Die Schlangenkönigin

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
10.03.2019
26.03.2019
5
5908
1
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
Der Page fuhr uns in einer Art Wagen auf den Gleisen durch die verwirrenden Strukturen der Bank.<Zum Glück hat man hier drinnen mehr Platz als bei Hagrid`s Motorrad, denn müsste ich noch einmal mit meinem ach so berühmten Bruder so eng zuammensitzen würde es bestimmt nicht gut enden>, dachte ich während der angenehmen Fahrt, die fast wie auf einer Achterbahn war."Verlies 687", erklang die Stimme des Koboldes als wir plötzlich stehen blieben, dann gab ihm der Riese das Licht des Fahrzeuges und das kleine Wesen sperrte mit dem Schlüssel die große Tür auf, nachdem wir auch ausgestiegen waren. Dahinter verbargen sich unheimliche Mengen an Geld.<Ich habe zwar nicht`s dagegen, aber wie reich waren unsere Eltern bitte?>, fragte ich mich erstaunt und fühlte mich doch etwas stolz nicht gerade arme Eltern gehabt zu haben, immerhin hatten sie das Geld ja irgendwie hart erarbeiten müssen."Habt ihr etwa geglaubt, eure Eltern hätten nicht für euch gesorgt?", sprach der Wildhüter und ein kleines Fünkchen schlechtes Gewissen glomm in mir auf, ehe ich es schnell wieder verdrängte. Wir nahmen uns einiges an Geld mit, Harry um einiges weniger doch wollte ich nicht, dass es mir zufällig irgendwann ausging und gingen zu einem anderen Raum,"Verlies 713", wie der Page verlauten ließ.
"Was ist da drinnen Hagrid?", fragte mein Zwilling sogleich wobei dieser einfach antwortete:"Das darf ich euch nicht sagen, Auftrag von Hogwarts, streng geheim". Damit hatte er auf jeden Fall mein Interresse geweckt und ich wartete etwas gespannt darauf, dass die Tür aufgemacht wurde."Treten sie zurück", meinte der Kobold und öffnete doch tatsächlich mit Magie den Eingang.<Und für was braucht man die Schlüssel bei den anderen Räumen?>, fragte ich mich selbst gedanklich. Die Tür schwang auf und darin war ein kleines Päckchen?<Ist das ihr verdammter ernst? Die sprechen über streng geheim und so weiter und es geht um ein vielleicht handgroßes Päckchen? Was kann denn bitte so wichtig und doch so klein sein?>, meine Gedanken überschlugen sich gerade mehrfach und doch kam ich mir vorallem verarscht vor, das Interesse war vollkommen weggewischt. Der Riese nahm nun das "wichtige Objekt" und verstaute es in seinem Mantel, auch das sollten wir besser für uns behalten sagte er wieder wie bei Dudley`s Ringelschwänzchen, welches mir jedes mal wenn ich daran dachte ein schmunzeln bescherte.
Außerhalb des Bankbesuches waren wir natürlich auch noch hier um alle Dinge auf der Liste zu kaufen, die wir für Hogwarts benötigten."Einen Zauberstab", sprach Harry und verkündete somit das nächste was wir kaufen würden."Wenn das so ist geht ihr besser zu Ollivander, dort gibt`s die Besten", meinte Hagrid und zeigte uns den Weg, als er vor dem Laden hinzufügte,"Geht doch schon mal in den Laden ich hab` noch etwas zu erledigen. Geht auch ganz schnell".
Eine kleine Glocke klingelte über unserer Köpfen während wir beide den Laden betraten. Der Tresen war schlicht in schwarz gehalten, eine Treppe aus den gleichem Holz führte in die nächste Etage und überall an den Wänden waren Regale mit unzähligen Zauberstäben darin."Hallo?", fragten wir in die Stille, wobei man meinen genervten Unterton leicht hören konnte.<Der hat nicht ernsthaft seinen Laden unabgesperrt alleine gelassen>, dachte ich schon fast mit einer kleinen Wutader, wollte ich doch einfach nur einen schönen Stab, dann vielleicht noch ein Tier und schließlisch sofort aus diesen Menschenmasssen raus."Ich hab gerätselt wann sie wohl hier auftauchen Mister und Miss Potter", sprach plötzlich ein alter Mann mit schon grauen Haaren und lächelte uns an. Er fing an irgendetwas zu suchen und meinte dabei:"Es kommt mir fast so vor als währe es erst gestern gewesen als ihre Mutter und ihr Vater mir ihre ersten Stäbe abgekauft haben". Dann zog er zwei schachteln hervor und gab uns beiden jeweils einen Stab aus Holz in die Hand ehe er meinte wir sollten ihn schwingen. Als mein Zwillingsbruder dies tat, wurden unzählige Schubladen in einem Regal weiter hinten im Laden herausgerissen und ich sprengte gleich das Tintenfass auf dem Schreibtisch, wobei die schwarze Tinte über ein dort geöffnetes Buch lief. Somit legten wir Zwei die Zaubesrstäbe schnellstmöglich wieder auf den Tisch.<Mann war das peinlich>, dachte ich und der Verkäufer sprach:"Offensichtlich ein Irrtum". Nun reichte der Mann Harry schnell den nächsten Stab, doch ging danach damit auch die Blumenvase kaputt."Oh nein. Nein. Ein überdeutliches nein", faselte Mister Ollivander nun vor sich her während er den nächsten Zauberstab suchte,"Das hat aber nicht`s zu sagen. Ich frag mich nur eins...". Beenden tat dieser den Satz nicht mehr, drückte aber Harry den nächsten Stab in die Hand und siehe da, er wurde auf einmal von goldenem Licht umgeben mit einem seichten Wind der sich kurz im Laden auftat."Eigenartig, ich erinnere mich an jeden Zauberstab den ich je verkauft habe und es trifft sich das der Phönix, dessen Schwanzfeder Teil ihres Zauberstabes ist noch eine andere Feder gegeben hat. Eine, nur eine andere. Es ist eigenartig, dass sie nun für den hier bestimmt zu sein scheinen, wo doch sein Bruder sie mit ihrer Narbe gezeichnet hat.", meinte der Verkäufer."Und wem hat dieser Zauberstab gehört?", fragte mein Bruder."Keiner von uns sagt jemals seinen Namen", antwortete der Mann,"Der Zauberstab sucht sich den Zauberstab Mister Potter. Wie ist nicht immer klar, aber eines ist ganz klar, nämlich das wir großes von ihnen erwarten dürfen. Aber schließlich hat er, dessen Namen nicht genannt werden darf auch großes getan, grauenvolles, aber großes".<Ist ja schön und gut, aber wiedereinmal fühle ich mich wie das fünfte Rad am Wagen, wurde ich doch wieder nicht beachtet und stand im Schatten meines Bruders>, dachte ich und räusperte mich deshalb deutlichst."Ah ja, ich wundere mich ob sie nun auch zu einem sehr außergewöhnlichem Zab passen könnten, Miss Potter", sprach Mister Ollivander endlich und suchte schnell nach einem Zauberstab ehe er mir einen gab und gespannt wartete. Ich schwang ihn einmal und schon setzte sich die Blumenvase wieder zusammen, das Wasser floss hinen, dann folgten die Blumen und auch das Tintenfass war wieder ganz samt aller Tinte darin."Wie vermutet brauchten auch sie einen besonderen Stab", sprach der Besitzer,"Dieser den sie in der Hand halten hat einen einzigartigen Kern aus Basiliskenfaser, den nur eine Handvoll auf der ganzen Welt besitzen, zudem ist er aus Schwarzdorn, was heißt, dass sie sehr gut in Duellieren sein werden".
Schließlich bezahlten wir die Zauberstäbe. Nun war ich etwas ausgeglichener, gefiel mir mein schwarzer Stab der zum Griff hin golden wurde doch sehr. Eine kleine Kugel mit einem Rubin markierte den Anfang und wieder eine das Ende des Griffs samit kleinem Anhängekättchen, an welchem ebenfalls diamantförmige Rubine und goldene Blätter hingen. Er war perfekt gerade und sehr unbiegsam, jedoch etwas kleiner als der von meinem Zwilling.
Review schreiben
'