Best friends forever Teil 2 - Die Schulzeit

GeschichteFamilie, Freundschaft / P12
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
12.03.2019
12.10.2019
139
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4
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Nach der Schule machen sie sich auf den Weg zu Frieda. Riku hat Samu nichts gesagt und hofft, dass er so keine Schwierigkeiten bekommt. Eine halbe Stunde später klingeln sie bei Frieda an der Tür. »Riku, Lenni, was macht ihr hier?« »Ich möchte, mit dir reden« »Es gibt nichts mehr zu reden, Riku. Geh bitte.« »Nein, irgendetwas ist gestern vorgefallen. Sag es mir bitte. Hat es was mit dieser dämlichen Wette zu tun?« Frieda schaut die Straße hoch und runter. Wenn eins der anderen Mädchen sieht, wie sie mit Riku redet, dann hat sie große Probleme und eine Menge Ärger. »Geh einfach, ich hab dir nichts mehr zu sagen.« Frieda will die Tür schon wieder schließen, aber Riku steckt seinen Fuß dazwischen, was allerdings keine gute Idee ist. »Autsch! Frieda bitte, du kannst mir sagen, was vorgefallen ist. Ich glaube dir, dass du es wirklich ehrlich gemeint hast.« Wieder schaut Frieda die Straße hoch und runter. Hoffentlich beobachten diese Mädchen sie nicht. Riku ist es nicht entgangen. »Wonach suchst du? Wirst du bedroht?« »Bitte geh.« Jetzt lauen bei Frieda auch die Tränen. Verdammter Mist, genau das wollte sie vermeiden. Sie hat Riku wirklich sehr gern und alles in ihr kribbelt und schreit danach, ihn endlich zu küssen. Doch sie darf nicht. Sie hat so schon alles verloren und keins der Mädchen will mehr mit ihr befreundet sein, aber sie lassen sie in Ruhe, solange sie die Finger von Riku lässt. »Frieda, was ist los, sag doch bitte was du hast?« »Ich will nicht mehr mit dir zusammen sein. Es ging die ganze Zeit nur um die Wette und mehr nicht. Ich hab dir was vorgemacht und wollte gewinnen. Und jetzt verschwinde.« Mit einem lauten Knall fliegt die Tür vor Rikus Nase zu. Zum Glück hatte er vorher noch seinen Fuß rausgezogen. Riku versteht nicht, was mit Frieda los ist. Gestern hat sie doch noch gesagt, dass sie bei dieser Wette nicht mehr mitmachen will. Warum sagt sie heute das genaue Gegenteil? Lenni weiß auch nicht wirklich, was sie nun tun sollen. »Was hast du jetzt vor? Willst du aufgeben?« »Nein, wir warten hier versteckt, bis ihre Mutter oder ihr Vater nach Hause kommt und versuchen es dann noch mal.« »Und dein Hausarrest?« »Ist mir gerade total egal. Frieda ist jetzt wichtiger. Irgendetwas ist gestern vorgefallen und das hat sie so verändert.« Lenni sieht zum Haus und dann wieder zu Riku. Hoffentlich bekommt sein Freund keinen Ärger zu Hause.
Sie müssen über eine Stunde warten, doch dann kommt endlich Friedas Mutter nach Hause. Sofort laufen die beiden Jungs zu ihr. »Hallo Frau Salonen, können wir zu Frieda?« »Natürlich, kommt mit.« Friedas Mutter lächelt die beiden freundlich an und nimmt sie mit ins Haus. »Frieda, du hast Besuch!«, ruft sie nach oben zu ihrer Tochter. Frieda kommt die Treppe runter und bleibt auf halber Strecke mit offenem Mund stehen. »Willst du nicht Hallo sagen?« »Tut mir leid Mama, hallo Riku, hallo Lenni, kommt doch mit hoch.« Die beiden folgen Frieda nach oben. »Warum seit ihr immer noch hier? Ich hab doch gesagt, ihr sollt verschwinden.« »Ja, das hast du gesagt, aber wir gehen erst, wenn du uns den Grund gesagt hast. Am Samstag war doch alles so schön und du wolltest auch bei dieser Wette auststeigen. Ich weiß auch, das du von den anderen Mädchen angeschrien wurdest. Ich habe nicht alles verstanden, aber das was ich gehört habe, war alles andere als freundlich und soetwas sagt man unter Freunden nicht. Also, warum willst du mich auf einmal nicht mehr sehen?« Frieda setzt sich auf ihr Bett und die Tränen kommen sofort wieder. Warum konnte Riku nicht einfach gehen? Warum war er so, wie er ist? »Frieda, ich mag dich wirklich sehr und möchte gerne mit dir zusammensein. Mir ist es egal, was die anderen sagen und ob sie irgendwelche Wetten abschließen. Ich hatte am Samstag sehr viel Spaß und auch bei unserer Zusammenarbeit. Wenn du mich wirklich nicht mehr sehen willst, dann sag mir jetzt direkt ins Gesicht, das du nur die Wette gewinnen wolltest und sie mir dabei direkt in die Augen.« »Ich kann nicht.« »Also, was wollen die anderen von dir?« »Riku, ich kann es dir nicht sagen.« »Doch du kannst. Nur wenn du darüber redest, können wir dir helfen. Glaub mir, ich weiß, wovon ich rede.« Frieda sieht Riku an. »Wirklich? Du wurdest mal fertiggemacht, weil du anders bist als die anderen?« Riku nickt. »Das glaub ich dir nicht. Jeder in der Schule mag dich, egal ob Mädchen oder Junge.« »Du kannst ihm ruhig glauben. Dass was er durchgemacht hat, war schon weit mehr, als einfach nur fertiggemacht zu werden.« »Wer?« »Du kennst ihn nicht und es war auch noch vor der Schule. Aber jetzt sag mir bitte, was los ist.« Frieda legt den Kopf auf Rikus Schulter und der legt sofort den Arm um sie. Dieses Gefühl ist einfach nur wunderschön. Sie schließt die Augen und erzählt ihm alles, was vorgefallen ist. Riku nimmt sie fest in den Arm und wartet, bis sie sich wieder etwas beruhigt hat. Danach kann er sie überzeugen, mit ihrer Mutter darüber zu reden. Die ist natürlich völlig überrascht, hat sie doch geglaubt, ihre Tochter hat viele Freunde in der Schule und geht gern dorthin. Sie will morgen gleich zum Direktor gehen und Frieda an eine andere Schule versetzen lassen. Riku bleibt noch eine Weile bei Frieda, bis diese schließlich durch sein Streicheln einschläft. Er gibt ihr noch einen Kuss und macht sich dann zusammen mit Lenni wieder auf den Heimweg. Sie sagen vorher aber noch Friedas Mutter Bescheid, damit diese es Frieda sagen kann. Frau Salonen nickt und bedankt sich auch noch mal bei den Jungs, dass sie Frieda geholfen haben.
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