Best friends forever Teil 2 - Die Schulzeit

GeschichteFamilie, Freundschaft / P12
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
12.03.2019
21.10.2020
342
381.804
7
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19.08.2020 1.204
 
Wieder im Bett kommt Riku einfach nicht zur Ruhe. Kira merkt es auch und macht das Licht noch mal an. „Was hast du? Ist es wegen Sanna?“ „Nein, Eve und Papa werden ihr nicht böse sein und ihr auch sagen, dass sie richtig gehandelt hat. Es ist wegen Samu. Er weicht mir immer aus, wenn ich ihn auf Janne anspreche und was damals vorgefallen ist. Und dieser Brief geht mir auch nicht aus dem Kopf. Janne und Tino können es nicht gewesen sein. Janne sitzt im Gefängnis wegen versuchten Mordes und Tino wird noch strenger kontrolliert und darf das Klinikgebäude nicht mehr verlassen. Also wer hat diesen Brief geschrieben? Samu wirkte auch nicht überrascht, sondern eher verärgert.“ „Am besten redest du morgen noch mal mit ihm darüber. Mach es hier oben und schließ die Tür ab, dann kann er nicht weglaufen und muss mit dir reden.“ „Oder er wird richtig wütend auf mich. Wenn es darum geht, Hilfe von mir anzunehmen ist er manchmal etwas komisch.“ „Du meinst er will keine Hilfe von dir?“ „Nein so mein ich das nicht. Es fällt ihm schwer, Hilfe von mir anzunehmen. Lange war es so, dass ich seine Hilfe brauchte, er mich beschützt hat oder auch beschützen musste.“ „Und jetzt braucht er das nicht mehr und ist nun in der Situation, dass du ihm helfen kannst.“ Riku nickt. „Es ist kompliziert. Ich versuche morgen noch mal mit ihm zu reden und sehen wir weiter.“ Riku zieht Kira in seine Arme und zusammen schlafen sie dann doch noch ein.
Melina hält den Brief in der Hand und sieht Samu an. „Samu Haber, woher kommt dieser Brief, wenn du ihn nicht geschrieben hast? Tino und Janne waren es nicht, die sind nämlich verhindert.“ Samu rauft sich die Haare. „Mel, ich habe diesen Brief nicht geschrieben und damit ist gut. Ich liebe dich und würde dich für nichts auf der Welt verlassen. Und ja, Janne und Tino stecken nicht dahinter. Ich habe keine Ahnung wo der herkommt. Können wir jetzt schlafen?“ „Nein, du verheimlichst mir etwas. Du weißt genau, wo dieser Brief herkommt. Und dieser jemand kennt deine Handschrift und hat diese sehr gut nachgemacht. Also von wem ist er?“ „Melina ich weiß es nicht und ich gehe jetzt schlafen.“ Samu dreht sich um und legt sich ins Bett. Melina schüttelt fassungslos den Kopf. Sie schnappt sich ihre Sachen und geht aus dem Zimmer. Frustriert stellt sie fest, dass sie ihren Haustürschlüssel vergessen hat. Das kann doch nicht wahr sein. Ob sie nochmal oben klingeln kann? Sie geht hoch und klingelt erneut.
Riku und Kira schrecken hoch und sehen sich an. Riku steht schließlich auf und öffnet die Tür. „Melina? Ist was passiert?“ „Tut mir, ich wollte euch nicht wecken. Aber Samu, er redet nicht mit mir und verheimlicht mir was. Ich kann einfach gerade nicht neben ihm schlafen.“ „Und du hast deinen Haustürschlüssel vergessen.“ Entschuldigend nickt Melina. „Dann komm rein. Ich mach dir unsere Couch fertig.“ Sie gehen zusammen in die Wohnung und Kira sieht sie fragend an. „Samu Sturkopf.“ Das reicht ihr schon und sie holt noch ein Glas Wasser für Melina. „Er weiß von wem der Brief ist, aber er sagt es nicht.“ „Das denke ich mir auch. Die Handschrift ist gut nachgemacht und sieht auf den ersten Blick wie seine aus. Da ich aber viel mit ihm geübt habe, kenne ich seine haargenau und konnte es gleich erkennen, dass der Brief nicht von ihm ist. Aber es muss jemand sein, der seine Handschrift kennt und ihn sehr gut kennt.“ „Du meinst jemand aus dem Krankenhaus?“ „Oder aus seiner Klasse. Nur heute werden wir nichts mehr aus ihm rausbekommen. Samu ist ziemlich stur, wenn es um seine Probleme geht. Er will immer erst alles allein lösen. Deswegen ist er ja damals allein zu Janne und Tino gegangen und hätte es fast mit dem Leben bezahlt. Ich versuche morgen noch mal mit ihm zu reden.“ „Danke, auch dafür, dass ich hier schlafen kann.“ „Kein Problem. Brauchst du noch etwas?“ Melina schüttelt den Kopf und sie gehen alle in ihre Betten. Kira kuschelt sich wieder in Rikus Arme. „Was geht dir durch den Kopf?“ „Tut mir leid, aber die ganze Sache lässt mir einfach keine Ruhe. Wenn Samu wirklich weiß´, wer den Brief geschrieben hat, dann sollte er es uns sagen.“ „Du hast Angst, dass er auf eigene Faust was unternimmt und du diesmal zu spät kommst.“ „So in etwa, ja.“ „Wie gesagt, rede morgen mit ihm, hier oben bei uns. Wenn ihr hochkommt, gehe ich mit Melina nach nebenan und helfe Sanna, schließe aber leise die Tür ab, dann kann er dir nicht ausweichen. Riku, bring ihm zum Reden, auch wenn es vielleicht im Streit endet. Du findest vorher keine Ruhe und Samu stellt womöglich wirklich was ziemlich Blödes an.“ „Du hast ja recht.“ „Ja und jetzt lass uns endlich schlafen.“ Riku lacht leise und hält Kira fest im Arm.
Samu tut sein Verhalten leid und er steht erneut auf. In der Hoffnung, dass Melina vielleicht nach unten ins Wohnzimmer ist, geht er dorthin, doch dort ist sie nicht. Da aber ihre Jacke und ihre Schuhe noch hier sind, ist sie nicht nach Hause. Dann kann sie nur oben bei Riku und Kira sein und wahrscheinlich erzählt sie ihnen auch gerade von ihrem Streit. Samu möchte es aber so nicht stehen lassen und sich auch bei ihr entschuldigen. Er möchte sie in der Nacht in den Armen halten, zu selten sind sie in letzter Zeit dazu gekommen, da ihre Schichten ständig unterschiedlich liegen oder sie viel lernen müssen. Er geht hoch und klingelt.
Riku rauft sich durch die Haare. Er war gerade dabei einzuschlafen, da klingelt es schon wieder. Kira sieht ihn verschlafen an. „Schlaf weiter, ich geh schon.“ Ein Blick zum Sofa zeigt ihm, das Melina eingeschlafen ist und auch durch die Klingel nicht aufgewacht ist. Leise geht er zur Tür und öffnet diese. „Samu?“ „Kann ich reinkommen?“ Riku sieht noch mal in die Wohnung, aber es weiterhin alles ruhig. Leise geht er vor die Tür und schließt diese. „Die beiden schlafen, lass uns bei dir reden.“ Samu nickt traurig und geht mit Riku in sein Zimmer. „Samu, Melina ist dir nicht böse, aber sie macht sich Sorgen und hat auch Angst, dass du was anstellst.“ „Ich weiß, ich wollte mich bei ihr entschuldigen. Ich hatte mich so auf unseren Abend und die Nacht mit ihr gefreut, doch dann ist alles irgendwie außer Kontrolle geraten.“ Riku setzt sich neben ihn. „Na dann erzähl mal. Schlafen kann ich im Moment sowieso nicht.“ Samu sieht ihn fragend an. „Bist du krank? Oder …“ „Nein, mir geht es gut. Ich mach mir nur auch Gedanken um dich. Außerdem wurde ich jetzt dreimal geweckt und du kennst mich ja.“ „Ja, wenn man dich zu oft weckt, kannst du nicht wieder einschlafen. Hab ich selbst oft genug erlebt, wenn du von den Alpträumen heimgesucht wurdest.“ „Nur hast du es dann doch irgendwie immer wieder geschafft. Also, was ist los?“ „Ich weiß nicht, und eigentlich bin ich auch ziemlich müde. Können wir das Gespräch nicht morgen führen?“ „Nein, Samu, jetzt ist ein guter Zeitpunkt, morgen blockst du nur wieder ab.“ „Du hast ja recht.“ Samu atmet tief durch und sieht dann Riku an.
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