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Best friends forever Teil 2 - Die Schulzeit

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
12.03.2019
30.01.2021
388
434.663
9
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Dieses Kapitel
1 Review
 
06.01.2021 1.063
 
Nachdem Sami und Nina weg sind, geht Kira wieder nach oben. „Konntest du den beiden helfen?“ „Vielleicht, die beiden müssen jetzt erst mal miteinander reden und eine Entscheidung treffen.“ „Darfst du mir sagen, um was es geht?“ Riku nickt. „Ja, denn auch ich muss mit darüber reden. Ich habe den beiden meine Hilfe angeboten. Nina ist schwanger und kann ihren Studienplatz nicht aufgeben oder um ein Jahr verschieben.“ „Das verstehe ich sehr gut, die Plätze sind heiß begehrt. Und wie willst du den beiden helfen?“ „Na ja, die Eltern der beiden sind auch noch voll berufstätig und auch Sami kann nicht direkt in Erziehungsurlaub gehen und so früh wollen sie das Kleine auch nicht in die Krippe geben.“ Kira schmunzelt. „Komm zum Punkt Riku.“ Riku lächelt sie unsicher an. „Ich mache doch das Fernstudium und bin daher ja irgendwie den ganzen Tag zu Hause. Ich habe angeboten, auf das Baby aufzupassen, wenn Nina in einer Vorlesung ist.“ „Und passt es mit der Schwangerschaft?“ „Ja, das Studium beginnt erst im Februar.“ Kira nickt. „Und dir wird es sicher nicht zu viel?“ „Bestimmt nicht, ich kann mir die Zeit selbst einteilen und es ist ja auch nicht den ganzen Tag. Ob ich nun vormittags an den Aufgaben arbeite oder am Nachmittag ist doch egal. Es ist ja auch nur ein Angebot und ich weiß noch nicht mal, ob sie es überhaupt annehmen werden.“ „Das finde ich auch sehr lieb von dir.“ „Aber?“ „Nichts aber, natürlich werde ich euch so gut es geht helfen. Für uns ist es ja auch irgendwie ein Test.“ „Du meinst, ob wir bereit für ein Baby sind?“ „Ja, ich weiß das es mit Schwierigkeiten verbunden ist und ich verspreche dir, keine Dummheiten zu machen. Ich weiß, dass du mit mir ein Kind haben möchtest und ich habe mich auch an den Gedanken gewöhnt, dass uns vielleicht nur die Adoption bleibt.“ „Du bist die beste.“ Riku verwickelt Kira in einen leidenschaftlichen Kuss. „Wo wurden wir vorhin noch mal unterbrochen?“ „Lass mich überlegen, du warst dabei meinen Bauch zu küssen.“ „Stimmt!“ Riku grinst und zieht Kiras Pullover aus. „Nur hattest du da nicht so viel an.“ Er beginnt wieder ihren Bauch zu küssen, als es erneut an der Tür klingelt. „Verdammt, wer will jetzt schon wieder was.“ Kira lacht. „Keine Ahnung, Samu vielleicht? Er hat doch diese neue Song Idee und brauch dazu deine Hilfe. Wir können heute Abend da weitermachen.“ Riku sieht sie enttäuscht an, nickt dann aber und geht zur Tür. „Hey, ich habe da grad eine Wahnsinns Idee, die muss ich dir unbedingt vorspielen.“ Riku dreht sich zu Kira um. „Du hattest Recht, bis später.“ Kira lacht und schaut Riku nach. Sie freut sich für Nina und Sami, nur wünschte sie sich auch, dass es bei ihr auch klappen würde. Sie hat nicht gelogen und sich wirklich an den Gedanken einer Adoption gewöhnt, aber sie hätte schon gerne ein eigenes von Riku.
Eine Woche später geht dann auch schon die Schule weiter und es steht wieder mal eine Projektarbeit an. Nina bekommt Alex zugeteilt, der alles andere als nett ist. In der Pause sitzen alle zusammen und reden über das Projekt. „Warum gerade Alex? Er ist so ein Arsch und leiden kann er mich auch nicht.“ „Das wird schon. So wie ich ihn einschätze, wirst hauptsächlich du die Arbeit machen und er wird nichts tun.“ „Das denke ich auch. Da wäre noch was, Riku. Sami und ich haben lange miteinander geredet. Morgen habe ich einen Arzttermin und dann wissen wir, wann der Termin ist. Wir möchten es auf jeden Fall bekommen, eine Abtreibung wollen wir beide nicht.“ „Warte, du bist schwanger, von Sami?“ Osmo und Jukka schauen Nina überrascht an. „Ja, ich habe in den Ferien einen Test gemacht.“ „Und Riku wusste es?“ „Ja, ich brauchte jemanden zum Reden, bevor ich es Sami sagen konnte und Riku ist ein guter Zuhörer. Wir haben uns auch über dein Angebot unterhalten, aber wir sind uns noch nicht sicher, ob wir das Kind behalten wollen oder ob wir es zur Adoption geben. Es gibt viele Paare die sich ein Baby wünschen und keins bekommen können. Denen könnten wir helfen.“ „Das ist ein wundervoller Gedanke und ihr könntet eine liebe Familie finden. Denkt gut darüber nach.“ Nina nickt. „Wir mussten an euch dabei denken …“ „Es gibt auch noch andere Paare, Nina. Ja, ich wünsche mir ein Baby, aber ich möchte es erst selbst versuchen und mein Studium beenden.“ Riku lächelt, er hätte eher damit gerechnet, dass Kira sich über das Angebot freut. „Wir unterstützen euch, wo wir nur können. Denke bitte ganz in Ruhe darüber nach. Nicht das ihr später eure Entscheidung bereut.“ Nina nickt und dann geht es auch schon im Unterricht weiter.
Am nächsten Abend klingelt Sami bei ihnen an der Tür. „Hey, ist alles in Ordnung? Ist was mit Nina oder dem Baby?“ „Nein, beiden geht es gut. Rick, ich kann das nicht, ich bin noch nicht bereit dazu. Nina sagt, es ist in Ordnung und das es ihr auch so geht. Bevor wir zum Arzt sind, haben wir uns mit dem Thema Adoption auseinandergesetzt und waren uns eigentlich einig, dass wir es tun wollen. Aber jetzt habe ich gesehen, wie das kleine Herz schlägt. Ich denke immer noch, dass es besser wäre, aber ist es auch richtig?“ „Hast du es Nina gesagt?“ „Ja, ihr geht es auch so. Sie redet gerade mit Kira. Was sollen wir bloß tun?“ Riku verfrachtet Sami erst mal auf die Couch und holt ein Glas Wasser. In diesem Moment kommen auch Kira und Nina nach oben. „Hey, wie geht es dir?“ „Soweit ganz gut, mir ist morgens nur immer schlecht. Hat Sami es dir schon erzählt?“ Riku nickt. „Am Ende müsst ihr die Entscheidung selbst treffen. Wir können euch nur immer wieder sagen, dass wir euch so gut es geht unterstützen.“ „Ich weiß, aber es ist so verdammt schwer. Bis heute Nachmittag war es einfach, doch jetzt, ich habe es gesehen, unser kleines Wunder.“ „Und habt ihr mit euren Eltern schon geredet?“ „Nein, sie sagen, sie halten sich daraus. Wir sind beide Erwachsen und müssen die Entscheidung selbst treffen. Sie unterstützen uns aber, egal wie wir uns entscheiden.“ „Ihr habt noch Zeit darüber nachzudenken. Es ist keine leichte Entscheidung und ihr solltet euch wirklich sicher sein. Nehmt euch dafür Zeit.“ „Ihr habt ja recht, danke, dass ihr uns immer zuhört.“ „Dazu sind Freunde da.“
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