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Best friends forever Teil 2 - Die Schulzeit

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
12.03.2019
30.01.2021
388
434.663
9
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Dieses Kapitel
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28.12.2020 1.168
 
Zu Hause erfährt er als erstes, dass Samu wieder zurück ist und drüben bei Eve ist. Riku nickt und erzählt, was er im Krankenhaus erfahren hat. Alle sind erleichtert. Er geht noch eben Kira informieren und dann nach nebenan, um auch Eve die guten Neuigkeiten zu erzählen. In der Küche trifft er auch Nico und Sanna und begrüßt die beiden. Auch ihnen erzählt er gleich, was bei Nick nun rausgekommen ist. Von den beiden erfährt er, dass Samu bei Eve im Schlafzimmer ist und versucht, sie aufzumuntern. Riku geht zum Schlafzimmer und klopft an. Samu öffnet und zieht Riku mit ins Wohnzimmer. „Was ist mit Nick?“ „Er hat eine Allergie gegen die Daunenbetten. Die müssen nur weg und eine vierwöchige Therapie und er ist wieder gesund.“ „Zum Glück, alles andere hätte Mama nicht ertragen. Wir müssen uns was überlegen, wie wir die zwei entlasten können. Santtuu macht Mama ganz schön zu schaffen, er ist gegen alles, was sie sagt. Emma ist ziemlich aufgedreht und kaum zu bändigen und Raana so verschlossen wie du.“ „Und Sanna möchte nur mit ihrem Freund zusammen sein.  Ich weiß, aber was können wir da schon machen? Vielleicht sollten Eve und Papa mehr auf die vier eingehen. Von Sanna weiß ich zum Beispiel, dass sie sich in Tampere für eine Ausbildung als Kindergärtnerin beworben hat und dort auch im Wohnheim einziehen kann. Sie hat natürlich zugesagt und versucht nun, Eve davon zu überzeugen. Aber Eve und Nick wollen, dass sie ihre Ausbildung macht und dann erst auszieht. Es wäre dann schon mal einer weniger im Haus. Raana ist ruhig und macht ihre Aufgaben, die ihr aufgetragen werden. Wenn sie reden will, dann kommt sie meistens zu mir und Kira, daran ist ja auch nichts verkehrt.“ „Nur das Mama dadurch das Gefühl hat, dass Raana sich vor ihr verschließt.“ Riku nickt. „Santtuu ist ein Teenager und ich kann mich erinnern, dass du in dem Alter auch etwas stur und aufsässig warst, nur dass es bei dir schon mit neun anfing und ...“ „Durch einen Autounfall gebremst wurde. Ich kann mich gut dran erinnern, dass war das erste mal, dass du mich im Krankenhaus nicht sehen wolltest. Ich rede mal mit ihm und was ist mit Emma?“ „Emma braucht einfach was, wobei sie sich austoben kann. Sie ist zum Beispiel eine sehr gute Schwimmerin und an der Schule gibt es ein Schwimmerteam. Sie könnte dort eintreten und hätte dann zwei oder drei Tage die Woche, an denen sie sich auspowern kann.“ „So wie du und dein Tennis, ohne würdest du genauso unruhig sein.“ „Ja, stimmt. Wie du siehst, sind das alles Probleme, die sich von selbst lösen, wenn Eve und Papa einfach mitmachen.“ „Aber warum machen sie es nicht?“ „Ich denke, das liegt daran, dass wir damals ausgezogen sind. Papa hat nie einen Weg gefunden, mit mir klarzukommen. Er war sehr häufig überfordert. Dann kam Mama wieder in unsere Leben und das Verhältnis zu ihr wurde immer besser und am Ende habe ich mich ihr mehr anvertraut als ihm. Ich denke, dadurch versuchen sie nun alles, um es bei den vieren besser zu machen, denn auch du hast ein besseres Verhältnis zu deinem Vater mittlerweile.“ „Stimmt, aber eher unbewusst. Am Anfang war ich ziemlich sauer auf ihn.“ „Ich weiß. Ich rede morgen noch mit Papa über unsere Gedanken.“ „Ja, das wird gut sein, auf dich hört er. Ich sage Mama, was los ist und sage ihr auch, was wir uns gerade überlegt haben. Kann ich nachher noch zu euch kommen?“ „Klar, Melina ist schon bei Kira und fragt sie über den Ring aus. Bis später.“ „Riku?“ „Ja?“ „Bist du sauer, weil du mich gestern nicht mehr erreichen konntest?“ „Nein, als du nicht mehr ans Telefon gegangen bist, wusste ich, dass du auf den Weg nach Helsinki bist. Das nächste mal sag aber nicht, ich soll dich zurückrufen. Samu, ich kann verstehen, dass du so schnell wie möglich zurück wolltest, nicht nur wegen mir. Papa ist dir auch nicht egal, und deine Mama braucht dich gerade auch an ihrer Seite. Und ehrlich gesagt, bin ich froh, dass du hier bist, denn wenn sich die andere Diagnose bestätigt hätte, weiß ich nicht, was ich gemacht hätte. Für Kira wäre es nicht einfach gewesen, dass alles noch mal mitzuerleben. Danke, dass du hier bist. Aber nachher möchte ich alles über deinen Urlaub wissen.“ „Erzähle ich dir sehr gern. Riku, ich bin immer für dich da, auch wenn tausend Kilometer zwischen uns liegen. Aber zu sehen, wie gut du hier alles im Griff hast, beruhigt mich sehr. Ich hatte Angst, dass du mit allem nicht fertig wirst. Als Nick den Herzinfarkt hatte, bist du auch zusammengebrochen, so wie Mama jetzt. Ich hatte Angst, dass es wieder passiert.“ „Alles gut, mir geht es gut. Aber ich kann dich verstehen.“
Nach zwei Stunden klingelt es bei Riku an der Tür und Samu gesellt sich nun auch zu ihnen. „Wie geht es Eve?“ „Als erstes hat sie die komplette Bettgarnitur weggeschmissen, samt Bezüge und die Bezüge der Matratzen in die Waschmaschine gesteckt. Ich glaube, wenn die Läden offen hätten, hätte sie direkt noch neue Matratzen gekauft. Sanna und Nico haben essen gemacht und sie hat sich zu uns gesetzt. Ich habe ihr von unseren Vorschlägen erzählt und sie nimmt sie an. Emma darf ins SChwimmerteam, Sanna darf ins Wohnheim ziehen und Raana lassen sie einfach in Ruhe und fragen sie nur, wie ihr Tag war. Raana hat auch versprochen, mehr mit den beiden zu reden. Und Santtuu habe ich von unserem Streit erzählt und dass ich mit neun genauso wie er gerade drauf ist war und dass es dich fast das Leben gekostet hätte. Ich habe ihn geraten, sich erst zu überlegen, was er sagt, bevor er es ausspricht, aber ich glaube, er wird ein Rebell bleiben. Mama überlegt, ob sie ihn zum Eishockey schicken. Wenn Sanna auszieht, wäre es möglich, da sie ja weniger Lebensmittel kaufen müssten und Papa hat gesagt, er würde es auch finanzieren.“ „Klaus war auch zum Essen da?“ „Ja, er wollte wissen, wie es Mama geht. Mama hat ihm nur gesagt, dass sie dass erst mit Nick besprechen muss. Sie möchte auch morgen mit ins Krankenhaus.“ „Klar, ich hätte sie heute ja auch mitgenommen, nur war sie nicht in der Verfassung dazu und wir wussten auch nicht, was uns der Arzt sagen würde. Papa war deswegen auch nicht böse. Aber jetzt komm doch erst mal rein.“ „Klar, jetzt muss ich mir ja mal den Ring anschauen, den du Kira an den Finger gesteckt hast. Nur damit ich weiß, was ich Mel mal kaufen muss.“ Riku lacht, am Ende ist alles gut ausgegangen und sein Vater hatte noch mal großes Glück gehabt. Samu und Melina erzählen noch von ihrem Urlaub und Kira und Riku von ihren Tagen.
Silvester kommt schneller als erwartet. Nick hat sich wieder gut erholt und kann am dritten Januar auch nach Hause. Eve hat ihre Vorsätze umgesetzt und es herrscht wesentlich mehr Frieden im Haus. Alle zusammen stoßen auf ein gutes Neues Jahr an.
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