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Lesetagebuch

Aufzählung/ListeAllgemein / P6
04.03.2019
09.10.2020
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04.03.2019 1.181
 
Januar/ Februar 2018

Hallo.

Ähm, ich habe in 2018 eine Art Lesetagebuch geführt. Ich glaube, ich wollte am Ende des Jahres angeben können. Bisher habe ich mich allerdings nicht dazu durchringen können, weil das halt logischerweise sehr angeberhaft wirkt. Also nutze ich es hierfür.

Der Plan ist folgender: Ich nutze mein Angeber-Tagebuch, um in Kapiteln die Bücher auseinanderzunhemen, die ich innerhalb eines Monats gelesen habe. Ich gebe euch einen schlechten Klappentext, ein paar Hintergrundinformationen und meine sehr, sehr, sehr subjektive Meinung.

Fangen wir also im Januar 2018 an. Genau genommen werde ich in dem Kapitel Januar und Februar zusammen pappen. Warum? Weil ich zwischen dem 19.01.18 und dem 14.02. nichts anderes gemacht habe, als alle Harry Potter Bücher noch einmal zu lesen. Als Ausgleich für ein Harry Potter Event, das ich nicht besuchen konnte.
Sie waren übrigens wieder ausgezeichnet und ich glaube, ich werde den siebten Teil nie lesen, ohne zu weinen. Aber okay.

Ich will euch eigentlich nicht meine Meinung zu Harry Potter aufzwingen. Ich liebe die Bücher. Also die sieben richtigen Harry Potter Bücher, über alles andere kann man streiten. Sie sind abenteuerlich, lustig und ungemein spannend. Wie gesagt. Ich habe sie alle innerhalb eines Monats gelesen. Und ich kenne die schon. Aber gut. Kommen wir zu Büchern, die ich nicht schon komplett auswendig kannte. Auch wenn sie im Februar relativ einseitig sind. Das wird im März besser. Versprochen.


Bücher:
Die komplette Harry Potter Reihe - Joanne K. Rowling
The Colour of Magic (Die Farbe der Magie) - Terry Pratchett
The Light Fantastic (Das Licht der Fantasie) - Terry Pratchett
Die drei ??? und der rote Pirat - William Arden
Equal Rites (Das Erbe des Zauberers) - Terry Pratchett
Mort (Gevatter Tod) - Terry Pratchett

Februar 2019

Nachdem Harry Potter mir so viel Spaß gemacht hatte, entschied ich, bei Büchern zu bleiben, die ich schon gelesen und für gut befunden hatte und begann mit Colour of Magic (Die Farbe der Magie) und The Light Fantastic (Das Licht der Fantasie) von Terry Pratchett.

Das sind die zwei ersten und besten Scheibenwelt Romane. Wem die Scheibenwelt nichts sagt, der kann sich diese Romanreihe als sehr absurde und wahnsinnig humorvolle Fantasy-Geschichten vorstellen. In Den beiden oben genannten Romanen geht es um Rincewind (einen miserablen Zauberer) und Zweiblum (den ersten und vermutlich letzten Touristen der Scheibenwelt). Zweiblum will sich die Scheibenwelt anschauen und Rincewind (als Reiseführer) versucht, nicht zu sterben.

Tatsächlich sind die Bücher eher leichte Unterhaltung, die einem zum Lachen bringt. Die Charaktere sind allesamt Idioten, aber Idioten der liebenswürdigen Art und ich bin echt gerne bei den Abenteuern dabei. Ach, das ist schwer zu beschreiben. Man muss den Humor mögen. Also wirklich mögen. Meine Mutter hat zum Beispiel noch nie über Terry Pratchett gelacht.

An sich wirkt die Story ein bisschen flach, ich bin allerdings trotzdem immer wieder sehr überrascht, wie durchdacht das alles ist. Am besten ist eigentlich, dass man auf jeder Seite überrascht ist. Ich habe noch nie gedacht "logisch", "war ja klar, dass das passiert" und das möchte wirklich was heißen. Falls ihr also mit Sarkasmus etwas anfangen könnt und nicht nur ultra komplizierte Lektüre oder Teenie-Romane lest, dann stürzt euch darauf. Und stürzt euch wirklich auf die beiden Bücher - sie sind die besten, die Terry Pratchett je geschrieben hat. Die lesen sich schnell und am Ende lächelt ihr (hoffentlich).

***

Der ein oder andere mag es wissen, ich bin großer Fan der Drei ??? Hörbücher und als ich im Februar für eine Woche zuhause war, habe ich ein paar der Bücher wiedergefunden und spontan Die drei ??? und der rote Pirat von William Arden gelesen und gelernt, dass die drei ??? tatsächlich eigentlich aus Amerika kommen (ich habe mich also all die Jahre umsonst darüber lustig gemacht, dass die Geschichten unbedingt in Amerika spielen mussten und Peter englisch ausgesprochen wird), The Three Investigators hießen und von einem gewissen Robert Arthur in den 1960ern geschaffen wurden. Seit 1993 wird die Serie von deutschen Autoren weitergeführt und in Deutschland sind die Hörspiele viel bekannter als die Bücher. So viel zur Theorie.

Diese konkrete Geschichte wurde 1984 veröffentlicht und die drei ??? kommen wenig überraschend dem Geheimnis des Schatzes des roten Piraten auf die Spur.

Ich war danach tatsächlich nicht überzeugt, weil das halt ein Drei ??? Fall war, aber ich ja eigentlich die Hörbuchreihe viel lieber mag. Geschrieben wirkt das weder besonders anspruchsvoll, noch so dramatisch. Also der rote Pirat ist nicht die schlechteste, aber auch definitv nicht die beste drei ??? Geschichte und solange Spotify die Hörspiele hat, werde ich wohl die Bücher meinem kleinen Bruder in die Hand drücken. Weil, sie sind spannend und sie erzählen ein nettes Abenteuer, aber ich glaube, aus dem Kinderbuchalter bin ich doch tatsächlich langsam raus (wenn man von so uralten Kinderbuchklassikern absieht) und habe dementsprechend etwas zu hohe Ansprüche.

Also lest das ruhig, wenn euch langweilig ist, aber viel besser ist es, euch das Hörspiel anzuhören. Folge 34, falls ihr überlegt,

***

Ich bin danach wieder auf Terry Pratchett zurückgekommen. Ich weiß nicht, manchmal habe ich Phasen, wo ich gerne die kompletten Werke eines Autoren in mich aufnehmen würde. Also habe ich Equal Rites (Das Erbe des Zauberers) gelesen und bin damit in einen Teil der Scheibenwelt-Romane eingetaucht, die sich nicht auf Rincewind, sondern auf die Hexe Oma Wetterwachs bezieht, die danach in gefühlt allen Scheibenwelt-Romanen auftaucht und eine ziemlich anstrengende Spießerin sein kann.

Es war lustig, aber nicht so lustig, wie die anderen beiden Bücher. Andererseits geht es um Emanzipation, weil Oma Wetterwachs' Enkelin auch an die Universität für (männliche) Zauberer möchte und das finde ich gut. Andererseits habe ich da schon gemerkt, dass mir das Storytelling ein bisschen zu schnell ist und ich die Charaktere nicht lustig genug fand, um ihnen ihre Fehler zu verzeihen. Es ist trotzdem lustig und liest sich gut, ist aber nicht unfassbar besonders. Meine Meinung.

Andererseits kann es nicht so nervig gewesen sein, weil ich direkt danach Mort (Gevatter Tod), also einen weiteren Roman über die Scheibenwelt, gelesen habe. Diesmal ging es um den TOD (den ich schon in allen anderen Büchern zu lieben gelernt habe), der sich den eigentlich recht unnützen Mort als Gehilfen herauspickt. Mort bringt es nicht über sicher, eine Prinzession von ihrer Seele loszulösen (das Geschäft vom Tod ist kompliziert), kreiert dadurch ein Paradoxon und entwickelt außerdem eine Schwäche für die Adoptivtochter vom Tod. Soviel zum Inhalt. Fand ich wieder viel besser. Vermutlich nur, weil die Charaktere eher mein Geschmack waren. Vom Schreibstil und Humor her natürlich genau dasselbe, wie alle anderen Bücher. Deswegen spare ich euch eine konkrete Beschreibung.

***

Und ja.
Das war es mit meinen Büchern im Februar (und Harry Potter im Januar). Das ist jetzt nicht so detailliert, hat sich dafür aber echt schnell und ohne Demotivationspausen geschrieben. Yay.

Achso. Findet ihr das so okay oder viel zu unübersichtlich?

Ich habe die Kapitel bis Mai tatsächlich schon geschrieben und lade die jetzt einfach hoch. Danach würde ich versuchen, etwa alle zwei Wochen war hochzuladen. Bis wir in der Gegenwart landen, dann logischerweise einmal pro Monat.

Es war mir ein Vergnügen, zu schreiben und wir lesen uns!

Cheers,
Küken
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