Highschool

von luis
GeschichteAllgemein / P12
Freddie Faulig OC (Own Character) Sportacus Stephanie
10.03.2019
12.03.2019
3
3927
 
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Er parkte sein blaues Fahrrad vor dem Eingang der Schule. Alex Busybody, ein ziemlich kleiner aber stark gebauter Mann war nun nach einem 5 jährigem Studium bereit seinen Beruf als Sport, Mathe und Chemie Lehrer anzutreten. Es war sein erster Tag in der LazyTown‘er Highschool. LazyTown war eine ziemlich kleine Stadt in der Mitte Amerikas. Er stand vor dem großem Schultor und atmete tief ein und aus
,,Jetzt oder Nie‘‘ dachte er sich und trat ein.


Im inneren des Gebäudes wurde er von neugierigen Blicken begrüßt. Einige Mädchen sahen ihn besonders interessiert an. Er lächelte und machte sich auf den Weg das Büro des Direktors zu suchen.
Er hatte Glück, direkt im Eingangsbereich war eine große Informationstafel an der er sich orientieren konnte.
Nach ein paar Minuten stand er auch schon an der Tür des Direktors und klopfte dreimal laut an.
Von innen kam ein gedämpftes ,,Herein‘‘ und er öffnete die Tür.

Im Büro saß der Direktor Mr. Milford Meanswell.
Er war noch kleiner als Alex aber dafür ungefähr doppelt so breit. Seine Haare ( und das waren wirklich nur noch wenig!) waren in einem sehr hellgrauem Zustand.
,,Aahhh Sie müssen Mr. Busybody sein. Freut mich sie kennen zu lernen.“ er gab Alex ein sehr breites Lächeln.
Alex lächelte zurück.
,,Ja genau das bin ich. Aber bitte nennen Sie mich nur Alex“
,,Mit Vergnügen. Aber dann bin ich auch nur Milford für dich“
,, Einverstanden“ lachte Alex.


,,Es trifft sich gut das du dir unsere Schule ausgesucht hast. Die Fächer die du unterrichtest sind genau die die wir brauchen.“
,, Ich freue mich auch hier zu arbeiten. Wann lerne ich die anderen Kollegen und Schüler kennen?“
,,Ich werde dich direkt ins Lehrerzimmer bringen. Und danach kannst du eigentlich direkt anfangen richtig zu arbeiten. Als erstes wirst du die 8.Klasse in Mathe unterrichten.
,,Hört sich gut an. Dann los.“


Alex hatte sich gerade den anderen anwesenden Lehrern vorgestellt und sich einen Kaffee im Lehrerzimmer gekocht, als eine junge Lehrerin tränenüberströmt die Tür aufriss und ins Zimmer gestürzt kam. Sofort waren die Kollegen zur Hilfe. Auch Alex versuchte sie zu trösten. Nach den ersten 5 Minuten in der die Frau nichts sagte und nur damit beschäftigt war zu schluchzen, kam die erste hilfreiche Aussage aus ihrem Mund.

,, Er ist wieder da und ich hasse ihn.“
Er? Wer ist ,,Er“?
Scheinbar wussten alle Lehrer außer Alex sofort wer gemeint ist.
Ein älterer Mann keuchte
,, Aber er hat doch jetzt über 3 Wochen gefehlt. Ich dachte er hat endlich die Schule gewechselt....“
,, Genau das hoffte ich auch.“

Alex seufzte
,, also, wer ist ,,Er“ eigentlich ?“
Wie aus einem Mund antworteten alle
,,Robin Stefánsson“
Hm. Stefánsson? Klingt nordisch. Cool.
Aber anstatt das auszusprechen antwortete Alex nur
,,Und... das ist ein Schüler?“
Seine Frage wurde mit einem Nicken beantwortet.


Er öffnete die Tür des Klassenraums einer 10. Klasse.
Es war die 4. Stunde die er an diesem Tag unterrichtete...oder die er jemals unterrichtete.
Als erstes schrieb er seinen Namen an die Tafel und stellte sich vor. Nachdem das erledigt war ging er an sein Lehrerpult und las sich die Namen der Schüler durch.

Amy May ?
Ein braunhaariges Mädchen hob die Hand.
Anthony Smith ?
Ein blonder Junge meldete sich.
Stephanie Splitz ?
Ein pinkhaariges Mädchen machte auf sich aufmerksam.
Stingy Spoilero ?
Ein gelb gekleideter Junge hob dieHand.
Pixel Hypertype?
Ein dunkelhäutiger junge mit orangenen Locken meldetet sich.
Trixie Trouble ?
Ein Mädchen mit drei Zöpfen hob die Hand.
Bradley und Brian Brown ?
Zwei ziemlich ähnlich aussehende Jungen meldeten sich.
Ziggy Zweets ?
Ein kleiner etwas dicklicher blonder Junge hob die Hand.
Andrea Allfey ?
Ein Braun gelocktes Mädchen lächelte.
Laura Liffey ?
Ein blondes Mädchen meldete sich.
Robin Stefánsson?
Oh.
,,Halts Maul“
Ein dünner schwarzhaariger Junge rief von der letzen Schulbank.
Er trug eine hellblaue Jeans mit weißen Chucks und einer schwarz weißen Adidas Jacke.
Das war also der berühmte Robin Stefánsson?...
Alex konnte nicht anders als zu lächeln...Ja, da könnte etwas Arbeit auf ihn zu kommen.
,, Mr. Stefánsson könntest du nach der Stunde bitte noch kurz im Raum bleiben?“
Er zuckte mit den Schultern.
Von etwas weiter vorne flüsterte Brian
,,Loser“ die anderen kicherten.

Die Schulstunde war vorbei und alle Schüler verließen den Raum.
Auch Robin.
Alex hielt ihn am Rucksack fest und zog ihn zurück.
Der genervte Robin stieß nur ein langegezogenes
,,Waaaas?“ aus und verdrehte die Augen.

,,Ich dachte ich sagte dir das du im Raum bleiben sollst?“
,,Ja und ? Denken Sie das interessiert mich?“
,,Das sollte es. Hör mal, Ich seh doch was hier abgeht. Ich bin erst meinen ersten Tag hier ich weiß... aber ich sehe doch das du gemobbt wirst. Und glaub mir ich will dir helfen.“
Robin sah ihn nur verständnislos an. Dann zischte er
,,Sie wissen gar nichts“
Mit einem Ruck befreite er sich aus Alex’s Griff und verließ den Raum.
Alex atmete aus. Wow. Mehr Arbeit als er erwartet hätte. Aber wenn es etwas gab was er hasste, dann war es aufgeben. Und das würde er definitiv nicht tun. Er würde Robin helfen. Ob er will oder nicht.

Wieder unten im Lehrerzimmer angekommen, durchsuchte er die Schüler Akten... warte, darf er das?... egal, es war wichtig.
Eine der Lehrerinnen kam herein und kicherte. Penny war ihr Name.
,, Na Sherlock Holmes. Bist du auf der Suche nach etwas bestimmtem?“
,,Allerdings. Ich suche nur die privat Akte von Robin Stefánsson.“
Penny verschluckte sich an ihrem Kaffe
,,Stefánsson?! Was zur Hölle willst du denn mit diesem Monster?“
Alex blickte auf
,,Also Monster würde ich ihn nicht nennen. Ich glaube der Junge kann ziemlich vernünftig sein.“
Penny lachte als ob Alex gerade den Witz des Jahrhunderts gemacht hätte.
,,Stefánsson? Vernünftig?“
,,Ja. Ich glaube er braucht einfach nur eine Chance. Aber um zu helfen brauche ich mehr Informationen über ihn. Also, was weißt du ?“
Penny lachte immer noch.
,,Okay also, Ich weiß das er am 10. Juli Geburtstag hat und jetzt 16 Jahre alt ist. Als er 7 war zog seine Famile aus Island hier her. Den Grund hat er niemanden erzählt. Er hat viele Geschwister aber keine Freunde. Zumindest nicht hier. Obwohl er erst 16 ist hat er viele Vorstrafen. Meist wegen Diebstählen, aber auch wegen Körperverletzung. Ich glaube das ist alles was ich weiß. Wenn mir noch etwas einfällt sage ich dir Bescheid. Aber denke daran, so etwas wie dem kann nicht geholfen werden“
Weiter lachend verließ Penny den Raum.
Alex überhörte den letzten Satz einfach und rief ein ,,Tschüss Penny, bis nachher“ hinterher.
So, das waren viele Informationen. Er kommt aus Island ? Daher der Nachname und Akzent. Hm, er ist 16? Und hat mehrere Vorstrafen? Das schüchterte Alex leicht ein. Aber im nächsten Moment vergaß er das wieder und konzentrierte sich.
Auf dem Heimweg dachte er noch die ganze Zeit über ihn nach. Irgendwie faszinierte ihn der Isländer.
Er schloss die Haustür auf und begrüßte seine Frau.
Er erzählte ihr von seinem Tag und von seinen Kollegen und natürlich Robin. Linda lachte.
,,Du musst auch wirklich jedem Idiot helfen oder?“
Alex lachte zurück.
,,Deswegen liebst du mich doch oder ?“
,,stimmt“ sagte sie und küsste ihn.

,,und Stefánsson ist kein Idiot“
,,hm. Das weißt du und das weiß ich. Aber weiß er das selbst auch?“
,,Was meinst du?“
,,Naja. Wieso sollte sich jemand gut und ordentlich benehmen wenn er von allen Seiten trotzdem wie ein Idiot behandelt wird. Er hat wahrscheinlich selber die Hoffnung an sich aufgegeben und handelt deswegen so wie es alle von ihm erwarten.“
Oh. Es war so praktisch eine Frau zu haben die Jugendpsychologie studiert hat.

Am nächsten Morgen hatte er als erstes in Robins klasse Mathe Unterricht. Er kam in den Raum. Robin war aber noch nicht da. Auf seinem Platz lagen aber viele Zettel mit der Aufschrift ,,Idiot“ oder ,, Arschloch“ auf einem stand sogar geschrieben ,,Verpiss dich zurück nach Island du Schwuchtel“ Alex war wütend. Er sammelte die Zettel ein und legte sie auf seinen Tisch. Nach kurzem überlegen hängte er sie an die Tafel. Es klingelte zum Unterrichtsbeginn.

,,Also wer hat diese Zettel geschrieben?“
Keine Antwort.
,,Ich meine es ernst. Wisst ihr wie sehr ihr einen Menschen damit verletzten könnt ?“
,,Aber der Typ hat es doch verdient. Wissen sie wie er die anderen Lehrer und Schüler behandelt? Er wird sogar handgreiflich.“

In dem Moment öffnete sich die Tür und Robin kam herein. Alex versuchte noch schnell die Zettel an der Tafel zu verdecken aber es war zu spät. Robin starrte auf den Zettel der die Aufschrift,,Verpiss dich zurück nach Island du Schwuchtel“ hatte. Und auch wenn er es nicht wollte, in seinen Augen bildeten sich Tränen. Diese konnte er jedoch schnell wegblinzeln.
,,Ihr könnt euch nicht vorstellen wie gern ich zurück gehen würde.“
Sagte er zur Klasse und ging auf seinen Sitzplatz.
Alex seufzte. Das hatte er natürlich nicht geplant. Er nahm die Zettel und steckte sie in seine Tasche.
,,Ich glaube es ist besser wenn wir jetzt erst einmal Mathe machen.“
Er schrieb die Aufgaben an die Tafel.
,,So und ihr schreibt die Aufgaben ab und löst sie im Heft“
Er gab den Schüler 15 Minuten Zeit. Nach 7 Minuten stand er leise auf und ging herum um einen Blick in die Hefte der Schüler zu werfen.
,,Sehr gut Amy“ flüsterte er. Sie lächelte.
Bei Robin blieb er stehen. Er sah in sein Heft. Dort wurden viele kleine Dinge gemalt, anstatt der Mathe Aufgaben. Ihn beunruhigte aber auch viel mehr was der Junge da zeichnete. Er sah einen Haufen von Messern und Pistolen. Und rote Tropfen. Blut ?

Er wollte gerade mit seinem Finger in Robins Heft zeigen als der Junge vor seiner plötzlich so nahen Bewegung zusammenzuckte und schützend die Hände vor das Gesicht hielt.
Alex war geschockt.
,,Oh Gott Robin. Ich würde dich nicht schlagen.!“
Die anderen der Klasse lachten, verstummten jedoch als Alex Ihnen einen bösen Blick zu warf.
Robin sah ihn an.
,,Ich weiß okay ?“
Alex seufzte und ging wieder nach vorne.
,,Ich gebe euch jetzt noch 10 Minuten. Dann werden wir die Aufgaben gemeinsam hier vorne vergleichen.“

Nach den 10 Minuten rief er die erste nach vorne.
,,Stephanie, löse du doch bitte die erste Aufgabe.“
Sie nickte und kam nach vorne.
Problemlos gab sie den richtigen Rechenweg und das richtige Ergebnis an.
Er nickte ihr zu.
,,sehr,gut. Du hast auf jeden Fall super Vorraussetzungen um eine gute Mathe Lehrerin zu werden.“ er zwinkerte.
Stephanie kicherte nur und ging zurück.
Jeder kam mal nach vorne und löste eine Aufgabe.
,,Robin, kommst du bitte nach vorne und löst die nächste Aufgabe.?“
Robin zögerte und antwortete mit nein.
,,willst du einen Anruf zu Hause haben ?“
Er zuckte mit den Schultern.
,,Komm, wir lösen die Aufgabe zusammen okay?“
Robin stand langsam auf und ging nach vorne.
Alex konnte sehen wie sein Gesicht bei jedem Schritt ängstlicher wurde.
,,Schau, es ist ganz einfach. Als erstes lösen wir diese Aufgabe. Also der erste Schritt den du tun musst ist 145 + 55 zu rechnen.“
Robin stotterte.
,,Uhm...110?“
Alle lachten.
,,Ruhe!“ Alex fuhr sich durchs Haar.
,,Nein, sieh mal was ist 145 plus 5 ?“
Robin brauchte 10 Sekunden bis er die Antwort wusste
,,150“
,,genau, und was ist 150 plus 50?“
Nach 30 Sekunden wusste Robin auch hier die Antwort
,,200?“
,,Sehr gut“ lächelte Alex.
,,Dann schreib die 200 mal an die Tafel.”
Robin drehte sich langsam zur Tafel um und schrieb die unleserlichste 200 an die Alex jemals gesehen hatte.
Dann ging er schnell wieder auf seinen Platz.
Alex gab sich damit erst mal zu Frieden. Mehr würde er an diesem Tag wohl nicht mit ihm schaffen.
Aber er war der festen Überzeugung das er weiter machen würde. Dieser Stefánsson war vor ihm  nicht sicher. Das stand fest.
Review schreiben