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Changing Future

GeschichteSchmerz/Trost / P12 / Gen
Professor X / Professor Charles Francis Xavier
08.03.2019
08.03.2019
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Guten Abend liebe Leser.^^
Ich melde mich mal wieder mit einer kleinen Geschichte zurück. Wobei, betrachtet diese Geschichte eher als ein kleiner Vorgeschmack auf das, was noch kommen könnte. Seht es also eher als eine Art Leseprobe. :-)
Ich hoffe sie gefällt euch. :-D
Zur Info: Die Geschichte spielt, wie bereits in der Kurzbeschreibung erwähnt, während dem Film "X-Men Zukunft ist Vergangenheit", genauer gesagt während der Szene in der Charles in Logans Erinnerungen auf sein anderes Ich trifft. Da ich diese Szene toll fand habe ich auch einen Großteil der Dialoge übernommen, aber noch ein paar eigene hinzugefügt...mit einer kleinen Wendung der Ereignisse. ;-)
Ich hatte diese Geschichte mal angefangen und obwohl ich der Meinung bin, dass sie großes Potenzial hat, bin ich mir unsicher ob ich weiterschreiben soll. Deswegen habe ich beschlossen es erst mal bei einem Oneshot zu lassen, es sei denn sie erfreut sich wirklich großer Beliebtheit.
Aber nun genug der Worte, ich wünsche euch allen noch einen schönen Abend.
Bis bald
Lg eure Setosgirlfriend/ Freya

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" Das wird also einmal aus uns werden? Erik hatte Recht, die Menschen tun uns dieses Grauen an!", begann Charles, als er sich in dem Raum umblickte, in dem die Mutanten vor den Sentinels Zuflucht gesucht hatten. Doch seine ältere Version blickte ihn nur ruhig an und wartete, bis der Blick seines jüngeren Ichs sich wieder auf ihn richtete, bevor er zu sprechen begann.
" Nicht, wenn wir ihnen einen besseren Weg zeigen."

Der Unglaube auf Charles Gesicht war deutlich zu sehen, als dieser fragte:" Du glaubst immer noch daran? Selbst jetzt, wo sie uns wie Tiere jagen und wir uns hier verstecken müssen?"
" Nur weil jemand stolpert, die Orientierung verliert, heißt das nicht, dass er für immer verloren ist. Manchmal brauchen wir alle ein wenig Hilfe.", erwiderte der alte Mann und blickte Charles ernst, aber auch mitfühlend an. Er wusste wie schwer diese Zeit damals für ihn gewesen war, doch er musste wieder Hoffnung fassen. Denn nur, wenn er sein jüngeres Ich dazu bringen konnte wieder zu hoffen, dann konnte die Zukunft gerettet werden!

" Oh, ich bin nicht mehr der Mann, der ich einst war. Wenn ich meinen Geist öffne, dann überwältigt mich das vollkommen.", fuhr sein jüngeres Ich fort und sah mit jedem Wort immer verzweifelter aus.
" Du hast Angst und Cerebro weiß das.", erklärte der ältere Mann, während er Charles immer noch mit seinem ruhigen Blick fixierte.
" All diese Stimmen, die ich höre…so viel Schmerz!", antwortete Charles gepeinigt und seine ältere Version sah, wie Charles bei diesen Worten Tränen in die Augen schossen.
Er wusste wie sehr sein jüngeres Ich darunter litt, aber er konnte jetzt nicht aufhören. Er musste ihm die Angst vor seinem eigenen Schmerz nehmen, erst dann, wenn er ihn zulassen würde, wäre er in der Lage wieder Hoffnung zu fassen. Also begann der alte Mann wieder zu sprechen:" Es ist nicht ihr Schmerz vor dem du Angst hast, Charles. Es ist deiner. Und so beängstigend das auch sein mag, dieser Schmerz wird dich nur noch stärker machen, wenn du ihn zulässt, ihn fühlst, ihn akzeptierst. Dann wird er dich viel stärker machen, als du es dir vorstellen kannst. Es ist die größte Gabe, die uns geschenkt wurde den Schmerz auszuhalten, ohne daran zu zerbrechen, und sie wurde aus der menschlichsten Emotion von allen geschaffen, der Hoffnung."

Und mit diesen Worten öffnete Professor X seinen Geist und erlaubte seinem anderen Ich die Zukunft zu sehen. Er ließ ihn ihre gemeinsame Hoffnung, ihre Schüler, sehen und wie viel Glück und Stolz sie verspürten in dieser Schule zu sein.
Er ließ ihn ihre X-Men sehen.
Scott, Storm, Jean und Logan.
All die Freude die sie ihm gegeben haben und die Hoffnung mit dieser Generation der Mutanten eine friedlichere Welt, sowohl für die Menschen, als auch für die Mutanten zu schaffen. Professor X war sich sicher. Jetzt würde Charles wieder Hoffnung fassen, doch als er den Blick wieder zu seinem jüngeren Ich richtete, stockte er.

Der Braunhaarige schien mit seinem Blick immer noch in weiter Ferne zu sein und für den Bruchteil einer Sekunde fragte sich der Professor was er sah, bevor es ihn traf wie ein Blitz. Wie hatte er die Präsenz, die sich tief in seinen Geist gegraben hatte nicht bemerken können?
Er hatte angenommen, dass sich Charles, sobald er ihm seinen Geist geöffnet und ihre Hoffnung gezeigt hatte, wieder zurückziehen würde, doch das hatte er nicht getan. Stattdessen war er tiefer in seine Erinnerungen eingetaucht und in diesem Moment wurde dem alten Mann klar, was für einen Fehler er begangen hatte. Er hatte sich so darauf konzentriert seinem jüngeren Ich das Positive in ihrer Zukunft zu zeigen, dass er für einen Moment nicht aufgepasst hatte und so Charles weiterhin erlaubt hatte in seine Erinnerungen zu sehen. In Erinnerungen, die nie hätten hochkommen dürfen und doch hatte sich Charles unbemerkt tiefer, an seinen Schilden vorbei, in seinen Geist geschlichen und nun das gesehen, wovor sein älteres Ich sich fürchtete.

Er hatte das Grauen und die Hoffnungslosigkeit gesehen, hatte den Schmerz gefühlt, den er erlebt hatte und der Professor konnte nur hoffen, dass Charles bereits wieder angefangen hatte Hoffnung aus den guten Erinnerungen zu schöpfen, denn ansonsten könnte nun alles zu spät sein!
Denn selbst wenn sie es schaffen würden diese Zukunft abzuwenden kannte sich der Mann nur zu gut. Wenn Charles keine neue Hoffnung schöpfen würde und immer noch so denken würde, wie er damals gedacht hatte, dann würde er einen gefährlichen Pfad einschlagen. Einen Pfad, der noch dunkler war, als der von Magneto es je sein könnte und das musste er um jeden Preis verhindern!

" Charles.", sagte die Erinnerung und versuchte dabei ruhig und gefasst zu klingen, er musste jetzt vorsichtig sein! Er sah, wie sein jüngeres Ich auf seine Stimme reagierte, sich aus seinen Gedanken zurückzog und wieder in das Hier und Jetzt zurückkehrte. Er sah wie sich diese verzweifelten, blauen Augen wieder auf ihn richteten und eine einzelne Träne seine Wange hinab lief, während er mit kaum hörbarer Stimme nur ein einzelnes Wort murmelte.

" Warum?"

Doch bevor Professor X die Chance hatte ihm zu antworten, ihm zu erklären, dass all dieser Schmerz und all dieses Grauen nötig gewesen waren um die Zukunft in der Balance zu halten und die Hoffnung zu sichern, wo sonst Verzweiflung aufkeimen würde, ging ein plötzlicher Ruck durch die Erinnerung.
Die Augen des alten Mannes weiteten sich, als er realisierte was geschah. Charles löste die Verbindung!
Nicht absichtlich, dem immer noch schockierten Gesichtsausdruck nach zu urteilen, den sein jüngeres Ich trug, aber nichtsdestotrotz musste er ihn davon abhalten!
Zumindest bis er ihm den Grund für all diese schrecklichen Ereignisse erklärt hatte.
Also blickte er seinem jüngeren Ebenbild fest in die Augen, während er eindringlich sagte:" Charles, hör mir jetzt genau zu-"
Doch weiter kam er nicht, als ein weiterer, noch heftigerer Ruck die Erinnerung durchrüttelte und der jüngere Charles einen Schritt zurückstolperte.
Sein Ebenbild versuchte verzweifelt seine Erklärung in ein paar letzte Worte zu fassen, doch es war bereits zu spät. Charles entglitt ihm und Professor X musste mit Schrecken feststellen, dass der Schock auf dem Gesicht seiner jüngeren Version nun größtenteils Wut gewichen war.
" Nein, Charles!", rief er und das Letzte, was er sah, war der wütende Blick seines jüngeren Ichs, bevor die Verbindung endgültig abbrach.
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