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Best friends forever Teil 2 - Die Schulzeit

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
12.03.2019
30.01.2021
388
434.663
9
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19.01.2021 1.007
 
Am Samstag kommen Samu und Melina zu Riku nach oben. „Hey, Ruud hat erzählt, dass Kira wieder zu Hause ist.“ „Ja, kommt rein.“ Sie setzen sich zu Kira in die Wohnecke. „Wie geht es dir?“ Kira strahlt Riku an. „Super, nur morgens ist mir etwas übel und ich vertrage keinen Kaffee mehr.“ Melina strahlt nun ebenfalls. „Heißt das, du bist schwanger?“ Kira nickt. „In der 6. Woche. Ich muss jetzt natürlich noch sehr vorsichtig sein und liegen, aber es sieht alles gut aus.“ „Musst du die gesamte Schwangerschaft liegen? Wegen der Hochzeit und den Prüfungen.“ „Wahrscheinlich nicht, aber das entscheidet sich erst später. Wenn weiterhin alles so gut läuft, kann die Hochzeit stattfinden, ich darf nur nicht tanzen und im Grunde die ganze Zeit sitzen, dann geht es. Aber da überlegen wir uns dann auch noch was. Wegen den Prüfungen spricht meine Ärztin noch mit der Schule, vielleicht findet sich da auch noch eine Lösung.“ „Ganz bestimmt, ich freu mich so für euch.“ Samu merkt, dass Riku sich zwar freut, aber mit seinen Gedanken schon wieder ganz woanders ist. Die letzte Woche war ziemlich hart für ihn und sie haben viel geredet. „Riku, mir geht da seit gestern so eine Melodie im Kopf rum. Kann ich sie dir mal vorspielen?“ „Klar, warum nicht.“ Riku geht mit Samu ins Musikzimmer. Kira sieht ihm besorgt nach. „Freut sich Riku nicht auf euer Baby?“ „Doch, sehr sogar. Gestern haben seine Augen gestrahlt und man hat gesehen, wie glücklich er ist. Aber er macht sich wieder Gedanken, teilt sie aber nicht mit mir, weil er nicht möchte, dass ich mir zu viele Sorgen mache.“ „Das ist Riku. Ich denke, Samu wird gerade mit ihm reden.“ Kira nickt. „Hast du was mitbekommen? Ich meine, wie es letzte Woche lief.“ „Na ja, Samu ist in der Nacht von Sonntag auf Montag wach geworden, weil er ein ganz komisches Gefühl hatte. Riku hatte wieder diesen Alptraum und diesmal konnte er sich auch daran erinnern. Die beiden haben im Grunde die Woche zusammen verbracht. Samu war jede Nacht bei ihm und auch tagsüber haben sie viel geredet. Samu hat ebenfalls eine Krankschreibung bekommen und nach kurzer Erklärung haben Dr. Virtanen und Freyja auch nichts weiter dazu gesagt und diese akzeptiert.“ „Und er hat sich bei mir entschuldigt, weil er nicht für mich da war. Ich hatte mich bereitst darauf eingestellt, dass es schief geht. Ich hätte für ihn da sein sollen. Immerhin habe ich es ja ausgelöst.“ „Ach Kira, Riku zu verstehen, ist manchmal ziemlich schwierig. Er hat viel durchgemacht und auch vieles verarbeitet, nur manchmal taucht noch ein Punkt wieder auf, der noch nicht ganz verarbeitet ist. Diesmal war es seine Mutter. Er kann sich nicht an die Zeit erinnern und hatte nun Angst, dass er genauso wird. Aber das konnten sie in ganz vielen Gesprächen klären und auch für Nick und Ruud war es ganz gut, darüber endlich mal zu reden. Mach dir deswegen keine Gedanken. Das Riku jetzt wieder so in Gedanken versunken ist und dich nicht mit einbezieht, hat sicher andere Gründe.“ „Und welche?“ „Na ja, zum Beispiel eure Wohnung. Für euch beide ist sie perfekt, aber mit Kind wird es dann sehr eng. Dazu kommt, dass ihr beide kein Geld verdient. Mag harmlos klingen, aber gerade Riku macht sich darüber Gedanken.“ „Oh je, darüber habe ich wirklich noch nicht nachgedacht.“
Im Musikzimmer schaut Samu Riku an. „Was ist das für eine Melodie?“ „Deswegen bin ich nicht mit dir hier. Was geht schon wieder in deinem Kopf vor? Hast du immer noch Angst, wie deine Mutter am Anfang zu reagieren?“ „Nein, ich lasse es auf mich zukommen und habe darüber auch mit Kira gesprochen. Wir wollen auf jeden Fall keine Tipps und Ratschläge von unseren Eltern und wenn sie uns doch welche geben, zusammen darüber reden und dann entscheiden. Ich vertraue ihren Eltern und auch unseren, aber die Angst ist halt doch da.“ „Verständlich, immerhin haben es deine Großeltern ja getan und am Ende ja auch Erfolg gehabt. Was ich mich frage ist, wie es ausgegangen wäre, wenn du damals nicht in den Wald gelaufen wärst und deine Mutter wirklich mit dir bis nach Inari zu Nicks Eltern gekommen wäre.“ „Die Frage habe ich mir auch gestellt. Wahrscheinlich wären wir dann noch eine Familie und wir keine Freunde, oder ich wäre allein mit Papa dort oben. Ist ja auch egal, so wie es gekommen ist, ist es auch gut. Ich habe dadurch dich, die Jungs und Kira kennengelernt.“ „Stimmt, aber was macht dir dann zu schaffen?“ „Es ist, wir verdienen kein Geld. Kiras Stipendium fällt weg und ich bekomme nichts. Das einzige, was wir haben, ist das Kindergeld, dass uns unsere Eltern überweisen. Und dann ist da ja auch noch unsere Wohnung. Wir brauchen dafür nichts zahlen und für uns beide ist sie auch perfekt, doch mit Baby wird es ziemlich eng. Wo sollen die Sachen fürs Baby hin? Klar, du ziehst aus, aber ich möchte das Kinderzimmer nicht auf eine anderen Etage außerhalb unserer Wohnung.“ „Da finden wir auch noch eine Lösung. Wann hat Kira Termin?“ „Am 30.12.“ „Also an Jukkas Geburtstag. Bis dahin ist noch Zeit und wir werden eine Lösung haben. Vertrau mir. Genieße die Schwangerschaft zusammen mit Kira. Es ist euer kleines Wunder und ich sehe, dass du dich wahnsinnig darüber freust. Lass nicht zu, dass diese Gedanken deine Freude trüben.“ „Ich geb mein bestes. Und was machen wir jetzt wegen der Melodie?“ „Ganz einfach, wir sagen, dass du sie nicht gut findest und sie nicht zu uns passt. Außerdem hat Kira dich längst durchschaut.“ „Stimmt auch wieder, ich sollte mit ihr darüber reden. Vielleicht hat sie ja auch eine Idee.“ „Gute Einstellung und jetzt lass uns wieder hoch.“
Am Abend redet Samu noch mit Ruud und Klaus über Rikus Sorgen. Die beiden haben sich auch schon Gedanken darüber gemacht und auch schon eine Idee, aber da müssen sie vorher noch ein paar Dinge klären. Samu ist erleichtert und auch er wird sich noch Gedanken machen. Es muss einfach eine Lösung geben für dieses Problem.
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