Best friends forever Teil 2 - Die Schulzeit

GeschichteFamilie, Freundschaft / P12
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
12.03.2019
21.10.2020
342
381.804
7
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18.08.2020 1.179
 
Samu schläft den ganzen Vormittag friedlich in Rikus Arm. Die Schwestern waren zwischendurch immer mal wieder im Zimmer und auch der Arzt hat nach dem Rechten gesehen. Doch alle waren sich einig, dass es im Moment das Beste ist, wenn sie ihn einfach schlafen lassen. Am Nachmittag kommt auch Melina wieder zu Besuch und sie ist froh, Riku bei Samu zu sehen, der allerdings immer noch schläft. „Hey, Rick, alles okay bei euch?“ „Ja, er hat zwar am Anfang versucht mich wieder wegzuschicken, aber ich bin hartnäckig geblieben. Kurz bevor er eingeschlafen ist, wollte er, dass ich bleibe. Seitdem schläft er aber auch. Der Arzt sagte auch, dass er die ganze Nacht ziemlich unruhig war.“ „Wahrscheinlich Alpträume.“ „Gut möglich. Wer weiß, was Janne zu ihm gesagt hat.“ Durch das Gespräch wird Samu dann doch langsam mal wach und sieht Riku in die Augen. „Rick?“ „Ja, bin hier und ich bleibe auch, wenn du das möchtest.“ Samu nickt. „Wie fühlst du dich?“ „Ganz okay, mein Kopf tut nur weh und ich bin müde.“ „Du hast die Nacht kaum geschlafen und die Kopfschmerzen kommen von der Gehirnerschütterung, gehen aber bald weg. Du darfst nur nicht so viel nachdenken und den Kopf anstrengen.“ „Spricht der, der Erfahrung hat.“ Riku lacht. „Ja, und dir scheint es besser zu gehen. Darf ich wieder aufstehen?“ Erst jetzt realisiert Samu so richtig, dass Riku neben ihm im Bett liegt und ihm fällt wieder ein, was am Morgen war und auch gestern. „Riku, es tut mir leid, ich wollte dich nicht verletzen.“ „Ich weiß, du wolltest mich beschützen. Aber was auch immer Janne zu dir gesagt hat, es kann nicht mehr wahr werden.“ „Ich weiß, an deine Worte erinnere ich mich auch noch. Danke dass du so hartnäckig geblieben bist und nicht einfach gegangen bist. Ich bin froh, dich zu sehen.“ „Schon gut. Bin dir nicht böse. Ich hätte wahrscheinlich genauso gehandelt.“ Riku steht vorsichtig auf und setzt sich dann auf den Stuhl neben Melina. Sie bleiben noch den ganzen Nachmittag und reden viel. Am Abend verabschieden sie sich und Samu möchte, dass Riku in der Nacht bleibt. Doch der Arzt sagt nein und so muss Riku schweren Herzens gehen. Doch diesmal bleibt Samu von Alpträumen verschont. Am nächsten Tag kann er dann auch schon wieder nach Hause, ist aber noch die restliche Woche krankgeschrieben.
Der Umbau des Dachbodens nimmt auch immer mehr Form an und eine Woche vor Rikus Geburtstag können die beiden dann dort oben endlich einziehen. Ruud und Klaus kommen zu den vieren ins Gästezimmer und bitten sie nach oben. Voller Erwartung gehen sie nach oben, Riku und Kira voran. Der kleine Flur, der sonst immer da war und über den sie mussten, wenn sie ins Bad wollten ist verschwunden und am Treppenabsatz eine Eingangstür angebracht. Der Schlüssel steckt von außen und zaghaft dreht Riku diesen um. Dort oben hat sich einmal komplett alles verändern und von ihrem alten Zimmer ist gar nichts mehr zu erkennen. Geradezu ist eine kleine Küche eingebaut und Rechts eine Wand mit einer Tür, hinter der sich ein Badezimmer befindet. Die Hochebene existiert noch, doch die Leiter wurde durch eine geschwungene Treppe ersetzt, die im hinteren Bereich nach oben führt. Unter der Hochebene befinden sich zwei Schreibtische und ein Schreibtisch mit Computer. Sowie ein Bücherregal mit all ihren Büchern. Sie gehen die Treppe hoch und finden auf der Hochebene nach wie vor den Schlafbereich, diesmal mit einem wunderschönen großen Doppelbett. Im hinterem Bereich ist dann ein Wohnzimmer eingerichtet mit eigenem Fernseher. Riku und Kira umarmen Ruud und Klaus. „Danke, Mama, die Wohnung ist ein Traum. Wie habt ihr das alles gemacht?“ „Es ist unser Geschenk für dich und Kiras Eltern haben auch einiges beigesteuert. Samu werden wir bei der ersten Wohnung natürlich genauso unterstützen wie dich. Und jetzt müsst ihr nur noch eure Sachen von unten hochholen und morgen werdet ihr bei Kiras Eltern erwartet.“ „Ja, daran denken wir. Sie sind morgen den letzten Abend in Helsinki und wollen mit uns essen gehen. Danke Mama, es ist wunderschön hier.“ „Ja, wirklich ein Traum, vielen Dank.“ Ruud lächelt und geht mit Klaus wieder nach unten. „Mensch, die Wohnung ist echt ein Traum. Ich hoffe wir finden auch sowas schönes.“ „Bestimmt, ihr dürft nur nicht gleich die erst beste nehmen.“ Samu lacht. „Klar, wollen wir jetzt eure Sachen holen?“ Riku und Kira nicken und zusammen gehen sie ins Gästezimmer und packen alles zusammen. Kira geht mit Melina kurz zu ihr und holt von dort ihre Sachen. Da ihre Eltern schon seit ein paar Wochen dabei sind, die Sachen in die neue Wohnung zu bringen, ist sie solange bei Melina untergekommen und brauchte nicht in dem ganzen Chaos wohnen. Nach drei Stunden haben sie dann auch alles in der neuen Wohnung und in den Schrank geräumt. Nun sitzen sie alle zusammen auf der Couch bei einem Glas Cola. „Was haltet ihr davon, wenn wir meinen Geburtstag hier feiern und es gleich als Einweihungsparty nehmen? Natürlich nur mit Osmo, Jukka, Raul und Sami und euch beiden.“ „Klingt gut, was ist mit Nina?“ „Ist sie noch mit Sami zusammen?“ „Ja, aber dann müsstest du auch die anderen einladen.“ „Liisa und Anna. Wird schon gehen.“ „Nein, Liisa ist nicht mehr mit Raul zusammen und bei Anna und Jukka läuft es auch nicht mehr so gut.“ „Also dann doch nur die Jungs und Nina. Was meinst du Kira?“ „Klingt gut und wir müssen nicht extra eine Einweihungsparty machen. Was haltet ihr von Pizza?“ Alle nicken und natürlich fragen sie auch Ruud und Klaus, ob sie für eine Pizza nach oben kommen, so als Dankeschön. Die beiden nicken und so verbringen sie alle zusammen einen schönen Abend. Riku und Kira machen sich Bad fertig zum Schlafen und kuscheln sich in ihr neues Bett. Riku lächelt Kira an. „Ich liebe dich und bin unendlich glücklich, jeden Tag neben dir einschlafen zu dürfen und wieder am Morgen neben dir aufzuwachen.“ „Geht mir auch so.“ Kira rutscht noch etwas dichter an Riku und schläft in seinem Arm ein. Riku lächelt und schläft auch recht schnell ein.
Rikus Geburtstag wird eine lustige Runde und alle sind total begeistert von der Wohnung der beiden. Für Samu ist es immer noch komisch, dass Riku nicht mehr bei ihm im Zimmer wohnt, doch er freut sich für ihn. Und im Grunde ist die Variante für die beiden sogar die optimale Lösung. Samu hat immer noch Angst, dass Riku etwas passiert und er ihn für immer verliert und die Aktion mit Janne und Tino hat es noch mal verstärkt. Er kann sich jetzt daran gewöhnen, dass Riku nicht mehr im selben Zimmer wohnt und nun sein eigenes Reich hat, aber wenn die Angst zu groß wird, dann braucht er nur die Treppe hochgehen. Riku sagt ihm nach wie vor, wenn er und Kira weggehen oder allein sein wollen. Riku weiß, dass Samu sich erst daran gewöhnen muss und für ihn ist es auch ziemlich komisch, nach all den Jahren nicht mehr mit Samu zusammen zu wohnen, doch er hat diese Angst nicht. Samu ist aber auch nicht böse, wenn Riku mal keine Zeit hat.
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