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Best friends forever Teil 2 - Die Schulzeit

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
12.03.2019
30.01.2021
388
434.663
9
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Dieses Kapitel
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03.01.2021 1.117
 
Anfang Februar gehen Kira und Melina zusammen mit Kiras Mutter nach einem Hochzeitskleid suchen. Sie haben dazu einen Termin in einem Brautmodenladen gemacht und werden nun auch freundlich begrüßt. „Hallo, ich bin Vara, sagt ruhig du zu mir.“ Kira und die anderen begrüßen Vara ebenfalls freundlich und sagen ihr, das Kira die Braut ist. „Hast du schon eine Vorstellung, was du für ein Kleid haben möchtest?“ „Nein, eigentlich habe ich darüber noch gar nicht nachgedacht. Es sollte nur nicht zu teuer sein.“ „Darüber mach dir mal keine Sorgen, mein Schatz. Das Kleid bezahlen dein Vater und ich, egal wie teuer es ist. Es soll schön aussehen.“ „Ja, und Riku soll sprachlos werden, wenn er dich sieht. Man heiratet ja nur einmal.“ „Das können wir doch gar nicht annehmen. Rikus Eltern bezahlen schon die Feier und ihr den Fotografen.“ „Das ist in Ordnung. Vara, such was raus, der Preis spielt keine Rolle.“ Vara nickt und geht auf die Suche nach ein paar Kleidern. „Wann will Riku seinen Anzug kaufen?“ „Wenn ich mein Kleid habe. Melina nimmt dann eine Stoffprobe mit, damit beides zusammenpasst.“ „Verstehe, begleitest du die beiden auch?“ „Nein, das kann Samu sehr gut.“ Vara kommt mit einer Auswahl an Kleidern zurück. „So, hier haben wir ein paar verschiedene Varianten. Ich würde sagen, wir probieren uns einfach mal durch. Schau sie dir in Ruhe an und ich hole noch etwas Sekt für euch.“ Kira nickt und schaut sich die Modelle an. Vara kommt mit einem Tablett zurück und Kira zeigt ihr, welches Kleid sie gerne als erstes probieren möchte.
Samu und Riku sitzen im Musikzimmer und versuchen an einem neuen Song zu arbeiten. Doch so richtig bei der Sache ist Riku nicht. „Hey, lass uns aufhören, du bist mit deinen Gedanken woanders.“ „Tut mir leid. Ich konzentriere mich jetzt, versprpochen.“ „Schon gut, lass uns hochgehen und dann sagst du mir, was dir durch den Kopf geht.“ Sie stellen ihre Gitarren zur Seite und gehen hoch in Rikus kleine Wohnung. „Möchtest du was trinken?“ „Ein Wasser, aber das kann ich mir auch selbst holen.“ Samu folgt Riku und zusammen setzen sie sich mit ihren Getränken auf die Couch. „Also, worüber machst du dir solche Gedanken? Nick geht es doch wieder gut, oder hab ich was verpasst?“ „Nein, Papa hat sich komplett erholt und er fängt Montag auch wieder an zu arbeiten.“ „Was ist es dann?“ „Kira hat die Zusage für ihr Rechtsstudium bekommen.“ „Glückwunsch, dann studiert sie hier in Helsinki?“ „Ja, am ersten September geht es los.“ „Und was ist mit dir?“ Riku steht auf und schaut aus dem Fenster. „Du weißt doch, das diese blöde Kuh an Lehrerin mich immer noch auf den Kiecker hat.“ „Ja, aber du lässt dich von ihr nicht klein kriegen und die Klasse steht auch auf deiner Seite.“ Riku nickt, was das angeht, hat er volle Rückendeckung von seinen Klassenkameraden. „Wir mussten unsere Zeugnisse vorlegen und letzte Woche auch die Halbjahreszeugnisse.“ „Aber du hast doch immer gute Noten.“ Riku nickt. „Aber unsere Klassenlehrer haben für alle, die an die Uni gehen, noch eine schriftliche Beurteilung beigefügt.“ „Warte, sie hat doch nicht etwa ... Nein, bestimmt nicht, das darf sie doch gar nicht, oder doch?“ Riku dreht sich wieder zu Samu um. „Doch sie darf, denn die Beurteilung ist kein Bestandteil der schulischen Leistung, sie soll uns beschreiben, wie wir uns in der Schule verhalten und ob wir oft fehlen oder Interesse zeigen.“ „Aber in den letzten drei Jahren hast du so gut wie nie gefehlt.“ „Ich weiß nicht, was sie da reingeschrieben hat oder ob es wirklich damit zusammenhängt, aber ich habe den Studienplatz nicht bekommen.“ „Das tut mir leid, hast du dich noch woanders beworben?“ Riku schüttelt den Kopf. „Ich möchte hier in Helsinki bleiben. Ich hatte mich auch in Tampere beworben, aber da hab ich die Bewerbung zurückgezogen. Als Papa Weihnachten so krank war und als er hier bei uns ... Ich möchte nicht hier weg, ich kann hier nicht weg.“ Samu geht zu ihm und streicht über seinen Rücken. „Hast du mit Kira schon darüber gesprochen?“ „Nein, sie weiß es noch nicht. Ich habe gefragt, ob ich für andere Fächer in Frage kommen würde, aber auch da wurde ich abgelehnt.“ „Warte, du hast doch der Bewerbung eine Leseprobe beigefügt, ist die denn nicht aussagekräfitger als dieses blöde Schreiben von der Schule?“ „Ich weiß es nicht.“ Es klingelt an der Tür und Riku öffnet. „Telefon für dich, aus Deutschland.“ Riku sieht Samu fragend an, doch der zuckt nur mit den Schultern. Fast eine halbe Stunde später kommt Riku wieder nach oben. „Und?“ „Das war die deutsche Partneruni. Sie nehmen mich auf. Ich hab gesagt, dass ich nicht nach Deutschland kann und der Professor sagte, das ist überhaupt kein Problem. Ich bekomme alle Unterlagen zugeschickt, per Email und muss nur die Abgabetermine einhalten. Er hat sich die Leseprobe durchgelesen und war begeistert. Er kann nicht verstehen, warum ich hier nicht angenommen wurde. Ich kann hier in Helsinki an einer deutschen Uni studieren. Klingt doch irgendwie merkwürdig oder?“ „Nein, das klingt super. Das ist doch die perfekte Lösung. Rick, du schaffst das locker. Musst du in deutsch alles machen?“ „Nein, ich kann alles auf Finnisch einreichen, der Professor kommt ebenfalls aus Finnland und betreut die Studenten, die in der Regel das Auslandsjahr machen, aber er betreut auch die deutschen Studenten. Es wird nur das Pensum sein, was in Deutschland vorgeschrieben ist und die finnische Literatur so gut wie gar nicht vorkommen.“ „Hast du zugesagt?“ Riku nickt. „Ja, ich nehme die Herausforderung an. Aber es kann sein, dass ich vielleicht doch mal nach Deutschland muss.“ „Das kriegen wir hin und nächstes Wochenende kaufen wir deinen Hochzeitsanzug.“ Riku lacht. „Erst muss Kira ihr Kleid haben, du weißt doch, was Melina gesagt hat.“ „Ja und die Mädels sind doch heute unterwegs. Sie finden bestimmt eins.“ „Mal schauen. Danke fürs Zuhören.“ „Dafür nicht. Musik?“ Riku nickt und sie gehen wieder ins Musikzimmer. Diesmal kann sich auch Riku auf die Musik konzentrieren.
Nach ein paar Stunden kommt Kira mit dem gefühlt hundertsten Kleid aus der Umkleidekabine und strahlt. Auch ihre Mutter und Melina sind begeistert. Dieses Kleid passt perfekt zu Kira, schlicht und elegant. „Du siehst bezaubernd aus.“ „Ja, das ist perfekt.“ „Danke, das gefällt mir auch von allen am besten.“ „Also darf es das sein?“ „Ja, das nehme ich.“ „Gut, dann suchen wir noch die passenden Schuhe und dann geht es zum Schneider zur Anpassung.“ Kira nickt und zwei Stunden später ist alles erledigt. „Super, ich habe eine Probe und Samu kann mit Riku den Anzug kaufen. Und in drei Monaten können wir das Kleid abholen. Fehlt noch Schmuck und wir müssen uns noch Gedanken über eine Frisur machen.“ Kira nickt und sie fahren zusammen nach Hause.
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