Best friends forever Teil 2 - Die Schulzeit

GeschichteFamilie, Freundschaft / P12
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
12.03.2019
21.10.2020
342
381.804
7
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18.08.2020 1.462
 
Mitte Februar haben sich Riku und Kira schon gut in ihrer neuen Wohnung eingelebt. Auch Samu kommt immer besser damit klar, dass Riku nicht mehr bei ihm wohnt. Die Geschehnisse scheint er gut verarbeitet zu haben, obwohl nie über den Vorfall gesprochen hat. Riku hat ihm bereits im Krankenhaus verziehen, dass Samu ihn vor die Tür setzen wollte und ihn nicht mehr sehen wollte. Riku wusste ja, warum Samu so gehandelt hat. Doch ein wenig Sorgen macht sich Riku schon. Zumal Samu ja sowieso schon Angst hat, ihn zu verlieren. Aber er möchte ihn auch nicht bedrängen und im Moment läuft es einfach gut und jeder kommt mit der Situation zurecht. Am Abend haben sie Samu und Melina zum Essen eingeladen und dieser wird auch sehr lustig. Melina übernachtet heute auch hier und so können sie den Abend einfach genießen. Recht spät verabschieden sich die beiden und Riku und Kira gehen ins Bett. Dort klettert Kira auf Rikus Schoß und beginnt ihn leidenschaftlich zu küssen. Riku erwidert dies nur zu gerne. Eine der neuen Freiheiten, die die eigene Wohnung mit sich bringt. Kira küsst sich langsam über Rikus Brust nach unten und beginnt, ihn dort zu verwöhnen. Riku stöhnt auf und krallt sich im Bett fest. Kira küsst sich langsam wieder nach oben und Riku dreht sie langsam so, dass er nun oben liegt. Er beginnt ihre Brüste zu verwöhnen und küsst sich dann ebenfalls ganz langsam zu ihrer Mitte. Doch bevor er sie dort verwöhnen kann, klingelt es an ihrer Tür und sie hören Melina rufen. „Fuck, was jetzt?“ „Ich geh, warte hier. Vielleicht haben sie nur was vergessen.“ „Klingt nicht so.“ Kira nickt und geht dann an die Tür. „Mel, was ist los?“ „Samu … er … Riku …“ So ganz schlau wird Kira aus dem Gestammel nicht, aber sie weiß sofort, dass etwas mit Samu ist und Riku zu ihm muss. „Geh zu ihm, wir sind gleich bei euch.“ „Bitte … er…“ „Mel, geh zu Samu, Wir sind gleich da.“ Kira schiebt Melina in Richtung Treppe und schließt die Tür. „Ich kann doch nicht so zu ihm?“ „Das ist mir klar, komm mit.“ Kira zieht Riku mit ins Bad und stellt ihn unter die Dusche, die eiskalt aufdreht. „Bist du verrückt? Das ist eiskalt!“ „Ich weiß, hat aber dein Problem behoben. Und jetzt ab zu Samu.“ Riku nickt, trocknet sich schnell ab und zieht sich nur die Jogginghose über. Danach laufen sie schnell zu Samu ins Gästezimmer. Doch dort treffen sie nur auf Melina. „Melina, wo ist Samu?“ „Ich … ich …“ „Was ist passiert?“ „Ich …“ Melina laufen nun die Tränen über das Gesicht. Riku atmet tief durch und zieht Melina in seine Arme. „Tief durchatmen, so ist gut. Was ist passiert, als ihr runtergegangen seid?“ Melina löst sich von ihm und sieht ihn an. „Er wollte ins Zimmer gehen und ich bin ins Bad gegangen. Als ich ins Zimmer kam, war er nicht da, nur dieser Brief.“ Riku nimmt ihr den Brief ab und liest ihn sich durch. Dann schüttelt er den Kopf. „Also, eins ist definitiv klar, Samu hat sich nicht von dir getrennt und ist dir auch nicht Fremdgegangen.“ „Woher … willst du … dass wissen?“ „Weil Samu diesen Brief nicht geschrieben hat. Dieser Brief ist viel zu sauber geschrieben. Samu Klaue erkenne ich überall sofort.“ „Aber, wenn er diesen Brief nicht geschrieben hat, wo ist er dann? Ich meine, er verschwindet doch nicht einfach so?“ „Das stimmt. Melina, als ihr runtergegangen seid, ist da noch etwas gewesen? War noch jemand auf dem Flur?“ Melina überlegt kurz. „Er wollte noch kurz nach unten gehen und was zu trinken für die Nacht holen.“ Riku steht auf. „Bleibst du bei ihr?“ Kira nickt und Riku geht nach unten. Dort sieht er dann auch Samu sitzen, der eine völlig verweinte Sanna im Arm hält. Erleichtert atmet er auf und geht zu den Beiden. „Was ist passiert?“ „Ihr Freund hat sie betrogen.“ Riku setzt sich neben sie und streicht ihr über den Rücken. „Ich bleib hier, kannst du bitte zu Melina hochgehen? In eurem Zimmer lag ein Brief, in dem du ihr sagst, dass du sie seit Wochen betrügst und dich jetzt von ihr trennst …“ „Aber das ist doch gar nicht wahr …“ „Samu, das weiß ich und ich habe es ihr auch schon gesagt, deine Handschrift erkenne ich überall wieder und diesen Brief hast du nie im Leben geschrieben, dazu ist der viel zu sauber geschrieben. Samu, sie hat Angst, dass dir was passiert ist.“ „Ich geh zu ihr. Soll ich Kira zu dir schicken?“ „Sag ihr nur, wo ich bin und dann kümmere dich um Melina und vor allem, rede mit ihr. Ich glaube sie hat Angst, dass du einfach verschwindest oder dir etwas passiert. Du hast nie erzählt, was passiert ist, als du mit Janne allein warst.“ „Es ist nicht mehr wichtig, ich geh dann mal.“ Riku nickt und versucht nun, Sanna zu beruhigen. „Magst du mir sagen, was passiert ist?“ Sanna richtet sich langsam auf. „Ich hab Samu gesagt, dass er mich verlassen hat, aber das stimmt nicht. Ich hab ihn sitzen lassen, hoffe ich zumindest.“ „Was ist passiert?“ „Du musst versprechen, dass du es niemanden sagst.“ Kira kommt nun auch ins Zimmer. Sanna sieht sie ängstlich an. „Ihr kannst du es auch sagen. Aber ich verspreche dir nicht, es niemanden zu sagen. Es kommt darauf an, was passiert ist.“ „Samu bringt mich um.“ „Um den kümmere ich mich. Bitte, Sanna, sag uns was geschehen ist. Du hast dich von ihm getrennt, aber da du hier völlig fertig vor mir sitzt, muss etwas vorgefallen sein.“ Kira setzt sich nun auch neben sie und Sanna holt tief Luft. „Ich war heute Abend bei ihm und wir haben gekuschelt, so wie sonst auch immer. Doch diesmal wollte er mehr, aber ich nicht. Ich bin noch nicht bereit und hab auch etwas Angst davor. Doch er hat weitergemacht und als er anfing an meinem Oberteil zu ziehen, da hab ich einfach zugetreten und ihn angeschrien, dass er mich in Ruhe lassen soll und es aus ist.“ Riku und Kira schauen sich an. „Du hast richtig gehandelt und du solltest ihn anzeigen.“ „Das bringt doch nichts. Aber das ist noch nicht alles.“ „Was ist dann geschehen? Hat er dich …“ „Nein, ich bin danach so schnell es geht nach Hause. Ich war einfach nur sauer und wütend. Warum gerate ich immer an die Arschlöcher?“ „Du wirst auch noch den richtigen finden. Aber warum weinst du um ihn, wenn du doch sauer warst?“ „Ich bin immer noch sauer auf ihn, aber ich habe ein Problem.“ Riku schluckt und schaut zu Kira. „Was für eins?“ „Mama und Nick sind doch heute doch aus und zum Glück auch noch nicht zurück. Sein Vater hatte angerufen und ich habe mich am Telefon für Mama ausgegeben.“ Sanna bricht erneut ab und Riku holt tief Luft. Das scheint irgendwie in der Familie zu liegen, dass man den Habers alles aus der Nase ziehen muss. „Wer war am Telefon?“ „Sein Vater, er zeigt mich an wegen Körperverletzung.“ „Warum? Was für einen Grund hat er? Ich meine, so ein Tritt tut schon höllisch weh, aber das ist kein Grund für eine Anzeige.“ „Nein, ist es nicht, und als ich gegangen bin waren seine Eltern auch noch gar nicht da.“ Kira sieht zu Riku. „Gerade dann ist es sehr merkwürdig.“ Sanna schüttelt den Kopf. „Durch den Tritt hat sich irgendwas bei ihm verdreht und er musste ins Krankenhaus und operiert werden. Aber das ist auch egal, was mach ich wegen der Anzeige?“ „Mit Eve und Papa reden. Die beiden können dir in der Hinsicht helfen, aber du musst ihnen alles sagen. Auch wie es dazu kam.“ „Kannst du nicht was machen?“ „Nein, aber Eve kann dir da raushelfen. Rede mit ihnen. Es ist nichts geschehen und du hast dich nur gewehrt und in dieser Situation richtig gehandelt.“ „Aber die Anzeige? Sie werden durchdrehen.“ „Nein, das werden sie nicht. Und wenn du deswegen Ärger bekommst, bekommen sie Ärger mit mir.“ Alle drehen sich zur Tür. „Samu? Ich …“ „Du musst dich nicht dafür entschuldigen, dass du dich gegen dieses Arschloch gewehrt hast. Wenn du möchtest, reden wir zusammen mit Mama.“ Sanna nickt. „Gut, dann geh nach Hause und morgen reden wir zusammen mit ihr.“ „Danke, ihr seid die besten.“ „Dafür nicht, kleine Schwester.“ Sanna umarmt beide noch und geht dann wieder nach Hause. Riku schaut Samu an. „Was? Ich mache ihr deswegen keinen Stress.“ „Das mein ich nicht. Wie geht es Melina?“ „Sie hat sich beruhigt und ist eingeschlafen.“ „Samu, meinst du nicht, es wäre besser …“ „Nein, Riku, ich hab damit abgeschlossen und mir geht es gut. Gute Nacht.“ Samu dreht sich um und verschwindet wieder oben im Gästezimmer. „Mach dir keine Sorgen und rede in Ruhe mit ihm.“ Riku nickt und sie gehen auch wieder hoch in ihre Wohnung.
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