Best friends forever Teil 2 - Die Schulzeit

GeschichteFamilie, Freundschaft / P12
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
12.03.2019
21.10.2020
342
381.804
7
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26.08.2020 1.109
 
Irgendwann sind die beiden dann doch noch eingeschlafen. Am Morgen wird Riku dann vor Samu wach und geht wieder nach oben zu den beiden Mädchen. Diese sind schon wach und sitzen mit einem Kaffee am gedeckten Frühstückstisch. „Guten Morgen, ihr zwei. Konntest du noch schlafen, Mel?“ „Ja, ganz gut eigentlich. Aber wo warst du? Wir haben uns gefragt, warum du nicht hier im Bett warst.“ „Samu kam auch noch hoch. Ihr habt schon alle geschlafen und da bin ich mit ihm runter.“ „Hat er dir was gesagt?“ „Ja, und er möchte auch mit dir reden. Der Brief macht mir noch Sorgen, aber die Sache mit Janne und Tino hat er verarbeitet. Er hat der Polizei damals alles gesagt und mir wollte er es nicht sagen, um mich zu schützen.“ „Und was war es jetzt?“ Fragt Kira nun nach. „Sie haben ihm gedroht und das auf ganz üble Weise. Ich hätte genauso wie Samu reagiert.“ „Nur das Samu wahrscheinlich nicht so stur wie du gewesen wäre und einfach verschwunden wäre. Das war auch sein Plan, nur die Tatsache dass er im Krankenhaus war, hat ihn darin gehindert. Er wollte ja auch so schnell wie möglich wieder nach Hause.“ „Verstehe ich. Aber das ist jetzt egal, es ist alles gut ausgegangen und wir sollten uns jetzt Gedanken um diesen Brief machen.“ „Hat er dir gesagt, von wem er ist?“ „Nein, dass weiß er auch nicht, aber er möchte selbst mit dir darüber reden.“ „Okay, ich geh dann mal zu ihm nach unten.“ Kira und Riku nicken ihr zu und Riku holt sich dann eine Tasse Tee und setzt sich zu Kira an den Tisch. „Konntest du noch schlafen?“ „Zuerst nicht, deswegen bin ich auch mit Samu runter und habe ihn dann auch zum reden gebracht. Doch irgendwann sind wir beide eingeschlafen. Irgendwie schafft er das heute immer noch.“ Kira lächelt. „Ja, er kennt sämtliche Tricks die dir helfen. War die Beule von Tino?“ „Nein, die hat er sich selbst verpasst. Loses Dielenbrett.“ „Autsch.“ Riku lacht. „Ja, und die Gasleitung hatte ein Leck.“ „Also wollten sie ihn gar nicht umbringen?“ „Nicht auf diese Weise. Sie haben ihn bedroht und wenn er nicht bereit ist, mich durch Janne zu ersetzen und mich nie wiederzusehen, dannn hätten sie ihm eine Überdosis Heroin verpasst und das wäre dort noch nicht mal verdächtig gewesen.“ „Stimmt, dort findet man öfter mal einen und ihr hättet auch nicht beweisen können, dass er es nicht selbst war.“ Riku nickt traurig. „Ich hole dir noch einen Teller.“ Kira steht auf und holt Riku einen Teller. „Das ist lieb, aber ich hab keinen Hunger.“ „Doch, du isst wenigstens etwas.“ Kira sieht ihn streng an und Riku gibt nach.
Melina geht leise in Samus Zimmer uns setzt sich zu ihm aufs Bett. Sie streichelt über seinen Kopf, wodurch nun auch Samu die Augen öffnet. „Guten Morgen.“ „Morgen.“ Melina lächelt ihn an. „Tut mir leid, dass ich gestern einfach abgehauen bin, aber ich liebe dich und die Tatsache, dass du nicht mit mir redest, tut einfach weh.“ Samu richtig sich und sieht sie traurig an. „Ich weiß und es tut mir leid. Aber ich weiß wirklich nicht, von wem der Brief ist. Ich habe eine Vermutung, mehr nicht. Aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sie dahintersteckt.“ „An wen denkst du dabei?“ „An Liina, sie hat doch dieses Jahr mit der Ausbildung begonnen und ist bei mir auf Station.“ „Ich erinnere mich, du sagtest mal, dass dir der Name bekannt vorkommt.“ Samu nickt. „Ja, und sie versucht auch ständig mit mir zusammen zu sein. Ich habe sie mal darauf angesprochen und gesagt, dass ich mit dir glücklich bin, aber sie sagte, dass sie kein Interesse an mir hat.“ „Und wie kommst du dann darauf, dass sie was mit dem Brief zu tun hat?“ „Riku kam eigentlich darauf. Er meinte es könnte mit der Haber-Liste zusammenhängen, die ich mal geführt habe.“ „Stand denn eine Liina drauf?“ „Ich glaube schon.“ „Hast du die noch?“ „Ja, die hab ich wirklich noch. Ich habe sie gefunden, als ich meine Sachen oben zusammengepackt habe und war selbst erstaunt.“ „Dann lass uns mal einen Blick auf diese Liste werfen.“ „Eine? Die wurde jede Woche aktualisiert.“ Melina sieht ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an. „Dann kann ich Rikus Vermutung nur bestätigen. Das nennt man mit Gefühlen anderer spielen.“ „Ich war damals grad mal zehn.“ „Jetzt hol schon die Liste und dann gehen wir hoch und überlegen mit den Riku und Kira, was wir jetzt tun können.“
Kurze Zeit später klingeln Samu und Melina wieder bei Riku an der Tür, der ihnen auch gleich öffnet. „Ja, habt ihr geredet?“ „Ja, Samu hat mir alles erzählt.“ „Auch von Janne und Tino?“ „Nein, dass ist auch nicht so wichtig. Samu hat keine Alpträume und sagt, dass es ihn nicht belastet. Er hat mit dir darüber gesprochen und da es euch beide betrifft, reicht es mir aus.“ „Na gut, dann kommt rein.“ Sie setzen sich alle auf die Couch und Samu legt die Listen auf den Tisch. „Ich habe eine Liina auf ihnen gefunden. Sie stand genau eine Woche auf der Eins, die Woche danach ist sie auf die zehn runter und noch eine Woche später war sie ganz weg.“ „Die anderen stehen alle mindestens drei Wochen drauf.“ „Dann kann ich mir gut vorstellen, dass sie Samu eins auswischen will. Er soll genauso leiden, wie sie.“ „Aber warum nach so vielen Jahren?“ „Sie ist nach der vierten Klasse mit ihrer Familie weggezogen und kam er erst diesen Sommer zurück, um hier die Ausbildung zu machen.“ Alle schauen jetzt Melina an. „Was? Ich habe mit ihr in der Schule geredet. Es war gleich am ersten Tag und sie brauchte Hilfe bei der Suche nach den richtigen Räumen. Da kamen wir halt ins Gespräch.“ „Gut, also konnte sie nicht vorher was unternehmen. Laut dem Datum deiner Liste war es auch zwei Wochen vor dem Ende der vierten, als sie die Nummer eins war, die Woche drauf, steht sie zwar noch drauf, aber ganz unten und nach den Ferien gar nicht mehr, was auch logisch ist, das sie da nicht mehr auf unserer Schule war. Hast du dich mal mit ihr getroffen?“ „Keine Ahnung.“ „Okay, bevor wir weiter spekulieren müssen wir herausfinden, was sie von dir will. Melina kennt sie schon und sie weiß, dass ihr beide zusammen seid. Emma muss morgen noch mal ins Krankenhaus zum Röntgen, da kann ich sie begleiten und versuchen etwas herauszufinden.“ „Stimmt ja, wie geht es Emma eigentlich?“ „Ganz gut, morgen wollen sie den Arm noch mal röntgen und wenn alles gut aussieht, kommt der Gips wieder ab.“ „Und ich werde versuchen es so einzurichten, dass Liina euch begleitet.“
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