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Best friends forever Teil 2 - Die Schulzeit

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
12.03.2019
30.01.2021
388
434.663
9
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Dieses Kapitel
1 Review
 
27.12.2020 1.323
 
Samu läuft auf dem Flughafen unruhig hin und her. Er möchte wissen, was zu Hause los ist, wie es Nick geht und wie es seiner Mutter und Riku geht. Endlich wird ihr Flug aufgerufen und es geht nach Helsinki. Melina setzt sich im Flieger neben ihn und legt ihm die Hand aufs Bein. „HEy, es wird schon alles gut sein. In ein paar Stunden sind wir in Helsinki. Versuch etwas zu schlafen, dann geht die Zeit auch schneller rum.“ „Ich krieg kein Auge zu. Ich frage mich ständig, was zu Hause los ist, wie es allen geht und ob sie zurecht kommen. Ist bei Nick alles okay oder ist was ernstes.“ „Auch ich mache mir Gedanken, aber Riku ist nicht allein, Kira ist bei ihm. Deiner Mutter ist auch nicht allein, sie hat Klaus und Ruud, die sich um sie kümmern. Deine Geschwister helfen sich gegenseitig.“ Samu nickt und sieht in Gedanken versunken aus dem Fenster.
Nach dem Mittag geht Riku rüber zu Eve. Im Haus ist alles ruhig und Riku hat kein gutes Gefühl. Sie wollten Eve eigentlich nicht allein lassen, aber sie hat darauf bestanden. In der Küche trifft er auf Sanna und Raana, die am Herd stehen und etwas kochen. „Hallo ihr zwei, wo ist Eve?“ „Sie ist noch im Schlafzimmer und liegt im Bett. Sie kommt da auch nicht raus. Wir haben schon mit ihr geredet, aber sie ist überfordert mit allem. Sie hat Angst um Papa und weiß nicht, wie es weitergehen soll.“ Riku nickt, dass hatte er schon befürchtet. So kann er sie jedenfalls nicht mit ins Krankenhaus nehmen, das würde für seinen Vater nicht gut sein, da er sich sonst nur Gedanken macht, was zu Hause los ist und will so schnell wie möglich zurück. Dabei muss er jetzt erst mal an sich selbst denken und wieder auf die Beine kommen. Nach seiner Herz OP hat es auch einige Überzeugung gekostet, bis er es eingesehen hat. „Braucht ihr beiden Hilfe?“ „Nein, wir kochen für uns einfach nur Nudeln. Die Tomatensoße ist schon fertig und wir müssen einfach nur alles warm machen. Die Zwillinge freuen sich darüber. Gehst du jetzt zu Papa?“ „Ja, eigentlich wollte ich Eve mitnehmen, aber das wäre nicht gut. Ich rede noch mal mit Klaus und schick ihn rüber, damit er noch mal mit Eve redet. Wenn ihr Hilfe braucht, kommt einfach zu uns. Kira ist oben und kommt euch gerne helfen. Ich komme noch mal vorbei, wenn ich zurück bin.“ „Danke. Was hat der Arzt eigentlich gestern noch gesagt?“ „Es kann sein, dass er auf irgendwas allergisch reagiert und es könnte die neue Bettdecke und das Kissen sein, aber es kann auch sein, dass es eine akute Leukämie ist.“ „Scheiße, und was jetzt? Leukämie ist doch nicht heilbar.“ „Doch, Kira hatte ja auch Leukämie und ist jetzt wieder gesund, aber die Therapie ist echt hart. Aber Kira meint auch, dass es eher die Allergie ist.“ „Wie kommt sie darauf?“ „Sie sagte, da es Papa schon länger nicht gut geht, hätten seine Blutwerte schon eindeutig sein müssen.“ „Oh, sag uns bitte, was mit Papa ist und was ihm fehlt.“ „Mach ich, versprochen.“ Riku verabschiedet sich und geht wieder zurück nach Hause. Klaus und Ruud sitzen im Wohnzimmer. Er redet mit den beiden über Eve und Klaus geht direkt nach nebenan. Riku leiht sich von seiner Mutter das Auto und fährt zum Krankenhaus.
Nach dreistunden Flug landet die Maschine in Helsinki auf dem Flughafen und Samu und Melina stehen mit ihren Eltern am Gepäckband. Doch da tut sich einfach noch nichts. Samu wird immer unruhiger. „Mel, nehmt euch ein Taxi und fahrt schon mal los. Wir kommen mit dem Gepäck hinterher. Hier hast du Geld.“ „Danke Papa, komm, Samu!“ Der nickt nur und läuft fast zum Ausgang. Melina hat zu tun, um hinterherzukommen. Sie steigen in ein Taxi und Samu nennt die Adresse. „Nach Hause?“ „Ja, ich weiß nicht in welcher Klinik Nick liegt und ob überhaupt schon einer da ist oder ob alle noch zu Hause sind. Außerdem muss ich nach Mama sehen.“  Melina nickt. Als das Taxi dann endlich vor der Haustür hält, springt Samu aus dem Auto und läuft Richtung Eingang. Melina bezahlt den Fahrer und folgt ihm. An der Tür läuft er mit seinem Vater zusammen. „Hey, langsam Samu. Wo kommst du eigentlich her?“ „Wir sind heute zurückgeflogen. Wie geht es Nick und Riku und Mama?“ „Eins nach dem anderen. Nick ist immer noch im Krankenhaus, ist aber soweit stabil. Heute wurden noch ein paar Tests gemacht und dann wissen wir mehr. Riku geht es soweit ganz gut. Er ist bereits wieder im Krankenhaus. Deiner Mutter geht es nicht so gut. Sie macht sich große Sorgen um Nick, ist mit der Situation überfordert und rechnet gerade mit dem Schlimmsten. Ich war gerade bei ihr und habe eben noch den Arzt gerufen, damit er noch mal nach ihr sieht. Sanna und Raana haben nebenan aber alles ganz gut im Griff und Sannas Freund kommt heute Abend mit Essen für alle vorbei. Wie du siehst haben wir hier alles im Griff.“ Ein wenig erleichtert ist Samu nun doch, aber er ist gerade hin und hergerissen, er möchte seiner Mutter helfen, aber er möchte auch zu Riku. Melina hat auch gehört was los ist und legt ihm die Hand auf die Schulter. „Geh zu deiner Mutter und rede mit ihr. Sie kann gerade aufbauende Worte gebrauchen.“ „Und Riku?“ „Der scheint im Moment gut klarzukommen und für den Notfall ist ein Arzt in der Nähe.“ Samu nickt und geht zu seiner Mutter.
Riku räumt gerade die Sachen von Nick in der Schrank, als der Arzt ins Zimmer kommt. „Hallo, Herr Rajamaa. Wie fühlen sie sich?“ „Etwas besser als gestern.“ „Das freut mich, das passt auch mit dem Ergebnis zusammen. Wir können eine Leukämie definitiv ausschließen. Es ist sehr selten und kommt nicht häufig vor. Bei ihnen fehlen die typischen Allergiesymptome, wie tränende Augen und verstopfte Nase. Die allergene haben sich aber in der Lunge festgesetzt und sorgen für diese anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung. Der Körper wird nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt.“ „Und was kann man dagegen machen?“ „Als erstes muss die Allergiequelle entfernt werden und dann werden die Allergene mit Hilfe von Medikamenten entfernt. Sie sollten sich auf jedenfalls weiterhin schonen und bleiben zu Beginn der Therapie auch hier in der Klinik. Wenn alles gut geht, können sie nach Silvester wieder nach Hause und dort die Therapie fortsetzen. Im Ganzen dauert die Therapie etwas vier Wochen, danach machen wir noch eine Abschlussuntersuchung. Wenn alles okay ist, gibt es keinen Grund zur Sorge mehr.“ Riku ist erleichtert. Der Arzt verabschiedet sich und die Schwester stellt eine Schale mit Tabletten auf den Nachttisch und geht dann auch wieder. „Ich hasse Tabletten.“ „Ich weiß, aber da musst du jetzt durch.“ „Wie geht es Eve?“ „Es geht, ich rede nachher noch mit ihr und sage ihr, dass alles gut ist. Ich denke mittlerweile ist auch Samu bei ihr.“ „Ich denke er ist in Österreich?“ „Er hat von dir erfahren und da ich ihn gestern Abend nicht mehr erreicht habe, wird er wohl zurück sein.“ „Verstehe. Was hat Kira zu dem Ring gesagt?“ „Er hat ihr gefallen. Danke, dass du mir dabei geholfen hast.“ „Klar, ich spendiere dir auch den Anzug. Ich bin zwar noch sehr skeptisch, aber ich vertraue dir und denke, dass du schon weißt, ob die Entscheidung richtig war. Ich war genauso verliebt wie du und habe deine Mutter geheiratet. Damals habe ich nicht im Traum gedacht, dass es so enden würde.“ „Das war aber nicht eure Schuld. Eigentlich haben euch Oma und Opa auseinandergebracht. Sie haben alles getan, um euch gegenseitig auszuspielen.“ „Du hast recht. Ich freue mich auf jeden Fall für dich, Kira ist ein Engel und ihr seit ein sehr schönes Paar.“ Riku verbringt den ganzen Nachmittag bei seinem Vater im Krankenhaus und sie reden auch ein wenig über die Hochzeit. Am Abend macht er sich auf den Weg nach Hause.
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