Arbeit und Liebe passen nicht zusammen

OneshotDrama, Romanze / P12
OC (Own Character) Uta
10.03.2019
10.03.2019
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Uta×Reader (Tokyo Ghoul:Re)

(Y/N) = Dein Name

Spoiler was Tokyo Ghoul:Re betrifft (ca. Folge 3 oder 4 und im Manga Kapitel 15)

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Schwarz, das war alles was ich sehen konnte nachdem ich meine Augen geöffnet habe. Ich sah nichts, rein gar nichts. Was war nochmal passiert? Ich kam vom Arzt und war auf dem Weg….Ja wohin war ich auf den Weg? Verwirrt fasse ich mir an den Hinterkopf, in der Hoffnung das mir irgendwas einfallen würde. Doch statt meiner Erinnerung spüre ich nur Schmerz, der von meinem Hinterkopf kommt. Schnell ziehe ich meine Hand wieder zurück. Irgendwas klebriges befindet sich nun auf dieser, wahrscheinlich ist es Blut. Wurde ich niedergeschlagen? Panik macht sich in mir breit und ich stehe schnell auf, doch leider zu schnell, so das ich gleich wieder zusammensacke. Ok, ich sollte etwas langsam machen, Panik nützt mir hier nichts. Dieses mal stehe ich nicht ganz so schnell auf und kann mich auf den Beinen halten. Vorsichtig suche ich nach einem Ausgang, doch nach wenigen Metern stoße ich nur auf eine kalte Metallwand. Vorsichtig laufe ich an dieser entlang und merke schnell, dass es sich wahrscheinlich um eine Art Kiste handeln muss, oder sonnst irgendeinen Behälter. Ich überlegte gerade, ob ich laut nach Hilfe rufen soll, da fängt mein Gefängnisse auch schon an sich zu bewegen. Anscheinend werde ich woanders hingebracht. Nach kurzer Zeit werde ich schon wieder hingestellt und dieses mal fühlt es sich an, als wäre ich in einem Fahrstuhl. Wo bin ich nur? Und warum sollte man mich entführen, immerhin bin ich nicht reich, berühmt oder gar irgendwie besonders, so das man mich hätte entführen können. Je höher ich komme, umso lauter wird es. Es hört sich nach…vielen Menschen an. Ob ich vielleicht gerettet werde? Doch meine Hoffnung wird schnell zunichte gemacht. „Und nun meine Damen und Herren, sehen sie nun ein Exemplar, welches wirklich deliziös Riecht. Das Anfangsgebot liegt bei 1.000¥“ die verstärkte und verzehrte Männer Stimme dringt klar und deutlich durch die Metallbox. Panik breitet sich nun wieder in mir aus und ich blicke geschockt auf einen nicht definierbaren Punkt. Exemplar…und 1.000¥? Ich…werde versteigert? Ich bin auf einer Auktion….Moment und ich rieche deliziös? Warum ist das wichtig…außer es sind Ghoule!? Oh mein Gott ich bin bei einer Menschenauktion für Ghoule! Und gerade als ich dies dachte, lösen sich die Wände und fallen in alle vier Himmelsrichtungen auf den Boden. Scheinwerferlicht strahlt mir ins Gesicht und durch die plötzliche Helligkeit kann ich für einen Moment nichts mehr sehen. Schützend hebe ich meine Hand hoch und höre nur die Ausrufe der Auktionsteilnehmer. Als ich mich wieder an das Licht gewöhnt habe sehe ich ganz deutlich…das ich keine Chance habe zu fliehen. Hier sind mindestens 500, nein mehr, 1.000 oder vielleicht sogar noch mehr Ghoule. Abhauen ist also nicht möglich. Erst jetzt nehme ich die Schritte neben mir wahr und sehe einen Mann in einem sehr eigenartigen gemusterten Anzug und einer seltsamen Maske. Wahrscheinlich ist dies der Moderator, jedoch kommt er mir seltsam bekannt vor. Der Mann kommt immer näher und bleibt direkt vor mir stehen. Langsam hebt er seine Hand, ich wollte ihm schon ausweichen, doch er war schneller und so nahm er mein Gesicht in seine Hand und begutachtet es kritisch. Dann lässt er los, ich bin der Meinung so etwas wie „Verdammt!“ gehört zu haben, doch wahrscheinlich bilde ich mir dies nur ein. Allgemein fühlt sich alles sehr schwammig an. Wahrscheinlich liegt dies an meiner Kopfverletzung. Der Mann vor mir wendet sich wieder dem Publikum zu, welches ihn fragend ansieht, da er nicht auf ihre Gebote achtet und mich so eigenartig gemustert hat. „Meine Damen und Herren ich bin untröstlich, doch leider ist uns ein Fehler unterlaufen und es wurde uns ein schon vergebenes Objekt heraufgebracht. Dies ist ein Geschenk für einen treuen Kunden und daher können wir es leider nicht verkaufen. Ich Bitte vielmals um Verzeihung.“ Der Mann verbeugte sich und die Zuschauer geben enttäuschte Ausrufe von sich. Doch ich frag mich eher, an wen ich denn verschenkt werden soll. Hat mich vielleicht schon jemand gekauft? Ich kann mich noch immer nicht an alles aus erinnern, ich kam vom Arzt und war auf dem Weg zu….vielleicht kann ich mich also auch nicht an eine vorherige Auktion erinnern. Der Moderator ruft irgendein Mädchen auf die Bühne und flüstert ihr etwas ins Ohr, diese sieht ihn zuerst etwas fragend und skeptisch an, doch nickt anschließend. Sie führt mich also von der Bühne und wir beide gehen einen langen weißen und mit künstlich belichteten Korridor entlang. Wir beide waren still, naja ok ich war still. Das seltsame Mädchen summte irgendein Lied vor sich hin. Ich überlege zu fliehen, jedoch ist das Mädchen hinter mir wahrscheinlich auch eine Ghoula und so sinken meine Chancen zur erfolgreichen Flucht auf Null.

Wir kommen an einer Tür an und Sie schließt sie auf und schupst mich in den Raum, natürlich muss ich dabei auf den Boden fallen. Das Mädchen lacht und meinte nur noch mit einem komischen grinsen, welches mir ein Schauer kalt den Rücken runter laufen lässt. „Du hast echt Pech das er dich haben möchte. Also sein Opfer würde ich auch nicht sein wollen.“ Und mit diesen Worten macht sie die Tür zu und schließt sie ab. Regungslos und geschockt Blick ich auf diese. Wer ist „er“? Schnell stehe ich auf, fang wieder an zu schwanken, kann mich jedoch an dem Türrahmen rechtzeitig festhalten. Ok (Y/N) langsam, sonnst kippst du wirklich wieder um und dann hat „er" dich. Ich muss hier weg! Mit leicht verschwommener Sicht blicke ich mich um, anscheinend bin ich in einem Büro. Ein großer massiver Holztisch und ein Ledersitz stehen vor mir. Daneben steht ein großes Bücherregal und sonnst war nur noch ein Mülleimer und eine Pflanze in dem Raum. Zwar gibt es hier ein Fenster, jedoch ist dies so schmal, dass ich dort 100%ig nicht durch passe. Bedeutet für mich, ich kann mich auf den Lederstuhl setzen und auf mein Ende warten.

Es vergehen einige Minuten bis ich von draußen Lärm höre. Zunächst waren es nur viele Stimmen und ich dachte die Auktion wäre vorbei und die Besucher verlassen die Halle. Doch dann wurde es immer lauter, bis schlussendlich Schüsse und Schreie zu hören waren. Den Stuhl schieb ich schnell zum Fenster und steige auf ihn, damit ich heraus gucken kann, doch leider sehe ich nur Schuhe und kann nicht gerade viel erkennen. Vielleicht ist das meine Fahrkarte in die Freiheit. Wie verrückt klopfe ich an das kleine Fenster, doch es will mich einfach keiner hören. Entweder es ist zu laut draußen oder das Schicksal ist nicht auf meiner Seite.

Nach einer halben Stunde gebe ich es schlussendlich auf und lasse mich erschöpft wieder auf den Sitz nieder. Ich hätte gedacht das man Geräusche vom Gang hören würde, doch da war nichts. Es war absolut still. Also vielleicht ist mein „Besitzer“ ja auch gestorben, aber dann könnte mich auch jeder vergessen haben und ich würde hier elendig verhungern. Seufzend rolle ich mich mit meinen Stuhl an den Tisch heran und lege mein Kopf in meine Hände. Ich hab starke Kopfschmerzen und würde am liebsten nur noch schlafen, doch in dieser Umgebung kann ich es mir einfach nicht erlauben. Doch mit der Zeit wird es um mich herum immer ruhiger und mir fallen immer wieder die Augen zu. Kurz bevor ich einschlafen höre ich jedoch Schritte auf dem Gang und ich bin wieder wach. Entweder es ist dieser mysteriöse „er" oder mein Retter. Die Schritte bleiben direkt vor meiner Tür stehen und sie wird aufgeschlossen. Nun entscheidet sich, ob ich gerettet oder getötet werde. Herein kommt der Moderator der Aktion. Anscheinend wurde er angegriffen, denn auf seinem Anzug sind Blutflecken zu sehen. Ängstlich stehe ich auf und versuche so viel Raum zwischen uns zu bringen wie es nur geht. Jedoch nützt dies nicht viel, da ich so oder so in der Falle sitze. Der Mann schließt hinter sich die Tür und kommt mit erhobenen Händen auf mich zu. „Hey, ruhig. Ich tu dir nichts. Das könnte ich nicht.“ Die Stimme kommt mir seltsam bekannt vor, doch ich kann sie nicht zuordnen. „Das ist bestimmt gelogen, du willst nur das ich dir vertraue, also bleib einfach weg von mir.“ Man kann deutlich meine Angst aus der Stimme hören, doch wer hätte in solch einer Situation keine angst? Der Mann hört jedoch nicht darauf was ich sage und ich versuche mich immer weiter an die Wand zu pressen. Vor dem Tisch beleibt er jedoch stehen und bewegt seine eine Hand in Richtung seiner Maske. „Ich mach wirklich nichts (Y/N). Hab ich dich jemals Angelogen?“ seine Stimme war sanft, nicht so wie ich erwartet hätte. Er nimmt die Maske in seine Hand und zieht sie sich aus und zum Vorschein kommt…Moment! Ich erinnre mich wieder! Ich war vom Arzt auf dem weg nach Hause, zu unser zu Hause. Tränen laufen mir übers Gesicht und ich renne schnell auf die Person vor mir zu. „Uta ich hatte solche Angst! Ich konnte mich an so wenig erinnern und ich dachte jeden Moment wäre es mit mir aus.“ Mein Freund streicht mir vorsichtig über den Rücken und beruhigt mich. „Keine Sorge, das hätte ich nicht zugelassen.“ Langsam beruhige ich mich wieder und sehe ihn besorgt an. „Und bei dir ist alles ok? Hast du dich verletzt?“ Ich deute auf sein Anzug, doch er schüttelt nur den Kopf. „Lass uns nach Hause gehen.“ Lächelnd nicke ich und ergreife seine Hand. Doch dann bleibe ich stehen und sehe ihn fragend an. „Sag mal….für wen soll ich denn ein Geschenk sein?“ Uta fängt an zu grinsen und beugt sich herunter. „Für mich. Immerhin ist heute mein Geburtstag und du gehörst mir.“
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