The Life of Death

von Nanija01
GeschichteRomanze / P18
07.03.2019
15.09.2019
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Am Ende der Vorlesung hängt Pia immer noch an ihrem Handy und bemerkt gar nicht, dass Death sie einfach nur wartend ansieht. Irgendwann räuspert er sich dann allerdings doch um auf sich aufmerksam zu machen. Pia legt dann sofort ihr Handy weg.
"Entschuldige... das war nur gerade wichtig." Pia lächelt den Jungen an, auch wenn ihr gerade überhaupt nicht danach zumute ist. Death bemerkt natürlich, dass das Lächeln mehr gekünstelt ist, lässt es vorerst aber mal auf sich beruhen.
"Ist schon gut. Ich wollte dich eigentlich nur kurz fragen, ob du noch Lust hast was zu unternehmen. Wir können ja schwimmen gehen, wenn du magst."
Pia muss über den Nebensatz ein wenig schmunzeln und denkt dann kurz nach. Ihr würde ein wenig Ablenkung jetzt wirklich gut tun.
"Ja, warum nicht? Hast du auf irgendwas bestimmtes Lust? Außer schwimmen vielleicht." Death lacht jetzt auch ein wenig. Er hätte große Lust Pia einfach nur mit zu ihm nach Hause zu nehmen und einfach mal... Aber das wird so schnell nicht passieren. Höchstwahrscheinlich aber auch gar nicht.
"Wie wäre es, wenn wir einfach von der Kantine etwas zu essen holen uns an den Brunnen oder auf den Rasen hier auf dem Campus hier sitzen und ein wenig reden? Ganz entspannt." Das Mädchen willigt sofort ein. Entspannt hört sich gut an. Gesagt, getan. Gemeinsam gehen sie in die Kantine und stellen sich gleich an die Vitrine, da gerade niemand hier ist, um sich was zu holen. Beide bestellen sich ein Sandwich und als wäre es selbstverständlich zahlt Death mal wieder für Pia direkt mit.
"Jetzt hast du mich schon wieder eingeladen! Hör auf damit!" Spielerisch haut das Mädchen auf dem Weg nach draußen Death auf den Arm.
"Ich hab nun mal zu viel Geld, das muss eben weg." Erwidert der Tod einfach nur und lacht ein wenig.

Draußen setzen sich die Beiden an den Springbrunnen und fangen an zu essen. "Freust du dich schon auf morgen?" Fragt dann Death nach dem zweiten Bissen. Pia muss allerdings erst schlucken, bevor sie anfängt zu sprechen.
"Du meinst auf die Party? Hm... um ehrlich zu sein weiß ich das noch nicht so genau. Ich bin hier nicht wirklich mit jemanden richtig gut befreundet. Ich hab Angst allein irgendwo in der Ecke rum zu sitzen."
Sofort zieht Death eine gespielte Schnute.
"Hey! Und was ist mit mir? Ich kenne bis jetzt nur dich." Pia muss daraufhin gleich lachen und verschluckt sich fast beim essen.
"Entschuldige. Natürlich bist du auch noch da, aber vielleicht lernst du ja noch coolere Leute als mich kennen. Die soll es nämlich auch noch geben." Pia weiß gerade selbst nicht, warum sie das sagt. Sie lockt gerade ihre einzige bessere Bekanntschaft von ihr weg. Wie blöd kann man eigentlich sein. Death jedoch reagiert ganz gelassen.
"Keine Sorge. Du bist bis jetzt die coolste Person die ich in meinem Leben kennen gelernt habe. Außerdem werde ich dich morgen nicht alleine lassen. Du wirst dich wohl fühlen. Wir können ja gemeinsam hingehen wenn du magst. Ich hol dich ab und wir fahren dann gemeinsam hin. So bist du nicht mal alleine, wenn du die Haustüre verlässt."

Pia hört kurz auf zu essen und sieht Death einfach nur in die Augen. Dieser hat wieder unbewusst seinen charmant liebevollen Blick aufgesetzt und lächelt das Mädchen dazu noch warm an. Er tut es einfach schon wieder. Er kümmert sich um sie und tröstet sie, wie es noch kein anderer gemacht hat. Death hat einfach genau das gesagt, was Pia unterbewusst eigentlich schon immer hören wollte. Wie kann sie da nur nein sagen? Und wie kann sie denn jetzt nicht plötzlich dieses warme Gefühl in ihrem Bauch bekommen.
"Ähm... also, ja. Klar, warum nicht? Ich schreib dir dann noch meine Adresse... wann holst du mich denn?" Ohne, dass sie es merkt, wird sie plötzlich ganz verlegen und rot im Gesicht. Ist das so was wie ein Date? Und wenn ja, dann wäre es ihr erstes.
Als Death allerdings die rötliche Farbe in ihrem Gesicht sieht strahlt er ein wenig. Für ihn sieht Pia einfach nur süß und liebenswürdig aus. Er will sie in seinen Armen halten und nie wieder los lassen.
"Ich hol dich gegen halb neun ab. Auf einer Party soll man schließlich nie pünktlich sein. Ist das okay für dich?"
Pia nickt glücklich und gerade als sie nochmal etwas sagen will, klingelt auf einmal ihr Handy.
"Oh... Das ist eine Freundin. Ich sollte da ran gehen. Es wird vermutlich auch länger dauern. Ich fahr derweil nach Hause. Wir sehen uns morgen Daniel."
Bevor der Junge aber noch etwas darauf sagen kann, ist Pia schon aufgestanden und an ihr Telefon gegangen. Schade... dabei hätte er am liebsten noch Stundenlang mit ihr hier gesessen und geredet. Er kann nur erahnen, mit wem Pia gerade telefoniert und wenn es wirklich so ist, dann kann Death nur hoffen, dass sein Mädchen nicht alten Gefühlen verfällt.
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