Best friends forever Teil 2 - Die Schulzeit

GeschichteFamilie, Freundschaft / P12
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
12.03.2019
21.10.2020
342
381.804
7
Alle Kapitel
732 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
24.08.2020 1.369
 
Samu atmet tief durch und schaut Riku an. „Also jetzt raus mit der Sprache, von wem ist der Brief?“ „Na ja, ich habe da nur vielleicht eine Vermutung. Aber so wirklich weiß ich es auch nicht. Ist ja auch egal.“ „Nein, Samu, das ist es nicht. Warum redest du nicht mit uns? Wie ist der Brief hierhergekommen?“ „Er war in meiner Tasche und ich habe ihn beim ausziehen zufällig gefunden. Dann kam Melina und wir sind zu euch nach oben, da hab ich ihn einfach auf dem Bett liegen gelassen und nicht mehr daran gedacht. Und da hat ihn dann Melina gefunden. Ich hatte ihn selbst noch nicht gelesen.“ „Also hat ihn dir jemand im Krankenhaus zugesteckt.“ „Wie kommst du darauf?“ „Na ja, wer immer diesen Brief geschrieben hat, kennt deine Handschrift. Denn auf den ersten Blick könnte man wirklich denken, dass du ihn geschrieben hast. Fällt dir jemand ein, der es gewesen sein könnte?“ „Nein, eigentlich nicht. Da kann es jeder auf der Station sein. Wir tragen ja auch einiges in die Akten ein und in den Spätdiensten hab ich auch was zum lernen mit.“ „Und da ist wirklich keiner? Keiner der sich für dich interessiert und immer mit dir zusammen arbeiten will?“ Samu denkt scharf nach. „Die neue will immer mit mir zusammen arbeiten, aber warum sollte sie wollen, dass Melina denkt, ich betrüge sie?“ „Ich weiß nicht, vielleicht ist sie scharf auf dich und will dich für sich.“ „Nein, sie ist nicht wie Rina.“ „Was macht dich da so sicher?“ „Ich habe ihr gesagt, dass ich eine Freundin habe und sie meinte, dass sie in dieser Weise kein interesse an mich hat. Aber wenn ich so darüber nachdenke, irgendwie habe ich ihren Namen schon mal gehört.“ Riku runzelt die Stirn und sieht ihn an. „Wirklich?“ „Ja, möglich, aber dann ist es schon sehr lange her.“ Riku kommt da eine Idee. „Hast du noch deine berühmten Haber-Listen?“ Samu sieht ihn an. „Was?“ „Na deine Haber-Liste, die, auf der du immer deine aktuelle Nummer eins stehen hattest.“ „Was haben diese Listen jetzt mit diesem Brief zu tun?“ Samu sieht ihn irritiert an. „Ganz einfach. Du hast wöchentlich deine Nummer eins gewechselt und dabei so manchem Mädchen das Herz gebrochen. Vielleicht ist sie jetzt zufällig auf dich getroffen und rächt sich an dir, indem sie deine Beziehung auch zerstörrt und dich genauso leiden sehen will, wie sie gelitten hat.“ „Das ist doch Blödsinn. Warum sollte jemand nach so vielen Jahren noch auf Rache aus sein?“ „Mädchen sollte man in dieser hinsicht nicht unterschätzen. Rede am besten mit ihr und sage ihr, dass du weißt, dass sie hinter allem steckt. Und rede mit Melina, sie ist total fertig.“ „Du hast ja recht, ich werde morgen gleich mit ihr reden und am Montag mit dieser Liina. Danke, dass du so stur bist wie ich.“ „Manchmal ist es sinnvoll. Außerdem hat mir mal jemand gesagt, dass reden hilft.“ Samu lächelt. „Und dieser jemand sollte sich selbst dran halten.“ Jetzt müssen beide lachen. „Samu, was ist passiert, als du allein bei Janne warst?“ „Rick, dass ist abgeschlossen.“ „Nein, für mich nicht und auch für dich nicht. Am Anfang warst du jeden Tag bei uns oben und hast auch oft bei uns übernachtet. Mittlerweile ist es weniger geworden, aber es belastet dich immer noch. Also, was ist passiert? Warum wolltest du mich erst für immer wegschicken und lässt mich jetzt nicht mehr aus den Augen?“ Samu schluckt, darüber will er nicht reden und schon gar nicht mit Riku. „Bitte Samu, rede mit mir.“ „Riku, es ist alles in Ordnung. Für mich ist es einfach ungewohnt, nicht mehr bei dir im Zimmer zu schlafen.“ „Das glaube ich dir nicht, rede bitte. Was haben dir die beiden angetan? Ich weiß, dass es eine enorme Überwindung kostet, darüber zu reden, aber es hilft. Ich möchte nicht, das du in einer Klinik endest, weil es einfach nicht mehr geht und du völlig am Ende bist.“ Samu sieht Riku traurig an. „Ich bin wieder raus und Janne war nicht mehr dort, wo wir uns mit ihm getroffen haben. Er war vor dem Haus und sagte, ich solle mit ihm mitkommen. Wir sind dann zu dem kleinen Strand und sofort hatte ich wieder das Bild von dir vor Augen, wie du da gelegen hast. Janne hat es natürlich sofort bemerkt und dämlich gelacht. Ich habe ihn angeschaut und wollte was sagen, doch dann war alles schwarz um mich herum. Als ich aufgewacht bin, war ich in diesem Haus und Janne und Tino standen grinsend vor mir.“ Samu bricht ab und schaut Riku an. „Was haben sie zu dir gesagt?“ „Sie wollten, dass Janne deinen Platz einnimmt, aber ich habe weiterhin nein gesagt. Mehr nicht.“ „Womit haben sie dir gedroht?“ „Mit nichts.“ „Samu bitte, womit haben sie dich bedroht? Dass nichts war glaube ich dir nicht. Warum wolltest du mich für immer wegschicken?“ „Ich ... es ist nicht von Bedeutung:“ „Samu rede endlich!“ Riku sieht ihn böse an. Samu schluckt, kennt den Blick von Riku ganz genau. Riku hat ja auch recht. Er selbst würde bei Riku genauso handeln. Aber er kann es ihm nicht sagen. Riku wird ihn dafür hassen und dass würde er nicht vertragen. „Samu bitte, egal was du mir jetzt sagst, ich bin nicht böse auf dich, ich bin es nur, wenn du weiterhin nicht redest.“ Samu schluckt und sieht Riku dann direkt an. „Ich bin in diesem Haus aufgewacht und Tino und Janne wollten weiterhin, dass ich dich durch Janne ersetze. Aber ich habe es weiterhin verweigert. Dann kam Tino zu mir und hat mich in einer Bewegung in die Mangel genommen, ich konnte mich nicht wehren. Er hielt mich fest und ich konnte mich nicht mehr bewegen. Janne hatte in der Zwischenzeit irgendwas aus der Tasche geholt und als er dann wieder vor mir stand, konnte ich das Band und die Spritze erkennen. Er legte mir das Band um den Arm und sagte irgendwas von Heroin oder so. Er sagte, wenn ich mich weiter weigern würde, dann würde er mir den gesamten Inhalt in die Vene jagen und daran kripieren. Also habe ich eingewilligt, dich durch ihn zu ersetzen. Er ließ von mir ab und Tino ließ mich auch los. Danach sagten sie nur noch, dass ich mich an meine Worte halten sollte, sonst würden sie dafür sorgen, dass ich dich nie wieder sehen werde, höchstens auf dem Friedhof. Janne sagte nur noch, wir sehen uns dann und dann sind beide verschwunden. Bevor du jetzt mit der Polizei kommst, ich habe ihnen dass alles bereits erzählt und dass ist auch der Grund, warum sie für immer weggesperrt bleiben.“ Riku schluckt sichtbar. „Warum hast du es mir nie erzählt?“ „Weil du mich bestimmt jetzt für einen Feigling hältst und es war ja auch nicht mehr wichtig. Der Polizei habe ich es gesagt und das war das was wichtig war.“ „Ich halte dich nicht für einen Feigling, ich hätte in dieser Situation wahrscheinlich genauso gehandelt. Aber warum hast du mich weggeschickt und nicht mit mir geredet?“ „Ich wollte nicht, dass dir etwas passiert. Du bist endlich so richtig glücklich, lebst mit Kira in einer eigenen Wohnung.“ „Und habe dennoch Zeit für meinen besten Freund. Verheimliche sowas nie wieder vor mir, zusammen hätten wir eine Lösung gefunden.“ „Versprochen, ich vergesse immer wieder, dass du nicht mehr der kleine ängstliche Junge bist, den ich beschützen muss.“ „Schon gut, aber eins Vestehe ich noch nicht. Als ich dich gefunden habe, warst du bewusstlos und der Gashahn war auf. Aber wie ist das möglich, wenn die beiden abgehauen sind?“ „Das kann ich dir leicht erklären. Das mit dem Gas hat mir die Polizei gesagt, die Leitung hatte eine Leck und wäre so oder so explodiert. Der Geruch ist mir zwar aufgefallen, aber ich hatte keine zeit darüber nachzudenken. Und die Beule und das ich bewusstlos war, lag daran, dass ich auf eine Brette getreten bin, dass lose war und dementsprechen hochgeschossen ist und mich K.O. geschlagen hat. Damit hatten die zwei nichts zu tun.“ „Du hast dich selbst K.O. geschlagen?“ „Ja, hab ich.“ Ein leichtes Grinsen legt sich auf Rikus Gesicht. „Das glaub ich dir sogar sofort.“ „Ja, ja, Haber der Tollpatsch.“ Darüber müssen dann beide lachen.
Review schreiben