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Zauber der Zeit

von MiaMaya
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
Arthur Dagonet Gawain Lancelot OC (Own Character) Tristan
08.03.2019
04.04.2019
21
22.121
1
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08.03.2019 732
 
Kapitel 1
Sie lief mit zwei vollen Einkaufstaschen durch den strömenden Regen zu ihrem kleinen Haus. Es lag am Waldrand, ihr nächster Nachbar war einen Kilometer entfernt. Meistens schätze Lily die Stille und die Abgeschiedenheit, aber jedes Mal wenn sie ihre Einkäufe von der Bushaltestelle nach Hause bringen musste verfluchte sie die Tatsache dass sie kein Auto hatte. Trotzdem liebte sie dieses Haus dass sie von ihrer Großmutter geerbt hatte. Als sie endlich ihre grünen Gummistiefel auszog und ihren Regenmantel an einen alten Haken an der Wand hängt wo er eine große Pfütze hinterließ atmete sie durch. Sie verstaute die Einkäufe in dem alten Kühlschrank und schaltete ihren Laptop ein, als freiberufliche Autorin konnte sie von zu Hause aus arbeiten. Ein leises klopfen an der Scheibe lies sie zusammen zucken, kurz dachte sie einen Schatten zu sehen, es sah aus wie ein Mann der lange Haare hatte und eine eigenartige Rüstung trug aber er war so schnell wieder weg wie er gekommen war. Lily schüttelte den Kopf, sie verbrachte soviel Zeit mit ihren Roman dass anscheinend die Grenzen zwischen der Realität und ihrer Phantasie zu verschwimmen schienen. Sicher war nur ein Ast gegen die Scheibe geschlagen und die Blätter hatten im Sturm ausgesehen wie ein Mann. Ihr Nachbar Mr Roberts wohnte zu weit weg und kam sie eigentlich nie besuche was zum einen daran lag dass er schon sehr alt war und zum anderen genau wie sie die Einsamkeit schätze. Früher hatte sie mit ihren Eltern in einer kleinen Wohnung mitten im Stadtkern von London gelebt, dann aber war sie aufs College gegangen ihre Eltern hatten sich einen ziemlich hässlichen Scheidungskrieg geliefert und Lily war nur noch selten zuhause gewesen. Ihre Großmutter war der einzige Mensch der immer verstanden hatte wie ihre Enkelin war und wann sie Gesellschaft wollte und wann man sie besser einfach in Ruhe lies. Als sie dann an Krebs erkrankte brach für Lily eine Welt zusammen, sie verlor den Halt und ihr Leben geriet ins Schleudern, als sie dann erfuhr dass ihr dieses Haus hinterlassen wurde zögerte sie nicht und zog sofort dort hin. Die Ruhe und die Einfachheit des Lebens halfen ihr, ihr inneres Gleichgewicht wieder zu finden. Sie beschloss wegen des nahenden Sturms nochmal alle Fenster zu kontrollieren und als sie gerade in ihrem Schlafzimmer war sah sie runter in den Garten und wieder sah sie diesen Mann der da stand. Seine Haare und Kleidung schienen von dem Wetter unbewegt und sie konnte ihren Blick nicht losreißen und nun blickte auch er auf und sah sie direkt an. Doch als sie es schaffte ihren Blick kurz zu lösen war er wieder verschwunden. Was sollte sie also tun? Der Mann brauchte vielleicht Hilfe also schluckte sie die aufsteigende Panik runter und zog sich ihren warmen Wollmantel an und nahm sich eine Taschenlampe aus dem Nachtschrank.
Der Wind zerrte an ihren Haaren und die Taschenlampe war wenig hilfreich weil sie sie aufgrund des Sturms kaum ruhig halten konnte und der Regen und die aufgewirbelten Blätter nahmen ihr zusätzlich die Sicht. Sie stolperte und fiel der Länge nach auf den matschigen Boden. Als sie sich wieder aufrappelte hörte sie ein Pferd. Seit wann hatte Mr Roberts denn ein Pferd? Seine Abneigung gegen Menschen und Tiere war allgemein bekannt. Er verjagte regelmäßig alle Katzen und andere Tiere die sich auf sein Grundstück verirrten. Also woher kam es? Ein Pferd war ja nicht gerade ein Tier das einfach so durch die Gegend spazierte. Sie sah hoch und versuchte die Richtung auszumachen aus der die Geräusche kamen. Sie machte eine Gruppe von Reitern aus die auf sie zu kamen. Schnell setzte sie sich auf und drückte sie gegen den Baum um zu verhindern dass sie zertrampelt wurde. Als die Männer sie bemerkten zügelten sie ihre Pferde und sie bildeten einen Kreis um sie und nahmen ihr so jede Fluchtmöglichkeit. "Wer bist du Mädchen?" Lily blinzelte und wollte versuchen sich unauffällig so zu drehen dass sie zu ihrem Haus rennen konnte, sie war nicht weit in den Garten gelaufen also konnte sie auch schnell zurück und die Polizei rufen. Doch als sie sich umsah erkannte sie nur noch einen Wald und kein Haus, ihr Garten war verschwunden und genauso ihr alter Kirschbaum auf dem sie gespielt hatte wenn sie die Ferien bei ihrer Großmutter verbrachte. Alles war verschwunden und geblieben war nur eine Reihe von Bäumen und diese unheimlich aussehenden Männer
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