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iDiscoverMyFeelings

von Anonym7
OneshotAllgemein / P12 / Gen
Brad Carly Shay Freddie Benson Sam Puckett
06.03.2019
06.03.2019
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Hi, ich wollte nur kurz etwas anmerken, bevor ich euch auf diesen One-Shot loslasse.
Ich bin eigentlich ein riesiger Seddie-Fan und hätte mir nichts lieber gewünscht, als dass die beiden am Ende der Serie wieder zusammen gekommen wären.
Aber ich war schon immer ein riesiger Fan von Alternativ Geschichten. So habe ich mich neulich gefragt, wie die Geschichte nach dem Kuss hätte weitergehen können, wenn Freddie nicht plötzlich Gefühle für San gezeigt hatte. Das hier ist meine mögliche Version.
Ich hoffe die anderen Seddie-Fans werden es mir verzeihen und haben trotzdem Spaß beim Lesen.

______________________________________

"Tschuldigung", wisperte sie langsam in meine Richtung und ich war ihr dankbar dafür, denn ich war aktuell völlig unfähig, irgendetwas zu sagen oder gar etwas zu tun.
Ich war völlig gelähmt.

Offenbar war das aber nicht die Reaktion, die sie erwartet hatte, denn ich sah, wie sich in ihren Augen kleine Tränen bildeten. Ja genau, in SAM PUCKETT'S Augen bildeten sich Tränen!

Spätestens jetzt waren mein Mund und meine Augen wohl weit genug aufgerissen, um alle Butterkuchen in ganz Seattle darin zu verstauen.

Doch sie drehte nur schnell ihren Kopf zur Seite und versuchte, vor mir das zu verbergen, was ich längst gesehen hatte.

So vergingen quälend lange Sekunden, die mir wie Jahre vorkamen und ich wusste, ich musste jetzt etwas sagen, doch was?

Um nichts auf der Welt hätte ich gedacht, dass mir das mit ihr mal passieren würde, ich dachte immer sie hasst mich, was ich wirklich schade gefunden hätte.

Doch nun standen wir da, sie hatte mir offensichtlich ihre Gefühle gestanden und ich stand da wie die Statue vor dem Inside-out Burger.

Langsam überwand ich meine Starre und legte ihr den Arm auf die linke Schulter.

"S-sam... Ich...", fing ich an, doch noch rang ich nach Luft, doch weitersprechen konnte ich nicht, denn gerade als meine Finger ihr Schulterblatt berührten, zuckte sie zusammen und drehte sich kurz um, bevor sie anschließend wegrannte.

Was ich gesehen hatte, machte mich fertig. Ihre Tränen hatte sie zwar weggewischt, aber diese unglaubliche Verunsicherung und Verletzlichkeit, die ihre Augen ausstrahlten, es machte mir förmlich Angst das in Sam's Augen zu sehen.

Doch ich wusste es hatte jetzt noch keinen Sinn mit ihr zu sprechen, geschweige denn, ihr nachzurennen.

Also blieb ich einfach stehen, atmete einmal tief ein und drehte mich dann wieder Richtung Tür, schließlich warteten in der Schule ja noch Bratt und unser Experiment.

Doch als ich zur Tür sah, erblickte ich für einen Augenblick noch Carlys Gesicht, bevor sie schnell wegrannte, doch dieses Mal war ich keineswegs erstarrt. Sofort riss ich die Tür auf und rannte ihr nach.

Schon noch wenigen Metern hatte ich sie eingeholt, denn mit ihren hochhackigen Stiefeln konnte sie kaum rennen.
Ich hielt sie am Arm fest und riss sie herum, sodass ich ihr in die Augen sehen konnte.

"Carly Shay!", sagte ich in einem lauten bedrohlichen Ton, " hast du uns etwa beobachtet?".

"Nicht mit Absicht!", sagte sie, während sie zappelnd versuchte sich zu befreien, doch die Zeiten, in denen sie mich überrumpeln konnte, waren vorbei.

"Also hast du?", ließ ich nicht locker.

"Ich wollte nach ihr sehen, mich bei ihr entschuldigen, ich wollte euch auf keinen Fall beobachten, erst recht nicht dabei!", sie schrie mich den Tränen nahe an, sie musste sich wie eine Schwerkriminelle fühlen.

"Ich glaube dir, sorry ich wollte dich nicht so angehen.", sagte ich entschuldigend und ließ ihren Arm los.

"Schon gut, aber da du nun eh weißt, dass ich es gesehen habe.
OH MEIN GOTT! Was hat das zu bedeuten?", schrie sie mich nun freudestrahlend an. Ich fand die Situation hingegen eher weniger erheiternd.

"Ich weiß es nicht, der Kuss kam für mich völlig überraschend, ich hab das noch nicht ganz realisiert, ich meine wir reden hier von Sam und mir!", antwortete ich unsicher.

"Das heißt du freust dich garnicht? Was empfindest du denn für sie?", fragte Carly mich mit einem besorgten Blick.

"Das ist ja das Problem, ich weiß es nicht! Damals, bei unserem ersten Kuss, da dachte ich wirklich für einen kurzen Moment, dass ich Herzrasen bekommen habe, aber das habe ich auf die Nervosität geschoben.
Doch vorher konnte ich das nicht testen, ich war zu überrascht.", antwortete ich schulterzuckend.

"Okay wir müssen auf jeden Fall Sam finden, dann könnt ihr das klären!", sagte Carly, was ich für eine gute Idee hielt.

Da die Schule abgesperrt war, konnte sie ja nicht weit gekommen sein. Schnell durchforsteten wir alle abgelegenen Orte im Gebäude. Carly lief durch den kompletten Sporttrackt und die Naturwissenschaftsräume, doch ich hatte so ein Gefühl, dass sie da nicht sein würde. Natürlich wusste ich wo sie war.

War das Eingebung? Kannte ich sie so gut oder spürte ich wo sie war? Seit dem Kuss konnte ich nicht mehr aufhören an sie zu denken. War ich in sie verliebt? Hatte ich mich wirklich in das Mädchen verliebt, das mein Leben zur Hölle machte, mich ständig schickanierte und beleidigte wo sie nur konnte? Einiges deutete darauf hin.

Langsam öffnete ich die Tür zur Mensa und sah mich um, doch viel erkannte ich nicht.
Ich blickte in einen fast völlig dunklen Raum, doch als ich mich so drehte, erkannte ich aus der Tür in der Ecke des Raumes einen kleinen Lichtschimmer.

Schnell aktivierte ich die Taschenlampe meines Pearphones und lief auf das Licht zu. Es war die Tür zur Küche.

Vorsichtig linste ich hinein und was ich da sah, ließ mich grinsen.
Fand ich den Anblick etwa süß?

Sam saß an den Kühlschrank gelehnt und biß von einem GANZEN(!) Schinken ab wie von Zuckerwatte.

Ich hätte es mir denken können.

"War klar, dass du erst mal was isst!", sagte ich grinsend, sodass sie mich bemerkte.

"Hi Freddie!", sagte sie grinsend, doch schnell verzog sie das Gesicht, als ihr klar wurde, wie sich das angehört hatte.

"Fredward!", schob sie schnell mit der typischen Sam-Puckett-Null-Bock Stimme.

Ich schaltete mein Handy aus, legte es auf die Herdplatte und setzte mich neben sie, was sie aber nicht weiter störte. Sie aß weiter genüsslich den ganzen Schinken auf.

Geduldig sah ich ihr dabei zu, wie sie das Fleisch bis auf den Knochen hin abgenagt hatte und den Knochen schließlich wegwarf.

Sie wischte sich den Mund an ihrer Jacke ab und sah mich an. Fand ich diesen Anblick jetzt immernoch süß?

"Was machst du hier Benson?", fragte sie und wollte hart klingen, aber die Unsicherheit war noch genau zu vernehmen.

"Ich wollte mit dir Karten spielen!", antwortete ich augenrollend, "was wohl? Über den Kuss sprechen!"

"Und was willst du da besprechen?"
Stellte sie sich jetzt doof oder wollte sie das jetzt wirklich so stehen lassen?

"Wie wäre es denn z.B. mit WARUM?", langsam wurde ich etwas ungeduldig.

"Liegt das nicht auf der Hand, Fredidiot?", fragte sie ebenfalls wütend.

"Warum bist du jetzt sauer auf mich? Du hast mich geküsst?", antwortete ich gereizt zurück.

"Das kann ich dir sagen! Weil ich dich nicht mehr hasse! Ich will es mehr als alles andere, aber ich schaff es nicht mehr! In deiner Gegenwart bin ich ständig nervös, ständig denke ich an dich Idiot, ich fühl mich langsam wie Carly! Und dann stehst du da vorher da und drückst mir mit deinem Verhalten rein, dass es dir nicht so geht! Und dass du mich hasst, macht mich einfach unglaublich sauer!", muckte sie zurück!

Das musste erstmal sacken. Ich sie hassen? Nein das war lange her! Spätestens seit unserem ersten Kuss wusste ich, das wir beide gute Freunde werden konnten und eigentlich mochte ich sie schon immer und habe sie bewundert.
Doch liebte ich sie?
Plötzlich fiel mir auf, dass ich schon viel zu lange nichts gesagt hatte und als ich sie ansah merkte ich, dass sie mich schon böse anstarrte.

"Fredward Vollnerd Benson! Wenn du es jetzt nochmal wagen solltest, nichts zu sagen, bring ich dich hier auf der Stelle um, egal was ich für dich empfinde!", schob sie noch schnell nach und griff schon nach ihrer Buttersocke.

"Ja schon gut, ich hasse dich nicht Sam! Das habe ich noch nie getan, doch diese Situation überfordert mich grade einfach zu sehr, ich meine es geht hier um uns, lass mir erst noch etwas Zeit. Okay?", fragte ich vorsichtig, stets in Erwartung der Socke.

"Okay", schluckte sie, die Worte gefielen ihr definitiv nicht, aber sie akzeptierte sie vorerst, "aber dann verschwinde jetzt, damit ich in Ruhe weiteressen kann!"

"Okay ich geh zurück zum Experiment!", sagte ich noch als ich schnell aufsprang und die Tür aufzog, um zu verduften.

Ich musste mir definitiv schnell klar werden was ich für San empfand? Waren wir nur Freunde? Oder war da mehr? Wollte ich mich wirklich völlig auf sie einlassen? Ihr alle meine Geheimnisse und mein tiefstes Ich anvertrauen? Konnte ich mich wirklich in dieses Mädchen verlieben? Ich wusste es nicht, aber das ich mich das fragen musste war irgendwie kein gutes Zeichen.

Nach unserem ersten Kuss, wäre ich vermutlich bereit gewesen, eine Beziehung einzugehen, aber jetzt?
Wie konnte ich mir nur meinen Gefühlen klar werden?

NATÜRLICH! ICH IDIOT! Die Antwort war die ganze Zeit direkt vor mir! Mood face! Sam hatte es  Ja auch erst dadurch herausgefunden.

Sofort lief ich los zu unserem Raum. Alles um mich herum war mir jetzt grade egal, ich lief an allen vorbei und ignorierte sogar Carlys Schreie, als ich an ihrer Stimulationskammer vorbei lief. Schließlich erreichte ich den Wissenschaftstrackt und riss die Tür auf und entdeckte Bratt schlafend, aber das war jetzt egal.

Ich setzte mich sofort an den Tisch und fuhr mein Pearbook hoch. Es kam mir vor wie Jahrtausende, bis der Laptop endlich an war. Schnell öffnete ich die App und legte alle Parameter fest.

Anschließend verkabelte ich die Kamera nochmal neu und stellte alles fertig ein.

Nur noch die Emotionsmatrix musste laden.

Endlich ertönte das erlösende Geräusch und ich setzte mich vor sie Kamera.

Per Sprachsteuerung startete ich das Programm und man hörte nurnoch das Geräusch des Lasers, der mein Gesicht scannte.

Plötzlich ging die Tür auf und Sam kam herein. Sie hatte mein Smartphone in der Hand und wollte etwas sagen, doch als sie mich sah schluckte sie den Satz herunter.

Auf einmal war das Geräusch des Lasers nicht mehr zu hören, stattdessen hörte man, wie mein neues Pearphone auf den Boden geworfen wurde und die Tür zugeschlagen.

"Sam warte!", schrie ich noch, aber sie hörte mich nicht mehr.

Schnell riss ich alle Kabel von mir und lief auf die Tür zu, doch durch das Türfenster konnte ich nichts mehr erkennen. Warum war sie auf einmal so schnell aufgesprungen?

Alles was man hörte war Bratt, der sich stöhnend auf die andere Seite drehte.

Ich drehte mich um und sah auf den Laptop und auf eimmal war mir klar warum Sam plötzlich weggelaufen war, denn das Ergebnis des Test wurde angezeigt. Wie konnte das sein? Während dem Test war ich mir eigentlich sicher gewesen. Wie sollte ich das nur wieder geregelt kriegen oder ihr gar erklären?

Mood: tired
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