Best friends forever Teil 2 - Die Schulzeit

GeschichteFamilie, Freundschaft / P12
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
12.03.2019
21.10.2020
342
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7
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11.08.2020 1.047
 
Die Jungs starren Riku an. „Was war das?“ „Unsere Hilfe. Eine alte Freundin von mir, ich kann mich selbst auch nicht mehr an sie erinnern. Ich hab sie kennengelernt als ich vier war. Weit oben im Norden von Finnland. Sie ist kurz danach gestorben, aber sie hat mir versprochen immer auf mich zu achten und mir zu helfen.“ „Du meinst, sie ist ein Geist?“ „Keine Ahnung, aber damals als Rina Frieda hierhergebracht hatte, war auch dieser Schatten da, der mich versucht hat, von den Häusern wegzubringen. Als ich fast gestorben wäre, hab ich sie dann wieder gesehen und sie hat mich zurück geschickt.“ Riku kniet sich zu Samu. „Und du glaubst an sowas?“ „Nein, eigentlich nicht, aber irgendwas muss ja dran sein. Samu, hey, mach die Augen auf.“ Von Samu kommt nur ein Stöhnen. In der Ferne hören sie bereits das Blaulicht. „Samu komm schon, wach auf.“ Mit viel Mühe gelingt es Samu die Augen zu öffnen. „Ri…ck“ „Ja, bin hier. Du bist in Sicherheit.“ Samu legt eine Hand an seinen Kopf und will sich aufrichten. „Nein, nicht, warte bis der Arzt dich untersucht hat.“ „Mir tut nur der Kopf weh.“ „Ist dir auch schlecht und komisch?“ Samu nickt. „Aber es geht, ich will nur nach Hause, mit dir.“ „Das kannst du vergessen, du lässt dich erst untersuchen. Du warst bewusstlos und hast in einem Haus gelegen, in dem der Gashahn aufgedreht war.“ Erschöpft gibt Samu nach und kurz darauf ist auch schon der Notarzt vor Ort. Riku erzählt, was passiert und Samu wird kurz untersucht und anschließend für genauere Tests ins Krankenhaus gebracht. Danach hat die Polizei noch einige Fragen an die Jungs. „Alex Backlund hat uns informiert, was genau ist denn nun vorgefallen?“ Riku erzählt dem Beamten die ganze Geschichte, von dem ersten Aufeinandertreffen bis hin zum jetzigen Zeitpunkt. Er reicht dem Beamten die Zettel die sie gefunden haben und so hat die Polizei eindeutige Hinweise. Sie verabschieden sich und versprechen, sich zu melden, sobald es etwas Neues gibt. Von Riku fällt nun die ganze Anspannung ab, Samu ist im Krankenhaus und wird versorgt und Tino und Janne sind in Gewahrsam. Seine Beine geben nach und Sami fängt ihn auf. „Rick ist alles okay? Bist du verletzt?“ „Nein, mir geht es gut. Es ist nur …“ In dem Moment hören sie einen Knall und alle drehen ihre Köpfe in die Richtung, aus der sie gekommen sind. Riku bekommt keine Luft mehr. Samu hätte da noch drin sein können und dann wären sie wirklich für immer getrennt gewesen. Sami und Osmo knien sich zu Riku. „Hey, du musst Luft holen.“ „Geht … nicht …“ „Doch, sieh mich an, ein und aus, und ein und aus, so ist gut. Samu ist nichts passiert, ihm geht es gut. Und dir geht es auch gut, die zwei konnten euch nichts tun, sie können euch nicht trennen und müssen dafür nun bezahlen.“ Riku nickt und bekommt langsam wieder Luft. „Sorry, aber der Knall, ich musste gerade daran denken, dass wir ohne Hilfe zu spät gekommen wären.“ „Schon gut, ging uns nicht anders. Geht es wieder?“ „Ja, ich möchte jetzt zu Samu ins Krankenhaus.“ Die Jungs nicken und machen sich auf den Weg.
Im Krankenhaus erkundigt sich Riku nach Samu und erfährt, dass er noch untersucht wird. Daraufhin geht er zum Telefon und ruft bei Melina und Kira an, die beide auch direkt kommen wollen. Riku legt wieder auf und geht zurück zu den anderen. In dem Moment kommt auch der Arzt zu ihnen. „Ihr seid die Freunde von Samu?“ „Ja, und er ist auch mein Bruder, unsere Eltern sind verheiratet.“ „Verstehe. Also, Samu geht es soweit gut. Er hat eine leichte Gehirnerschütterung, verursacht durch einen Schlag auf den Kopf. Lunge und Atemwege sind frei und auch so hat er keine Schwierigkeiten beim Atmen und auch die Blutgaswerte sind okay. Um sicherzugehen, dass es keine Spätfolgen gibt, behalten wir ihn für zwei drei Tage hier unter Beobachtung.“ „Kann ich zu ihm?“ „Natürlich, aber nur kurz, die Besuchszeit ist nämlich schon lange vorbei.“ Der Arzt lächelt und nimmt Riku mit zu Samu. Die beiden sind gerade um die Ecke, als Kira und Melina kommen. Die Jungs erzählen ihnen, was los ist und wie es Samu geht und das Riku bei ihm ist. „Das werden beide brauchen. Wer weiß, was dieser Janne Samu erzählt hat. Wie geht es Riku?“ „Um ehrlich zu sein, er hält sich wacker auf den Beinen. Als das Haus explodiert ist, da hatte er kurz zu kämpfen, hat sich aber gleich wieder gefangen.“ „Das klingt gut. Kira kannst du heute Nacht bei ihm bleiben?“ „Ja, meine Eltern wissen schon Bescheid.“
Riku betritt Samus Zimmer und setzt sich zu ihm ans Bett. Er nimmt seine Hand und Samu öffnet die Augen. „Rick?“ „Ja, bin hier. Wie fühlst du dich?“ „Warum bist du hier?“ „Weil du mein bester Freund bist und es dir schlecht geht.“ „Geh bitte!“ Riku sieht ihn ungläubig an. „Aber …“ „Nein, geh, Melina soll kommen.“ Samu zieht seine Hand weg und Riku nickt traurig. Er verlässt das Krankenzimmer und geht zu den anderen, die natürlich sofort seine Tränen bemerken. „Was ist mit ihm?“ „Nichts, er will mich nicht sehen, du sollst kommen.“ Melina ist hin und hergerissen. Sie möchte mit Riku reden, aber auch zu Samu. Kira nickt ihr zu und so geht sie Samu. Kira setzt sich neben Riku und nimmt ihn in den Arm. „Warum will er mich nicht sehen?“ „Wahrscheinlich hat Janne irgendwas zu ihm gesagt. Warte bis es ihm bessergeht und dann redet beide nochmal miteinander.“ Riku nickt. „Ich möchte nach Hause.“ Die Jungs und Kira nehmen Riku in ihre Mitte und machen sich auf den Heimweg.
Melina geht zu Samu und setzt sich zu ihm ans Bett. Sie nimmt seine Hand und er lächelt sie an. „Wie fühlst du dich?“ „Ziemlich benommen, hab was gegen die Kopfschmerzen bekommen.“ „Was ist passiert?“ „Tino hat mir von hinten eine verpasst, danach bin ich in einem komischen alten Haus wieder aufgewacht. Janne war da.“ „Ja, Riku und die anderen haben dich gesucht und in letzter Minute gefunden.“ „Ich bin müde.“ „Dann schlaf, wir reden, wenn es dir bessergeht.“ Samu nickt und schließt die Augen. Er musste hier weg, weg aus Helsinki, nur dann würde Riku nichts geschehen. Solange er sich von ihm fernhält ist er in Sicherheit.
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