Erens Schwester ^^ Luna

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18 Slash
09.03.2019
19.05.2019
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Mit einem langem Gong wurde das Ende der Mittagspause angekündigt, und alle setzten sich wieder auf ihre Plätze. Nach weiteren 4 Unterrichtsstunden war der Tag an der Schule endlich vorbei und wir konnten endlich nachhause.

„Würdest du mit mir in die Stadt gehen und ein paar Sachen für die Schule besorgen?“ fragte mich Luna, die neben mir lief. „Entschuldige, Prinzessin, aber ich habe heute leider noch Klavierunterricht“ Im ersten Moment war ich mir nicht bewusst was ich zu ihr sagte aber als ich ihre Augen sah und den Gesichtsausdruck von Hanji, war es bereits passiert und konnte somit nicht mehr rückgängig gemacht werden. Ich wurde rot, sehr rot. „Ok. Dann viel Spaß“ sagte sie und küsste mich auf die Wange. Drehte sich um und ging mit Hanji in Richtung Bushaltestelle.

Was ich in dem Moment nicht sah war Eren, der hinter mir stand und alles beobachtet hatte.

„Wow, meine Schwester ist keine 2 Tage da und schon bin ich abgeschrieben! Toller Freund bist du!“ Giftete er mich an. Jetzt war ich derjenige der am Ausrasten war. Ich drehte mich um und packte ihn am Kragen. Zog ihn hinter mir her, hinter das Schulgebäude und drückte ihn gegen die Wand. „Jetzt hörst du mir mal zu du Sunnyboy! Wer hat gestern seine Schwester an mich abgeschoben und sich stattdessen mit seinem Lover getroffen? Wer hat sie Heute Morgen so scheiße behandelt?! Sag mal weist du eigentlich warum sie überhaupt her kam??? Hast du dich, seit deine Schwester hier ist, dich mal mit ihr Unterhalten??“ Ich war gereizt ich lies gerade meine ganze Wut an ihm aus. Er sah mich nur mit diesen riesigen Augen an und sagte keinen Ton. „Dachte ich mir!“ ich schnaubte abfällig und lies von ihm ab. „Sorry aber ich habe noch einen Termin! Wenn sich mein bester Freund wieder eingekriegt hat kann er jederzeit zu mir kommen“. Sagte ich und drehte mich um und ging zum Bus.

Beim Klavierunterricht musste ich immer an Luna denken. Ob sie auch spielt? Nein das glaube ich nicht, aber würde sie sich mal anhören wollen wie ich spiele? Meine Gedanken kreisten nur noch um sie. So vergingen auch die zwei Stunden Unterricht im nu.

Als ich daheim ankam ging ich erst in die Küche und holte mir einen Tee danach ging ich in mein Zimmer. Als ich die Türe öffnete stockte ich kurz, trat dann aber endgültig ein.

„Was willst du?“ fragte ich den Braunhaarigen. „Ich, ich wollte mich bei dir entschuldigen.“ Gab er leise von sich und sackte in sich zusammen.

„Was ist los mit dir? Seit du mit dem Pferd zusammen bist hast du dich verändert“ sprach ich nun leise und setzte mich zu ihm auf den Boden. Plötzlich lies er seinen Kopf in meinen Schoß fallen und fing leise an zu weinen. „Jean… Jean hat … er hat… er hat nur mit mir gespielt“ schluchzte er. Ich nahm ihn in den Arm und strich seinem Rücken rauf und runter. „Ich habe dir doch gleich gesagt der verarscht dich nur“ ich klang verurteilend schnell fügte ich hinzu „Hättest du damals auf mich gehört und es mit Armin versucht wären wir jetzt nicht an diesem Punkt!“ ok das war auch nicht besser.
„Meinst du Armin erinnert sich noch an mich?“ fragte er und sah mich mit seinen verheulten Augen an.
Leicht lächelte ich und nickte.
Eren Putzte sich die Nase und wischte sich die Tränen weg. „Seit Luna da ist lächelst du oft. Du magst sie, stimmts“ stellte er fest und sah mir in die Augen.

Stimmt seit ich sie kenne lache oder lächle ich viel, was ich vorher fast nie tat. Ich nickte nur.

„Levi, was hat Luna dir erzählt warum sie herkam?“ wollte er jetzt wissen. „Eren, wenn du deine Schwester kennenlernen willst dann frag sie und beschäftige dich mit ihr“ sagte ich ihm.

Wir redeten noch etwas über Jean und Armin, bis meine Mutter rauf in mein Zimmer kam und Eren Quasi rausschmiss. „Wir sehen uns morgen“ verabschiedete ich mich von ihm. Ich ging ins Bad und ging meiner Abendroutine durch.

Als ich im Bett lag und die Augen schloß tauchten plötzlich Blaugrüne Smaragde auf, zarte Lippen, eine kleine Stupsnase und lange braune lockige Haare. Ein leichtes lächeln umspielte meine Lippen. Ich hatte plötzlich so ein flaues Gefühl im Bauch. Sind das die berühmten Schmetterlinge? Dachte ich. Und mir vielen plötzlich meine letzten Worte ein, die ich zu ihr sagte „Entschuldige, Prinzessin, aber ich habe noch Klavierunterricht“. Peinlich berührt schlug ich mit der Faust auf mein Bett ein, Verdammt warum ist mir nichts Besseres eingefallen. Sie denkt jetzt ich sei voll der Aufreißer was ich aber nicht bin.

Plötzlich klopfte es an meinem Fenster.

Ich erschrak.

Schnell sprang ich auf und öffnete es.

Entsetzt sah ich diese Person an.

„Luna, was machst du hier?“ fragte ich im Flüsterton und zog sie in mein Zimmer.

„Ich wollte dich sehen“ gestand sie mir leise und ich sah den leichten Rotschimmel auf ihren Wangen.

Schnell schloß ich wieder das Fenster und zog sie in eine Umarmung. Wie ferngesteuert berührten meine Hände ihren unteren Rücken. Leicht drückte sie sich weg und sah mir in die Augen.
Kaum zu glauben, dass es Menschen gibt die kleiner sind als ich. Ok, Luna ist nicht so klein aber ein, zwei Zentimeter sind es schon. Wie ein Magnet zogen wir uns an. Unsere Lippen berührten sich ganz zart. Ich dirigierte sie auf mein Bett zu und als wir dort ankamen lies ich mich fallen. Kurz quietschte sie auf und danach lachte sie leise.
„Levi, ich …“ ich lies sie nicht ausreden ich wollte noch einmal ihre Lippen auf meinen spüren ich wollte die süße noch einmal schmecken.

Plötzlich und ohne Vorwarnung spürte ich ihre kleinen Zarten Finger unter meinem Shirt. Wie sie über meinen Bauch tanzen. Ich keuchte kurz auf. Sie unterbrach das Küssen und sah mir in die Augen.

Ihren nächsten Worte rissen mir den Boden unter den Füßen weg. Es ist etwas Neues, für mich und ich weis nicht wie ich damit umgehen soll.

„Levi, ich will deine Freundin sein“ offenbarte sie leicht grinsend.

Doch dann hörte ich ein weiteres Quietschen und dann roch ich es.

Alkohol.

„Luna, bist du betrunken?“ fragte ich jetzt doch leicht sauer. Sie grinste mich breit an und schüttelte den Kopf und fing an zu kichern.

Sie log.

„Es wäre besser du gehst jetzt“ sagte ich ihr kalt und stand auf öffnete meine Türe und zeigte mit einer Handbewegung an das sie mein Zimmer verlassen soll.

Als ich sie wieder ansah stand sie neben mir, tränen in den Augen. „Ich meinte es ernst, Levi. Ich liebe dich“ küsste meinen Mundwinkel und torkelte die Treppen runter.

Zum glück ist morgen Sporttag, dann muss ich sie nicht sehen.
Wütend und zugleich überfordert mit der neuen Erkenntnis legte ich mich ins Bett und strich über genau die Stelle, an der sie mich berührt hatte.
„Ich liebe dich auch Luna“ flüsterte ich und schlief dann unruhig ein.

Uuuuh was tut Levi da   o_O
Hat er es sich mit ihr jetzt verscherzt? Was will er in Zukunft machen??

Danke für die Stillen LeserInnen die meine ff lesen!!
Schönen Abend euch.