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Best friends forever Teil 2 - Die Schulzeit

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
12.03.2019
30.01.2021
388
434.663
9
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Dieses Kapitel
1 Review
 
19.12.2020 1.368
 
Die Tage bis Weihnachten vergehen wie im Flug. Die Stimmung im Nachbarhaus ist weiterhin angespannt und Riku und Kira versuchen so gut es geht zu helfen. Am Abend vor Weihnachten lässt sich Riku erschöpft auf die Couch fallen. „Alles gut bei dir? Möchtest du einen Tee?“ „Gerne, und nein, ich bin völlig fertig. Santtuu möchte einfach seine Ruhe haben und darf nicht, Raana hat Angst um Papa, Sanna möchte sich mehr mit Nico treffen und Emma möchte die ganze Zeit spielen.“ „Und Eve möchte Nick so viel Ruhe wie möglich verschaffen.“ „Ja, nur im Moment bewirkt sie mit ihren ganzen Maßnahmen nur das Gegenteil.“ „Das glaube ich auch.“ Kira kommt mit zwei Tassen Tee zur Couch und reicht Riku eine. „Hast du mal mit deinem Vater gesprochen?“ „Ja, er sagt auch, dass vorher mehr Ruhe im Haus war und das er Eve auch schon darauf angesprochen hat, aber sie versucht es weiter.“ „Wie geht es ihm?“ „Es geht, wenn er im Bett bleibt und nichts tut, fühlt er sich sehr gut und hat ein schlechtes Gewissen, aber wenn er dann ein bisschen was getan hat, ist er anschließend völlig fertig. Nach Weihnachten muss er noch mal zur Untersuchung und ich denke, dass das Ergebnis nicht gut ausfallen wird.“ „Klingt zumindest so. Aber kann das mit seinem Herzen zusammenhängen?“ „Ich befürchte nicht, habe aber nicht wirklich Ahnung von diesen Dingen und wünschte mir gerade wirklich, dass Samu hier ist, der mehr dazu sagen kann. Aber da Papa ziemlich schnell aus der Puste kommt, kann es auch was anderes sein.“ „Willst du Samu mal anrufen?“ „Nein, er hat so schon zu tun, den Urlaub zu genießen, da würde ich ihm nur einen Grund liefern, nach Hause zu kommen. Für ihn ist es wichtig, den Urlaub zu genießen. Und ich habe ja auch noch dich zum Reden. Ich habe mit Eve gesprochen und auch mit Papa und werde mit ihm zum Arzt fahren. Das beruhigt mich und ich dem Arzt all meine Fragen stellen.“ „Ich kann euch auch begleiten, dann hast du jemanden, der dich im Notfall auffängt.“ „Danke, ich denke darüber nach, aber jetzt möchte ich einfach mit dir einen Film schauen und den Abend in Ruhe genießen.“  Kira nickt und kuschelt sich an Riku.
Samu und Melina haben jede Menge Spaß und Samu ist sehr gut abgelenkt. Das Wetter ist super und so sind sie den ganzen Tag Skifahren. Abends ist Samu so fertig, dass er nicht viel Zeit zum Nachdenken hat. Doch an diesem Tag war das Wetter nicht so gut und so sitzen Samu und Melina zusammen und die Gedanken gehen nach Hause zu Riku. „Ist alles gut bei dir? Du wirkst heute so nachdenklich.“ „Ja, es ist nur, ich habe in den letzten Tagen nicht viel an Riku gedacht und frage mich jetzt einfach, ob es ihm gut geht, ob es Nick gut geht oder ob es Probleme zu Hause gibt.“ „Ruf doch einfach an. Riku hat doch gesagt, dass du dich dann einfach melden sollst.“ „Ich weiß nicht, das klingt dann so, als wenn ich wieder nicht klar komme. Ich möchte Riku zeigen, dass ich es kann.“ „Aber es bringt nichts, wenn du dir selbst etwas vormachst. Du bist mit mir und meiner Familie hierhergekommen und das zeigt doch schon, dass du auch ohne Riku zurechtkommst. In den letzten Tagen hattest du auch wirklich sehr viel Spaß und hast auch viel gelacht. Heute hast du Zeit zum Nachdenken und keine Ablenkung und da ist es ganz normal, dass du an deine Familie denkst. Ich mache mir auch Sorgen um Nick und möchte gerne wissen, wie es ihm geht und wie es Riku und Kira geht.“ „Wirklich?“ „Ja, also ruf schon an, sonst mach ich es.“ Samu lächelt und steht auf.
Ruud geht ans Telefon und freut sich, Samus Stimme zu hören. „Wie ist der Urlaub?“ „Super, kann ich mit Riku reden?“ „Klar, ich hole ihn.“ Ruud legt den Hörer zur Seite und geht nach oben. Kira öffnet die Tür. „Hallo Ruud, was gibt es?“ „Samu ist am Telefon.“ „Oh, Riku ist beim Film gerade eingeschlafen, warte kurz.“ Kira geht wieder rein und weckt Riku leise. „Hey, Samu ist am Telefon.“ Augenblicklich ist Riku hellwach, wenn Samu anruft, geht es ihm nicht gut und wahrscheinlich ist er kurz vor einer Panikattacke. Das kann er irgendwie gerade gar nicht brauchen, eine Front reicht ihm. „Ich gehe mal kurz telefonieren.“ Kira sieht ihn besorgt an. „Hey, wahrscheinlich möchte er einfach nur wissen, wie es Nick geht. Denk nicht gleich das Schlimmste.“ „Du hast recht, bis gleich.“ Riku geht nach unten und nimmt den Hörer in die Hand, atmet noch mal tief durch und meldet sich dann.“ „Hey, Samu, wie ist der Urlaub?“ „Super, Melina hat mir gezeigt, wie man Ski fährt und wir sind den ganzen Tag auf der Piste. Abends falle ich nur noch müde ins Bett.“ „Klingt echt super und lustig.“ Riku ist erleichtert, Samu klingt glücklich und scheint den Urlaub wirklich zu genießen. „Ja, ist es auch. Aber wie geht es Nick? Kommt ihr mit den Zwillingen zurecht?“ Riku atmet tief durch und überlegt, was er Samu sagen soll, ohne ihm den Urlaub zu vermießen. Samu bemerkt es allerdings. „Riku, die Wahrheit und nichts auslassen.“ „Durchschaut, aber vorher musst du mir versprechen, den Urlaub weiterhin zu genießen und nicht nach Hause zu kommen.“ „Klingt ziemlich ernst, aber gut, ich bleibe und genieße die Zeit so gut es geht. Aber jetzt raus mit der Wahrheit.“ „Also gut.“ Riku erzählt Samu alles, was in den letzten Tagen vorgefallen ist und wie es Nick momentan geht. „Klingt, als hätte er zu Hause nicht wirklich Ruhe.“ „Ja, Eve versucht alles, doch irgendwie kommt dadurch noch mehr Unruhe ins Haus. Ich denke, wenn sie Santtuu einfach in Ruhe lassen würde, gäbe es da schon weniger Streit, Raana könnte sich ablenken, indem sie mit Emma spielt und Sanna wäre die meiste Zeit überhaupt nicht im Haus. Aber wenn wir es Eve vorschlagen, lehnt sie es sofort ab.“ „Soll ich mal mit ihr reden?“ „Du kannst es versuchen, aber ich glaube nicht, dass es was bringen wird. Sie hört auf uns fünf ja auch schon nicht. Nick hat ihr den Vorschlag auch schon gemacht.“ „Ich versuche es mal, Mama möchte nur, dass Nick soviel Ruhe wie möglich bekommt. Wenn sie eure Ratschläge jetzt umsetzt, fühlt sie sich hilflos, so, als wenn sie die Situation nicht im Griff hat und es nicht schafft, ihrem Mann Ruhe zu verschaffen.“ „Möglich.“ „Und nach Weihnachten muss Nick wieder zum Arzt?“ „Ja, Kira und ich begleiten ihn. Auch darüber war Eve nicht froh, aber da hat Papa selbst drauf bestanden, da er weiß, dass es auch für mich wichtig ist, dass ich seinem Arzt alle Fragen stellen kann und selbst höre, dass alles gut wird.“ „Soll ich nach Weihnachten nach Hause kommen, damit du ...“ „Ich habe Kira zum reden und wenn es gar nicht geht, melden wir uns bei dir, versprochen. Genieße einfach die Zeit und mach dir nicht soviele Sorgen, wir schaffen das hier schon.“ „Wirklich?“ „Ja, wenn es nicht mehr ohne dich geht, melden wir uns.“ „Gut, ich melde mich nach Weihnachten definitiv noch mal.“ „Mach das.“ Sie verabschieden sich und Riku legt erleichtert den Hörer auf. Samu geht es gut, er hat keine Panik und genießt die Zeit.
Samu telefoniert noch kurz mit Eve und kann sie überzeugen, die Ratschläge der anderen zu befolgen. Anschließend geht er wieder hoch zu Melina und erzählt ihr alles. „Klingt alles irgendwie überhaupt nicht gut.“ „Ich weiß, entweder hat Nick ein wirklich ernstes Problem mit dem Herzen oder seine Lunge ist betroffen.“ „Beide Varianten bedeuten nichts gutes. Haben sie irgendwie was neues im Haus angeschafft?“ „Ich weiß nicht, Haustiere haben sie nicht.“ „Möchtest du nach Weihnachten nach Hause?“ „Ja, aber ich musste Riku versprechen, den Urlaub weiterhin zu genießen und nicht zu kommen.“ „Hast du ihm von deinem Verdacht erzählt?“ „Nein, damit hätte ich ihn erst recht verunsichert und geängstigt. Er glaubt weiterhin, dass alles gut wird. Ich werde nach Weihnachten mit ihm telefonieren und dann entscheiden wir, ob wir nach Hause fliegen oder nicht.“ „Gut, damit kann ich leben, aber ich werde Mama und Papa noch erzählen, was los ist und wie unsere Pläne aussehen.“
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