Best friends forever Teil 2 - Die Schulzeit

GeschichteFamilie, Freundschaft / P12
OC (Own Character) Raul Ruutu Riku Rajamaa Sami Osala Samu Haber
12.03.2019
26.09.2020
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12.03.2019 1.096
 
Heute ist der 1. September 1983, der große Tag von Riku und Samu. Die beiden haben sich schick gemacht und jeder bekommt eine große Schultüte, denn heute ist ihre Einschulung.Die beiden sind auch total aufgeregt. Um neun geht es dann auch endlich los. Draußen treffen sie noch Osmo und seine Familie. „Hallo Osmo, bist du auch schon aufgeregt?“ „Ja, Samu, und wie. Hoffentlich können wir alle wieder zusammen sitzen, wie in der Vorschule.“ „Ja, aber dazu müssten wir alle in die gleiche Klasse kommen, sind doch zwei diesmal.“ „Stimmt, das klappt schon.“ „Hoffentlich, ich möchte nicht von euch getrennt werden.“ „Keine Angst, Riku, das wirst du schon nicht.“ „Kommt ihr zwei? Wir müssen los, ihr könnt in der Schule weiter reden.“ ruft Nick ihnen zu. Riku und Samu laufen schnell zum Auto. Sanna und Raana sitzen auch schon drin. Riku schaut die beiden an und kann es gar nicht glauben, das seine kleine Schwester nun auch schon drei Jahre alt ist. Drei Jahre ist es her, das er so schwer krank war und nicht mehr laufen konnte. Und Sanna ist nun auch schon fünf und kommt nächstes Jahr in die Vorschule. Riku denkt an den Sommer zurück, der glücklichste in seinem Leben. Sie sind ein glückliche Familie und im April bekommen sie wieder ein Geschwisterchen. Der Weg bis hier war aber alles andere als leicht. Er schaut zu Samu, der sich mal wieder mit Sanna kappelt und muss lächeln. Ohne ihn würde er hier nicht stehen, wäre nie so glücklich geworden und würde wahrscheinlich auch nicht mehr leben. Er kann sich gut an den einen Tag bei Ramon erinnern, als er aufgegeben hatte und Samu ihn wieder zurückgeholt hat. Wie konnte er ihm nur jemals dafür danken. „Riku kommst du?“ ruft Samu ihm nun zu. Riku läuft zum Auto und steigt nun auch ein. „Woran hast du gedacht?“ „An vieles. Samu, ohne dich hätte ich das alles nie geschafft, danke dafür. Du bist mein bester Freund.“ „Ja und der bester Bruder auf der Welt.“ „Stimmt nicht, du bist doof.“ Riku lacht, Sanna und Samu vertragen sich seit einiger Zeit kaum noch, jeder findet den anderen doof und meistens streiten sie sich darum, wer denn nun mit Riku spielen darf. „Doof du nicht sagen darfst, Anna.“ „Ich heiße Sanna, Raana, merk dir das. Und trotzdem ist Samu doof.“ „Sanna Haber benimm dich.“ tadelt sie nun Eve und Sanna fängt an zu schmollen, was Riku wieder zum lachen bringt. Samu schaut Riku an und auch er kann kaum glauben, dass das der kleine traurige Junge ist, den er damals im Kindergarten getroffen hat.
In der Schule haben sich dann die vierten Klassen ein kleines Programm für die Schulanfänger ausgedacht und führen dieses auf. Danach werden dann die Schüler in die zwei Klassen aufgeteilt. Die Freunde haben Glück und kommen alle in die selbe Klasse. Im Klassenraum suchen sie sich drei Bänke im hinteren Teil des Raumes und diesmal sitzt Riku neben Samu und Osmo zusammen mit Jukka auf seiner anderen Seite. Raul und Sami sitzen hinter ihnen. Die Lehrerin stellt sich kurz als Frau Nieminen vor und anschließend stellen sich die Schüler auch vor. Sie haben dann noch eine Stunde Unterricht, in der sie eine Schultüte ausmalen und ihre Bücher bekommen. Ein Mathematikbuch, eine finnische Fibel und einige Arbeitshefte. Ihr Schulranzen ist danach ganz schön schwer, in der Vorschule hatten sie nur Blätter bekommen und diese in ihren Fächern gesammelt. Als der Unterricht dann endlich vorbei ist, gehen sie noch schön Mittag essen und am Nachmittag kommen dann noch ihre ganzen Großeltern und auch Rikus Mama zusammen mit Samus Papa. Es wird eine lustige Feier und um sieben müssen die beiden dann leider schon wieder ins Bett, denn morgen ist wieder Schule und dann geht es richtig los.
Am nächsten Morgen bringen Eve und Nick zusammen die Kinder in die Schule und in den Kindergarten. Anschließend fahren sie zusammen zum Frauenarzt, der noch mal eine Kontrolluntersuchung bei Eve machen möchte. Sie müssen noch eine Weile warten und dann können sie rein. „Guten Morgen, Frau Haber, Herr Rajamaa. Wie geht es ihnen?“ „Mir geht es richtig gut, keine Übelkeit.“ „Das ist doch mal was schönes. Und wie ist es auf der Arbeit?“ „Mein Chef hat mich aus den Diensten genommen und ich helfe ihm mit dem ganzen Papierkram. Kein Patientenkontakt und auch keine körperlich schwere Arbeit.“ „Gut, dann versuchen es, aber sollte es Komplikationen geben, stelle ich sie wieder frei. Alle ihre drei Kinder waren normale Schwangerschaften und auch keine Frühchen. Bei ihrer letzten hatten sie mit starker Übelkeit zu kämpfen, daher die Freistellung. Gut, dann wollen wir mal schauen, wie es aussieht. Beim letzten mal war ja noch nicht viel zu sehen.“ Eve nickt und geht mit zur Untersuchung. Nick hält ihre Hand und der Hand beginnt mit dem Ultraschall. Es dauert eine Weile bis er endlich etwas sagt. „Also es sieht alles gut aus. Ich kann ihnen gratulieren, sie bekommen Zwillinge.“ Eve und Nick schauen sich entsetzt an. Sie hatten bereits vier Kinder und dieses war auch gar nicht geplant. Und dann gleich zwei? „Sind sie sich sicher?“ „Ja, zwei kleine Embryos.“ Nick gibt Eve einen Kuss. „Das schaffen wir auch noch. Wir haben so viel überstanden, da werden wir die zwei auch noch schaffen.“ „Du hast recht.“ Und nun lächelt auch Eve. „Gut, das war es dann. Ich möchte die Vorsorge bei ihnen alle zwei Wochen machen, nur zur Sicherheit.“ „Gut, dann sehen wir uns in zwei Wochen wieder.“ Sie verabschieden sich und fahren wieder nach Hause. Am Nachmittag holt Nick die Kinder ab und sie erzählen ihnen, das sie Zwillinge bekommen. „Du meinst, zwei Babys?“ fragt Samu ungläubig. „Ja, zwei Babys.“ Riku mustert Eve. Er hatte von der letzten Schwangerschaft nicht soviel mitbekommen, da er die letzten Monate krank im Bett lag, aber er konnte sich erinnern, das Eve da schon eine ziemliche Kugel hatte. „Passen die denn beide bei dir rein?“ Eve lacht. „Ja, Riku, aber es kann sein, das die zwei etwas früher kommen.“ „Gut, ich freue mich. Papa wollte doch immer viele Kinder, das hat mir Mama erzählt. Darf ich es ihr sagen, Papa?“ „Ja, du darfst mit ihr darüber reden, aber warte bitte noch etwas.“ „Okay. Samu lass uns die Hausaufgaben machen, dann können wir am Wochenende mit den anderen spielen.“ „Wieso denn? Wir haben doch noch bis Montag zeit. Reicht doch wenn wir sie am Sonntag machen.“ „Ich mache sie jetzt, dann hab ich am Wochenende frei.“ Riku nimmt seine Tasche und geht nach oben und macht seine Hausaufgaben. Samu geht lieber nach draußen und spielt mit Osmo.
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