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Sonne, Strand und andere Probleme

von Pingulina
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Jimin Jungkook Kim Seokjin RM Suga V
03.03.2019
23.03.2022
72
335.065
41
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Dieses Kapitel
1 Review
 
28.10.2021 5.168
 
Wenn man euch allein lässt

17. Mittwoch:


Am Esstisch ebbte langsam das Gespräch darüber ab, was Taehyung in der Küche gemacht hatte und wie sie in das unverhoffte Vergnügen gekommen waren, eine gute Portion Rührei zu erhalten. Auch wenn dieses schon langsam kalt wurde, war es dennoch nett und verunsichernd zugleich. Jungkook glaubte keine Sekunde lang Namjoons Theorie, dass es eine Entschuldigung für den Schreck von vor zwei Tagen sein sollte. Zumal die auch eher an Jimin zu richten war als an Jungkook. Der war bereits in die Richtung unterwegs, dass er es eigentlich gar nicht wissen wollte und das Debattieren mit Namjoon nahm zunehmend groteskere Züge an. So beendete er das Thema galant und effektiv, indem er zu ihrer Tagesplanung überging.

Jungkook war sich sicher, dass er hier noch nicht alle Eisdielen kannte und das durfte nicht so bleiben. Er hatte nicht einmal mehr eine Woche, um es zu ändern und da Namjoon eh nur Blödsinn im Kopf hatte, war heute doch der ideale Tag, um das zu ändern. Dummerweise ließ Namjoon sich reichlich Zeit beim überredet werden, der wollte eigentlich lieber wieder irgendwo mit Jungkook schmusen, als in der Öffentlichkeit herumzulaufen, in der er auf den meisten Körperkontakt verzichten musste, doch der Jüngere blieb stur und sah dabei immer wieder so niedlich aus, dass Namjoon schließlich nicht anders konnte, als zuzustimmen.

Doch bevor sie auch nur vom Esstisch weg kamen, öffnete sich die Eingangstür und ein aufgedrehter Jimin hüpfte herein und hielt direkt auf sie zu, war wenige Sekunden später bei ihnen und legte die Arme um Jungkook, um ihn von hinten zu umarmen. „Guten Morgen ihr Zwei. Na, gut geschlafen? Habt ihr schon was vor? Nicht. Schade aber auch. Aber gut für euch, ich hab' da was Tolles mitgebracht“, sprudelte es aus ihm heraus und Jungkook holte nicht mal Luft für eine Antwort, Jimin wollte eh keine. Auch kein Nicken, denn für ihn stand fest, die beiden würden bei dem, was er vorhatte, mitmachen! Eigener Wille war gerade nicht gefragt.

Was Jungkook nicht sah, war Yoongi, der leicht den Kopf schüttelnd, die Eingangstür von innen schloss und mit langsamen, unmotivierten Schritten auf den Tisch zu hielt und Namjoon währenddessen vielsagenden Blicke zukommen ließ. Nun bereute der es doch etwas, nicht schneller auf Jungkooks Vorschlag eingegangen zu sein. Seine Zweisamkeit mit dem Jüngeren war vorerst gestorben.

„Oh Jimin, wir wollten eigentlich gerade los“, versuchte er wenigstens den Jüngsten der Runde zurückzubekommen, erhielt aber nur von drei Personen ablehnende Blicke in verschiedenen Stärkegraden. Musste er die zusammenzählen oder durfte er sich einen aussuchen? Im zweiten Fall würde er Yoongi nehmen, da sah er noch den Hauch einer Chance, bei Jungkook war das schon ausgeschlossen und bei Jimin wurde allein sein Versuch unter Strafe gestellt. Himmel auch, es war später Vormittag, fast schon Mittag und er bekam böse Blicke ab, war das nicht erst nach Sonnenuntergang erlaubt, wie in jedem guten Horrorfilm?

„Das hättet ihr früher in die Tat umsetzen müssen, nun bleibt ihr schön hier und leidet mit mir“, klärte Yoongi die beiden über ihr Schicksal auf. Jimin ließ sich davon nicht stören, scheuchte ihn mit einer entsprechenden Handbewegung nur zum Sofa und zog Jungkook auf die Füße. Vorher hatte er, ganz der gute Freund, sichergestellt, dass Jungkook aufgegessen hatte und nicht noch hungrig war. Er brauchte einen gutgelaunten Jungkook und keinen grummeligen. Wie ein treuer Hund folgte Namjoon den beiden Jüngeren zum Sofa. Zwar hätte er einfach gehen können, aber ohne Jungkook war das keine wirklich gute Option und der machte leider ganz artig das, was Jimin von ihm wollte.

So viel hatte das nicht mit Gehorsam zu tun, Jungkook wusste aus Erfahrung nur wie nervig Jimin werden konnte, sollten sie jetzt einfach gehen. Ein Zustand, der Tage anhalten würde, wenn nicht Wochen, so begeistert wie der Kleinere war. „Was hast du ihn kaufen lassen?“, zischte Jungkook Yoongi zu, welcher aber nur schwer seufzte und ihn mit einem flüchtigen Blick bedacht. Schön, er sollte also die paar Sekunden warten, bis Jimin damit fertig war, mit der mitgebrachten Tüte zu kämpfen und ihnen deren Inhalt stolz und voller Vorfreude zeigte. War es dabei gut, dass die Tüte ziemlich klein war oder war das eher schlecht?

Entrüstet schnaubend hatte Jimin es schließlich, trotz der heftigen Gegenwehr der Tüte, geschafft, sie von ihrem Inhalt zu trennen und drehte sich mit einem strahlenden Lächeln und einer emporgereckten Hand zu ihnen. Yoongi rutschte etwas tiefer in die Kissen, Jungkook versuchte zu erkennen, mit was sein Kumpel da so begeistert wedelte und Namjoon war schon dabei sich ganz weit weg zu wünschen.

„Was genau habt ihr den Morgen über gemacht?“, fragte er leicht entgeistert und grinste bei dem überraschten Laut, den Jungkook ausstieß, als er endlich erkannte, was Jimin da in den Fingern hatte. Ganz zu Namjoons Missfallen sprang er sofort auf, trat zu Jimin und fischte ihm einen der Haarreifen aus den Fingern.

„Frühstücken und dann noch bummeln. Die Dinger werden hier als Souvenir verkauft. Frag mich bitte nicht, welches Image sich die Region damit geben will, ich bin auch verstört“, erklärte Yoongi lethargisch und beobachtete die beiden Jüngeren dabei, wie sie miteinander flüsterten. Jungkook hatte sich mittlerweile so hingestellt, dass die beiden Sitzenden nicht sahen, was genau sie taten und als er sich wieder umdrehte, lagen einige Haarreifen auf dem Couchtisch, jeder der beiden Stehenden hatte einen in der Hand und einen der Älteren im Visier.

Namjoon war noch dabei die Hände hochzureißen und entsetzt zu schauen, als Jungkook auch schon auf ihn zu kam. Jimin hatte derweil leichtes Spiel, Yoongi wehrte sich nicht, setzte sich sogar wieder gerade hin und ließ ihn machen. Völlig der Resignation verfallen, so kam es Namjoon zumindest vor. Der wollte sich seinem Schicksal nicht so schnell geschlagen geben, nur leider war Jungkook verdammt stark und machte ihm das Wehren zunehmend schwer, als er sich auf seinen Schoß setzte.

„Komm schon, ist doch nur zum Spaß“, säuselte Jungkook mit einem verschlagenen Blick, traf aber auf wenig Gegenliebe.

„Das Ding hat Hundeohren!“, empörte sich Namjoon und machte munter weiter damit, Jungkooks Hände immer wieder abzufangen.

„Das ist doch gerade der Witz daran. Und diese passen auffallend gut zu deiner Haarfarbe. Nun sei nicht so.“ Irgendwo hatte Jungkook recht, aber irgendwo wollte Namjoon sich wirklich keinen Haarreif mit Plüschohren aufsetzen lassen. Er hatte seinen Stolz und das ging ihm gerade zu weit.

Der Hinterlist nicht abgeneigt startete Jungkook einen weiteren Versuch an sein Ziel zu kommen und das war nun mal Namjoon mit diesen Öhrchen zu sehen. Er konnte es sich wirklich nicht vorstellen wie das aussehen würde, der sonst so schicke und elegante Namjoon, mit seiner erhabenen Arroganz und dazu Plüschohren. Das wollte er sehen, da war ihm jedes Mittel recht. So näherte er sich mit dem Reif von oben, ließ Namjoons Hände damit in diese Richtung wandern, lehnte sich vor und küsste den abgelenkten Älteren einfach. Mitten im Händewedeln erstarrte dieser, hatte mit allem aber nicht mit dem gerechnet und bevor er richtig reagieren konnte, sich weiter wehren oder wenigstens die zarten Lippen genießen, spürte er einen verräterischen Druck auf der Kopfhaut und wusste, dass Jungkook es geschafft hatte. Der fing nun auch noch seine Hände ein, lehnte sich dabei zurück, löste den leichten Kuss und grinste Namjoon sehr zufrieden an.
„Uh, ja. Ein Bild für die Götter! Und dieser Gesichtsausdruck“, jubelte der Jüngste und feixte bei dem sich bildenden Schmollmund des Älteren. Also wirklich, ihn einfach so zu verarschen! Konnte er bitte einen ordentlichen Kuss bekommen, wenn sein Stolz hier schon mit Füßen getreten wurde?

Hinter Jungkook wuselte bereits Jimin herum, hatte einen weiteren Haarreif in den Fingern und steckte ihn Jungkook in die Haare, was sich als recht schwierig von hinten erwies. Fragende Blicke wanderten zu Namjoon und dieser bekam eine Hand frei, um Jimin helfen zu können. Plötzlich war auch sein Verlangen abgeklungen sich dieser Aktion zu entziehen, könnte daran liegen, dass Jungkook verdammt niedlich aussah, wie er da mit den weißen Hundeohren auf seinem Schoß hockte und so zufrieden grinste. Namjoon verspürte schlagartig ein wohliges Gefühl und er wollte dringend seine Kamera haben, um sich das für später aufzunehmen.

„Sitz das gerade?“, wollte neben ihnen Jimin von Yoongi wissen, dessen Hände zu dem Kopf seines Freundes wanderten, um ihm die Ohren ein Stück weiter nach vorne zu ziehen und die restlichen Haare zu richten.

„Das mit deinem Dackelblick und du kannst Banken ausrauben gehen“, bestätigte Yoongi. Bei seinem Anblick wurden Namjoons Augen groß und das wohlige Gefühl von eben, ging gleich wieder flöten. Warum zum Henker sah Yoongi mit Katzenohren zum Knuddeln aus? Und warum erfasste ihn gerade der Drang seinem besten Freund den Kopf kraulen zu wollen, bis der schnurrte? Er brauchte ganz eindeutig einen Drink oder eine kalte Dusche oder einen Psychiater!

Schnell drehte er den Blick wieder zu Jungkook, welcher leider gerade dabei war sich zu erheben, um sich neben ihm auf die Couch fallen zu lassen. Jimin tat es ihm nach, kaum dass Yoongi ihn mit einem bestätigenden Nicken versichert hatte, dass alles saß. Nur drückte sich der Jüngere zwischen ihn und Namjoon, drängte diesen dichter an Jungkook, welcher Namjoon von der anderen Seite auf die Pelle rückte. Davon abgelenkt, erkannte Namjoon erst den Sinn der Aktion, als er den Selfiestick in Jimins Hand sah. Na super, da wurde er nicht nur dazu gebracht so ein lächerliches Teil aufzusetzen, jetzt wollte Jimin auch noch Beweisbilder machen? Hatte Namjoon in einem früheren Leben jemanden so sehr verärgert, dass der ihn verflucht hatte oder wie war er hier gelandet. Und warum war ihm das alles so viel gleichgültiger, als Jungkook ihm den Arm um die Schulter legte und sich noch etwas näher an ihn drängte?

Da er eh nicht mehr entkommen konnte, machte er das Beste daraus, fädelte seinen Arm hinter Jungkooks Rücken entlang, legte seine Hand an seine Seite und zog ihn halb vor sich, nun konnte er die Nase in Jungkooks Haaren vergraben, wenn er sich etwas nach vorne lehnte oder über ihn hinweg schauen, wenn er es doch nicht tat. So oder so war ihm Jungkook nun so nah, wie er es wollte und da blendete er die skurrile Situation einfach aus und genoss den Moment.

Sie machten etliche Bilder. Anfangs noch etwas verkrampft fanden irgendwann auch die beiden Älteren gefallen an der Aktion und mischten kräftig mit, rückten sogar für ein gemeinsames Foto zusammen, als die beiden Jüngeren aufsprangen und sie anfeuerten. Es war albern und vom Lachen tat ihnen bald alles weh, was dazu führte, dass die Bilder sicherlich nicht besser wurden. Was jedoch schon lange nicht mehr das Ziel der Aktion war. Anfangs ging es um möglichst niedliche Fotos, dann um anzügliche und mit einem fließenden Übergang war es zu skurril geworden und die Begeisterung war grenzenlos.

„Gut, dass du so viel Speicher hast“, grinste Jungkook zufrieden, als er Jimins Handy wieder zurück in die Waagerechte brachte und kurz durch die Überkopfbilder scrollte. Er hatte zu weit nach oben gehalten, mehr als Haare und Ohren sah man nicht von ihnen.

„Es wird Stunden dauern, sich die alle anzuschauen“, gluckste Jimin neben ihm, drückte seine Wange dabei an Jungkooks und hielt das Handy vor sie. Grimassen schneidend wartete Jungkook, bis Jimin ausreichend Bilder gemacht hatte und schnappte sich dann Yoongi als neuen Fotopartner.

Namjoon hockte auf dem Teppich vor dem Sofa, war dorthin entschwunden, als Jungkooks und Jimins Eifer zu groß wurde, gemeinsame Bilder zu machen und sie schlicht ignorierten, dass er auch noch da war. Wie Yoongi nun von Jungkook belagert wurde, war einfach goldig, auch wenn dieses seltsame Verlangen, Yoongi zu kraulen, noch immer unterschwellig in ihm herumwanderte. Sein Vorschlag, Yoongi solle doch die Ohren tauschen, war auf allgemeine Ablehnung getroffen, trotz seiner grandiosen Begründung, dass Yoongi Katzenohren einfach nicht stehen würden. Wie sie ihm das nicht hatten glauben können, verstand er kein bisschen und würde wohl auch nach dem Urlaub mit seinem, zu suchenden, Psychiater besprochen werden müssen.

„Was genau macht ihr da?“, kam es vorsichtig von hinten. Namjoon reckte etwas den Hals, konnte von seiner Position aber nicht sehen, was hinter der Lehne vor sich ging. Dafür klärte Jimin quietschend auf, wer das so argwöhnisch fragte.

„Tae! Da bist du ja, für dich habe ich auch welche mitgebacht“, dabei deutete er enthusiastisch auf seine Ohren und rupfte sie sich damit fast vom Kopf. Taehyung störte das aber wenig. Er hatte sich das Treiben schon eine Minute lang angeschaut und war tatsächlich etwas gekränkt, dass ihn niemand dazu eingeladen hatten. Dass Jimin wohl doch an ihn gedacht hatte, machte das Ganze gleich etwas weniger schlimm.

Mit schnellen Schritten kam er auf das Sofa zu und griff nach dem gereichten Haarreif, stockte aber, als er Namjoon auf dem Boden hocken sah. „Was machst du denn da unten?“

„Jimin und Jungkook haben mich runter gequetscht, als sie gemeinsame Bilder machen wollten“, erklärte er grinsend, zwinkerte Jungkook dabei zu, der ganz leicht rot um die Nase wurde und ihm nach kurzem Zögern die Hand reichte, um ihn wieder auf das Sofa zu ziehen.

„Tja, Aktion auf eine Gefahr, sich zwischen die beiden zu setzen, wenn sie in Fotolaune sind“, sprachs und kletterte über die Rückenlehne, um sich zwischen Jimin und Jungkook zu quetschen. Kaum saß er, schob er sich den Haarreif auf den Kopf und blickte Jimin fragend an. Sofort flogen dessen Finger zu ihm, richteten die Öhrchen, seine Haare und schon schwebte ein Handy vor seiner Nase und Taehyung warf sich in Pose. Was genau genommen hieß, er warf sich in Jungkooks Arme und der machte begeistert mit. Namjoon einfach auch, legte er eben die Arme von hinten um den Jüngeren und kam auch auf die Fotos, solange er dabei kuscheln konnte, war ihm das recht.

„Jin wollte nicht mitmachen?“, warf Taehyung irgendwann in die Runde, als sie alle Kombinationen durch hatten und beschlossen eine Verschnaufpause einzulegen.

„Hat sich bisher nicht blicken lassen… der Glückliche…“, nuschelte Yoongi halblaut vor sich hin, brachte Jungkook zum Grinsen und Taehyung dazu, sich verwirrt umzuschauen. Hatte er was verpasst? Konnte Jin sich dematerialisieren?

„Er ist einige Minuten vor mir die Innentreppe hoch gekommen“, erklärte er auf Jimins verwirrten Blick hin und schon wanderten dessen Äuglein zu besagter Treppe und suchten sie ab, halb in der Erwartung den Ältesten dort wirklich irgendwo zu entdecken.

„Ich vermute mal ins Blau und sage, wir waren zu abgelenkt und Jin hat sich einfach vorbeigeschlichen“, mutmaßte Namjoon. Yoongi warf ihm daraufhin einen Blick zu, den er nur abnicken konnte. Alter Verräter aber auch! Verdrückte der sich, ohne seine Kumpels mitzunehmen. Sie mussten dringend mit Jin reden.

„Sieht aus, als hättest du recht“, murmelte Jimin vor sich hin, konzentriert auf sein Handy blickend. Sofort hingen Taehyung und Yoongi ihm über der Schulter und durften sich die Fotostrecke mit anschauen, in der Jin im Hintergrund auftauchte. Es wirkte fast wie ein Daumenkino, zeigten die Fotos doch in hübscher Abfolge, wie Jin erst auftauchte, sie verwirrt anschaute, erkannte, was sie taten, missbilligend den Kopf schüttelte und in Richtung Haustür entschwand.

„Klarer Fall. Der ist einfach abgehauen!“, stellte Yoongi fest, warf Namjoon einen weiteren vielsagenden Blick zu und der schrieb bereits, um Jin über ihre Unzufriedenheit zu informieren. Auch wenn der sich einen schönen Tag mit irgendeinem hübschen Kerl machte, so viel Zeit, sich Beschwerden seiner besten Freunde anzuhören, musste er sich nehmen. Tat er tatsächlich auch. Keine dreißig Sekunden und Namjoon hatte eine leider sehr einleuchtende Antwort.

'Ihr wart nicht mehr zu retten. Ich wollte in Deckung gehen und auf einen günstigen Moment warten. Melde dich, wenn Jimin müde wird und kommt rausgelaufen, wenn ich hupe!'

Schnell wanderte sein Handy zu Yoongi, welcher die Nachricht mit einem flüchtigen Grinsen las, Namjoon sein Handy zurückgab und besagtem Jimin den Kopf kraulte. Der hatte leider viel zu viel Energie, so schnell würde der sicher nicht müde werden, nicht vom Fotos machen zumindest.

„Gut, Jin wollte also nicht. Weiß einer wann Hoseok wiederkommt?“, beschloss Jimin und sah fragend in die Runde.

Yoongi seufzte kellertief und blickte ihn fast etwas bittend an. „Ich hoffe bald, der will hier definitiv mitmachen.“

„Wo bist du gerade?“, hallte es da auch schon von Taehyung herüber und etwas überrascht sahen die andere zu ihm, ehe sie erkannten, dass er telefonierte.

„Klingt ja super, aber ich kann dir versprechen, du willst gerade zurück ins Strandhaus kommen“, machte Taehyung munter weiter, warf Jimin einen schnellen Blick zu und dieser schaltete nach einem Handzeig Jungkooks auf sein Handy. Schnell sendete er eines der unzähligen Bilder an Hoseok und blickte gespannt zu Taehyung, welcher sich einige Momente später das Telefon etwas weiter weg vom Ohr hielt und ein vergnügtes, „Bis gleiheich“, flötete, ehe er auflegte.

„Yoongi, ich denke dein Wunsch geht in Erfüllung“, informierte er überflüssigerweise noch den Grummeligsten der Gruppe. Den diese Aussage dennoch erleichterte. Je eher Hoseok da war und mitgemacht hatte, je eher durfte er den Haarreif wieder ausziehen und eventuell auch noch verbrennen, wenn er ganz viel Glück hatte, zumindest. Währenddessen tat er es Namjoon gleich und versuchte das Beste daraus zu machen, kuschelte sich wieder dichter an Jimin und ließ die dadurch entstehenden Pärchen Bilder über sich ergehen. Ihm schwante bereits, dass er eines dieser Bilder noch lange als Jimins Handyhintergrund bewundern werden durfte.

Dank der kleinen Pause waren Taehyung neue Ideen gekommen, die er gleich mal ausprobieren musste und das so inbrünstig in Szene setzte, dass ihm dabei die Ankunft Hoseoks fast entging. Allerdings nur fast, der war laut und Elan geladen genug, um sie schnell merken zu lassen, dass er nun auch da war. Mit glänzenden Äuglein kam er auf sich zugeeilt, strich sich seine Sturmfrisur aus dem Gesicht und betrachtete fasziniert die Auswahl, die Jimin ihm, mit gleicher Begeisterung, vor die Nase hielt. Er war der Erste, der zwei Reifen anprobierte und sich eine Abstimmung wünschte, welcher besser aussah, ehe er entschied und hinterher mit genau den gleiche Elan wie Jimin dabei war, alle nur erdenklichen Kombinationen an Fotopartner zu erwischen.

„Komm schon Yoongi. Einmal lächeln, für einen alten Freund. Das muss doch drin sein. Ich bin immerhin verletzt“, quengelte Hoseok unzufrieden, als er die Schnappschüsse mit Yoongi durchschaute und dessen finstere Miene darauf erblickte. Hey, auch Yoongi wollte hier irgendwie bespaßt werden und ein schmollender Hoseok war ein guter Anfang.

Yoongi sah seinem Kumpel fest in die Augen, hielt den Blick eine Weile, zog die Mundwinkel zu einem Lächeln und drehte sich dann einfach weg. „So, Wunsch erfüllt“, kommentierte er das Ganze und genoss innerlich Hoseoks empörtes Schnauben, während sein eigenes Gesicht vor Gleichgültigkeit nur so strotzte. „Bitte Liebling. Eine schöne Urlaubserinnerung für Hoseok. Das bekommst du doch hin“, säuselte Jimin ihm da schon ins Ohr, angestachelt von Hoseoks Bettelblicken und unter dessen beständigem Nicken.

Neben ihnen auf dem Sofa war es auffallend ruhig geworden. Hatten Jungkook, Namjoon und Taehyung sich doch dort zusammengedrückt und beobachteten mit wachsender Begeisterung, wie Yoongi die ganze Aktion zu sabotieren begann, seit ihm Gesichtsausdrücke diktiert wurden. Diese setzte der sogar auf, nur immer dann, wenn das Foto gemacht wurde, entgleisten ihm, leider Gottes, die Gesichtszüge zu einer grummeligen Miene, was Hoseok einfach nicht akzeptieren und Yoongi einfach nicht ändern wollte. Ein Spaß für alle Zuschauer, selbst Jimin war ganz begeistert und plante innerlich schon ein ganz besonderes Fotobuch, nur für ihn und traurige Stunden.

„Der hat eben gerade mehr Urlaubserinnerungen eingeheimst als ich wissen will. Reicht für heute“, kommentierte Yoongi trocken und so laut, dass die anderen ihn gut verstehen konnten. Auch ohne zu wissen was Jimin zu Yoongi gesagt hatte, konnten sich alle denken was der Ältere der beiden, meinte und bei Hoseoks breitem Grinsen war eh alles klar.

„Ja, aber dabei waren keine Katzenohren im Spiel gewesen“, flötete er vergnügt und deutete auf Yoongis Kopf. Alles Jungkooks Schuld, hatte der die Dinger doch Jimin in die Hand gedrückt und zack hatte Namjoon wieder Probleme seinen Kumpel anzusehen, ohne sich beklemmt zu fühlen. Was ein Vormittag aber auch, da dachte er an nichts Böses und dann bekam er die wohl seltsamsten Vorlagen für Alpträume aller Zeiten präsentiert. Das würde sicherlich lustig werden, wenn er sich im Schlaf halb panisch an Jungkook klammerte und etwas von Katzen-Yoongis vor sich hin brabbelte, denen er den Bauch kraulte. Blieb zu hoffen, dass er den Namen nicht mit aussprach, das würde ihm zumindest viele Erklärungen ersparen.

„Und ich hoffe auch keine Fotos“, erwiderte Yoongi trocken und wusste das Funkeln in Hoseoks Augen zu deuten. Wem's gefiel…

„Darf ich raten, wo du warst?“, kam es von hinten. Genauer gesagt von Namjoon, der rein an Hoseoks Körperhaltung erkannt hatte, wie der gerade schaute. War auch nicht schwer, so wie der gerade vor Selbstbewusstsein gewachsen war, hätte er das auch erraten, ohne die Worte gehört zu haben.

„Du brauchst nicht raten, du weißt es doch eh“, lachte Hoseok auf, zwinkerte ihm zu und stürzte sich dann wieder auf Yoongi. Er wollte ein Bild mit einem putzigen Yoongi und er würde es bekommen!

Indes hatte Namjoon sich zwar grinsend wieder zurückgelehnt, fand sich aber nun mit mehr Aufmerksamkeit bedacht wieder, als er erwartet hatte. Dass Jungkook ihm auf die Pelle rückte, gefiel ihm, nur Taehyungs wachsende Nähe, sorgte bei ihm für wachsende Sorge. Als die beiden auch noch einen Blick wechselten, ging er schnell seine letzten Worte durch. Wo genau hatte er Mist gebaut? Und wurde ihm das noch gesagt oder wurde er einfach so gefressen?

Aber die beiden Jüngeren waren ja nett, oder eher neugierig und wussten, dass gegessenes Essen eher ungesprächig war. „Um wen geht’s? Kennt man ihn?“ War es Taehyungs liebliches Stimmchen, welches ihm die Fragen mit einer Scheinheiligkeit entgegensäuselte, dass sich Namjoons Nackenhärchen aufstellten. Wundersamerweise machten Jungkooks Finger, die über seinen Arm strichen, das Ganze nicht wirklich angenehmer. Die Blicke der beiden wirkten auch eher so, als habe Hoseok über Namjoons Vormittag gesprochen und nicht über seinen eigenen. Was unfair war, Jungkook war immerhin Zeuge, dass nichts Unanständiges passiert war. Namjoon hatte es lediglich versucht!

„Ihr kennt ihn nicht, wir ihn schon. Yunho. Ist eigentlich jeden Sommer hier, auf den besten Party zu finden und ein ziemlich netter und lockerer Typ. Für jeden Spaß zu haben.“ Bei dem letzten Satz wackelte Namjoon anzüglich mit den Augenbrauen, brachte Taehyung zum Grinsen und Jungkook zum Kopfschütteln. Was hatte er auch erwartet? Einen Selendock, den hier alle kannten? Wäre vielleicht nicht schlecht, aber eben auch unrealistisch.

„Aha, heißt, ihr habt eine Vergangenheit… Wie sieht er aus?“, stellte Taehyung mit einem undefinierbaren Blick zu Namjoon fest, bei dem diesem ein kalter Schauer über den Rücken rollte. Ihm war nicht ganz klar, worauf Taehyung hinaus wollte und eigentlich wollte er es auch gar nicht so schnell herausbekommen. Da ihn nun aber auch Jungkook wieder neugierig anblickte, griff Namjoon seufzend nach seinem Handy und scrollte durch seine Bilder. Es dauerte etwas, bis er eines mit der gesuchten Person fand und hielt es den beiden Jüngeren hin. Das Bild war unschuldig, zeigte die beiden auf irgendeiner Party, wie sie Arm in Arm in die Kamera grinsten. Das Bild zeigte nicht, was den Abend noch so zwischen ihnen passiert war, das hoffte Namjoon zumindest. Sicherheitshalber behielt er Jungkooks Gesicht im Blick, doch der wirkte lediglich neugierig.

„Niedlich…“, kommentierte Taehyung und reichte das Handy an seinen nickenden Besitzer zurück, welchen er nun nachdenklich betrachtete. „Sag mal Namjoon“, machte er nach einer kurzen Pause weiter, wirkte dabei viel zu sehr in Gedanken, als dass er etwas im Schilde führen könnte und Namjoon entspannte sich wieder. Tja, leider falsch geraten, was ihn Taehyungs nächste Worte auch direkt bewiesen. „Wen findest du niedlicher, Jungkook oder Yunho?“ Freundlich, fast weich klang die Stimme Taehyungs, verhöhnte seinen verschlagenen Blick und ließ Namjoons Magen sich zusammenziehen. Da Jungkook neben ihm saß und nicht mehr halb vor ihm, mit dem Gesicht zu ihm gedreht, konnte er nicht sagen, wie der Jüngere diese Frage aufnahm und das machte es für Namjoon gerade noch schlimmer. Konnte er die Frage überhaupt richtig beantworten? Seiner Erfahrung nach nicht und so wie Taehyung ihn anfunkelte, hatte er bereits verloren. Gut, dann konnte es ihm ja auch egal sein, ließ er sich eben hinterher anschreien.
„Niedlicher? Yunho, wenn du seinen Schmollmund kennen würdest, würdest du so eine Frage nicht stellen“, erwiderte er arrogant und lehnte sich etwas zu Taehyung vor, begegnete seinem Blick fest und unnachgiebig. „Das ändert aber nichts daran, dass Jungkook meine Nummer eins ist, du kleiner Querulant.“ Damit ließ er sich wieder nach hinten fallen und versuchte unauffällig einen Blick in Jungkooks Gesicht zu erhaschen. Dieser hatte den Blick zwar gesenkt, aber auch so sah Namjoon die roten Wangen und spürte den leichten Boxer gegen die Seite. Erleichtert schob er seinen Arm um Jungkooks Schulter und kraulte ihm sanft den Nacken, während er ihn dichter an sich zog.

„Querulant? Nur weil ich eine simple Frage stelle?“, ereiferte sich Taehyung neben ihnen und brachte Jungkook damit zum Lachen. „Nein, weil du Drama produzieren willst“, erwiderte der grinsend und streckte dem eingeschnappten Taehyung prompt die Zunge heraus. Sehr erwachsen erwiderte dieser die Geste, mit einem lauten „Bäh“ und stachelte Jungkook zur Vergeltung an. Namjoon saß zwischen ihnen und fragte sich, wie sie von Beziehungsfragen so schnell in den Kindergarten hatten abdriften können. Aber sei's drum, damit kam er wesentlich besser klar. Die beiden unterschieden sich gerade nicht sehr viel von den Betrunkenen, mit denen Namjoon Stunden und Wochen seines jungen Lebens verbracht hatte.

„Taehyung? Hör mal kurz zu, Hoseok hat interessante Neuigkeiten für dich“, mischte sich irgendwann Jimin in den Wettkampf ein. Unzufrieden wand Taehyung das Gesicht etwas zu ihnen, behielt die Zunge aber im Mundwinkel, um sie weiterhin in Richtung Jungkook zu strecken und forderte Jimin mit Blicken auf, ihn doch bitte gerade nicht zu stören. Er war hier mit wichtigen Dingen beschäftigt!

„Warum nur Tae? Willst du Namjoon und Jungkook hier lassen?“, platzte Hoseok dazwischen, welcher die drei mit glänzenden Äuglein musterte und unruhig auf und ab wippte.

„Nein, aber die beiden trifft es wesentlich weniger hart, eine gute Party zu verpassen, als Taehyung“, erklärte Jimin grinsend. Der sah, im Gegensatz zu Taehyung, dass Jungkook die Ablenkung seines Gegenübers nutzte. Sich ihm heimlich näherte und ihm mit der Zunge gegen die Wange stupste. Mehr erschrocken als angeekelt zuckte Taehyung zusammen, gab einen hohen Quietscher von sich und riss den Kopf nach hinten. Der schnelle Ruck ließ ihn das Gleichgewicht verlieren und nach hinten kippen. Jungkook reagierte schnell, griff nach seinem Arm, konnte damit aber nur noch verhindern, dass Taehyung kopfüber vom Sofa purzelte. So traf der mit dem Hintern auf dem flauschigen Teppich auf und hing verdattert halb mit dem Oberkörper auf dem Polster, während um ihn herum lautes Lachen ausbrach.

„Alle Mann Ruhe!“, blaffte er nach einigen Sekunde dazwischen, die er gebraucht hatte, um den ersten Schreck wieder zu verdauen und sich gerade hinzusetzen. Sofort legte sich Stille über die Gruppe. Zumindest fast, Jungkook kicherte noch leise vor sich hin und ließ sich auch nicht von Taehyungs bösem Blick aufhalten.

„Was war das mit guter Party?“, wand er sich mit auffordernd erhobenen Augenbrauen an Hoseok. Der blinzelte irritiert, bis ihm wieder einzufallen schien, worum es nur Momente vorher noch gegangen war.

„Yunho hat mir von einer Hausparty heute Abend erzählt und mich, und euch auch, gleich mal eingeladen. Ist ein Bekannter von uns, der mit den pastellfarbenen Hawaiihemden“, fügte er mit Blick an Namjoon noch an und dieser nickte wissend. Schnell huschte Taehyungs Blick zwischen den beiden hin und her, doch da Namjoon nichts weiter dazu sagte, machte er sich auf den Weg zu Hoseok. „Erzähl mir mehr.“

Viel gab es jedoch nicht zu sagen. Das Motto war schlicht elegante Beachparty, sonst kam man nicht rein und natürlich nur erlesenen Gäste. Was auch immer das heißen mochte, wenn Dritte schon andere einluden. Aber da die Älteren den Gastgeber zu kennen schienen, machte Taehyung sich wenig Sorgen.

Wieder ging sein Blick zu Jungkook und Namjoon. Während der Ältere ihn gespielt unwissend angrinste, entpuppte sich nun Jungkook als Spielverderber und winkte gleich ab. „Brauchst dich gar nicht erst aufspielen, wir kommen artig mit und geben Beutetipps.“

„So gefällt mir das“, erwiderte er grinsend, wanderte mit den Augen weiter zu Jimin und Yoongi. Doch so wie Jimin seinen Freund bereits anfunkelte, waren die beiden auch gesetzt. Sehr schön, so gefiel ihm das doch. Blieb nur die Frage offen, mit welchen unausgesprochenen Drohungen Jimin da so reizend kokettierte. Wollte der sich wieder abschießen oder sich wen anders zum Tanzen suchen? Und warum sprang Yoongi da so hübsch genervt drauf an? Taehyung wollte das auch können. Um die Fähigkeit, Yoongis gelangweilte Miene so effizient zu vertreiben, beneidete er Jimin gerade nicht zum ersten Mal.

„Euch ist schon bewusst, dass draußen die Sonne schein und es dort einen Pool und das Meer gibt?“, kam es von der Tür aus. Schwungvoll drehten sich sämtliche Gesichter in die Richtung von Jins Stimme und erblickten einen leicht verwunderten Jin, mit einer großen flachen Box in der Hand. Sofort saß Jungkook kerzengerade und auch Jimins Augen weiteten sich, als ihm schwante, was der Ältere da Feines mitgebracht hatte.

„Uh, du bringst Bestechungskuchen mit. Braver Verräter“, erwiderte Yoongi grinsend und legte dem hibbelnden Süßschnabel neben sich die Hand aufs Bein, um ihn wieder etwas zu beruhigen.

„Sehr gut Jin, dann mal gleich her damit“, fügte Namjoon an und erhob sich auch direkt, doch Jin schien nicht gewillt seine Fracht so schnell aufzugeben.

„Nur unter einer Bedingung“, meinte der verschlagen grinsend und nahm Jimin ins Visier. Dieser zog fragend eine Augenbraue hoch und ignorierte Jungkooks auffordernde Blicke. Sein Drang nach Kuchen kämpfte gerade gegen seine Freundschaft zu Jimin und hatte dabei verdammt fiese Tricks drauf. Böser Zucker!

„Ich muss keines dieser Dinger aufsetzen“, erklärte Jin mit fester Stimme und deutete mit dem Finger auf Jimins Kopf, der noch immer von putzigen Hundeohren geziert war.

„Gebongt“, platzte es direkt aus ihm heraus, doch das Glitzern in seinen Augen verriet ihn leider direkt.

„Schwör auch dein Handy. Das landet im Pool, wenn sich nicht daran gehalten wird“, forderte Jin weiter und fixierte Jimin mit den Augen. Ihm war klar, dass der Kleinere der Initiator dieser ganzen Aktion war. Also hieß es, ihn auf seine Seite ziehen oder sich nie wieder irgendwo blicken lassen können und dafür war er eindeutig zu jung und zu hübsch!

Mit zusammengepressten Lippen saß Jimin da, während Jungkook ungeduldig an seinem Arm zupfte. Dessen Magen hatte nun auch mitbekommen, dass Kuchen in der Nähe war und leider auch, dass das Frühstück Stunden her war. Außerdem sah Jin eh nicht süß mit Hundeohren aus, so ein großes Opfer war das also nicht. Sah Jimin wohl genauso und nickte schließlich zähneknirschend.

Kaum diese Bewegung registriert, sprang Jungkook auch schon auf, machte einen Satz über die Rückenlehne und eilte zum Küchentresen, um Teller und Besteck zu holen. Jin sah ihm noch kurz kopfschüttelnd nach und hielt dann auf die hungrige Meute zu.







Hallöchen ihr Lieben,

wie angekündigt, heute wieder mal (fast) alle auf einem Haufen, mit ganz viel Unsinn und Kuchen! Etwas Ruhe und Freundschaft tut denen nach dem ganzen Trubel ja auch mal wieder gut.

Vielen lieben Dank fürs Lesen und Reviews schreiben, macht euch noch eine schöne Woche und bis zum nächsten Mal.
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