafen, aber ihr könnt euch gegenseitig verwöhnen.“ „Und wenn es für das Baby ...“ „Das wird es nicht. Ihr sollt nicht miteinander schlafen, da im Sperma ein Enzym enthalten ist, dass die Wehen auslösen kann. Kondome sind da auch nicht zu Hundertprozent sicher und deine Ärztin geht halt auf Nummer sicher.“ „Oh, das wusste ich nicht.“ „Und wenn ihr es einmal macht, wird auch nichts passieren. Außer vielleicht, dass dein kleiner Bauchbewohner Purzelbäume macht.“ Kira lacht. „Danke.“ „Dafür nicht.“ Melina schaut aus dem Fenster und sieht Samu und Riku davon fahren, sowie den Rest der Familie. Kurz darauf kommt Klaus vorgefahren. „Wir müssen.“ Kira atmet tief durch und folgt Melina nach draußen. „Klaus begrüßt die beiden freundlich. „Du siehst wundervoll aus.“ „Danke, langsam werde ich wirklich nervös.“ Sie steigen ein und fahren zum Standesamt.
Im Standesamt wartet Riku völlig nervös darauf, dass es endlich losgeht. Ihre Familien sind alle da und es ist auch schon zehn Uhr. Doch von Kira ist noch keine Spur zu sehen. Melina und Klaus sind auch noch nicht da. „Hey, sie kommt bestimmt gleich. Warum hat Klaus sie nochmal abgeholt?“ „Weil Kiras Eltern heute Früh erst gelandet sind und es anders zeitlich nicht machbar gewesen wäre.“ „Ah, verstehe. Sind ihre Eltern schon da?“ „Ja, gerade gekommen. Ihr Papa bringt sie auch rein.“ Samu schaut zur Tür und sieht Kiras Mutter zusammen mit Klaus reinkommen, kurz danach kommt auch Melina. „Samu, wir bräuchten mal ein Schluck Wasser, dann kann es losgehen.“ Riku sieht Melina besorgt an. „Was ist mit ihr? Geht es ihr gut, ist was mit dem Baby?“ „Ganz ruhig, Riku, ihr geht es gut.“ Samu kann nun eins und eins zusammenzählen, während Riku immer noch besorgt Melina ansieht und sie bereits mit weiteren Fragen löchern will, kurz davor, die Hochzeit abzusagen. „Riku, du hast doch selbst erzählt, dass es immer noch mal vorkommt, dass ihr morgens übel ist. Nicht mehr so wie am Anfang, doch manchmal kommt es noch vor.“ Riku nickt. „Und die Aufregung von heute noch dazu.“ Jetzt versteht auch Riku worauf seine Freunde hinaus wollen. „Du meinst ...“ Melina nickt. „Ja, ihr war schon übel, als sie sich angezogen hat und hier mussten wir dann erst mal auf die Toilette. Wir sind gleich da, ihr und dem Baby geht es gut.“ Samu merkt richtig, wie erleichtert Riku ist. Sein Freund freut sich auf das Baby und das merkt man auch. Er genießt zusammen mit Kira die Schwangerschaft, doch er macht sich auch immer noch Sorgen, hat Angst, das den beiden was passiert. Immer wenn diese Angst zu stark wird, kommt er zu ihm, unter dem Vorwand Musik zu machen, und redet mit ihm. Danach geht es ihm besser und sie machen wirklich noch Musik. Sie sagen zwar Kira nichts davon, doch beide wissen, dass sie es weiß. Melina läuft noch mal raus und Riku atmet tief durch. „Geht es wieder?“ „Ja, es ist nur, sie hat sich schon lange nicht mehr übergeben müssen. Was, wenn doch nicht alles okay ist?“ „Das ist es schon. Kira ist sicher genauso nervös wie du und die Hormone sind da ja auch noch. Dir war doch heute morgen auch schlecht.“ Riku nickt. „Und bei Kira wirken die Hormone wie ein Katalysator und verdreifachen dieses Gefühl noch. Entspann dich, sonst bist du der nächste, der auf Toilette verschwindet.“ Riku nickt und atmet noch einmal tief durch.
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