Best friends forever Teil 2 - Die Schulzeit

GeschichteFamilie, Freundschaft / P12
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
12.03.2019
21.10.2020
342
381.804
7
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30.08.2020 994
 
Am Montagmorgen geht Riku zusammen mit Emma ins Krankenhaus zum Röntgen. Samu hatte es auch geschafft, dass Liina die beiden begleitet. „Hast du Angst, Emma?“ „Nein, ist doch nichts Schlimmes. Als ich den Gips bekommen habe, war ich auch schon da.“ „Du bist tapfer, kleine. Ich war in deinem Alter nicht so mutig.“ „Ich bin doch schon groß und kein Baby mehr.“ Wie zum Beweis geht Emma ganz alleine rein zum röntgen und Riku ist mit Liina alleine. „Ist sie immer so?“ „Ja, so leicht macht ihr nichts angst. Kann ich dich mal was fragen?“ „Ja, aber wenn du mich einladen willst, muss ich dich enttäuschen, ich habe schon einen Freund und bin seit zwei Jahren glücklich mit ihm.“ Riku sieht sie verwirrt an. „Nein, dass wollte ich dich nicht fragen. Es ist so, dass wir am Samstag einen Brief bei Samu gefunden haben und der Absender seine Beziehung kaputt machen will. Melina hat ihn zum Glück nicht gefunden. Samu war Samstagvormittag ja hier und der Brief in seiner Jacke. Hast du vielleicht was mitbekommen?“ Liina sieht Riku an. „Du denkst, dass ich ihm den Brief in die Tasche gesteckt habe.“ Es ist keine Frage. „Na ja, es ist nur eine Vermutung. Samu kommt dein Name bekannt vor und da er ja früher diese Liste hatte ...“ „Da habt ihr gedacht, ich bin das Mädchen von der Liste und will mich rächen. Gut, ja, ich bin die Liina von der Liste und ich stand damals wirklich auf Samu. Das ich eine Woche später nur noch zehnte war, lag einfach daran, dass ich ihm gesagt habe, dass ich wegziehe und es nicht fair den anderen gegenüber wäre. Er war dann so nett und hat mich erst weit nach unten geschoben und danach erst von der Liste genommen. Ich möchte mich nicht an ihm rächen.“ „Aber wenn der Brief nicht von dir ist, von wem ist er dann?“ „Es gibt noch ein anderes Mädchen hier auf der Station, die am Samstag auch da war.“ „Und sie könnte dahinter stecken.“ „Möglich, es könnte aber auch jemand gewesen sein, der hinter Melina her ist.“ Riku nickt, von der Seite haben sie es noch gar nicht betrachtet. „Fällt dir da jemand ein?“ „Diese Nico wollte, dass ich ihm was besorge, dass Samu geschrieben hat.“ „Und hast du?“ „Um ehrlich zu sein, ja, das habe ich. Er wollte Melina eine Nachricht schreiben und so Samu in Verlegenheit bringen. Es sollte so aussehen, als wenn er etwas vergessen hat. Ich wusste nicht, dass es die Beziehung kaputt machen würde.“ Liina sieht Riku entschuldigend an. Also steckt jemand dahinter, der es auf Melina abgesehen hat. Aber warum? Und warum hatte Samu den Brief in der Tasche. Bevor Riku weiter Fragen stellen kann, kommt Emma wieder raus und strahlt. „Riki ich brauche keinen Gips mehr!“ „Riki?“ Liina kann sich ein Grinsen nicht verkneifen. „Was? Das sagt sie seit sie reden kann und aufgeschnappt hat sie es bei ihrer Schwester. Ist doch nichts dabei.“ Riku nimmt Emma und macht sich zusammen mit ihr auf den Weg nach Hause.
Am Nachmittag kommt dann auch Samu wieder nach Hause und geht glech hoch zu Riku. „Hey Samu komm doch rein.“ „Hast du was rausgefunden?“ „Ja, Liina war es nicht. Sie meint, dass dieser Nico von Melinas Station dahintersteckt. Sie sollte ihm was geschriebenes von dir besorgen und das hat sie auch gemacht und ihm gegeben.“ „Und der soll dann den Brief geschrieben haben?“ Riku nickt. „Und du glaubst ihr?“ „Kein Wort, aber ich habe sie in dem glauben gelassen. Mag ja sein, dass dieser Typ hinter Melina her ist, aber warum hat er dann den Brief in deine Tasche gesteckt und nicht in ihre, wo er doch wesentlich leichter rankommen würde.“ Samu nickt. „Das erscheint mir auch verdächtig. Und was machen wir jetzt?“ „Melina einweihen. Sie muss wissen, dass du es ehrlich mit ihr meinst und alles andere nur erstunken und erlogen ist. Dann lassen wir Liina in dem Glauben, dass wir ihr glauben und warten auf ihren nächsten Schritt.“ „Das klingt nach einem Plan. Also gut, ich gehe jetzt zu Melina und weihe sie ein. Vielleicht kann sie ja auch Nico auf das Ganze ansprechen.“ „Nein, das würde nur auffallen. Sie darf sich nichts anmerken lassen.“ „Okay sage ich ihr. Danke für deine Hilfe.“ „Dafür nicht, du hast mir auch schon oft geholfen.“ Samu nickt und verabschiedet sich dann wieder.
Am nächsten Tag im Krankenhaus ist Samu bei der kleine Lisa im Zimmer und hilft ihr beim anziehen. Die kleine darf heute endlich wieder nach Hause und freut sich sehr darüber. „Du bist echt der coolste von allen hier.“ „Danke, aber Freyja ist auch eine ganz liebe.“ „Ja ist sie. Aber Liina ist doof.“ „Wie kommst du darauf?“ „Sie will dir wehtung.“ Samu sieht Lisa erstaunt an. „Woher weißt du dass?“ „Hat sie selber gesagt, vor zwei Tagen.“ „Am Samstag?“ „Ja, am Samstag. Sie hat zu der anderen gesagt, dass sie dir einen Brief in die Tasche gesteckt hat, in dem du mit Melina Schluss machst.“ „Warte, dass hat sie wirklich gesagt?“ „Ja, und sie wartet nur auf den richtigen Moment um ihren Plan zu Ende zu bringen.“ „Weit du zufällig auch wie?“ „Nein, das hat sie nicht gesagt. Aber bitte pass auf, ich möchte nicht, dass dir wehgetan wird.“ „Das mache ich versprochen. Riku ist Freund. Danke, dass du mir das erzählt hast.“
Am Nachmittag holt Samu Melina von ihrer Station ab und zusammen gehen sie direkt zu Riku und Kira. Dort erzählt Samu alles, was er von der kleinen Lisa erfahren hat. „Also liegen wir mit unserem Verdacht schon ganz richtig. Ich habe heute auch Nico angesprochen und der sagte mir, dass Liina ihn gebeten hat, den Brief in meine Tasche zu stecken. Aber er hat sich geweigert und sie stehen lassen.“ „Das wäre die Katastrophe gewesen, wenn du den Brief in deiner Tasche gefunden hättest.“ „Ja, es wäre definitiv schwerer gewesen mich vom Gegenteil zu überzeugen. Also, was wollen wir jetzt unternehmen?“
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