Best friends forever Teil 2 - Die Schulzeit

GeschichteFamilie, Freundschaft / P12
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
12.03.2019
21.10.2020
342
381.804
7
Alle Kapitel
732 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
04.09.2020 1.095
 
„Das funktioniert doch alles nicht. Sie hat Riku doch auch schon durschaut und ihm sonst was erzählt. Warum sollte jetzt irgendwas vom dem Ganzen hier funktionieren.“ „Mensch Samu, nicht so negativ denken. Wir müssen es versuchen.“ Samu sieht sie misstrauisch an. Doch bevor irgendwer was sagen kann, klingelt es an der Tür. Riku geht hin und öffnet. „Mama, komm doch rein.“ „Unten ist jemand für euch, ein Nico.“ Riku nickt und sagt, dass sie ihn hochschicken kann. Samu und die anderen schauen ihn fragend an. „Nico ist hier.“ „Woher weiß er, wo wir wohnen?“ „Er weiß, wo ich wohne, wir haben uns mal zum Lernen getroffen.“ „Stimmt, dass hattest du erzählt. Aber warum ist er hier?“ „Er ist gleich oben und dann können wir ihn selber fragen.“  Kurz darauf taucht Nico auch oben an der Tür auf. „Hi, ich bin Riku, komm doch rein.“ „Danke, dass ihr Zeit habt. Ist Melina auch hier?“ „Ja, wir rätseln gerade über diesen geheimnisvollen Brief.“ „Darüber wollte ich auch mit euch reden. Sie sagt, dass ich ihn geschrieben habe, aber das stimmt nicht.“ „Das wissen wir bereits. Wir glauben ihr nämlich nicht. Weißt du mehr darüber?“ „Vielleicht. Sie ist meine Freundin.“ Nico schaut alle entschuldigend an. „Ich sollte so tun, als ob ich Melina mag und was von ihr möchte, aber das stimmt auch nicht. Ich meine, ich mag Melina. Sie ist nett und freundlich, aber ich habe keine Gefühle für sie oder so etwas in der Art. Liina war sauer, weil Samu sie damals angeblich ziemlich mies behandelt hat. Ich habe versucht, ihr zu erklären, dass es bestimmt nicht so gemeint war und ihr ja auch noch Kinder wart, aber sie hat sich nicht davon abbringen lassen. Sie will euch auseinander bringen und Samu soll genauso leiden wie sie.“ „Also stimmt zumindest der Teil, dass sie einen Freund hat. Weißt du auch, was sie geplant hat?“ „Nein, nicht wirklich, wir sind auch nicht mehr zusammen seit heute. Ich weiß nur, dass es immer wieder was geben wird, dass so aussieht, als würde Samu Melina betrügen.“ „Also wird es noch mehr solcher Briefe geben?“ „Nein, andere Dinge. Sie wird ihm immer wieder mal was in die Tasche stecken, einen BH und so.“ „Macht Sinn, wenn ich sowas bei Samu finden würde, würde ich ihn zur Rede stellen und wenn es öfter vorkommt, ihn vor die Tür setzen.“ „Aber ich habe keine andere.“ „Das weiß ich doch, Samu. Aber jetzt wissen wir, was sie vor hat und können das alles ignorieren. Wir reagieren überhaupt nicht darauf und dann hört sie von ganz allein auf und wenn nicht, dann überlegen wir weiter.“ „Melinas Vorschlag klingt gut. Warten wir ab und schauen, was passiert. Melina kann Samu vertrauen. Er liebt sie immer noch und hat definitiv keine andere. Und jetzt, wo Nico uns erzählt hat, was sie vorhat, wissen wir, worauf wir uns einstellen müssen.“ Samu ist zunächst nicht überzeugt, stimmt dann aber auch zu.
Am Abend liegt Samu noch lange wach und muss über Liina nachdenken. Hat er sie damals wirklich so sehr verletzt? Die anderen Mädchen haben es nicht so ernst genommen. Klar wollte jede auf den ersten Platz, aber es war nie so, dass es deswegen Streit gab. Irgendwann spät in der Nacht ist er dann am Einschlafen, wird dann aber durch ein Klopfen geweckt. Kurz danach geht die Tür auf und Riku kommt ins Zimmer. „Samu, bist du wach?“ „Ja, hast du schlecht geträumt oder ein schlechtes Gefühl?“ „Nein, kannst du mit hochkommen? Kira geht es nicht gut.“ Samu sieht Rikus besorgten Blick und geht mit ihm nach oben. „Ich bin aber kein Arzt Rick.“ „Ich weiß, aber einen Arzt will sie nicht.“ „Was ist denn mit ihr?“ „Sie hat Fieber und war völlig durchgeschwitzt.“ Samu überlegt kurz. „Wann war eigentlich die letzte Kontrolle?“ „Vor zwei Jahren, fast, nicht ganz. Warte, du meinst sie ist wieder …“ „Denk positiv. Hat sie noch andere Symptome?“ „Nein.“ „Ihr solltet unbedingt zum Arzt. Nächtliches Schwitzen und Fieber können Anzeichen sein,, muss aber nicht.“ Samu setzt sich zu Kira und streicht über ihre Stirn. „Hey, wie fühlst du dich?“ „Müde und mir ist kalt.“ „Darf ich bei dir Fieber messen?“ Kira nickt und Riku reicht ihm das Fieberthermometer. „Rick, ich bin nicht wieder krank. Mein Hals tut weh.“ „39,9°C, sieht ganz nach einer Angina aus. Ihr solltet morgen Früh den Arzt rufen.“ „Aber morgen ist Schule und wir schreiben einen wichtigen Test.“ „Du nicht! Samu, ich kann nicht fehlen, kannst du vielleicht …“ „Klar, ich rufe morgen den Arzt. Ich hab Spätdienst und kann mich um sie kümmern.“ „Danke, du hast was gut bei mir.“ „Dafür nicht. Du solltest vielleicht lieber nicht neben ihr schlafen, bevor du dich ansteckst.“ „Ich bleib bei ihr, danke für deine Hilfe.“ Samu nickt und geht wieder nach unten.
Am nächsten Morgen treffen sich die beiden Jungs unten in der Küche. „Wie geht es Kira?“ „Sie hat immer noch hohes Fieber, schläft aber noch.“ „Ich rufe nachher unseren Arzt und pass gut auf sie auf. Bis wann hast du heute Schule?“ „Bis zwei, bin gegen drei wieder hier.“ „Und ich muss um eins los, dann ist sie ja nicht solange allein. Ruud kommt doch auch um eins und ich werde ihr sagen, dass sie mal nach Kira schaut.“ „Danke, du bist echt der beste.“ Schweren Herzens macht sich Riku dann auf den Weg zur Schule und meldet Kira dort auch krank.
Am Nachmittag kommt Riku direkt nach Hause und begrüßt seine Mutter. „Hallo Mama.“ „Hey Kleiner. Kira schläft oben.“ „Hat Samu gesagt, was sie hat?“ „Sie hat eine Angina. Sie bekommt Antibiotika und ist für den Rest der Woche krankgeschrieben. Sie hat auch Schmerzmittel bekommen und das hilft auch gegen das Fieber.“ „Danke, ich geh dann mal hoch zu ihr.“ „Mach das, aber lass sie schlafen.“ Riku nickt und geht leise nach oben. Dort setzt er sich an die Hausaufgaben. Eine Stunde später ist Kira wieder wach und kommt die Treppe runter. „Hey, du sollst doch im Bett bleiben.“ Kira nickt. „Ich weiß … aber ich muss mal.“ Bringt sie krächzend hervor. „Oje, du hörst dich gar nicht gut an. Möchtest du einen Tee?“ Kira nickt und verschwindet im Bad. Kurz danach verschwindet sie wieder im Bett. Riku kommt mit der Tasse Tee zu ihr hoch. „Hier, der tut dem Hals gut. Du musst auch noch deine Medikamente nehmen.“ Kira verzieht das Gesicht, nimmt aber brav ihre Tabletten. Sie hast Medikamente, aber bei Riku kommt sie nicht drumherum und eine Diskussion würde sie immer verlieren. Riku lächelt und kuschelt sie ein. „Schlaf dich gesund, meine Süße.“
Review schreiben