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Best friends forever Teil 2 - Die Schulzeit

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
12.03.2019
30.01.2021
388
434.663
9
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Dieses Kapitel
1 Review
 
16.12.2020 1.357
 
Riku und Kira gehen am Abend auch rüber zu Nick und Eve, um Emma und Santtuu abzuholen. „Hallo ihr zwei. Danke nochmal für eure Hilfe. Ich hole die Sachen der beiden.“ „Riku!“ Emma fällt Riku freudestrahlend um den Hals, Santtuu ist allerdings nicht sehr begeistert. „Warum müssen wir mit zu euch? Wir können Mama auch helfen und bleiben auch in unserem Zimmer.“ „Das glaube ich dir gerne, Santtuu. Eve möchte aber, dass ihr zu uns kommt.“ „Ich habe aber keine Lust, bei euch zu pennen.“ „Santtuu, du gehst mit deiner Schwester zu Riku und Kira und benimmst dich da.“ „Und warum dürfen Sanna und Raana bleiben? Die machen genauso viel Ärger, wie Emma und ich.“ Eve atmet tief durch. „Ihr seid vier Kinder und da ist automatisch viel Trubel im Haus. Nick braucht Ruhe und ...“ „Da habt ihr euch überlegt, schicken wir die kleinen weg, die großen sind ja schon fast erwachsen, oder was?“ Riku schaut zwischen Eve und Santtuu hin und her und auch Kira ist am überlegen. „Und wenn Papa mit zu uns kommt? Dann hat er auf jeden Fall Ruhe und ...“ „Danke für das Angebot, Riku, aber Nick bleibt hier.“ „Ich bleibe auch hier.“ Santtuu nimmt seine Tasche und geht wieder hoch in sein Zimmer. Eve lässt sich auf einen Stuhl fallen und seufzt. „Du musst ihn entschuldigen, Santtuu ist im Moment etwas schwierig.“ Emma hat dem ganzen ruhig zugesehen und zupft nun an Rikus Arm. „Darf ich auch hierbleiben? Ich kann Santtuu im Auge behalten.“ Riku nickt und Emma verschwindet ebenfalls nach oben. „Eve, warum versuchen wir es nicht erst mal so. Santtuu und Emma bleiben hier und falls es nicht geht und Papa sich zu viel aufregt, dann können die beiden immer noch zu uns kommen.“ Eve nickt, was anderes bleibt ihr auch nicht übrig.
Riku und Kira gehen wieder zurück und setzen sich gemeinsam auf die Couch. Kira beobachtet Riku eine Weile. „Was geht dir durch den Kopf?“ „Vieles, ich habe Angst, dass es Papa wieder schlechter geht und er wieder was mit dem Herzen hat. Aber ich kann Santtuu auch verstehen. Er und Emma sind jetzt zehn und werden bald elf, sie wollen nicht mehr wie kleine Kinder behandelt werden. Raana wird hauptsächlich in ihren Zimmer sitzen und sich mit allem möglichen kreativen Kram beschäftigen. Sie hat zum Geburtstag ein Nähmaschine bekommen und Oma hat ihr ganz viel Stoff organisiert, da kann sie sich richtig austoben. Sanna wird viel bei Nico sein und Sanna und Raana werden auch Eve bei allem möglichen helfen. Emma ist ziemlich wild und sorgt für reichlich Chaos und treibt dabei Eve schon in den Wahnsinn. Papa mag es auch nicht, wenn überall was rumliegt.“ „Dann darf er nicht in Samus Zimmer gehen, da kann man manchmal kaum treten. Wie seid ihr dem Ärger mit deinem Papa aus dem Weg gegangen?“ „Meistens habe ich aufgeräumt, Samu wusste aber auch, dass ich Unordnung nicht mag und wenn es mir schlecht ging, hat er von selbst aufgeräumt.“ „Was ist mit Santtuu?“ „Santtuu denkt, er ist mit zehn schon groß und dass er jetzt alles darf. Nur meistens übertreibt er es und stellt so manchen Unfug an, der meistens auch nicht gut ausgeht. Deswegen wollte Eve die beiden auch zu uns schicken, damit die beiden Chaoten aus dem Haus sind und Ruhe einkehrt. Eve und Papa lieben die beiden, da gibt es keine Zweifel, nur treiben die zwei ihre Eltern in den Wahnsinn.“ „Das wird schon, wir gehen morgen rüber und beschäftigen uns mit den beiden.“ „Das wird nur nicht helfen. Wir können nur abwarten. Lass uns schlafen gehen, ich bin irgendwie ziemlich fertig heute.“ Kira sieht Riku besorgt an. „Wirst du krank?“ „Ich hoffe nicht.“ Riku lächelt und zieht Kira mit hoch zu ihrem Bett. „Für eine Sache reicht meine Energie noch.“ Riku küsst Kira und fährt sachte mit seinen Händen unter ihr Shirt, doch dann klingelt es an ihrer Tür. Riku seufzt und Kira kann sich ein Lachen nicht verkneifen. „Sehr witzig, erwartest du noch jemanden?“ Kira schüttelt lachend den Kopf und geht nach unten die Tür öffnen. Vor ihr steht eine ziemlich aufgelöste Sanna. „Ist Riku auch hier?“ „Ja, komm rein.“ „Nein, er muss sofort mit rüber, bevor Mama was merkt.“ Kira sieht zu Riku, der nickt und mit Sanna mitgeht. „Was ist los?“ „Irgendwas stimmt mit Raana nicht. Sie sitzt in ihrem Bad und weint. Sie sagt, sie hat Krämpfe und dass es noch nie so schlimm war.“ „Ich glaube, da bin ich nicht der richtige. Ihr solltet mit Eve darüber reden.“ „Nein, Mama hat schon genug Sorgen und der Streit mit Santtuu war auch nicht gerade hilfreich. Wenn ich ihr jetzt sage, dass was mit Raana ist, dann schickt sie uns alle weg, nur damit Nick Ruhe hat.“ So langsam versteht Riku, was nebenan los ist. Er und Sanna schleichen sich an Eve vorbei hoch in Raanas Zimmer. Riku klopft an die Badtür. „Darf ich reinkommen?“ „Ja.“ Kommt leise von Raana. Riku öffnet die Tür, setzt sich zu ihr und nimmt seine Schwester in den Arm. „Darf ich bei euch schlafen?“ „Na klar, Sanna, kannst du ein paar Sachen zusammenpacken?“ Sanna nickt und packt schnell ein paar von Raanas Sachen in den Rucksack. Leise schleichen sich die zwei wieder nach nebenan. Eve ist bei Nick im Schlafzimmer und Sanna hat versprochen, ihr zu sagen, dass Raana bei Riku und Kira bleibt, da ja die Zwillinge nicht wollen und so einer weniger im Haus ist.
Als Riku mit Raana wieder in die Wohnung kommt, nimmt Kira ihr den Rucksack ab. Zusammen setzen sie sich auf die Couch und Raana kuschelt sich an ihren Bruder. „Meinst du, Papa wird wieder gesund?“ „Ich weiß es nicht, aber ich versuche mir selbst zu sagen, dass alles gut wird. Diesmal war er ja rechtzeitig beim Arzt und wenn wir alle mithelfen, dann wird auch alles gut. Was machen deine Krämpfe?“ „Sind schlimmer als sonst, aber es geht schon.“ Kira sieht Raana besorgt an. „Hast du immer starke Krämpfe?“ „Nicht so schlimm wie jetzt.“ „Hast du deine Tage pünktlich bekommen, oder verspätet?“ „Ich weiß nicht, sie kommen unregelmäßig, mal früher und mal später. Der Arzt meinte, dass sich das noch einspielt.“ „Hattest du schon Sex?“ Raana wird rot und sieht Riku verlegen an. „Du kannst es ruhig sagen, von mir erfährt keiner was und ich halte dir auch keine Predigt. Ich war bei meinem ersten Mal 15 und das auch nur, weil ich mir vorher so viele Gedanken gemacht habe. Habt ihr verhütet?“ „Ja, aber unser Lehrer sagte auch, dass Kondome nur zu 99% schützen.“ „Dann brauchst du dir keine Sorgen machen. Ich baue dir mal dein Bett und dann versuch zu schlafen. Papa wird bald wieder fit sein.“ „Danke das ich hier sein darf.“ Riku lächelt und baut Raanas Bett auf. Danach geht er mit Kira ins Bad und zusammen machen sie sich auch bettfertig. „Hast du gedacht, sie ist schwanger?“ „Möglich wäre es doch, sie hat weinend im Bad gesessen und hatte stärkere Krämpfe als sonst. Kann doch sein, dass sie schwanger war und ihr Körper das Kind wieder abgestoßen hat.“ „Eher nicht. Sie hat Angst um Papa. Sie hängt sehr an ihm. Sie möchte nichts tun oder sagen, was ihm Sorgen machen könnte oder ihn zu sehr aufregt. Dadurch fühlt sich gerade alles noch schlimmer an. Morgen geht es ihr wieder besser.“ „Woher willst du das wissen?“ „Weil es mir auch so geht. Ich habe auch Angst um Papa und als er damals im Krankenhaus lag, da ging es mir wie Raana jetzt. Alles hat sich doppelt so schlimm angefühlt und Samu hat mich sogar auf die Kinderstation geschleppt, wo sich Dr. Virtanen um mich gekümmert hat. Bei Raana merkt man immer sofort, wenn sie ihre Tage bekommt. Dann ist sie sehr still und meistens für sich. Das alles verstärkt sich gerade und die Krämpfe fühlen sich mit der Angst wesentlich schlimmer an.“ „Du kennst sie gut und sie ist dir sehr ähnlich.“ „Ich weiß, deswegen hat mich Sanna auch geholt. Seid sie hier ist, geht es ihr schon wesentlich besser.“ „Stimmt, aber jetzt lass uns schlafen gehen.“ Riku nickt und sie legen sich auch schlafen.
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