Best friends forever Teil 2 - Die Schulzeit

GeschichteFamilie, Freundschaft / P12
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
12.03.2019
21.10.2020
342
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7
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10.08.2020 1.328
 
Zu zweit haben sie Samu in die Siedlung verfrachtet. Allerdings mussten sie bei ihm etwas nachhelfen. „So ich verschwinde wieder. Sieh zu, dass du deinen Teil einhältst.“ „Warum bleibst du nicht draußen?“ „Dank Rikulein werden sie morgen anfangen mich zu suchen. Ich hab dem Kerl da drinnen versprochen spätestens heute Nacht zurück zu sein. Sorg einfach dafür, dass die zwei sich nicht mehr sehen und nicht mehr miteinander reden. Damit bin ich zufrieden. Sollte das nicht der Fall sein, dann wirst du mich kennenlernen. Ich komme da jederzeit für ein paar Tage raus und dann … Ich hab dich im Auge.“ Tino dreht sich um und verschwindet wieder. Janne ist nun allein mit Samu und weckt diesen nun unsanft auf. „Hallo Samu, Zeit zum Reden.“ Janne grinst hämisch und Samu schluckt.
Riku und Jukka machen sich zusammen mit Alex auf den Weg in die Geisterstadt. Dort treffen sie dann auch direkt auf die anderen, die auf dem kleinen Platz in der Mitte der Stadt stehen. „Was macht ihr hier?“ „Am Strand sind sie nicht, aber sie haben einen Brief hinterlassen, in dem steht, dass Tino wieder verschwindet und Riku Samu nie wiedersieht. Da auch Drogen erwähnt werden, haben wir auch gleich Alex mitgebracht, dem Janne sehr gut bekannt ist.“ „Habt ihr Samu gefunden?“ „Nein, bisher noch nicht. Haben aber auch erst drei Häuser untersucht.“ Riku schaut sich um. „Weißt du noch in welchen Haus ihr damals wart?“ „Nicht mehr so genau, aber ich denke ich finde es wenn ich es sehe. Allerdings haben die meisten Häuser mehrere Ausgänge. Samu und unsere Eltern standen damals genau vor dem Haus in dem wir waren, da wir dann aber hinten raus sind, haben sie uns nicht gefunden. Das ist die Schwierigkeit.“ „Du denkst, wir waren vielleicht schon richtig und sie haben sich dann aus dem Staub gemacht?“ „Gut möglich. Was wir brauchen ist ein Plan nach dem wir vorgehen. Wir müssen die Häuser so durchsuchen, dass sie keine Möglichkeit haben, hinter uns in eins zu gelangen.“ „Also müssen wir am Rand anfangen und uns durcharbeiten.“ „Ich würde sagen, wir schauen uns erst einmal draußen um. Samu ist bestimmt nicht freiwillig mit und sie haben mit Sicherheit Spuren hinterlassen.“ Die Jungs nicken und zusammen schauen sie sich draußen genau um. Bei einem Haus bleibt Riku stehen und hat ein mieses Gefühl. Das kann einfach nicht sein. „Was ist Riku?“ Riku deutet an leise zu sein und geht langsam zur Tür. Diese ist nur angelehnt und sein Gefühl sagt ihm, dass sie hier richtig sind. Die anderen folgen ihm und gemeinsam betreten sie das Haus. Riku schaut die Treppe hoch und weiß, dass sie dort oben finden werden, was sie suchen. Langsam und leise gehen sie hoch und Riku steuert ein ganz bestimmtes Zimmer an. Die anderen folgen ihm weiter. Leise öffnet Riku die Tür und schaut ins Zimmer, doch es ist leer. Wieso ist es leer? Sein Gefühl hat ihn bisher noch nie im Stich gelassen. Er lässt seinen Blick durch Zimmer wandern und sieht dann den kleinen Zettel auf dem Bett. Mit zittrigen Fingern hebt er ihn auf und liest ihn durch. Er hebt seinen Blick und der Zettel fällt zu Boden. Das war das Ende. Osmo ist sofort bei ihm und Sami hebt den Zettel auf. „Was steht da drauf Sami?“ Sami schaut zu Riku und der nickt. Hofft, dass es nicht wahr ist und dass das hier alles nur ein böser Traum ist. „Aber das kann ich mir nicht vorstellen. Samu würde doch nie mit ihm mitgehen.“ „Nein, ist er auch nicht, aber sie wollen, dass ich es glaube. Samu zu verlieren ist für mich das schlimmste. Wenn er einfach so verschwindet, mit diesen Worten, dass ich ihm zur Last falle und er einfach genug hat, würde mich das in ein tiefes Loch stürzen aus dem selbst Kira mich nicht rausholen kann. Genau das wollen sie erreichen. Das ist Tinos Rache. Samu hat sich als einziger im Kindergarten auf meine Seite gestellt, mir Kraft gegeben und mich verteidigt. Für Tino reicht es, wenn genau dieser Halt mir wieder genommen wird. Janne will unbedingt meinen Platz an Samus Seite, weiß aber auch, dass Samu nicht so leicht aufgibt. Aber eins haben die beiden nicht bedacht. Wir sind keine Kinder mehr. Wir haben vieles gemeistert und sind gestärkt aus dieser Sache hervorgegangen. Früher hätte ich mich verunsichern lassen und sehr wahrscheinlich geglaubt, was dasteht. Heute weiß ich, dass Samu mich nie im Stich lassen würde, schon gar nicht auf diese Art und Weise. Er ist hier irgendwo, dass weiß ich. Zwar nicht mehr in diesem Haus aber in einem der anderen.“ „Was macht dich so sicher?“ „Mein Gefühl sagt mir, dass Samu hier in der Nähe ist.“ Die Jungs nicken, Riku lag bis jetzt immer richtig. „Und was jetzt?“ „Erst mal wieder raus hier und dann nachdenken.“ Sie gehen wieder nach draußen und Osmo schaut dann noch mal zum Haus. „Warum dieses Haus?“ „In dem Zimmer in dem wir gerade waren, hat Rina sich erschossen.“ „Scheiße, die beiden wissen echt viel über euch.“ „Wo ist eigentlich Alex?“ Alle schauen sich um. Alex war nicht mit ihnen ins Haus gekommen und jetzt war er verschwunden. Dann hören sie ein Rascheln und Alex kommt mit Janne, den er am Arm gepackt hält, zurück. „Sorry, aber ich hatte drüben was gesehen und nachgesehen. Dabei hab ich Janne gefunden, allerdings war Samu nicht bei ihm.“ „Wo ist er, Janne. Ich glaube nicht ein Wort von seinem angeblichen Abschiedsbrief.“ „Das ist schade, denn jedes Wort ist wahr.“ „Wo ist er?“ Doch Janne grinst ihn nur dämlich an und sagt kein Wort. Osmo und Raul halten Riku fest, bevor er auf Janne losgehen kann. Es bringt nichts. Sie müssen jetzt Samu suchen und wenn sie jedes Haus durchsuchen, sie suchen solange, bis sie ihn finden. Alex entschuldigt sich und zieht Janne mit sich mit. Verspricht den Jungs aber, einen Krankenwagen und die Polizei hierher zu schicken. Riku nickt nur und geht zu dem Haus zurück, aus dem sie gerade gekommen sind. „Was hast du vor? Du hast doch gesagt, dass er nicht in diesem Haus ist.“ „Ja, aber wie du schon sagtest, die beiden kennen uns sehr gut und haben ihre Hausaufgaben gemacht. Wir waren damals in zwei Häusern. Aus dem einen sind wir über den Hinterausgang hierher, aber ich weiß nicht mehr welches es war.“ Riku schaut von Haus zu Haus. Plötzlich taucht ein Schatten vor ihnen auf und geht dann zu einem Haus. Riku folgt diesem, doch Osmo hält ihn zurück. „Riku, das …“ „Ist unsere Hilfe, nun kommt schon.“ Unsicher folgen ihm die anderen. Der Schatten geht in ein Haus und Riku folgt ihm. Doch die anderen bleiben stehen. „Jetzt kommt schon, euch geschieht nichts.“ Die Jungs schütteln den Kopf, keine zehn Pferde kriegen sie in dieses Haus, in dem dieser komische Schatten verschwunden ist. Riku betritt das Haus und stellt einen merkwürdigen Geruch fest. Ist es Gas? Die Häuser hier wurden mit Gas versorgt und auch wurde hier mit Gas gekocht. Er folgt dem Schatten weiter in die Küche und hier ist der Geruch noch intensiver. Sie gehen weiter und dann sieht Riku eine Gestalt auf dem Boden liegen. Er läuft hin und es ist Samu. „Samu, hey komm schon, du musst aufwachen. Wir müssen hier raus.“ Langsam öffnet Samu die Augen. „So ist gut, jetzt komm, wir müssen hier raus.“ Mit aller Kraft schafft Riku es, Samu auf die Beine zu ziehen und mit ihm das Haus zu verlassen. Draußen sieht er den Schatten wieder, der ihm zeigt, sich weiter vom Haus zu entfernen. „Kommt, wir müssen weiter.“ Auch die anderen haben diesen Schatten wiedergesehen und rühren sich nicht von der Stelle. „Jetzt kommt schon, ich kläre euch gleich auf, aber jetzt müssen wir hier erst mal weg.“ Sami ist der erste, der sich bewegt. Er hilft Riku mit Samu und zusammen entfernen sie sich noch ein Stück. Der Schatten bleibt stehen und Riku lächelt ihn an. „Danke!“ Dann ist der Schatten verschwunden.
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