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Sonne, Strand und andere Probleme

von Pingulina
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Jimin Jungkook Kim Seokjin RM Suga V
03.03.2019
23.03.2022
72
335.065
41
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
30.09.2021 5.068
 
Der frühe Vogel… oder so…

17. Mittwoch:


„Das mit dem, ich liebe dich, überlege ich mir gerade nochmal“, grummelte Jimin in Richtung der Fensterscheibe. Er wusste, dass Yoongi ihn gehört hatte, sah dessen Blick in der Spiegelung der Scheibe und auch sein Lachen. Na, das war ja ein toller Freund. Der lachte nur! Obwohl Jimin das verdammt ernst meinte!

„Tust du nicht“, erbarmte sich Yoongi Minuten später aber dann doch noch zu erwidern, als ihm klar wurde, dass Jimin so lange nicht mit ihm sprechen würde, bis er sich regte.

Ein abfälliges Schnauben erklang und endlich drehte der Jüngere ihm das Gesicht zu und ließ seinen Blick missbilligend über ihn gleiten. „Oh doch!“ Jimins Stimme klang mit einem Mal ernst, so ernst, dass Yoongis Blick kurz zu ihm wanderte, obwohl der Verkehr gerade dichter wurde. Schnell glitt seine Aufmerksamkeit wieder auf den Wagen vor ihm, doch ein Teil blieb bei seinem Freund, der ihn weiterhin von der Seite mit Blicken abschoss.

„Du machst einen riesen Aufstand, wenn ich früh aufstehe, um mit Jungkook laufen zu gehen und wirfst mich nun selbst einfach aus dem Bett!“, beschwerte er sich weiter und Yoongis Lächeln verzog sich zu einem breiten Grinsen. Süß, dass der Kleine sein Grummeln am Morgen als riesen Aufstand betitelte. Gut, er versuchte Jimin festzuhalten, wenn der abhauen wollte, aber nach dem zweiten Befreiungsversuch gab er schon nach. Folglich übertrieb der Schmollende gerade ganz gewaltig.

„Ja, aber gerade bist du ja auch nicht ohne mich unterwegs. Schon mal darüber nachgedacht, dass es mir genau darum geht?“, stichelte er zurück und liebte die Empörung, die in Jimins Stimme Einzug hielt, als er ein Ächzen entließ.

„Seit wann bestehst du darauf, jede freie Sekunde mit mir zu verbringen? Sonst bist du doch auch immer der Meinung, dass ein gewisses Maß an Abstand und Zeit für sich, gut für eine gesunde Beziehung ist.“ Ein Umstand, den Jimin durchaus genau so sah. Schon allein seinem Tanztraining zur liebe. Er konnte sich Yoongi wirklich nicht dabei vorstellen, aber deswegen damit aufhören würde ihm ebenso das Herz brechen und generell würde es ihn nerven, wenn der andere vierundzwanzigsieben an seiner Seite wäre, so sehr er ihn auch liebte. Auch wenn er gerade diese Tatsache, zumindest Yoongi gegenüber, in Frage stellte. Der bildete sich ja scheinbar viel zu viel darauf ein, das musste dringend geändert werden!

„Besondere Umstände, mein Lieber“, flötete Yoongi munter, während er mehr auf die Straßenschilder als auf Jimin konzentriert war.

„Welche besonderen Umstände denn?“, fauchte der zurück und fühlte sich langsam verarscht. Was bitte gab Yoongi das Recht ihn im Urlaub so früh aus den Federn zu schmeißen und mit ihm sonst wohin zu fahren?

„Dass ich deine Gesellschaft in vollen Zügen genießen möchte, solange ich noch die Gelegenheit habe. Fängt erst die Uni an, wird das erheblich weniger. Schon allein durch die gemeinsamen Pausen, die wegfallen“, erklärte er ruhig, zwinkerte Jimin dabei zu und dieser wurde mit einem Mal rot. Was musste Yoongi auch immer so unerwartet von absolut frech und selbstsüchtig zu liebevoll und ehrlich wechseln. Nicht dass Jimin das nicht mochte, verlegen machte ihn es dennoch. Besonders da er genau wusste, dass Yoongi dies nicht einfach nur so sagte, sondern jedes Wort so meinte und er sich nun irgendwie schlecht fühlte, da nicht selbst drauf gekommen zu sein. Aber immerhin war er auch noch keine Stunde wach, da brauchte besonders Yoongi nicht erwarten, dass sein Gehirn voll funktionstüchtig war.

„Nach dem Urlaub ist ja noch ein bisschen was von den Ferien übrig“, versuchte er schnell abzulenken und entlockte Yoongi ein weiteres Lachen. Der war zwar zu sehr mit einparken beschäftigt, um Jimin ansehen zu können, den verlegenen Unterton hört er aber dennoch und er liebte ihn. Besonders der Blick, den der Kleinere dann bekam, hatte es ihm angetan und so flog sein Blick direkt zu Jimin, kaum dass der Wagen stand. Doch dieser hatte sich bereits wieder abgewandt und betrachtete scheinbar gebannt das Auto neben ihnen. Wieder musste die Spiegelung der Scheibe herhalten und dieses Mal war ihre Arbeit deutlich besser, auch dem schwarzen Lack des Autos neben ihnen geschuldet. Behutsam fuhr Yoongi mit den Fingern durch Jimins Haar, kraulte seinen Nacken und schaffte es so, dass der ihn wieder ansah, aber noch immer etwas unzufrieden wirkte. Da musste wohl mehr als etwas kraulen ran, gut dass Yoongi vorgesorgt hatte.

„Na los, raus aus dem Auto. Du willst doch sicher endlich wissen, warum ich deine Liebe aufs Spiel gesetzt habe.“ Einen kurzen Moment lang lagen Yoongis Finger noch sanft an Jimins Wange, dann weiteten sich dessen Augen als ihm endlich aufging, dass sie wohl angekommen waren. Sofort sprang sein Blick zur Windschutzscheibe. Doch der Busch vor ihnen sagte ihm nicht viel. So folgte er Yoongis Beispiel, schnallte sich ab und stieg aus dem Wagen, ging an diesem vorbei und traf auf Höhe der Heckklappe auf seinen Freund, der ihm schon die Hand hinstreckte und nach seinen Fingern griff.

Mit der anderen deutete er schräg nach links, auf eines der Geschäfte. Der Eingang war umrahmt von einem blühenden Rosentor, unter den Fenstern gab es Blumenkästen, gefüllt mit einem bunten Potpourri aus verschiedensten Blumen, aller Größen und Farben. An der Ecke des Gebäudes war eine große Hängepflanze angebracht, die schon den halben Weg zum Boden geschafft hatte und das Bild eines Blumenladens abrundete.

Begeistert, aber auch etwas verwirrt ging Jimin neben seinem Freund her auf den Laden zu. „Ich bekomme einen Blumenstrauß?“, fragte er noch immer nicht sicher was sie hier wollten. Er liebte Blumen, aber eigentlich war es ihm gerade zu früh dafür. Yoongi neben ihm wackelte lediglich mit den Augenbrauen und Jimin wurde klar, er würde es sich einfach ansehen müssen.  

Der Name des Ladens war zu verschnörkelt geschrieben und gab Jimin damit auch keine weiteren Hinweise, so folgte er Yoongi mit wachsender Neugierde ins Innere und staunte über das üppige Blumenangebot, welches sich hier tummelte. Sein Blick glitt beeindruckt durch den Raum und langsam nahm er auch die Tische, Stühle und vor allem Gäste wahr, die hier offensichtlich gemütlich, von Blumen umrahmt, frühstückten. Ein breites Lächeln machte sich auf Jimins Lippen breit und mit glänzenden Augen drehte er sich wieder zu dem Älteren, welcher ihn nur zufrieden musterte. Genau das hatte er sich erhofft und einmal mehr enttäuschte Jimin ihm nicht. Vom empörten Gemoser beim Wecken, über das eingeschnappte Schweigen auf der Fahrt, bis hin zu der ehrlichen Begeisterung erfüllte er voll und ganz die Erwartungen und dass er nun vor Freude an Yoongis Arm zu ziehen begann, gehörte da einfach dazu.

Vor ihnen wurde gerade noch ein Pärchen bedient und gab Jimin Zeit sich wieder etwas zu beruhigen, was aber nicht so recht klappen wollte. Zu sehr war er noch damit beschäftigt sich immer wieder umzusehen und fand dadurch keine Zeit sich das Angebot des Ladens wirklich durchzulesen. Damit hatte Yoongi ebenfalls schon gerechnet und bestellte für sie beide und führte Jimin schließlich zu einem der Tische im Innenhof. Das Prachtstück hier war ein großer knorriger Baum, an dessen teils abgestorbenen Ästen Windspiele, getöpferte Klangspiele, Vogelhäuschen und Lichterketten hingen. Umgeben von ebenso bunt blühenden Blumen wie im Innenbereich, wirkte er wohl gerade wegen der trockenen Äste so einladend. Die Tische selbst waren geschickt mit Blumentöpfen eingefasst, die eine Art Labyrinth zu bilden schienen, welches sich dem Betretenden erst erschloss, wenn er sich hinein begab. Verschaffte den Tischen damit eine gewisse Privatsphäre und so herrschte eine angenehme Stille, obwohl das Café sehr gut besucht war.

Yoongi nippte vorsichtig an seinem schwarzen Kaffee, während er Jimin vergnügt dabei beobachtete, wie dieser sich gar nicht satt sehen konnte an all den Details, die überall aufzuploppen schienen, wenn er nur lange genug hinschaute. „Woher kennst du den Laden?“, hauchte er schließlich fast ehrfürchtig, als er es endlich schaffte seinem Freund wieder etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Etwas, wohlgemerkt, weiter umschauen musste er sich dennoch, Yoongi bekam aber hin und wieder einen Blick ab. Das musste reichen und das tat es auch, dem gefiel die Begeisterung des Jüngeren viel zu sehr.

„Sagen wir so, hier mit Hoseok zu sitzen war nicht ansatzweise so angenehm, wie jetzt mit dir“, erklärte er mit einem Zwinkern zu Jimin, der nun doch wieder den Älteren ins Visier nahm.

„Hobi hat dir dieses Café gezeigt?“, hakte er ungläubig nach. Er brauchte sich die Paare um sie herum nicht anzuschauen, um zu wissen, dass das hier kein Ort war, an den man mit seinen Kumpels kam.

„Ja und nicht nur mir. Das war das seltsamste Frühstück, welches ich je hatte“, berichtete Yoongi weiter und erschauerte bei der Erinnerung. Seltsam war wirklich noch nett ausgedrückt, dass es hinterher Diskussionen gab, ob Hoseok auf einen von ihnen stand und das durch die Blume - im wahrsten Sinne des Wortes - klarmachen wollte, hatten sie ihrem Kumpel nie verraten. Wohl daher nicht, da sie zu dem Schluss kamen, dass es seiner Verpeiltheit geschuldet war. Ganz sicher waren sie sich da aber wohl alle nicht gewesen. Daher bestand aktuell auch eine allgemeine Freude darüber, dass die drei Jüngeren nun für Hoseok die Ausflugsbegleitung spielten und Namjoon, Jin und Yoongi somit verschont blieben.

Jimin indes kicherte leise vor sich hin und ließ den Blick nochmals schweifen. „Lass mich raten. Er war total begeistert und ihm ist nicht mal aufgefallen, dass ihr alle am liebsten sofort gehen wolltet.“

„Bingo. Er hat hinterher immer wieder damit genervt, dass wir unbedingt wieder hier her kommen müssen und ich freue mich jetzt schon auf sein Gesicht, wenn ich ihm erzähle, wo wir heute Morgen wahren“, erklärte Yoongi und zwinkerte Jimin zu, dieser schüttelte nur mit dem Kopf.

„Also wirklich. Hat Hobi nicht schon genug gelitten?“

„Hättest du ihn gerade gerne hier?“

„Das hat doch damit nichts zu tun. Du musst es ihm ja nicht zwingend unter die Nase reiben, unabhängig davon, ob ich gerne allein mit dir bin.“ Das Seufzen konnte Jimin nicht ganz aus seiner Stimme verdrängen. Es war aber auch zum Haareraufen, wenn Yoongi seine kindische Seite auspackte und dies stets mit der Intention andere zu ärgern. Besonders dumm war nur, dass Jimin nun auch Hoseoks Blick sehen wollte. Da stritten Engelchen und Teufelchen mal wieder von der rechten zur linken Schulter und wieder zurück und Jimin war wirklich dankbar, dass der Summer auf dem Tisch verkündete, dass ihr Frühstück zur Abholung bereit war. Schnell schnappte er sich das Ding, sprang auf und eilte zur Theke.

Als er wieder an den Tisch kam, ließ Yoongi sein Handy etwas sinken und sah ihn vergnügt an. „Unser Fehlen wurde bemerkt und es wurde der Wunsch geäußert, doch bitte zu erfahren, wo wir sind.“

„Das kannst du doch sicherlich auch so verpacken, dass sich der Fragenden nicht ärgert“, erwiderte Jimin ermahnend und drapierte die Teller auf ihrem Tisch. Yoongi verzog die Lippen zu einem gespielten Schmollmund und tippte fleißig drauf los. „So, nun will Hoseok ganz sicher nichts mehr wissen.“

Jimin schaute ihn nachdenklich an und entschloss, ob der Verschlagenheit in Yoongis Blick, nicht nachfragen zu wollen. Er ließ sich nachher von Hoseoks Reaktion auf sie beide sagen, ob er mehr wissen wollte oder besser nicht.

„Aber ein schlechtes Zeichen ist es schon, wenn Hoseok schon wach ist, oder?“, grübelte er nach einigen Momenten. Yoongi dachte kurz nach und schüttelte dann den Kopf.

„Ich kann mir gut vorstellen, dass der für heute Pläne hat. Sonnenbrand hin oder her?“

„Pläne?“

„Pläne im Sinne von, wer vom Pferd fällt, soll wieder aufsteigen“, erklärte er mit einem vielsagenden Blick und Jimin hoffte, dass er damit eine lockere Bettgeschichte und nicht das nächste gebrochene Herz meinte. Er ging gerne den Menschen auf die Nerven und sah ihnen dann beim Verzweifeln zu, aber Hoseok so am Boden zerstört zu sehen wollte er ganz sicher nicht wieder. Hieß für ihn aber auch, sich nicht wieder so abzuschießen, damit er im Fall der Fälle dieses Mal handlungsfähiger war, als bloß wie ein Schluck Wasser in der Kurve dazusitzen, zuzuhören und nicht hinterherzukommen, wenn Hoseok die Flucht ergriff.

„Ich weiß gerade nicht, ob ich das besser finde.“

„Hoseok braucht seine Urlaubsliebe. Aber so verpeilt, dass zweimal direkt hintereinander durchzumachen ist er nicht. Das nächste halbe Jahr kannst du dich also entspannen, danach solltest du wieder die Augen offen halten“, erklärte Yoongi über seine Pfannkuchen hinweg. Kauend nickte Jimin, da hatte der Ältere recht, sorgen tat er sich dennoch.

„Was ist eigentlich bei unseren anderen Sorgenkindern los? Sieht das nur so aus oder haben sich die Wogen da wieder geglättet?“, wechselte Yoongi stumpf das Thema. An der Hoseok Front kamen sie eh nicht weiter, der wusste schon was gut für ihn war, abgesehen vom Sonnenbaden.

„Wenn Namjoon mal etwas öfter sein Selbstbewusstsein auspacken würde, wäre es bedeutend leichter. Aber ich denke, die zwei sind auf einem guten Weg“, grübelte Jimin und schenkte Yoongi einen vorwurfsvollen Blick. Immerhin war Yoongi für Namjoon zuständig. Jungkook war auf Spur, aber der Ältere schwächelte gewaltig. Yoongi jedoch lachte nur leise auf und lehnte sich etwas näher zu Jimin.

„Das ist das was passiert, wenn man Namjoon mit neuen Gegebenheiten konfrontiert. Er mag immer so abgeklärt und welterfahren tun, aber, und ich weiß, das schockt dich jetzt, das ist er nicht. Er ist verdammt gut darin einen bestimmten Typen Mensch zu lesen und zu lenken und darauf baut sein Selbstvertrauen auf. Dummerweise gehört Jungkook nicht dazu und fungiert daher als Abrissbirne.“ Ja, Yoongi mochte das Bild. Es war aber auch niedlich, da kam der unschuldige Jungkook daher und legte Namjoons Welt in Scherben, ohne wirklich etwas zu tun. Nur indem er da war. Ein Fakt, wegen dem er Namjoon schon das ein oder andere Mal ausgelacht hatte und ganz langsam schien dieser es zumindest zu akzeptieren, dass dem so war. Anfangs hatte er es vehement abgestritten und nun nickte er es immerhin stumm ab, ein Fortschritt, wenn auch ein kleiner.

„Super, das hilft ja grandios weiter. Namjoon ist unsicher und verunsichert damit Jungkook…“, resümierte Jimin unzufrieden. So einen vertrackten Teufelskreis konnte er nun wirklich nicht gebrauchen. Er wollte Doppeldates! Und da Taehyung keinerlei Ambitionen hatte sich fest zu binden, musste Jungkook liefern! Und glücklich sollte er natürlich auch noch sein, so ganz nebenbei…

„Die machen das schon. Immerhin reden sie mit einander, sonst wären sie nach dem großen Knall nicht wieder da wo sie gerade sind. Wir müssen nur zusehen, dass sie das auch weiterhin tun.“ Yoongi klang nicht nur zuversichtlich, er war es auch. Ihr gemeinsamer Plan, für eine flüssige Kommunikation zwischen den Beiden zu sorgen, hatte bisher bestens funktioniert und er glaubte fest daran, dass er auch weiterhin klappen würde. Wenn nicht, waren zumindest nicht sie schuld, das stand fest.

„Leichter gesagt als getan, dafür müssen sich die zwei aber jeweils erstmal selbst eingestehen, was sie wollen… Ich seh schon, du übernimmst das notfalls für Namjoon. Sehr schön!“, kommentierte Jimin augenrollend Yoongis plötzlich aufgetretenes sehr breites Grinsen. War Yoongi eigentlich das Engelchen oder das Teufelchen? Dem Blick nach eher Zweiteres.

Belustigt nippte Yoongi an seinem Kaffee und beobachtete Jimin dabei, wie dieser ihn nachdenklich musterte und schließlich den Kopf schüttelte. „Interessante Gedanken, von denen ich wissen sollte?“

„Ich frage mich nur gerade, warum das Bild von dir mit Heiligenschein so falsch aussieht.“ Das kam eine Spur zu ernst und dass Jimin nun weitere Erklärungen mit einem Biss in sein Sandwich unterband, gefiel dem Älteren auch nicht so recht.

„Wo kommt der Gedanke nun her und warum sollte das Bild falsch sein? An diesem Tisch bin immerhin ich der Engel“, echauffierte sich Yoongi grinsend und funkelte Jimin herausfordernd an. Dieser saß mit einem Mal gerade auf seinem Stuhl.

„Bitte? Du und ein Engel?“, empörte Jimin sich auch sogleich und merkte bei einem weiteren Blick in die Augen seines Freundes, dass er diesem in die Falle gegangen war. In welche wusste er nicht, noch nicht zumindest.

„Nach deinem Auftritt vorgestern? Du hast deine Flügelchen aber sowas von verloren. Der arme Jin.“ Theatralisch legte sich Yoongi bei der Nennung von Jins Namen die Hand aufs Herz und sank etwas tiefer in seinen Stuhl, während Jimin ein Stück zu wachsen schien. Was auch damit zu tun haben könnte, dass dessen Hintern nun nicht mehr den Stuhl berührte. Aber immerhin hing er nun weit genug über dem Tisch, um Yoongi gemütlich einen seiner Pfannkuchen klauen zu können. Der war zu langsam im wieder hochstemmen, um den Diebstahl noch zu verhindern und funkelte Jimin daraufhin nur an. „Beweisstück Nummer zwei!“, zischte er zu ihm rüber und deutete auf Jimins Gabel, die noch in seiner Beute steckte und diese nun zu zerteilen begann.

„So schlimm war das doch nicht. Ich habe ihn nur gefragt, ob er sein Verhalten in Ordnung findet“, erklärte er unschuldig, kaute anschließend mit vollen Backen und Yoongi musste hart mit sich kämpfen ernst zu bleiben, bei diesem knuffigen Anblick.

„Für so eine lapidare Frage, sahst du aber sehr aufgewühlt aus“, hakte Yoongi nach und hielt sich erstmal an seinen Kaffee, nicht dass der auch noch wandern ging.

„Mein Freund hatte mich abgefüllt. Kann sein, dass ich da etwas seltsam reagiert habe“, meinte Jimin trocken und nun war es sein Blick, der herausfordernd auf seinem Gegenüber lag.

„Ach. Jetzt werde ich hier auch noch mit rein gezogen. Lieb von dir.“

„Ich möchte doch nicht, dass sich mein Schatz ausgeschlossen fühlt.“

„Aber dir ist schon klar, dass du Jin gebrochen hast. Er ist nie, und ich meine nie, abgehauen…. Zumindest bis du kamst.“ Ja, damit hatte Jimin wirklich nicht gerechnet. Auch wenn seine Lippen schwiegen, seine Augen stellten ausreichend Fragen und forderten Yoongi auf den Scherz aufzuklären. Aber relativieren konnte Yoongi hier nicht. Sie hatten den Jüngeren reichlich Geschichten darüber erzählt, wie Jin schon bloßgestellt und abserviert worden war, aber jedes verdammte Mal hatte er es erhobenen Hauptes und meist auch noch einem abfälligen Blick, über sich ergehen lassen. Selbst Ohrfeigen, Beleidigungen und Cocktailduschen hatten ihn kalt gelassen. Und dann kam Jimin und Jin ergriff die Flucht…

„Ach komm schon…“, setzte Jimin lachend an, aber bereits der Blick seines Gegenübers ließ seine Stimme ein wenig schwanken. So schlimm war er doch nicht gewesen… oder?

„Es stimmt. Frag Namjoon oder Hoseok.“ Es machte Yoongi auf gewisse Weise Spaß zuzusehen, wie der Schreck sich durch Jimin arbeitete und er ihn mit großen runden Kulleraugen anschaute.

„Aber…“, setzte Yoongi an und trank dann erstmal einen Schluck von seinem Kaffee, verschluckte sich prompt als Jimin ihm, unter dem Tisch, gegen das Schienbein trat. Diese kleine Ratte, ließ ihm aber auch keinen Spaß. Zumindest nicht, wenn er ihm Angst machte. Tja, selbst schuld, das hätte Yoongi sich denken können.

„Au, das tut weh“, beschwerte er sich lahm, bückte sich etwas, um sich das Bein zu reiben. Der Tritt war nicht hart gewesen, aber er war sich sicher, Jimin hatte beabsichtigt, dass er sich verschluckte und allein dafür durfte er nun warten. Was Jimin nun doch eher weniger störte, der aß lieber den ergaunerten Pfannkuchen auf und grinste ihn zufrieden an.

„Du warst beim Aber stehen geblieben, als deine Mimosenseite ausgebrochen ist“, informierte Jimin ihn heiter und bedeutete ihm, mit einer scheuchenden Handbewegung, fortzufahren. Yoongi entließ ein empörtes Schnauben. Mimosenseite? Also wirklich. Etwas mehr Respekt bitte! Wofür genau würde er sich noch überlegen, sobald er ihn bekommen hatte.

„Aber… ich denke, du warst nur der berühmte letzte Tropfen“, fuhr er fort und Jimin lachte auf. „Ich bin berühmt?“ „Und berüchtigt“, ergänzte Yoongi zwinkernd und blickte kurz verwirrt auf seinen Teller, als Jimin die andere Hälfte seines Sandwich dort ablegte.

„Nach Tae und Jungkook war wohl selbst Jin mürbe.“

„Ich dachte echt, der verträgt mehr. Warum schaust du so besorgt?“, hakte Jimin sofort nach, als er Yoongis Blick sah.

„Dass er abgehauen ist, ist das Eine. Bedenklicher ist nur noch, dass er mit uns nachhause gegangen ist und nicht bei irgendeiner seiner willigen Bekanntschaften zwischen gespreizten Beinen gelandet ist“, grübelte Yoongi gemütlich weiter, während Jimins Augen sich alarmiert weiteten und sein Blick bemüht unauffällig um sie her huschte.

„Achte auf deine Worte, wir sind in der Öffentlichkeit!“, fauchte er den Älteren leise an, welcher ihn daraufhin überrascht anschaute und schließlich dreckig grinste. „Das sollte mich stören, weil?“, flüsterte er zurück, lehnte sich dabei etwas weiter über den Tisch, um Jimins Blick besser erwidern zu können.

„Weil ich sonst unglücklich bin und nun weiter mit Jin. Er hat sich am nächsten Tag doch ausreichend Zeit genommen, um sich an Tae zu rächen. Macht es das nicht wieder wett?“

„Nein. Ich hatte erwartet, dass er sich Bestätigung bei irgendeinem Typen holt und sich dann bei Taehyung bedankt. Das wäre eine Jin Aktion, aber sich geschlagen geben, ganz sicher nicht. Irgendwas stimmt mit ihm nicht“, grübelte Yoongi weiter, hatte sich dabei wieder gemütlicher hingesetzt und nach seiner Tasse gegriffen. Die leider leer war, so eine Schande aber auch.

„Etwas in die Richtung, dass er die Ruhe im Strandhaus duldet? Wenn ich an eure Erzählungen denke, hattet ihr sonst durchgehend Besuch und Partys“, klinkte sich Jimin in die Überlegungen ein. Eigentlich hatte er sich etwas auf die Partys gefreut, konnte aber auch nicht leugnen, dass ihm die Ruhe und damit Zweisamkeit mit Yoongi auch sehr zusagten. Nach der Party nachhause gehen zu können und nicht aufräumen zu müssen hatte was und das wollte er gerade nicht missen müssen.

„So in die Richtung. Ich dachte am Anfang es liegt an Taehyung, aber der macht, was ich erwartet hatte, nur Jin eben nicht. Irgendwie wirkt er…“ Ja, wie wirkte er? Reserviert? Beleidigt? Eingeschnappt? Irgendwie so etwas, nur alles nicht genau und den Grund dafür kannte er damit immer noch nicht.

„Unzufrieden?“, schlug Jimin vor und Yoongi entkam ein leises Lachen.

„Unzufrieden mit der Gesamtsituation. Nur warum?“

„Weil Taehyung ihn aussticht?“ Das war immerhin naheliegend. So wie Jimin das bei den Vieren immer beobachtet hatte, war Jin durchaus der Erfolgreichste und nun kam Taehyung und machte ihm ernsthaft Konkurrenz, ernsthafter als Namjoon es je gekonnt hatte. Yoongi war schon immer zu faul gewesen, um sich lediglich des Kampfes wegen abzumühen, da musste schon die Beute stimmen und Hoseok zu oft Hals über Kopf mit dem Herzen dabei, um einen guten Schnitt abzuliefern.

„Ich weiß nicht so recht. Anfangs dachte ich noch er wolle was von Jungkook, zumindest um es mal gemacht zu haben, aber selbst da hat er nachgelassen. Der Junge macht mir langsam echt Sorgen.“

Moment mal! Jin wollte was von Jungkook? So dass Yoongi es bemerkt hatte? Eine Info, die Jimin so gar nicht schmeckte. Jin und Taehyung waren ein gutes Gespann, Taehyung war schlicht kaltschnäuzig genug für ihn, aber bei Jungkook sollte es der Ältere doch bitte bei Blicken und blöden Sprüchen belassen. Alles andere war inakzeptabel und war es auch nur theoretisch.

„Wie genau kommst du auf den Gedanken mit Kookie?“, fragte Jimin spitz nach, auch wenn er eigentlich entspannt hatte klingen wollen. Tja, eigentlich. Hatte nicht geklappt, aber egal. Es gab hier wichtigeres! Jungkooks Tränen nach der Sache mit Namjoon hatten ihm schon ins Herz gestochen. An die nach einer Geschichte mit Jin wollte er gar nicht erst denken. Mal davon abgesehen, dass die allein wegen der aktuellen Entwicklung zwischen Jungkook und Namjoon um einiges bitterer werden würden. Ein Gedanke, der Jimin kalte Schauer den Rücken runter jagte und ihn einmal leicht schüttelte.

„Weil er bei der Wette nicht bei ihm hatte landen können und Namjoon einfach nicht in die Pötte kam. Erfolgssucht und Namjoon Druck machen, zwei gute Gründe, wenn man Jin ist.“ Mit bemüht ruhiger Stimme versuchte er Jimin gleich wieder aus dem Furienmodus herauszuholen. Er wollte wirklich einen entspannten Morgen mit seinem Kleinen verbringen und nicht als Alibi herhalten müssen und den Polizisten glaubhaft versichern, dass er den zerfleischten Jin erst mit den anderen zusammen entdeckte und Jimin die ganze Zeit an seiner Seite gewesen war.

„Er wollte Jungkook, um Namjoon zu helfen? Einen dämlicheren Grund habe ich noch nie gehört.“ Nur mäßig überrascht blies Jimin die Luft in einem stummen Seufzen aus. Warum überraschte es ihn so gar nicht, obwohl er auf den Gedanken nicht gekommen war? Es klang so sehr nach dem Älteren, dass es wehtat und dies in mehrerlei Hinsicht.

„Naja, er wollte Jungkook auch, um seinem Ego zu helfen. Selbstloser als er ist, müssen wir Jin ja nun auch nicht darstellen“, ergänzte Yoongi noch und probierte das überlassene Sandwich. Missbilligend zog er eine Augenbraue hoch und sah zu dem Jüngeren. „Kein Wunder, dass ich die Hälfte abbekomme. Was ist das für 'ne Soße?“

„Schmeckts dir nicht? Ich wollte eigentlich nur teilen.“ „Ne, nicht so richtig. Überlässt du mir den Obstsalat?“ Und so wanderte wieder Essen über den Tisch, während Jimin noch lange nicht zufrieden mit Yoongis Aussage war.

„Das klingt schon wieder mehr nach Jin und einem Verhalten, mit dem er Jungkook lediglich anwidert“, fasste Jimin nach etwas nachdenken zusammen. Damit konnte er durchaus leben, auch wenn ihn der Gedanke darüber nicht losließ, was in Jins Kopf so vorging. Wenn Yoongi sich sorgte, war da was dran. „Ob Taehyung was weiß? Die beiden hängen ja ziemlich aufeinander.“

„Der Letzte, dem Jin freiwillig was erzählt, ist Tae. Der nutzt das bloß gegen ihn“, wollte Yoongi schon abwinken, blieb aber an dem Glitzern in Jimins Augen hängen. Ja bitte? Immer her mit den Gedanken.

„Freiwillig. Du glaubst doch nicht, dass Taehyung auf Freiwilligkeit wartet. Ich frag ihn nachher mal“, erklärte Jimin vergnügt und war hin und her gerissen zwischen dem Wunsch dieses herrliche Café und die Zweisamkeit mit Yoongi noch etwas zu genießen und jetzt gleich aufzubrechen und sich seinen Kumpel zu schnappen und auszuhorchen.

„Und da zeigt sich wieder, warum ich dich liebe“, kicherte Yoongi zufrieden und freute sich schon jetzt auf Jimins Bericht.

„Und ich dachte, das liegt nur an meinem göttlichen Körper“, schnaubte Jimin und sah ihn pikiert an. Was kam der hier auch mit was anderem als seinem Aussehen, also wirklich! Jimin wollte bitte angehimmelt werden, er trainierte nicht um sonst so hart.

„Oh, an dem auch. Besonders, wenn er durchgeschwitzt ist und du so hübsch verklärt schaust.“ Und zack waren Jimins Wangen zartrosa und dessen Klappe gar nicht mehr so groß. Yoongi liebte diesen Anblick und wäre nicht abgeneigt ihn noch etwas länger zu genießen.

„Und trotzdem willst du nie mit zum Training kommen“, empörte er sich, leise vor Verlegenheit.  Yoongis Blicke machten es gerade nicht besser, aus denen sprühte nur so die Zweideutigkeit und im Gegensatz zu dem Älteren störte es Jimin sehr wohl, dass sie potenziell Zuhörer hatten.

„Wenn wir beide an der gleichen Uni sind, sind die Wege nicht mehr so weit, dann komme ich regelmäßig“, versprach er mit einem Zwinkern. Auch wenn seine Stimme locker klang, war er sich dennoch bewusst, dass dies ein heikles Thema für Jimin war, sah es auch sogleich in dessen Blick und begegnete ihm mit entschlossener Ruhe.

„Das steht doch noch gar nicht fest“, murmelte er in sein Sandwisch und brachte Yoongi zum Seufzen. Sie hatten diese Diskussion schon einige Male angefangen und jedes Mal hatte Jimin ihn gebeten das Thema zu lassen, es hielt Yoongi aber nicht davon ab es in regelmäßigen Abständen wieder zu versuchen.

„Warum nicht? Du liebst es zu tanzen, in nichts gehst du mehr auf.“

„Aber es ist einfach nicht zukunftsträchtig. Eine Verletzung und die ganze Ausbildung war umsonst und ich stehe mit nichts da“, erwiderte Jimin sein Standardargument, welches Yoongi einfach nicht gelten lassen wollte. Auch wenn er wusste, dass es durchaus wahr war, war es dennoch nicht alles.

„Das Risiko ist da, es deshalb aber nicht einmal zu versuchen ist keine Lösung. Wenn es passieren sollte und ich betone, sollte, musst du schauen, wie es weiter gehen kann, je nachdem wie die Situation aussieht. Du bist zu clever und zielstrebig, um dann einfach stehenzubleiben.“

„Das ist nicht so einfach. Als Tänzer habe ich ein Ablaufdatum. Das verstehst du mit deiner Musik nicht. Du kannst auch mit neunzig noch komponieren und Produzieren. Du kannst es mit kaputten Sehnen, Bändern und Gelenken. Du kannst es selbst aus dem Rollstuhl raus. Was soll ich dann machen? Komm mir jetzt nicht mit Trainer werden, so viele Trainer braucht das Land nicht.“ Jimin wirkte mit einem Mal gar nicht mehr fröhlich und entspannt. Die Anspannung war wieder da, die die Zukunftsängste in seinen Geist trieben und die Yoongi nur zu gerne loswerden würde. Er wollte nichts mehr, als dass Jimin optimistisch in die Zukunft blickte und sich nicht mit allen Mitteln versuchte mit einem Wirtschaftsstudium anzufreunden, nur weil es die sicherere Alternative war.

„Und? Im schlimmsten Fall ist dein Weg als Tänzer dann beendet und dass er wirklich ganz zu Ende ist, ist ebenfalls nicht sehr wahrscheinlich. Wenn du erfolgreich bist, wirst du gefragt sein und selbst wenn nicht, studieren könntest du dann immer noch, oder einen Laden eröffnen, Fotograf werden, Börsenmakler, such dir was aus. Zu alt ist man nie“, drang Yoongi weiter auf ihn ein und freute sich im Stillen, dass Jimin das Gespräch noch nicht beendet hatte. Dass er betrübt auf seinen Teller blickte und viel zu zerbrechlich wirkte, stach ihm jedoch ins Herz.

„Das klingt so leicht…“

„Tut es nicht. Aber egal was du machst, du wirst irgendwann an den Punkt kommen, an dem du wählen musst und die beste Wahl ist in solchen Momenten, die mit dem Herzen. Lebensweisheit meines Opas, bevor du lästerst“, fügte Yoongi noch schnell an, als er Jimins spöttischen Blick sah. Dieser zog zwar die Augenbraue skeptisch nach oben, behielt seinen Kommentar jedoch für sich, auch wenn er ihm die Lüge nicht ganz abkaufte. Auch egal, die Resignation war aus Jimins Blick verschwunden und er sah eher nachdenklich als geknickt aus. Mehr wollte Yoongi für den Moment auch nicht. Er hatte noch einige Monate Zeit, um Jimin zu bearbeiten, seinem Herzen zu folgen und nicht nur der Vernunft. Dass er den Jüngeren wirklich gerne auf seiner Uni haben würde, war da zweitrangig.

„Wollen wir uns noch einen Kaffee holen?“, beendete Jimin schließlich das Thema, deutete auf Yoongis leere Tasse und wartete dessen Nicken kaum ab, ehe er sich erhob und zum Tresen ging.  







Hallöchen ihr Lieben,

hier mal wieder etwas Jimin und Yoongi für alle, die die zwei vermisst haben. Ich versuche die drei Paare ausgewogen zu halten, was aber echt schwierig ist, da gerade Jimin und Yoongi in ihrer Beziehung schon so weit sind und die anderen eben noch auf dem Weg. Aber dennoch liebe ich es die zwei zu schreiben, jedes der Pärchen hat seine eigene Dynamik und die zwei sind eben sehr „Religiös“ mit ihrem Wunsch nach dem Engelstatus XD.

Ich hoffe, das Kapitel hat euch gefallen. Vielen Dank fürs Lesen und Reviews schreiben <3

Mach euch noch eine schöne Woche und bis zum nächsten Mal
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