Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Getroffen

OneshotAllgemein / P12 Slash
Charakterliste: Jyugo Liang
07.03.2019
07.03.2019
1
1.008
1
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
 
07.03.2019 1.008
 
Hallo ihr Lieben,
ich bin spät dran ... einen Tag um genau zu sein, weil ich irgendwie 95% beschäftigt war und am Ende (nachdem endlich entschieden war, welchen OS ich verwenden soll) es einfach übersehen hab online zustellen ... Verplantheit ich hasse dich ...
Naja, ich hoffe jetzt einfach ihr hasst diesen OS nicht
Bei dieser Geschichte habe ich versucht ohne die Szene komplett neu zu schreiben, eine ganz andere Stimmung und Situation wieder zu geben.
Über Meinungen würde ich mich sehr freuen
Liebe Grüße
Kuroi Komori

PS: Nachtrag am Donnerstag ;D - irgendwie bin ich gestern Nachmittag eingeschlafen und hab es nicht mehr hinbekommen ... aber hier ist der One-Shot ;D

Kurzer Background (ACHTUNG: Spoilerwarnung in der ganzen Geschichte):
In einer Folge (Anime) auf dem Weg zu den tiefer gelegenen Untergrundkerkerzellen bleiben Upa und Liang zurück. Unwillig bewegte sich der Rest der Gruppe weiter vorwärts. Als sie das Schließen der Gittertür hören drehen sie sich um und laufen mit Entsetzen die Treppe nach oben zurück. (Abschnitt ist aus dem Anime „entnommen“ und leicht angepasst – aber nix meins ich konnte bloß nicht stillhalten bei der Szene)


Getroffen


„Hey!“
„Warum schließt ihr die?“
„Ihr könnt die doch gar nicht aufschließen!“
„Komm, Jyugo“

Hastig wollte der Angesprochene sich daran machen die Türe wieder zu öffnen.
„Lass sie zu!“
Liangs Stimme war entschlossen und hart. Erschrocken blickte die Nummer 15 auf den Älteren. Die Stimme des Mannes wurde etwas weicher.
„Passt schon so …“
„Was redest du da?!“
Entsetzt und mit leicht geweiteten Augen blickte Jyugo den chinesischen Mann an.
„Ich mach sie schnell auf“
Liang trat näher zu der Gittertür. Blickte dem jungen Mann direkt in die Augen. Ließ keinen Zweifel an der folgenden Aussage, auch wenn seine Stimme beinahe sanft war.
„Jyugo, die Fesseln, welche du uns abgenommen hast waren Sonderanfertigungen. Gefährliche Dinger, die einem Hände und Beine abreißen, wenn man sie aufbrechen will. Selbst Samon-san und die andern Wächter werden nichts tun können, wenn sie damit gefesselt wurden“
Die Stimme des Mannes wurde eindringlicher, als er den fassungslosen Blick des Jüngeren sah.
„Du kannst sie davon befreien. Die Zellen kannst du auch öffnen. Das Wichtigste ist, dass du es weiter schaffst. Nur so sind wir in der Lage die Wächter unbemerkt von Enki und seinen Handlangern zu befreien“
Fassungslos blickte Jyugo auf den Langhaarigen vor sich. Mit beiden Händen griff er nach dem Querbalken der Tür.
„Aber … anstatt mir solltet besser ihr …“
Liang lächelte leicht. Legte seine rechte Hand auf Jyugos rechte und hielt den Blickkontakt zu seinem Gegenüber ohne zu zögern aufrecht.
„Keiner außer dir schafft das“
Dann lehnte sich der Rotgekleidete noch ein Stück nach vorne und deute Jyugo an näher zu kommen. Dieser folgte der Aufforderung. Leise, so dass niemand es sonst verstand, flüsterte der chinesische Mann dem Meister des Ausbrechens etwas zu. Dessen Augen wurden immer größer und er biss sich auf die Lippe. Dann verließ ein leises Keuchen seinen Mund. Während seine Augen weit aufgerissen in die Magentafarbenen seines Gegenübers blickten. Dieser zeigte ein minimales Lächeln, als Jyugo seine linke Hand hob und seine Wangen sich in einem zarten Rot färbten. Doch die Seelenspiegel der beiden verließen das Paar des anderen nicht einmal für eine Sekunde.
Dann war der Moment vorbei.
„Wir zählen auf dich, Jyugo!
Und mit diesen Worten ließ Liang die Hand des Jüngeren los und stieß ihm leicht gegen die Brust, so dass dieser nach hinten stolperte. Verwirrt fing Uno in auf. Was war gerade passiert.
„Upa!“, sprach Liang dann etwas schärfer und lauter. Der Kleinere reagierte sofort und formte einen Qi-Ball, welchen er zur Decke schoss und diese herabzuregnen begann.
„Woah!“
„Achtung!“
Erschrocken wichen Honey und Trois zurück, während Uno Jyugo etwas weiter weg zog.
Im selben Moment sprang Liang und Upa einige Meter zurück. Es dauerte nicht lange und die Tür zur Treppe war völlig verschüttet.

Doch Liangs Blick hatte, nicht einmal für eine Sekunde, die Augen des anderen schwarzhaarigen Mannes verlassen. Seine Lippen formten lautlos einen letzten Satz bevor er den anderen nicht mehr sehen konnte.

Sprachlos blickten die vier jungen Männer auf die nun verschüttete Tür.
„Warum …?“, fragte Jyugo verwirrt und überfordert.
Trois senkte den Kopf.
„Uns läuft die Zeit davon. Wir können nur weitergehen“
Honey wandte nach diesen Worten seines Zellengenossens ab. Jyugo starrte noch für einige Momente auf die Tür bis Uno ihn leicht an der Schulter zog und sie sich an den Abstieg der Treppe machten.


Bei Liang und Upa fragte der Kleinere derweil irritiert:
„Auf Typen aus einem anderen Trakt zählen? Im Normalfall wäre das für dich undenkbar“
„ER hat mir einiges über ihn erzählt … und ich habe etwas sehr entscheidendes gelernt“
Kurz versank der Chinese in seiner Erinnerung. Dann ging er in Kampfstellung und teilte seine Überzeugung mit Upa.
„Für mich ist 'Freiheit' der Fakt, dass ich in der Lage bin, etwas zu tun. Jyugo, der mir diese Chance gewährte, bin ich von Herzen dankbar!“
„Na ja, wenn dir das so wichtig ist, werde ich dir vertrauen“
Dann wurde Upas Blick finsterer.
„Sie vorgehen zu lassen, war auf jeden Fall die korrekte Entscheidung“




Und Jyugos Kopf schwirrte derweil ob der Worte, welche Liang an ihn gerichtet hatte.

„Ich habe mir gerade selbst ein Versprechen gegeben, Jyugo. Wenn das hier vorbei ist möchte ich versuchen dich an mich zu binden. Ich hoffe darauf, dass wir beide heil hier wieder raus kommen und wenn es soweit ist würde ich mich gerne mit dir treffen. Gemeinsam im Mondlicht spazieren gehen und einen Kuss mit dir teilen. Vielleicht auch mehr. Ich möchte, dass du weißt, dass ich schon lange Interesse an dir hab, mich aber nie traute es dir zu sagen. Du bist ein so faszinierender Mensch. Ich möchte dich näher kennenlernen und verstehen was dich antreibt. Wer du bist und wo du herkommst. Ich möchte alles über dich wissen. Aber das hat Zeit. Ich hoffe du gibst mir diese Chance. Und ein kleiner Tipp - beiß dir nicht auf die Lippe, das sieht verboten heiß aus, da will ich dich unbedingt küssen“
Ein kleiner unbemerkter Kuss auf die Wange folgte.


„Ich warte auf dich, Jyugo!“
Review schreiben
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast