Death is beside you

von Enpix
GeschichteAngst, Tragödie / P16
06.03.2019
06.03.2019
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15.05.19  12:13 Uhr


Beep... Beep... Beep.
James rief seinen besten Freund Oliver an, weil sie sich Heute um 12:00 Uhr verabredet haben.
Beep... Beep, noch kurz hörte man nichts, bis Oliver an sein Handy ging.

„Jo Bro, wo bleibst du denn ? Es ist doch schon 12:13 !"

James kicherte ganz leise, damit Oliver es nicht hört und denkt, dass James sauer auf ihn wäre.

„Ey es tut mir echt leid, aber was soll ich den machen, wenn diese blöde Frau vor mir ihr Gaspedal nicht findet Alter", schrie Oliver durch sein Handy.

Jetzt konnte sich James das Lachen nicht länger verkneifen.

„Hahaha",hörte man James ganz laut lachen.

„Beruhige dich einfach ich bin dir doch nicht sauer. Schreib mir einfach, wenn du bei meinem Haus bist", sagte James noch mit kichernder Stimme.

„Okay mache ich", sagte Oliver und legte auf.

James packte sein Handy in die Hosentasche und ging ins Wohnzimmer zu seiner Frau und seinem Sohn. Sophia, so heißt seine Frau, war gerade dabei die Zeitungen zu lesen und sein Sohn Noah spielte wie immer Videospiele. Die Zeitungen waren voll von einer Sache, dem Acid. Das Acid soll es ermöglichen Krebskranke Menschen zu heilen. Morgen sollte das Heilmittel fertig sein und es soll eine große Feier am Institutsplatz geben. Sehr viele Krebskranke Menschen gehen dort mit der Hoffnung hin, dass sie geheilt werden. Unter anderem auch Oliver. Er leidet jetzt schon seit 3 Jahren an Krebs und er will endlich wieder gesund sein.

„Schatz ich warte schon mal draußen. Also dann bis bald."

„Pass auf dich auf mein Liebling", antwortete Sophia.

„Noah", fragte James seinen Sohn mit ernster Stimme.

„Ja Papa, was gibt's ?"

„Hör bitte auf Mama solange ich weg bin und wenn ich wieder da bin, dann verspreche ich dir, dass wir gemeinsam eine Fahrradtour machen, so weit wie du willst", sagte James noch zu seinem Sohn.

„Versprochen", fragte Noah mit offenem Mund nach.

„Ja versprochen."

James nahm seine Familie noch in die Arme und verabschiedete sich nun. Er nahm noch seinen Rucksack aus dem Schlafzimmer und schloss die Tür.
Ring Ring... Ring Ring.
James nahm sein Handy aus seiner Hosentasche, doch bevor er den Anruf annehmen konnte, brach er schon ab.
„1 Verpasster Anruf von Oliver Jicks"
James rief ihn zurück.

„Oliver ?"

„Ja ja ich bin's. Wollte dir nur sagen, dass ich so in 3 Minuten bei dir bin", antwortete Oliver.

„Okay ich warte schon draußen bis gleich."

„Jo bis gleich", sagte Oliver und legte auf.

Da James noch 3 Minuten Zeit hatte bis Oliver kommt, schob er schon mal die Mülltonnen an den Straßenrand. Eigentlich war es die Aufgabe von Noah die Mülltonnen an den Straßenrand zu schieben, aber er ist manchmal so in deinen Videosielen gefangen, dass er es vergisst. Doch James hatte keine Lust nochmal wütende Männer vor der Tür zu haben, die ihm sagen, dass die Mülltonnen an den Straßenrand gehören. In dem selben Moment, als James die letzte Mülltonne abstellte, fuhr Oliver mit seinem dicken Pickup um die Ecke. Sein Pickup war sogar so groß, dass er glatt eine Mülltonne übersah.

„Ey pass auf", schrie James.

Phooo... Und schon lag die Mülltonne auf dem Boden.

„Oh scheiße Alter. Tut mir leid", sagte Oliver erschreckt.

„Ach ist nicht so schlimm. Die Mülltonne ist ja nicht kaputt gegangen", antwortete James Freundlich.

James hob die Mülltonne auf und stieg in den Pickup ein. Oliver gab bereits das Ziel ins Navi ein.

„Was denkst du wie lange werden wir für die Fahrt brauchen", fragte James Oliver.

„Da werden wahrscheinlich sehr viele Leute hinfahren. Hmm... ich schätzte mal so... 12 Stunden", antwortete James.

„Okay das heißt wir kommen erst Morgen an."

Oliver machte im Auto ganz leise seine Rockplaylist an, damit James in Ruhe schlafen konnte.

„Ich wecke dich kurz bevor wir da sind auf", sagte Oliver.

15.05.19  23:46 Uhr


James und Oliver waren jetzt bereits 11 Stunden unterwegs. Zu ihrem Ziel waren es jetzt nur noch 87 Kilometer, doch die Autobahn ist komplett überfüllt. Seit 15 Minuten stehen die beiden auf der selben Stelle, weil es nicht mehr voran geht. Es kommen Leute aus der ganzen Welt zum Institutsplatz und das sieht man schon 100 Kilometer davor. James wachte langsam auf, aber bei dem dauerhaftem Gehupe kann man auch nicht schlafen.

„Whoooaa", James streckte seine Arme, doch stieß sie am Fenster an.

„Guten Morgen du Schlafmütze", sagte Oliver lachend „hast du letzte Nacht nicht geschlafen oder wie hast du es geschafft jetzt knapp 11 Stunden zu schlafen ?"

„Ach weißt du... Noah hat bis 5 Uhr Morgens oder so noch Videospiele mit seinen Freunden gespielt und durch sein Gebrülle bin ich die ganze Zeit wieder aufgewacht", sagte James.

Oliver fing an sich auf die Rechte Spur einzuordnen, damit er die nächste Ausfahrt von der Autobahn erwischt. Er hatte keine Lust noch einen ganzen Tag auf der Autobahn zu verbringen. Nach einer halben Stunde war Oliver auf der Rechten Spur und musste jetzt auf die nächste Ausfahrt warten. Die Rechte Spur war die einzige, die voran ging. Nach weiteren 15 Minuten ging es Oliver zu langsam. Er lenkte nach rechts und fuhr auf den Standstreifen. Zuerst hupten alle Autos, die auf der Rechten Spur standen, doch bisschen später sah Oliver in seinen Rückspiegeln, dass er nicht mehr der einzige war, der auf dem Standstreifen fuhr. Nach nicht mal 5 Minuten erreichte Oliver die Ausfahrt. Sein Navi stellte sich um und führte Oliver auf eine Landstraße mitten im dunklen Wald. Die Straße vor Oliver war leer und die Autos die hinter ihm fuhren, als er auf dem Standstreifen fuhr, sind einen anderen Weg gefahren.
James und Oliver waren jetzt auf dem geraden Weg zum Heilmittel.

16.05.19  01:43 Uhr


James und Oliver sind jetzt in die Stadt eingefahren. Bis zum Institutsplatz wären es jetzt noch 10 Kilometer, doch die ganze Stadt war schon überfüllt. Oliver fuhr in ein Parkhaus rein und fand dort sogar mit sehr viel Glück einen Parkplatz.

„So ab hier müssen wir laufen", sagte Oliver zu James.

„In den Nachrichten stand, dass das Heilmittel um 5 Uhr Morgens fertig seien sollte. Wenn wir einen guten Platz in der Schlange wollen, sollten wir uns beeilen", sagte James.

Beide öffneten die Tür, nahmen ihre Rucksäcke und schlossen die Tür wieder. Oliver sperrte noch sein Auto und schaute auf die Parknummer.

„Ey James ?"

„Ja, was ist?"

„Merk dir B775, sonst finden wir mein Auto nicht mehr", sagte Oliver.

Sie machten sich auf den Weg zum Institutsplatz. Je näher sie kamen, desto mehr Leute waren zu sehen. Nach einigen Kilometern war es schon fast unmöglich zu laufen, weil man immer auf die Füße von anderen trat. Es wurde heiß, es wurde sehr heiß. Es wird auch sehr heiß, wenn man von so vielen Leuten umgeben ist.
Plötzlich zog Oliver James in eine Seitengasse.

„Ey hör mal", sagte Oliver „Wenn es jetzt schon so voll ist, will ich mir nicht vorstellen, wie es am Institutsplatz aussehen wird. Außerdem ist es zu gefährlich dort hin zu gehen. Wenn die Forscher mit dem Heilmittel raus kommen wird es ein Gedrängel geben, es wird geschubst, es wird um das Heilmittel gekämpft", fuhr Oliver fort.

„Was willst du jetzt machen", fragte James.

„Wir sind jetzt fast da, wenn wir auf das Parkhausdach kommen, hätten wir eine gute Sicht auf den ganzen Platz. Ich weiß zwar nicht, ob wir da hochkommen, aber einen Versuch ist es Wert."

James antwortete nicht mehr, sondern kletterte direkt ins Parkhaus. Das Parkhaus war riesig, aber wegen irgendeinem Grund komplett leer.

16.05.19  4:37 Uhr


James und Oliver warten bereits oben. Oliver nahm sein Radio raus und schaltete die Nachrichten ein.

„Es sind jetzt nur noch wenige Minuten bis da Heilmittel fertig ist. Es haben sich bereits Millionen von Menschen versammelt und warten gespannt", sagte die Nachrichtensprecherin.

„Wir gehen nachdem einige schon das Heilmittel bekommen haben runter", sagte Oliver und holte tief Luft „ Ich will nicht umsonst so weit gefahren sein."

„Das ist kein Problem Alter, ich tue alles für dich."

James und Oliver warteten und hörten weiterhin dem Radio zu.

„Meine Damen und Herren ich bin gerade mit dem Forschungslabor verbunden und die sagen, dass sie jetzt nur noch zwei Mischungen vermischen müssen. Es sind jetzt nur noch einige Augenblicke, bis die Menschheit Geschichte schreibt", sagte sie.

Es schien alles perfekt, doch plötzlich...

BOOM!

Man hörte einen extrem lauten knall und aus dem Forschungslabor strahlten Strahlungen raus, die durch jede Wand gingen. Das Forschungslabor fing an zu brennen und krachte in dich zusammen. Tausende Menschen starben von den Trümmern, die hin abfielen. Das Radio rauschte und als wäre es nicht genug stürmten aus dem Forschungslabor irgendwelche montierte Menschen, die die wartenden Menschen bissen.Es entstand förmlich eine Kettenreaktion. Es waren die Forscher, weil sie noch die weisen Kittel an hatten. James und Oliver betrachteten in dem Moment von oben eine unglaubliche Tragödie
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