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Best friends forever Teil 2 - Die Schulzeit

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
12.03.2019
30.01.2021
388
434.663
9
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Dieses Kapitel
1 Review
 
22.12.2020 1.199
 
Das Weihnachtsfest verläuft im Hause Rajamaa alles andere als ruhig. Heute ist Heiligabend und da geht es wieder darum, die alljährlichen Traditionen umzusetzen, allerdings haben die Kinder da ganz andere Vorstellungen. Sanna möchte am zum Mittag gerne zu Nico, da seine Familie sie eingeladen hat und am nächsten Tag bereits verreist, Santtuu möchte von all den Vorbereitungen nichts wissen und lieber mit seinen Freunden Schlittschuhlaufen gehen. Raana hat auch keine Zeit, da sie noch für ihren Papa was fertig machen muss und Eve versucht alle vier davon zu überzeugen, dass sie mithelfen. Nick wird der ganze Tumult irgendwann zuviel und er schleicht sich aus dem Haus. „Nick, solltest du dich nicht ausruhen?“ „Ja schon, nur bei uns herrscht mal wieder der alljährlich Weihnachtswahnsinn.“ „Dann komm rein, aber wir müssen noch mal weg. Riku und Kira haben uns dieses Jahr zu sich eingeladen und wir wollten gerade los und Klaus’ Eltern abholen. Du kannst es dir aber gerne im Wohnzimmer bequem machen.“ „Danke, aber ich denke, ich besuche mal Riku.“ „Mach das, aber er wird dir sicherlich eine Standpauke halten.“ „Damit kann ich leben.“ Ruud lacht. „Wie geht es dir?“ „Ging schon mal besser. Bin ziemlich schnell K.O. und müde. Seit der Herz-OP bin ich auch nicht mehr so richtig fit geworden, wie ich mal war.“ „Hat der Arzt gesagt, woran es liegen kann?“ „Nein, deswegen ja noch die weiteren Untersuchungen nach Weihnachten.“ „Hey Nick, solltest du nicht im Bett sein?“ „Hallo Klaus, eigentlich schon, nur Eve will ihre Weihnachtstraditionen durchsetzen und du weißt ja, wie das jedes Jahr endet.“ „Oh ja, als die Kinder noch klein waren lief es gut, nur jetzt haben alle ihren eigenen Kopf.“ „Kannst du Nick hochbringen zu Riku? Ich möchte nicht, dass er allein hochgeht.“ „Klar.“ Klaus hakt sich bei Nick unter und bringt ihn nach oben zu Riku und Kira. Riku öffnet die Tür und sieht seinen Vater direkt böse an. „Du sollst doch im Bett bleiben.“ „Ich weiß, aber hier ist es wesentlich ruhiger als bei uns.“ „Komm rein und leg dich auf die Couch. Möchtest du was trinken?“ „Ein Wasser nehme ich gerne.“ Riku nickt und holt aus der Küche ein Glas Wasser. „Du siehst müde aus.“ „Ja, bin ich auch schon wieder. Mach dir keine Sorgen, ich leg mich brav hin und versuche zu schlafen.“ Riku nickt. „Wenn was ist, wir sind in der Küche.“ „Könnt ihr denn ein Essen für alle hier oben kochen?“ „Ja, unsere Küche ist zwar nicht groß, aber wir haben einen vollfunktionsfähigen Herd mit vier Platten und Backofen. Zum Essen gehen wir aber runter.“ „Ihr habt es wirklich schön hier. Ich bin froh, dass du so hartnäckig warst und deine Mutter wieder in unser Leben geholt hast.“ „Ja, ich bin auch froh.“ Riku sieht Nick besorgt an und er hat auch ein komisches Gefühl. Er schaut zu Kira und die versteht seinen Blick. Sie geht leise nach unten. „So habe ich Ruud kennengelern, liebevoll, froh und gutgelaunt. Sie hat sich so auf dich gefreut. Ich hätte merken müssen, dass ihre Eltern ein böses Spiel mit uns treiben und sie rausschmeißen müssen. Ich hätte so vieles Verhindern können. Ich hätte auf meine Eltern hören sollen und mit ihr nach Inari gehen sollen.“ „Du kannst nichts dafür, Papa. Dadurch haben wir doch Samu und Eve kennengelernt und auch Klaus. Raana, Emma und Santtuu würde es doch sonst auch nicht geben.“ „Ich weiß, aber dir hätte so vieles erspart werden können. Du hast unter all dem so gelitten. Ich kann es nie wieder gut machen. Ich war selbst mit dir überfordert und das hast du auch gemerkt. Du warst nie so offen zu mir, wie du es zu deiner Mutter bist. Riku, ich liebe dich von ganzen Herzen und wenn ich es könnte, würde ich die Zeit zurückdrehen und alles rückgängig machen.“
Samu wird am morgen früh wach und weiß gar nicht so richtig, wieso eigentlich. Er geht nach unten und hilft Melinas Eltern beim Frühstück machen. Gegen zehn läuft er unruhig umher und zieht sich schließlich seine Jacke an, um nach draußen zu gehen. Melina folgt ihm. „Hey, ist alles in Ordnung?“ „Ich weiß nicht. Wie spät ist es?“ „Zehn Uhr, warum fragst du?“ „In Helsinki ist es jetzt elf.“ Melina sieht ihn verwirrt an. „Samu, was ist los?“ „Ich weiß nicht, ich habe vorhin versucht zu Hause anzurufen, aber es geht keiner ans Telefon.“ „Vielleicht sind sie bei Nick.“ „Nein, da geht auch keiner ans Telefon.“ „Wollten Riku und Kira nicht dieses Jahr das Essen machen?“ Samu nickt. „Vielleicht sind alle oben und hören das Telefon nicht.“ „Nein, die beiden kochen zwar oben, aber da auch unsere Großeltern kommen, essen sie unten. Melina, sei mir bitte nicht böse, aber ich möchte nach Hause.“ „Das verstehe ich. Nick geht es gesundheitlich nicht gut und du erreichst niemanden. Ich sage nur Mama und Papa Bescheid.“ „Danke.“ Melina redet mir ihren Eltern und auch diese haben Verständnis dafür. Am Flughafen erfahren sie dann aber, dass kein Flieger mehr nach Helsinki geht und der nächste erst nach Weihnachten startet. Samu ist verzweifelt, er möchte nach Hause und kann nicht. Melinas Mutter setzt sich neben ihn. „Hey, wir finden eine Lösung. Es sind jetzt zwei Stunden vergangen. Wir fahren wieder zurück zum Haus und du versuchst noch mal zu Hause jemanden zu erreichen. Danach sehen wir weiter.“ Samu nickt und sie fahren zum Haus zurück. Dort versucht er gleich noch mal, jemanden zu Hause zu erreichen und hat auch direkt Kira am Telefon. „Kira, was ist bei euch los?“ „Nick kam heute morgen zu uns rüber, da es nebenan wieder ziemlich hektisch war. Er hat mit Riku geredet und Riku hat dabei gemerkt, dass was nicht stimmt. Wir haben den Notarzt gerufen und Nick liegt jetzt im Krankenhaus. Riku ist bei ihm.“ „Was ist mit Nick?“ „Sie machen noch einige Untersuchungen.“ „Ist Riku allein?“ „Nein, Ruud ist bei ihm.“ „Was ist mit Mama?“ „Klaus hat sie mit nach Hause genommen. Sie ist ziemlich fertig. Ehrlich gesagt, hätte ich eher damit gerechnet, dass Riku zusammenbricht, aber er hält sich ziemlich wacker auf den Beinen, doch ich denke, das wird heute Abend wohl noch kommen.“ „Scheiße verdammt und ich stecke hier fest.“ „Samu, wir haben alles unter Kontrolle. Sobald Riku nach Hause kommt, wird er bei dir anrufen, dafür werde ich sorgen. Ein Gespräch am Telefon mit dir, hilft ihm auch schon. Und wenn du Vermutungen hast, was mit Nick sein könnte, dann sag sie ihm. Die Ärzte tappen im Dunkeln und können sich nicht erklären, warum es Nick so schlecht geht. Sein Herz ist gesund und zeigt keine Auffälligkeiten.“ „Ich rede noch mal mit Mel, aber Riku soll sich bei mir melden.“ „Versprochen.“ Samu legt auf und lässt sich auf die Couch fallen. „Was ist los?“ „Nick geht es schlechter und er ist im Krankenhaus. Riku ist bei ihm und Mama ist zusammengebrochen.“ In diesem Moment kommt Melinas Vater ins Zimmer. „Hey, wir können morgen zurückfliegen.“ „Wie hast du das geschafft, Papa?“ „Ich habe mit einem Freund telefoniert. Von München startet morgen Mittag ein Flieger und er hat für uns vier Plätze gebucht. Allerdings müssen wir jetzt alles zusammenpacken und aufbrechen.“ Samu nickt und geht direkt packen. „Danke Papa.“
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