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Best friends forever Teil 2 - Die Schulzeit

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
12.03.2019
30.01.2021
388
434.663
9
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Dieses Kapitel
1 Review
 
23.12.2020 1.120
 
Am Abend kommt Riku wieder nach Hause und sinkt erschöpft auf die Couch. Kira streicht ihm sanft über den Rücken. „Wie geht es Nick?“ „Er hat viel geschlafen und fühlte sich etwas besser, als wir los sind.“ „Hat der Arzt noch was gesagt?“ „Er hat uns noch einige Fragen gestellt und Blut abgenommen. Dabei kam raus, das Papa auch öfter Kopfschmerzen hatte und diese in den letzten nicht mehr weggingen.“ Kira sieht Riku besorgt an. „Hat er einen Verdacht?“ „Ja, wollte sich dazu aber noch nicht äußern. Morgen wird noch ein CT von der Lunge gemacht. Papa hat erwähnt, dass sie sich neue Bettdecken und Kissen gekauft haben und zum ersten Mal welche mit Daunenfedern genommen haben. Der Arzt sagte, es gab schon mal einen Fall in Amerika. Der Mann hatte auch neue Betten mit Daunenfedern und so ziemlich die gleichen Symptome. Nach einigen Untersuchungen hat sich herausgestellt, dass er gegen die Federn allergisch war und die Reaktion die Müdigkeit und Erschöpfung ausgelöst haben, da sich die Allergen in der Lunge festgesetzt hatten. Dazu müssen noch ein paar Test gemacht werden. Aber er sagte auch, dass es was anderes sein kann, da solche Fälle sehr selten sind.“ „Selten könnt ihr doch ganz gut. Du hast auch immer die eher seltenen Formen der Krankheiten angezogen.“ „Was meinst du?“ „Na ja, es kommt nicht oft vor, dass man sich mit Grippeviren infiziert und dann an Meningitis erkrankt.“ „Hoffen wir mal, dass es die seltene Variante ist und du recht hast. Die andere Variante will ich mir gar nicht vorstellen.“ „Die wäre?“ Riku sieht Kira traurig an. „Eine akute Leukämie, deswegen will der Arzt ja auch noch mit einem Kollegen reden.“ Kira schluckt. „Ich denke, es ist die erste Variante. Nick geht es schon einige Tage nicht so gut und wenn er wirklich eine akute Leukämie hat, dann würde sich das schon deutlich in den Blutwerten zeigen. Bei mir war es damals auch so. Mir ging es ein paar Tage nicht so gut, ich war schnell müde und und erschöpft, hatte oft Kopfschmerzen und mir tat alles weh. Im Krankenhaus haben sie mir Blut abgenommen und meine Leukozyten lagen bei 800. Wenn das bei Nick der Fall gewesen wäre, hätten sie ihn direkt auf die Onkologie verlegt und eine Notfallbehandlung gestartet, bis zur genauen Diagnose und Therapieschema.“ „Du glaubst also nicht, dass er ...“ „Nein, so wie er heute Mittag drauf war, hätte es sich deutlich in den Werten zeigen müssen. Außerdem, als Nick krank geschrieben wurde und er sich ausruhen sollte, war er zwar Müde und erschöpft, aber immer noch imstande, sich im Haus zu bewegen und auch uns zu besuchen, ohne das ihn jemand begleiten musste. Seit er zu Hause ist, geht es ihm immer schlechter und heute der Zusammenbruch. Bei einer Allergie verschlechtert sich der Zustand immer weiter und da Eve ihn immer im Bett gehalten hat, war er dem Auslöser wesentlich länger ausgesetzt, als vorher. Du hast doch auch gesagt, dass es ihm heute Abend schon etwas besser ging.“ Riku nickt. „Er wird wieder gesund, da bin ich mir ziemlich sicher.“ „Danke, du hast mir echt geholfen.“ „Dazu bin ich da.“ Riku lächelt. „Jetzt möchte ich gerne einfach nur schlafen. Ist es okay, wenn ich dir dein Geschenk erst morgen gebe?“ „Nein, ist schon okay, aber du musst noch bei Samu anrufen. Er hat heute ein paar mal versucht dich zu erreichen und am Nachmittag war nur ich dran. Ich musste es ihm versprechen.“ Riku seufzt, manchmal ist diese enge Verbindung, die sie haben, doch etwas ungünstig. „Also gut, ich ruf ihn an.“ Er steht auf und geht nach unten, kommt aber kurz danach wieder hoch. „Das ging schnell.“ „Es geht keine mehr ans Telefon.“ Kira runzelt die Stirn. „Komisch, ich musste ihm versprechen, dass du anrufst. Ich dachte, er wartet auf den Anruf.“ „Ich denke eher, dass er alles möglich versucht, um so schnell es geht hierher zu kommen. Dabei sollte er den Urlaub weiterhin genießen. Das Gespräch mit dir, hat meine Gedanken beruhigt und so wie du es mir erklärt hast, macht die Sache mit der Allergie definitiv mehr Sinn als die Leukämie. Ich mache mir zwar immer noch Sorgen, aber das ist ja auch normal. Lass uns schlafen gehen.“ Kira nickt und zusammen legen sie sich schlafen.
Samu sitzt mit Melina und ihren Eltern in dem Leihwagen und sie sind auf den Weg nach München. Er schaut aus dem Fenster und ist völlig in Gedanken versunken. Er denkt an Nick und fragt sich immer wieder, wie es seiner Mutter jetzt geht und Riku. „Scheiße, Riku!“ Melina zuckt neben ihm zusammen und auch ihr Mutter dreht sich zu ihnen um. „Was ist mit Riku? Meinst du, ihm ist was passiert?“ „Nein, Kira musste mir versprechen, dass er anruft, sobald er zu Hause ist, aber er erreicht jetzt keinen mehr. Er macht sich doch noch mehr Gedanken, dass mir ...“ „Samu, tief durchatmen. Im Moment bist du es, der durchdreht. Riku wird sich denken, dass du auf den Weg nach Helsinki bist. Er kennt dich so gut, wie du ihn. Außerdem ist Kira auch noch da, die mit ihm reden kann. Und ja, sie kann das genauso gut wie du. Wir haben volles Verständnis, dass du nach Hause willst, aber du solltest dir keine Sorgen um Riku machen und auch deine Mama ist nicht allein. Deine Sorgen um Nick sind okay, ich mache mir auch Sorgen um ihn und frage mich, was ihm fehlt, aber bei Riku und Eve weiß ich, dass sie in guten Händen sind. Riku wird schon nichts passieren.“ Samu atmet tief durch. „Du hast ja recht, aber es ist ...“ „Kein aber.“ Samu seufzt und schaut wieder aus dem Fenster. Er möchte nur noch nach Hause.
Am morgen weckt Riku Kira mit sanften Küssen und reicht ihr sein Geschenk. „Pack es aus.“ Kira wickelt das kleine Päckchen aus und hält eine kleine Schatulle in der Hand. Vorsichtig öffnet sie diese und strahlt. „Riku, der ist wunderschön. Aber doch viel zu teuer.“ Riku lächelt. „Ich war ziemlich sparsam und kann ihn mir leisten. Du hast ja schon Ja gesagt und wir haben auch einen Termin, ich fand, der fehlte noch, um alles perfekt zu machen.“ „Es ist auch ohne Ring perfekt. Aber ich freu mich. Steckst du ihn mir an?“ Riku lächelt und steckt ihr den Ring an den Finger. „Ich liebe dich, Kira Rajamaa.“ „Noch Ahonen, bitte schön.“ „Aber bald nicht mehr.“ „Wer sagt denn, dass ich deinen Namen annehme, du kannst ja auch meinen annehmen.“ Kira sieht ihn lachend an. „Keine Angst, ich nehme deinen Namen an.“ Jetzt lachen beide und Riku ist im Augenblick einfach nur glücklich. Seine Sorgen hat er weit nach hinten geschoben und genießt einfach die paar glücklichen Stunden mit Kira.
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