Speechless

OneshotRomanze, Familie / P12
Kuki Urie Matsuri Washuu OC (Own Character)
10.03.2019
10.03.2019
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Kuki×Reader (Tokyo Ghoul)


(Y/N) = Dein Name
(H/F) = Deine Haarfarbe
(A/F) = Deine Augenfarbe

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Kukis Sicht

Ein letztes mal Atme ich noch mal tief durch, um anschließend den Knopf , welcher einen langweiligen Abend ankündigt, zu betätigen.
Eingeladen zum Essen bei Herrn Washus Familie. Wunderbar. Naja eigentlich kann ich mich nicht beschweren, immerhin war das mein Ziel. Mich so lange bei dem Typen ein Zu schleimen, bis ich eine gute Stellung habe. Aber trotz allem hab ich das Gefühl, das etwas mit diesem Typen nicht stimmt, so ganz und gar nicht. Aber ich muss dadurch, immerhin kann ich es mir nicht leisten zu kneifen.
Ich höre Schritte und dann wird mir auch schon die Tür aufgemacht. „Guten Abend Miss Washu, Sie sehen bezaubernd aus.“ Ich sehe die ältere Dame in dem komischen Kleid an und betrete gleich nachdem sie mir erröten Einlass gegeben hat, dass Anwesen. Es ist nicht das erste mal das ich hier bin und je öfter ich hier bin, umso seltsamer werden meine Gespräche mit meinem Vorgesetzten. Aber ok, ich mach das alles nur für meine Kariere.

Frau Washu führt mich in das große Esszimmer und dort wartet auch schon der Herr des Hauses auf mich. Sobald er mich erblickt, hat er wieder diesen seltsamen Ausdruck in den Augen. „Kuki, schön das du es einrichten konntest.“ Er erhebt sich von seinem Platz und kommt…Nunja freudestrahlend auf mich zu. „Natürlich, eine Einladung von Ihnen kann ich doch nicht ablehnen.“ Und das nur um mich weiter bei ihm ein zu schleimen. „Schön, dass freut mich. Nun dann sollten wir das Essen nicht kalt werden lassen. Wir warten nur noch…Ach da kommt sie ja schon.“ Sie? Mein Gegenüber blickt hinter mich und lächelt jemand an. Es ist nicht sein kaltes oder seltsames Lächeln, sondern mehr…stolz? Nun höre auch ich die Schritte, die immer näher auf uns zu kommen und drehe mich um, um zu sehen, wer diese ominöse Person ist. Und was ich dann erblicke lässt mich für einen Moment Stocken. Ein Engel.
Ein wunderschönes Mädchen welches ungefähr in meinem Alter sein müsste, mit glänzenden (H/F) Haaren und (A/F) strahlenden Augen, steht nur wenige Meter von mir entfernt.
„Das, Kuki, ist meine Tochter (Y/N). Sie studierte eine Zeitlang in Deutschland und bald wird sie dem Japanischen CCG angehören. Du wirst sie also öfter sehen.“ Mein Herz machte einen kleinen Hüpfer als ich hörte, dass ich dieses wunderschöne Wesen öfter sehen werde, aber gleichzeitig bekam ich Angst, dass sie zukünftig gegen diese gefährlichen Menschenfressenden Monster kämpfen muss. Und was wenn ich sie mal retten muss und ich nicht da bin? Mir wird plötzlich heiß und kalt zugleich und meine Konzentration geht immer weiter in den Keller. Von außen hin bleib ich jedoch so gelassen wie immer und man sieht mir nichts an. „Freut mich Sie kennen zu lernen. Ich bin Kuki Urie.“ Ich reiche ihr mit einem monotonen Gesichtsausdruck meine Hand, diese ergreift sie freundlich lächelnd und ich kann nicht glauben, dass diese weichen Hände Ghoule töten sollen. Das diese freundlich strahlenden Augen, andere Wesen zu Grunde gehen sehen kann. „Freut mich ebenfalls, aber lassen wir das Sie doch bitte weg. Immerhin sind wir ungefähr gleich alt. Außer natürlich Sie bestehen darauf.“ Sie grinst mich leicht an und ich könnte es mir Stunden lang ansehen. „Nein, alles bestens.“ Ich darf bloß nicht meine lässige Haltung verlieren. Ich lass, mit Bedauern, ihre Hand los und wir alle begeben uns zu Tisch und natürlich muss sie mir genau gegen über sitzen. So das ich bezweifle auch nur irgendwas mit zu bekommen.

Washu labert die ganze Zeit irgendwas über die Arbeit und was er alles unfair findet und was weiß ich nicht was. Ich höre nur mit halben Ohr zu und schmiere ihm nebenbei ein wenig Honig ums Maul. Viel interessanter ist seine Tochter, wessen Gesichtsausdruck eher immer das Gegenteil von Washus Meinung zeigt. Doch sie hält sich zurück, auch wenn sie ab und zu so aussieht, als wenn sie gerne etwas dagegen sagen würde. Aber da ich ihrem Vater nur zustimmen oder ihn bestärke, Ernte auch ich ab und zu wütende und…enttäuschte Blicke. Ich würde ihr am liebsten sagen, was ich wirklich denke, aber so würde ich meine gute Position verlieren und das kann ich nicht riskieren.

Wie jedes mal nach dem Essen begeben Herr Washu und ich uns auf den Balkon und ab hier fangen immer die seltsamen Gespräche an. Meistens erzählt er mir private Sachen, welche mich kein Stück interessieren. Doch es ihm zu sagen wäre fatal. „Ihre Tochter scheint sehr nett zu sein. Verzeihung, aber ist sie für den Beruf als Ghoul Ermittler überhaupt geeignete?“ von aussehen mag sich das hart anhören, jedoch hoffe ich nur, dass ich so mehr Informationen über sie bekomme und das ihr Vater ihr vielleicht doch verbietet Ghoule zu jagen. „Haha ja, sie wirkt eher schwach. Aber ich hab sie trainiert und wenn ich etwas in meinem Leben gut gemacht habe, dann sie. Sie ist die perfekte Waffe. Niemand vermutet unter ihre freundlich aussehenden Haut, eine brutale Killerin.“ Er scheint tatsächlich sehr stolz auf sein „Meisterwerk“ zu sein. „Interessant. Vielleicht hab ich irgendwann mal die Gelegenheit ihr können zu begutachten.“ Und ab da wird das Gespräch wieder uninteressant. Er fängt an über sein Training in Deutschland zu erzählen und wie toll er doch dort war und so weiter. Es war die reinste Folter zu wissen, dass dieser bezaubernde Engel dort drin ist und ich hier bei ihrem langweiligen Vater sein muss.

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(Y/N) Sicht

Ich helfe meiner Mutter beim abräumen, während die Männer über ihren Job draußen reden. Mich kotzen die Ansichten meines Vaters an und dann ist da noch sein Schoßhündchen, welches ihm in allem zustimmt. „Ist Kuki nicht ein netter Kerl? Er ist charmant, weiß sich zu benehmen und ist auch noch attraktiv.“ Etwas verstört blicke ich zu meiner Mutter. Ernsthaft? Das einzige was er macht ist monoton zu gucken und meinem Vater in den Arsch zu kriechen. „Denkst du nicht, dass er für dich ein guter Partner währe?“ begeistert sieht sie mich an und scheint ganz angetan von der Idee zu sein. „Nicht wirklich.“ Als hätte ich ihr gerade erzählt, dass ich seid 20 Jahren Drogen nehme und was weiß ich wie viele Kinder habe, sieht sie mich verstört an. „Bitte? Warum nicht? Er ist wundervoll!“ na dann heirate du ihn doch! Warum sind meine Eltern so begeistert von diesem Typen? Seid ich zurück bin, ist er das einzige Thema. Kuki hier, Kuki da. Keinen interessiert es, wie es mir ergangen ist. „Ich weiß, du kennst ihn einfach noch nicht gut genug. Schick deinen Vater bitte mal zu mir.“ Hätte ich nein gesagt, so würde sie mich wahrscheinlich mit dem Messer, welches gefährlich nah bei ihr liegt, erstechen. „Natürlich Mutter.“ Und so gehe ich nach draußen und setze wieder mein Lächeln auf. „Verzeihung?“ Beide Männer hören auf zu reden und sehen mich fragend an. „Vater, Mutter möchte etwas mit dir bereden.“ Ich kann mir schon denken wie sehr ihm das nervt. Ich weiß das mein Vater meine Mutter nicht liebt. Ich wundere mich bloß wie sie es nicht sehen kann. „Natürlich, ich gehe sofort zu ihr. Leiste du doch derweil unserem Gast Gesellschaft.“ Natürlich musste es so kommen. „Liebend gerne.“ Mein Vater entschuldigt sich bei seinem Schoßhü…ich meine Gast und klopft mir kräftig auf die Schulter. Was so viel bedeutet wie „Versau es nicht.“ Als ob ich irgendwas vulgäres machen würde.  
Der Schwarzhaarige mustert mich von oben bis unten und dreht sich dann zum Geländer und lehnt sich an dieses. Ich mach es ihm gleich und zünde mir eine Zigarette an. „Du rauchst?“ ich bin erstaunt, dass seine Stimme ehrlich interessiert klingt, nicht so wie sonnst. „Nein, ich tun nur so.“ Ups, da konnte ich mich wohl nicht zurück halten, doch zu meinem Erstaunen grinst er leicht. „Stimmt blöde Frage. Und dein Vater findet das ok?“ natürlich kommt er mir damit. „Wenn er es wissen würde bestimmt nicht.“ Verwirrt sieht er mich an. Ich richte jedoch meinen Blick auf die Sterne über uns und atme eine Ladung Rauch aus. „Und du hast keine Angst das er dich erwischt oder ich es ihm erzähle?“ Genau das will ich gerade testen, ob er mich wirklich verpfeift oder zu mir hält. Ich weiß das wir nachher Kollegen sein werden und wenn ich ihm nicht vertrauen kann, dann war’s das mit unserem Team. „Wirst du es ihm denn erzählen?“ Mein Blick richtet sich auf ihn. „Nein.“ Mal gucken ob er sich wirklich dran halten wird. „Dann hab ich ja nichts zu befürchten.“ Wir beide richten unseren Blick wieder gehn Himmel und beobachten die Sterne. „Wie war Deutschland?“ erneut überrascht er mich mit seiner ehrlich klingenden Interesse. Es klingt zumindest nicht so, wie wenn er mit meinem Vater redet. Und irgendwie finde ich es schön, dass mich endlich mal jemand fragt, wie es mir dort ergangen ist. Meine Eltern hat das ja nicht wirklich interessiert. „Es war schön. Ich hatte zunächst Angst das die Leute dort sehr streng sind und kein Spaß verstehen. Aber dem war nicht so. Aber ich mag, im Gegensatz zu meinem Vater, Japan lieber. Ich fühl mich hier einfach mehr zuhause.“ Sein Blick richtet sich auf mich und auch ich sehe ihm ins Gesicht. Ok, meine Mutter hatte schon ein wenig recht. Er ist attraktiv. „Aber hast du dort keine Freunde gehabt? Also ich meine vermisst du sie nicht?“ ein wenig muss ich ja schon über die Frage schmunzeln. „Natürlich hab ich dort Freunde und ich hab sie auch alle sehr gerne und vermisse sie. Aber es hat mich einfach mehr hier her gezogen. Ich weiß auch nicht warum und ich finde bestimmt auch hier Freunde.“ Ich sehe ihm an, dass er gerne etwas anderes darauf erwidern möchte, als er es tut. „Daran hab ich auch keine Zweifel.“ Es wird still zwischen uns und wir beide hängen unseren eigenen Gedanken nach. Und dann höre ich wie sich die Tür zu unserem Balkon öffnet.
Meine Zigarette war immer noch an und so schnell konnte ich nicht einmal reagieren. Aber das war auch nicht nötig, denn Kuki stellte sich vor mich, so das ich direkt in seine Augen blicken konnte und nahm mir schnell die Zigarette aus dem Mund und machte sie aus, bevor er sie weg warf. Genau richtig, denn dann hatte auch schon mein Vater uns erreicht. „(Y/N) geh wieder zu deine Mutter…Moment warum riecht es hier nach Rauch?“ Er sah mich wütend an und ich wollte schon etwas sagen, doch Kuki übernahm für mich. „Verzeihung, ich hab eine geraucht.“ Überrascht blicken sowohl mein Vater und ich ihn an. Doch mein überraschtes Gesicht wechselte schnell zu einem lächelnden. „Nun ich geh dann wieder zu Mutter. Einen schönen Abend euch noch. Und Kuki, ich freue mich auch schon mit dir zusammen zu arbeiten und deine Freunde kennen zu lernen.“ In seinem Gesicht macht sich ein wenig Erkenntnis breit und er hat wohl erkannt, dass ich ihn nur getestet habe. Doch anstatt das er mich jetzt doch verpfeift, lächelt er mich an und nickt. „Ja, ich freu mich auch.“ Er scheint doch kein so übler Kerl zu sein und ich freu mich tatsächlich darauf, mit ihm zu arbeiten.
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