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Best friends forever Teil 2 - Die Schulzeit

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
12.03.2019
30.01.2021
388
434.663
9
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Dieses Kapitel
1 Review
 
09.12.2020 1.051
 
Wieder zurück wird Riku direkt von Samu mit in die kleine Küchenecke gezogen. „Was war los?“ „Nichts dramatisches, eher ein Missverständnis. Kommt vor, wenn man nicht miteinander redet.“ „Und was war jetzt los?“ Riku lächelt. „Du lässt nicht locker, oder?“ Samu nickt. „Sie ist meine Kleine Schwester und keiner tut ihr weh.“ „Sie ist auch meine kleine Schwester. Und diesmal hat sie sich eher selbst wehgetan. Wie gesagt, es war ein Missverständnis. Sie hat Nico vor ein paar Wochen kennengelernt. Er ist ein ganz netter Kerl, hat sich sogar nach dem ersten Treffen erkundigt, ob sie gut zu Hause angekommen ist.“ „Wo ihr beide Ärger bekommen habt?“ „Ja, ich hatte Papa eine kleine Notlüge erzählt, da Lina und Sanna beide unerlaubt weg waren. Aber das ist eine andere Geschichte und die sollte dir Sanna selbst erzählen. Also Nico ist ein ganz netter und sie haben sich immer wieder getroffen. Heute waren die beiden auch wieder verabredet, zum ersten Mal bei ihm zu Hause. Bis jetzt waren sie entweder in einem Café oder bei ihr zu Hause und nie allein. Er hatte ihr erzählt, dass seine Eltern auch da sein werden und als sie hinkam waren seine Eltern dann nicht da. Sie dachte, dass er nur eine will und seine Eltern deswegen weg sind. Wie sich herausgestellt hat, wollten die Eltern den beiden einfach nur Zeit zu zweit geben und sind ganz spontan essen gegangen.“ „Und du glaubst ihm?“ „Ja, er hat sich tausendmal dafür entschuldigt, dass er sie nicht angerufen hat. Ich vertraue ihm und Sanna war dann doch glücklich, dass ich sie wieder hingebracht habe.“ „Wenn du ihm vertraust, dann vertraue ich ihm auch. Auf dein Gefühl kann man sich echt verlassen. Ich habe auch noch mal mit Mel gesprochen und ihr gesagt, das es mir schwerfällt, mit ihr nach Österreich zu fahren. Ich aber mit ihr fahre und wenn ich es nicht mehr aushalte, wieder zurück fliege. Sie ist einverstanden und Kira ist auch damit einverstanden, dass du heute nacht bei mir bleibst.“ „Da warst du ja fleißig. Aber ich kann dir nicht versprechen, dass ich diesen Traum heute Nacht wieder habe. Ich kann es nicht steuern, Samu.“ „Wir versuchen es einfach. Gehen wir zurück zu den Mädchen?“ Riku nickt und sie verbringen noch einen lustigen Abend miteinander. In der Nacht schläft Riku bei Samu im Zimmer und hat keinen Alptraum. Samu ist einerseits erleichtert, macht sich aber immer noch Sorgen, von was Riku da träumt. Er allein mit einem Baby könnte auch etwas sein, dass noch geschieht. Doch Riku will nicht weiter darüber reden, da der Traum nicht ständig in seinen Gedanken ist und er sich auch nicht wirklich Sorgen deswegen macht.
Die Wochen gehen schnell vorbei. Sie sind ausgefüllt mit Klausuren und vielen Hausaufgaben. Auch Samu ist viel mit Lernen beschäftigt und kommt so auch nicht zum Nachdenken und grübeln. So kommt der Tag des Abschieds für alle sehr schnell. Samu hat den ganzen Nachmittag mit dem packen seiner Tasche verbracht und kommt nun hoch zu Riku, um sich zu verabschieden. „Hey, komm rein. Möchtest du was trinken?“ „Nein, ich wollte auch nur tschüß sagen, da ich morgen früh raus muss. Ich gehe auch gleich zu Mel und verbringe die Nacht bei ihr. Und du bist sicher, dass ich fahren soll?“ „Ja, Samu, genieße die Skiferien, so schnell wirst du nicht mehr dazu kommen.“ „Und wie geht es dir? Ein schlechtes Gefühl oder so?“ Riku lächelt. „Nein, bei mir ist alles gut. Ich nehme an, du hast immer noch ein schlechtes Gefühl?“ Samu nickt. „Das hat bestimmt nichts zu bedeuten, es ist einfach nur, weil du ohne mich in ein fremdes Land fliegst. Als du damals nach Schweden geflogen bist, hattest du das gleiche Gefühl.“ „Stimmt und du wärst damals fast zu Hause geblieben. Aber am Ende kamst du auf Krücken nach Hause.“ „Das lag aber nur daran, dass es dunkel war und ich nicht aufgepasst habe, wo ich hintrete. Diesmal bleibe ich ja zu Hause und es wird schon nichts passieren. Zumindest wird mir nichts geschehen.“ „Was meinst du?“ Riku beißt sich auf die Unterlippe. „Riku, was verschweigst du mir?“ Riku sieht hilfesuchend zu Kira, doch die zuckt nur mit den Schultern. „Du hast dich selbst verplappert, also sag es ihm.“ Riku seufzt. „Warst du in den letzten Tagen bei Eve und Papa?“ „Nein, ich wollte erst dir tschüß sagen und dann noch mal zu Mama. Was weißt du, was ich nicht weiß?“ „Papa fühlt sich seit ein paar Tagen nicht so gut und der Arzt hat ihn bis zum Jahresende erst mal krankgeschrieben und ihm Ruhe verordnet.“ „Sein Herz wieder?“ „Möglich, aber die Befunde sind bisher unauffällig. Er soll sich schonen und Anfang Januar wird ein erneuter Test gemacht. Wenn er sich schlechter fühlt, soll er ins Krankenhaus gehen und dann sieht man weiter.“ „Deswegen haben Riku und ich auch angeboten, dass wir bei den Vorbereitungen für Weihnachten helfen und Emma und Santtuu kommen bis Silvester zu uns. Sanna und Raana helfen Eve ganz viel und Nick wird aus allem rausgehalten.“ „Vielleicht sollte ich doch lieber hierbleiben und auch helfen.“ „Nein, du fliegst in den Urlaub und wir schaffen das hier schon. Hat auch deine Mutter gesagt und wenn du davon anfängst, dass du ja hierbleiben könntest, dann steckt sie dich persöhnlich in den Flieger. Aber jetzt mal ganz im Ernst, Samu, wir sind genug Leute, dass wir das auch ohne dich schaffen. Wenn es Papa schlechter geht, dann rufe ich dich an und dann kannst du zurückkommen. Und wenn irgendwas passiert, ist Kira ja bei mir. Ich bin nicht allein, okay? Und ich werde mir auch nichts antun.“ „Okay, aber du meldest dich, wenn es ihm schlechter geht oder ihr Hilfe braucht.“ „Versprochen und jetzt genieße deinen Urlaub.“ Samu nickt und umarmt Riku noch. Danach geht er noch zu seiner Mutter und verabschiedet sich auch von ihr. Sagt aber auch ihr, sie soll sich sofort melden, wenn mit Nick was ist oder sie noch Hilfe braucht. Eve nickt und Samu geht mit seinem Koffer zu Melina. Ihr erzählt er auch, was er gerade erfahren hat und sie sagt sofort, dass sie in diesem Fall ebenfalls sofort mit zurück fliegen wird.

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Vor Dienstag abend wird erst mal nichts kommen. Habe keinen PC und kein Internet zur Verfügung. Danach geht es dann wieder regelemäßig weiter.
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