Dieses Leben

von Sophs
GeschichteDrama, Romanze / P16
10.03.2019
18.03.2019
8
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Maria wachte durch den Duft von Kaffee in der Luft auf. Als sie die Augen öffnete, sah sie eine mit Kaffee gefüllte Tasse auf dem kleinen Nachtschrank neben sich stehen. Sie setze sich auf und nahm einen großen Schluck aus der, als Steve aus dem Badezimmer kam. Er trug nichts weiter, als ein Handtuch um die Hüften.  Maria lächelte ihn verschmitzt an. „Guten morgen Hübscher“, sagte sie, während sie aufstand und auf ihn zuging. Steve antwortete ihr mit einen langen Kuss. Marias Finger wanderten langsam zu dem Bund des Handtuch und wollte es öffnen, als Steves Hand sie zurückhielt. „Du weißt nicht, wie gerne ich den ganzen Tag hier mit dir im Bett verbringen würde, aber du musst in deine Wohnung. Fury wird bestimmt auch bald da sein und ihr müsst deine Sachen durchgehen.“  „Ja, du hast Recht“, sagte sie, als ihre Hand sich auf Steves Wange legte. Maria suchte ihre Kleidung zusammen und zog sich an, bevor sie zu Steve in die Küche ging. „Sollen wir losfahren?“, fragte Steve. Maria nickte.
Auf den Weg zurück zu ihrer Wohnung dachte Maria die ganze Zeit darüber nach, was sie wohl in ihrer Wohnung finden oder nicht finden würde. Was hatte ihr Vater dort gewollt? Warum durchwühlt er all ihre Sachen? Und warum erst jetzt? Steve hielt vor Marias Wohnung und beide stiegen von dem Motorrad ab. „Ich werde gleich wieder fahren, ich glaube nämlich, dass Fury Eins und Eins zusammenzählen wird, wenn ich mit dir hier bin“, sagte Steve und gab Maria einen schnellen Kuss. „Danke für den Kaffee“, sagte Maria lächelnd, bevor sie sich umdrehte und in das Gebäude ging.

In ihrer Wohnung begann Maria die offenen Schränke und Schubladen einzuräumen. Sie hatte das Wohnzimmer und den Eingangsbereich schon fast aufgeräumt, als Nick Fury an ihre Tür klopfte. „Haben Sie schon was gefunden?“ „Nein, bisher noch nicht. Eigentlich ist alles noch da. Nur halt nicht an seinem Platz.“, antwortete ihm Maria. „Für mich sieht es so aus, als ob er irgendetwas bestimmtes gesucht hat.“ „Aber was denn? Woher sollte er wissen, was in meinem Besitz ist? In den Akten ist ja über sowas nichts aufgelistet. Und als er mich damals rausgeworfen hat habe ich nichts mitnehmen kön- Oh Gott!“ „Was ist los?“, fragte Nick verwundert, als Maria aufsprang und die Treppe hoch in ihr Schlafzimmer lief. Als er ihr hinterherging, sah er, dass sie eine Schraube am Lüftungsschacht hinter ihrem Nachtschrank löste. Sie holte einen kleinen Schuhkarton hervor. „Ich denke, dass er das hier gesucht hat“, sagte Maria und hielt ein goldenes Amulett hoch. „Was ist das?“; fragte Fury sie. „Das Amulett hat einmal meiner Mutter gehört. Ich habe es als ich älter war auf unserem Dachboden gefunden. An dem Tag, wo mein Vater mich vor die Tür gesetzt hat, habe ich es getragen“, erklärte Maria ihm. „Und was sollte er damit? Es ist doch nur eine Kette? Deswegen hat er doch nicht die ganzen Akten gestohlen. Ihre Adresse hätte er auch anders rausfinden können.“ „Ich wüsste aber nicht, nach was er sonst gesucht haben könnte“, sagte Maia, als sie das Amulett öffnete. Sie blickte in die Gesichter ihrer Mutter und ihres Vaters. „Er hat es ihr zu ihrer Hochzeit geschenkt“. Nick nahm Maria die Kette aus der Hand und untersuchte sie. Als er die Bilder rausnahm sagte er: „Hill“. Maria sah zu ihm. Nick hielt ihr die Rückseite eines der Fotos entgegen. 33T-5213403-A7H52 stand auf der Rückseite.

Natascha, Phil Coulson und Steve saßen an Marias Esstisch. Maria lehnte an der Theke dahinter, während Nick durch den Raum ging. „Ist es nicht etwas unvorsichtig sich hier zu treffen?“, fragte Natascha. „Ich kann Sie nicht wegen jedem bisschen kilometerweit fahren lassen. Das hier ist wichtig. Wir müssen herausfinden, was diese Zahlen bedeuten. Und was die gestohlenen Akten damit zu tun haben.“
Die fünf Agenten saßen den ganzen Nachmittag zusammen und rätselten, was es mit den Zahlen zu tun haben könnte. Niemand hatte eine passende Idee. „Es muss einen Hinweis in den Akten geben“, sagte Agent Coulson. „Du meinst, wir sollen Ed Vernon finden?“, fragte Natascha. „Nein. Also ja. Naja, also ich würde jetzt nicht direkt nach ihm suchen, aber wenn er weiß, dass Maria diese Kette hat, dann wird er wiederkommen“. „Wir sollen Maria als Lockvogel nehmen?“, fragte Natascha ungläubig. „Das ist keine Schlechte Idee“; sagte Nick Fury. „Das können wir doch nicht machen. Wir bringen doch keinen Agenten absichtlich in Gefahr! Was ist, wenn das alles ein Hinterhalt ist und er nur will, dass wir ihm Maria ausliefern?“, fuhr Steve Nick an. „Gut, dann bleiben Sie eben hier Rogers und passen auf, dass genau das nicht passiert“, entgegnete der ehemalige S.H.I.E.L.D. Direktor ihm. „Das kann doch nicht Ihr Ernst sein!“, sagte Steve und sah zu Maria, die mit dem Rücken zu der Gruppe stand und aus dem Fenster sah. „Er hat Recht Steve. Das ist unsere einzige Möglichkeit“, sagte sie leise, als sie sich der Gruppe zuwandte.
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