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Sonne, Strand und andere Probleme

von Pingulina
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Jimin Jungkook Kim Seokjin RM Suga V
03.03.2019
23.03.2022
72
335.065
41
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
02.09.2021 5.195
 
Morgende wie Sand am Meer

16. Dienstag:


Gleichmäßig und beruhigend monoton rieselte der feine Regen. Fiel aus dicken grauen Wolken hinab und tränkte die Erde. Das stetige Rauschen untermalte die Stille im Haus, in dem die meisten noch schliefen oder es zumindest versuchten. Gedämpft von den Wolken war das Licht zu schwach, um deutlich zu machen, dass bereits später Vormittag war. In trauter Zweisamkeit saßen Jungkook und Namjoon auf der Couch, hatten sich Skatkarten aus dem Spieleschrank geholt und spielten eine Runde Mau-Mau nach der nächsten. Sie zählten keine Punkte, vertrieben sich nur die Zeit und unterhielten sich leise dabei, stets darauf bedacht mitzubekommen, wenn sich oben etwas regte.

Nach dem Aufstehen hatten sie kurz bei Hoseok vorbeigeschaut, doch Taehyung hatte ihnen versichert, dass er allein mit dem Kranken klarkäme und sie gehen könnten. Zwar hatte Jungkook angeboten ihn abzulösen, doch war sein Handy seither stumm geblieben und auch blicken lassen hatte sich Taehyung bisher nicht.

Der Erste, der sich nach einiger Zeit zeigte, war Jin, welcher verschlafen und zerknautscht die Treppe herunter stapfte und geradewegs auf die Kaffeemaschine zuhielt.

„Anstrengende Nacht gehabt?“, wollte Namjoon grinsend wissen und verpasste dabei, wie Jungkook die Gelegenheit nutzte und einfach zwei Karten ablegte und so tat als sei nichts gewesen.

„Tae ist die halbe Nacht rumgewandert“, grummelte Jin, ihnen noch immer den Rücken zudrehend.

„Wundert mich nicht. So wie er gestern geschaut hat als ihr wieder kamt“, meinte Jungkook schulterzuckend und blickte Namjoon abwartend an, er sollte doch bitte seine nächste Karte legen oder ziehen.

„Echt? Ich hatte nicht gedacht, dass er so überreagiert.“ Mit der Tasse Kaffee in der Hand kam Jin zu ihnen, ließ sich auf der kurzen Seite des Sofas, neben dem Fenster, nieder und streckte die Beine aus.

Ein Lachen entkam Jungkook und ein spöttischer Blick wanderte zu Jin. „Ist es denn eine Überreaktion? Er macht sich nun mal Sorgen und das nicht nur um Hoseok. Jimin sah auch nicht gerade gut aus, wenn auch aus anderen Gründen.“

„Stimmt auch wieder. Nur, dass er mich andauernd wecken musste war etwas zu viel.“

„Hättest du sein Bett nicht geflutet, hätte er nicht bei dir geschlafen und du wärst nicht immer wieder wach geworden“, fasste Namjoon ungerührt zusammen. Immerhin wusste er von Jungkook das die Matratze noch immer nicht wieder ganz trocken war und bei dem Wetter heute würde das wohl auch noch etwas dauern. Das bedeutete zwar auch, dass seine Chancen Jungkook bei sich im Bett zu behalten gestiegen waren, aber da er das auch immer wieder allein hinbekam, wollte sich Mitleid für Jin einfach nicht einstellen.

Da Namjoon mit dem Rücken zu Jin saß sah er nicht, dass dieser ihm die Zunge herausstreckte, Jungkook ignorierte es, der wollte lieber mitzählen wie viele Karten Namjoon ziehen musste.

„Hoseok geht es wohl deutlich besser. Tae meinte eben, er habe die Nacht durchgeschlafen, ohne besondere Vorkommnisse“, informierte er sie lieber, als weiter über nasse Betten zu sprechen.

Ohne es selbst so recht zu merken, entspannten sich die beiden Jüngeren wieder. Fast glaubte Jin das erleichterte Ausatmen zu hören und ein Grinsen schlich sich auf seine Lippen. Diese kleinen Zicken, machten ihn an, nur weil sie sich sorgte.

„Hat der Arzt gesagt, wie es nun weitergehen soll? Muss sich Hoseok noch schonen oder darf er schon wieder alles?“, hakte Namjoon nach, wand den Blick kurz zu Jin und anschließend wieder, leicht verzweifelt, auf sein viel zu volles Blatt. Jungkook hatte nur noch drei Karten, die Runde würde wohl an ihn gehen.

„Kommt drauf an, wie es ihm geht. Er soll sich schonen und natürlich die Sonne meiden, für die nächsten Wochen. Aber wenn er sich fit fühlt, darf er tun und lassen, was er möchte.“

„Oh, das klingt gut“, kam es übertrieben fröhlich, mit einer Spur Schmerz, von der Treppe. Mit ungelenken Schritten und unter Taehyungs sorgenvollen Blicken, kämpfte sich Hoseok zu ihnen ins Erdgeschoss. Blieb kurz stehen, als er tief genug war, um sie sehen zu können und schenkte ihnen ein breites Grinsen. Doch kaum begann er sich wieder zu bewegen, fiel es in sich zusammen und leises Fluchen und schmerzhaftes Zischen kamen ihm über die Lippen.

„Er wollte einfach nicht im Bett bleiben“, erklärte Taehyung schnell auf die leicht entsetzten Blicke der anderen hin und bekam sofort Unterstützung von Hoseok. „Da oben geh ich ein so allein und das Zimmer ist zu klein für uns alle, da kann ich auch hier unten rumliegen und habe Unterhaltung“, erklärte er erleichtert seufzend als er das Ende der Treppe erreicht hatte und strebte schon das Sofa an.

„Ist das nicht ziemlich warm?“, wunderte sich Jungkook als die beiden näher kamen und ihm erst jetzt auffiel, das Hoseok nicht mehr die Badehose, sondern eine lange Stoffhose und ein T-Shirt trug. Jin indes stand bereits von seinem Platz auf und bedeutete Hoseok zu ihm zu kommen und es sich dort gemütlich zu machen.

„Schon, aber so hält die Creme besser und im Gegensatz zu den nassen Handtüchern von gestern tut es auch fast nicht weh“, erklärte Hoseok keuchend, als er feststellte, dass seine Haut auf dem Rücken ganz schön spannte als er sich auf das Sofa niederließ. Wie schon im Bett lag er schließlich Bäuchlings da, hatte sich ein Kissen unter Kopf und Brust geschoben und konnte von seiner Position sowohl das Wohnzimmer als auch die Küche gut einsehen.

„Das kommt von der Creme, die ist echt gut“, kommentierte Namjoon und nickte Hoseok zu. Er sprach aus Erfahrung, denn leider war ihm etwas Ähnliches auch schonmal passiert, nur hatte er es dabei nicht ganz so übertrieben wie sein Kumpel.

„Standest du gestern deshalb als Fächerjunge da, Kookie?“, kam es aus der Küche. Taehyung sah neugierig zu ihnen herüber, während die Kaffeemaschine neben ihm arbeitete und er eine Wasserflasche in den Fingern drehte. Nickend lachte Jungkook auf und schielte belustigt zu Hoseok.
„Mach dir nun aber keine falschen Hoffnungen, nochmal mach ich das nicht stundenlang, nur weil du bei allen anderen Kühlungsarten heulst.“

„Und ich habe mir schon überlegt, wenn ich denn nun für die Trauben einstelle, um alles perfekt zu machen“, seufzte Hoseok schwer und schielte dabei zu Jin, welcher mit seiner Kaffeetasse in der Hand vorm Fernseher stand und sich das ganze Spektakel still anschaute. Fragend schaute er zurück und ließ sich schließlich auf dem Teppich vor dem Couchtisch nieder.

„Solltest du mich meinen, wirst du aber nicht sehr satt. Du weißt, wie sehr ich auf Trauben stehe.“ Herausfordernd blickte Jin ihm entgegen, während er an seinem Kaffee nippte.

Taehyung indes steuerte stillschweigend, mit seinem fertigen Kaffee und der Wasserflasche beladen, die Treppe in den unteren Bereich an. Lediglich Jungkook bemerkte es und da Namjoon nach seiner erneuten Niederlage kein so rechtes Interesse mehr daran hatte eine weitere Runde zu spielen, folgte der Jüngere ihm kurzerhand.

Unten angekommen flog Jungkooks Blick suchend durch den Raum, blieb an der Bar hängen, auf der Taehyungs Tasse und die Flasche standen, doch der andere war nirgends zu sehen. Erst ein schleifendes Geräusch ließ Jungkooks Kopf in die richtige Richtung rucken und ihn Taehyung draußen unter der Veranda mit einer der Liegen hantieren sehen. Mit einigen schnellen Schritten war er bei dem Älteren und half dem überraschten Taehyung die Liege vor die geöffnete Glastür zu ziehen. So stand sie mit Blick auf den Pool, aber durch die Veranda vom Regen geschützt.

„Wurde es dir da oben zu voll oder hast du mich vermisst?“, wollte der Ältere schließlich wissen, als sich Jungkook zu ihm auf die Liege setzte, nachdem er sich seine Getränke geholt hatte. Hätte der sich auch zu ihm gelegt, wenn er nicht eh vorgehabt hätte sich seitlich daraufzusetzen? Stirnrunzelnd musterte er den Jüngeren, welcher auffallend lange stumm blieb.

„Was, wenn ich dich wirklich einfach nur vermisst habe? Du verbringst aktuell so viel Zeit mit Jin, ich sehe dich ja kaum noch“, meinte Jungkook dann leise, schenkte Taehyung einen treuen Blick und dieser fragte sich, ob das ein Scherz oder ernstgemeint war.

„Wer schmust denn lieber mit Namjoon als mit mir? Ich sicher nicht!“, empörte sich Taehyung austestend. Zwar rückte er Jungkook gerne mal aus Spaß auf die Pelle, aber eben aus Spaß. War er gerade einfach noch zu müde oder warum wirkte Jungkooks Blick mehr grübelnd als belustigt?

„Stimmt auffallen. Du als Menschenkenner… Was hältst du von Namjoon?“ Das Gesicht zum Pool gewandt untersagte Jungkook Taehyung so aus seinen Gesichtszügen zu lesen, was diesem nicht gerade half. Er hatte sich mit seiner Meinung bisher aus gutem Grund zurückgehalten und hätte nun doch wirklich gerne gewusst, ob Jungkook einen ehrlichen Rat wollte oder er den Witz einfach nur nicht kapierte.

„Naja… es wird dich kaum überraschen, dass ich nicht der Meinung bin, dass er der beste Mensch auf diesem Planeten ist“, setzte Taehyung behutsam an, behielt den Jüngeren dabei im Blick, doch dieser brummte nur, stützte die Hände dabei etwas hinter sich ab und wanderte mit dem Blick in den Himmel. Taehyung nahm das als Zustimmung fortzufahren und atmete nochmal tief durch.

„Kurz gesagt, ich halte ihn für einen Trottel. Nicht intellektuell gesehen, da sind seine Noten der beste Beweis, aber emotional und zwischenmenschlich. Er liebt es Spiele zu spielen, zu betrügen, verletzen und manipulieren, auch wenn er in Letzterem eher plump als gut ist. Er hört sich gerne reden, ohne etwas zu sagen und ist schnell beleidigt, wenn andere ein anderes Bild von ihm haben als er selbst. Diese Menschen schließt er dann gerne aus, weil sie ja nur neidisch sind, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, ob da nicht doch was dran ist. Ein gefestigter Charakter ist etwas Gutes, aber so verblendet wie bei Namjoon, dass er seine Fehler nicht sehen will und sie allen anderen ankreidet, ist es durchweg schlecht.“ Vorsichtig nippte Taehyung an seinem Kaffee, behielt den Blick auf Jungkook, welcher sich erstaunlich wenig regte und machte dann weiter.

„Alles in allem passt er perfekt zu Jin und Hoseok, die sind da keinen Deut besser, auch wenn sie andere Attribute haben und auch Yoongi ist dem Ganzen nicht fern, wäre er etwas weniger faul“, schloss er schließlich und rang Jungkook ein tiefes Seufzen ab.

„Also findest du, es wäre ein Fehler mehr von Namjoon zu wollen und es auf eine Beziehung anzulegen.“ Jungkooks Stimme klang seltsam gefasst und weit weniger traurig als Taehyung erwartet hatte. Sein Blick lag auf den Fliesen vor ihm, folgte einem kleinen Rinnsal, welches sich stückchenweise über den Boden schob, beständig gespeist aus dem feinen Regen.

„Ich halte es für einen großen Fehler, genau das nicht zu tun.“

Nun ruckte Jungkooks Kopf doch herum, das Rinnsal war vergessen und sein Blick landete verwirrt auf Taehyung, welcher ihn verschmitzt über den Rand seiner Kaffeetasse hinweg anfunkelte.

„Eben meintest du doch noch…“, setzte Jungkook unsicher an.

„Dass er ein Trottel ist, ja. Dabei bleibe ich auch, aber nur weil er das aktuell ist, heißt das ja nicht, dass er einer belieben muss. Ich sehe auch sein Potenzial sich zu ändern und das versucht er aktuell wirklich. Seit da was zwischen euch war ignoriert er andere Kerle konsequent, selbst wenn sie ihn noch so offensichtlich angraben und ich würde fast darauf wetten, dass ihn das nicht mal Selbstbeherrschung kostet. Generell hat sich sein Verhalten gebessert. Er ist immer noch selbstverliebt und arrogant, aber das manipulative und dieser ungesunde Spieltrieb sind abgeklungen. Ich würde glatt behaupten, er hat sogar seine Empathie wieder rausgekramt und entstaubt sie aktuell“, erklärte sich Taehyung und genoss die Verwunderung in den Augen des Jüngeren. Der hatte offensichtlich mit dem Versuch gerechnet, Namjoon ausgeredet zu bekommen.

„Aber Potenzial heißt nicht, dass er es auch nutzt“, grübelte Jungkook leise vor sich hin und schien durch Taehyung hindurchzusehen.

„Stimmt, aber auch Fähigkeiten können ungenutzt bleiben. Wenn du meine Meinung willst, versuch es. Ihr könnt es hinterher immer noch bereuen. Selbst wenn es schiefgeht, besser den Versuch bereuen, als es nie versucht zu haben.“ Kräftig nickend unterstrich Taehyung seine Worte und schaute Jungkook dabei fest in die Augen.

„Aus welchem Kalender hast du das denn geklaut?“, scherzte dieser verlegen und rieb sich über die Nase, als er es nicht mehr schaffte Taehyungs Blick zu erwidern.

„Hey, das ist mein Lebensmotto und kein oller Kalenderspruch! Was sagt eigentlich Jimin dazu? Der ist doch sonst das Maß deiner Dinge“, fauchte Taehyung gespielt beleidigt zurück und ließ sich entschuldigend den Arm tätscheln. Leider wirkte Jungkook nicht ansatzweise so schuldbewusst wie es, ob dieser dreisten Behauptung, angebracht gewesen wäre.

Eine Böe wehte einige der Regentropfen zu ihnen, ließ Taehyung erschrocken die Beine auf die Liege ziehen und kurz den Blick anklagend zu dem trüben Himmel wenden, ehe er sich wieder auf Jungkook konzentrierte, welcher ein wenig wehmütig dreinblickte. „Der sagt mir schon seit gut zwei Monaten, dass ich über meinen Schatten springen und ihn mir schnappen soll“, seufzte Jungkook schwer und wollte gar nicht an Jimins teils sehr bildliche Beschreibungen denken, da schoss ihm nur wieder das Blut unkoordiniert durch den Körper. Was musste sein Kumpel aber auch immer genau wissen, was ihn am meisten umtrieb und seine Hormone gleich mit?

„Und warum machst du das dann nicht? Jimin ist dein Hyung, du musst auf ihn hören!“, erklärte Taehyung gespielt heftig und griff sich schockiert an die Brust.

„Was macht er nicht?“, kam es von hinten und die Köpfe der Sitzenden flogen zur Seite, um einen verwirrt schauenden Jimin zu erblicken.

„Huch, wo kommst du denn her?“, entkam es Taehyung, der sich zuerst wieder fing, Jungkook war noch mit rotwerden beschäftigt.

„Von oben. Also, wobei soll Jungkook auf mich hören?“, hakte der nach, kam auf die beiden zu und setzte sich schließlich hinter Jungkook, lehnte sich an dessen Rücken und sah Taehyung fragend an.

„Bei Namjoon“, erklärte dieser salopp, sah bereits an Jimins Blick, dass ihm das reichte.

„Ist er doch bei. Oder gibt es Entwicklungen, über die ich Bescheid wissen sollte?“

„Wie, da ist er bei? Klang eben aber anders“, wunderte sich Taehyung und ließ den Blick zwischen Jungkook und Jimin wandern. Der Jüngere blickte Jimin aber auch nur verwirrt an. Wusste der was, was er nicht wusste?

„Hast du die beiden in den letzten Tagen mal gesehen? Entweder Jungkook ist uns zu den Sadisten abgerutscht und spielt das Spiel seines Lebens, oder er meint es verdammt ernst damit, Namjoon den Kopf zu verdrehen“, erklärte Jimin im gemütlichen Plauderton an Taehyung gerichtet.

„Ich sitze hier auch noch und kann euch hören!“, beschwerte sich auch prompt ihr Gesprächsgegenstand. Jimin kicherte leise, legte ihm den Arm um die Schultern und kuschelte sich an ihn.

„Ich weiß und ich finde, du machst das toll mit Namjoon. Du hast ihn so um den Finger gewickelt, dass er gar nicht mehr auf die Idee kommt dich auch nur eine Sekunde nicht anzuschmachten. Gib ihm das Okay und er geht vor dir auf die Knie“, raunte er ihm grinsend zu und brachte Jungkooks Wangen damit zum Glühen. Übereilt machte dieser sich los, sprang auf und taumelte einige Schritte von seinen Freunden weg, ehe der feine Regen ihn zurücktrieb. Seine Freunde lachten derweil erheitert über seine Reaktion und warteten darauf, dass er zu ihnen zurückkam. Wütend schnaubend stand Jungkook mit roten Ohren und geballten Fäusten da und musste einsehen, dass die zwei recht hatten.

„Sag sowas nicht…“, grummelte er und trabte zu der Liege zurück. Währenddessen reichte Taehyung seine Wasserflasche an Jimin und dieser sie nach einigen Schlucken an Jungkook, ehe sie zu ihrem Besitzer zurückging.

„Oder Namjoon hat einfach einen Wunderpenis“, stellte Taehyung in den Raum, Jimins Augenbraue wanderte nach oben.

„Das könnte es auch sein. Hat Namjoon einen Wunderpenis?“, wand er sich an den knallroten Jüngsten, welcher sie entgeistert anschaute und gefrustet nach Luft schnappte. Wo war nochmal der Katalog für neue Freunde? Jungkook würde da gerade gerne einen kurzen Blick reinwerfen.

„Klar und mit dem beschert er mir die besten Orgasmen, da könnt ihr getrost neidisch drauf sein. Sowas schaffen Yoongi oder Jin nicht!“, erwiderte er schnippisch und funkelte seine Freunde finster an, untermalt von dem roten Bäckchen ein knuffiger Anblick, wie die andern beiden fanden, die sich einen bedeutenden Blick zuwarfen.

„Jimin?“

„Ja?“

„Es ist so weit. Der Tag ist da, an dem Jungkook bei Sexeskapaden mitreden kann“, erklärte Taehyung mit ergriffener Stimmte, mimte ein Schniefen und tat so, als müsse er sich eine Träne aus dem Auge wischen.

„Also kannst du bald uns beide nach unseren versauten Wochenenden fragen“, schlussfolgerte Jimin und rang Jungkook ein tiefes Seufzen ab. Wo hatte er sich da nur gerade rein manövrierte? Zu allem Überfluss begann die Haut an seinen Innenschenkeln nun auch noch zu prickeln, als er an seine letzte Eskapade dachte. Etwas, was er gerade gar nicht gebrauchen konnte.

„Stimmt! Hach… sie werden so schnell groß“, seufzte Taehyung und strich Jungkook über die Wange.

„Und wenn er Namjoon sieht, wird er noch größer“, murmelte Jimin grinsend vor sich hin und bekam einen Schnipser gegen die Stirn.

„Nicht größer als du, wenn du Yoongi hörst!“, fauchte Jungkook beleidigt zurück und kassierte ein Lachen von Taehyung, welcher etwas enttäuscht war, dass die beiden ihn nicht auch versuchten zu beleidigen, gleiches Recht für alle galt hier wohl nicht.

„Jimin und groß, eine niedliche Vorstellung“, gluckste Taehyung schließlich, brachte Jungkook zum Lachen und Jimin zum Schmollen. Beleidigt die Arme vor der Brust verschränkend drehte er sich zur Seite und hatte nun den lachenden Jungkook vor der Nase. Kurzentschlossen schlang er die Arme um diesen, begann ihm Küsschen auf die Wange zu drücken und schon war das Thema gegessen und Jungkook hatte andere Probleme. Versuchte der sich doch strampelnd zu befreien und sich vor Jimin in Sicherheit zu bringen, gemeinerweise hielt Taehyung ihn auch noch fest, unterließ es aber mitzumachen.

Etwas aus der Puste konnte er das Knutschmonster schließlich abwimmeln und seine Freiheit wiedererlangen, dass er Taehyung dabei mit bösen Blicken traktierte, gehörte zum guten Ton und störte diesen kein bisschen.

„Ich schlussfolgere daraus, dass eure Doppeldates nicht mehr lange auf sich warten lassen“, fasste Taehyung beherzt zusammen. Jimin nickte eifrig, auch wenn Jungkook noch verhalten guckte und sich lieber den linken Arm rieb als zu antworten. Es war aber auch verdammt frisch hier draußen, alles Schuld dieses Wetters. Wer hatte bitte Regen bestellt? Sie waren im Sommerurlaub. Obwohl, wenn Jungkook genau darüber nachdachte, noch mehr Hitze brauchte er gerade nicht, er produzierte hier leider schon genug davon…

„Jetzt sag nicht, du willst nicht auf ein Date, wenn Jimin dabei ist“, hakte Taehyung sofort nach und spielte die Überraschung dabei so gut, dass ihn nun die anderen Beiden überrascht ansahen, bevor Jimins Blick leicht getroffen zu Jungkook weiterwanderte.

„Wie kommst du auf den Blödsinn? Meine Chance mich zu blamieren ist mit Jimin wesentlich geringer als ohne ihn.“ Was zwar nicht der Wahrheit, aber Jungkooks fester Überzeugung entsprach. Jimin lachte leicht überfordert auf, streichelte dem selbstbewusstseinsschwachen Jungkook den Rücken und schaute nachdenklich zwischen Jungkook und Taehyung hin und her. Zweiterer überlegte schon, wie er weiter sticheln konnte.

„Was ist eigentlich mit dir und Jin?“, kam Jimin ihm zuvor und grinste ihm wissend entgegen, als er den empörten Blick sah. Ja, sie wussten beide was Taehyung im Schilde geführt hatte und auch, dass er da nun nicht mehr so schnell hinkommen würde.

„Was soll da sein? Wir spielen miteinander“, versuchte er recht plump der offensichtlichen Andeutung auszuweichen. Was nicht klappte, nun war auch Jungkook angefixt und ganz gegen seine Natur, hoch interessiert.

„Dafür macht ihr einen ganztägigen Ausflug?“, hakte er skeptisch nach und war sich der Gefahr bewusst, Details zu hören zu bekommen, die er nicht hören wollte, aber seine Neugierde war stärker. Den Rest würde er dann halt in ein paar Jahren mit einem Psychiater aufarbeiten, die mussten ja immerhin auch von irgendwas leben.

„Wenn Jin sich für einen denkwürdigen Abend bedankt, dann richtig. Wie detailliert willst du es haben, Kookie?“, wollte Taehyung provokant wissen, legte dem Jüngeren dabei zwei Finger unters Kinn und sah ihm direkt in die Augen. Wiedererwarten zog Jungkook aber nicht zurück, sondern funkelte ihm kampflustig entgegen. Ach so war das! Na, dann. Auf ins Gefecht!

„Die Dusche im Bett war nicht genug? Was hatte er noch auf Lager? Kann er uns überraschen und es war kreativ?“

„Kommt auf deine Definition von Kreativität an. Ich würde sagen, es war Sadismus mit einem Haufen Glück“, setzte Taehyung an und verzog das Gesicht dabei leicht angewidert. Er wusste, warum er sich gestern wage gehalten hatte, schon allein die Erinnerung verursachte bei ihm eine Gänsehaut. Schnell huschte sein Blick zu Jimins neugierigen Augen und zurück zu Jungkook, welcher nun doch etwas besorgt wirkte.

„Er hatte einen Bungeesprung gebucht. Ihr könnt euch meine Begeisterung vorstellen, als ich es oben auf dem Turm rausbekommen habe.“ Mehr sagte er dazu nicht, die anderen beiden kannten seine Höhenangst.

„Bist du gesprungen?“, wollte Jimin neugierig wissen und kassierte ein Schnauben und einen tadelnden Blick.

Jungkook schaute kurz zu seinem Nebenmann und schien ihm mit Blicken zu sagen, was Sekunden später auch über Taehyungs Lippen war. „Sehe ich aus wie ein Geist? Nein, ich bin nicht in den sicheren Tod gesprungen!“

„Dafür gibt es doch die Gurte und Seile“, entgegnete Jimin unerwartet ernst und brach in Lachen aus, als Taehyung ihn ungläubig ansah

„Dir fehlt wohl immer noch schlaf!“, schimpfte der Ausgelachte los und wollte schon nach Jimin greifen, wurde aber von Jungkook aufgehalten.

„Entschuldige, aber dein Blick eben war so gut, ich konnte nicht anders“, lenkte Jimin glucksend ein, drückte sich dabei an Jungkooks Rücken und umarmte ihn von hinten, hinderte ihn so daran sich wieder richtig neben ihn zu setzen. Sein Kinn auf Jungkooks Schulter abgestützt lächelte er Taehyung wie die Unschuld vom Lande an und brachte diesen halb zur Verzweiflung. Was sollte er mit dem Kleineren nur machen? Da konnte der rotzfrech werden und ein niedlicher Welpenblick reichte und all seine Wut machte Kaffeepause. Apropos Kaffee. Wo war eigentlich seine Tasse abgeblieben? Ah, da auf dem Boden neben der Liege. Na hoffentlich war der noch warm, sonst schaffte er die zwei gerade nicht.

„Aber das hat doch nicht den ganzen Tag gedauert. Oder hast du dich da oben so festgekrallt, dass sie dich losschweißen mussten?“, kam Jungkook schließlich auf das eigentlich Thema zu sprechen und rang Taehyung ein nachdenkliches Seufzen ab.

„Wie man's nimmt. Wir waren nicht lange da oben, aber danach brauchte ich erstmal 'ne Pause und nach diversen Aktivitäten in Jins Auto“, er machte eine Pause, um Jungkook einen vielsagenden Blick zuzuwerfen und genoss dessen Zusammenzucken, „sind wir noch was essen gegangen und haben einen kleinen Spaziergang gemacht.“

„Siehst du Kookie, ich hatte recht“, raunte Jimin dem Jüngeren zu und dieser nickte bestätigend, ließ Taehyung damit die Stirn in Falten ziehen.

„Womit hast du recht?“

„Damit, dass du mit Jin ganz ausgezeichnet zusammen passt“, erklärte Jungkook nachdenklich und blickte ganz knapp an dem Älteren vorbei.

„Bei aller Liebe zu den aufkommenden Gefühlen, die hier durch die Gegen schwirren. Jin und mir eine Beziehung andichten zu wollen ist vergebene Liebesmüh“, winkte Taehyung erheitert ab, behielt die beiden anderen aber sicherheitshalber im Blick, der Ausdruck in Jimins Gesicht gefiel ihm nicht so recht.

„Keine klassische, aber ihr passt schon gut zueinander. Ihr habt die gleiche Vorstellung von Spaß und wenn ihr den nicht mit anderen haben könnt, dann eben mit einander. Ist doch ideal“, erklärte er überraschend ernst und wieder nickte Jungkook vor sich hin.

„Habt ihr da schon öfter drüber geredet oder woher kommt diese Einigkeit?“, beschwerte sich Taehyung, ohne genau zu wissen, was ihn mehr aufregte. Dass die beiden hinter seinem Rücken über ihn redeten oder ihm hier unterstellten, Jins Auffassung von Spaß zur Gänze zu teilen.

„Nein, das ist gerade Zufall. Aber es passt schon, das musst du zugeben“, erwiderte Jimin ruhig und hielt dem stechenden Blick seines Gegenübers stand.

„Es passt also, dass ich hier die Schlampe von uns bin?“, fauchte er gereizt zurück und endlich fokussierte sich Jungkooks Blick wieder auf ihn und ließ die Fliesen, drei Meter weiter, in Ruhe.

„Das hat doch keiner gesagt“, war es ihm über die Lippen, ehe er den Subtext von Jimin Worten richtig verstanden hatte. Er sollte besser zuhören und weniger träumen. Alles Namjoons Schuld, wegen dem kribbelte seine Haut so ablenkend!

„Ach nein?“, zischte Taehyung und lehnte sich etwas zu den beiden vor, sah einem nach dem nächsten ins Gesicht, als er weitersprach. „Immerhin bin ich hier der Einzige, der seine Unschuld im Rahmen einer Beziehung verloren hat und nicht bei einem One-Night-Stand mit Nachspiel!“

Da guckten die beiden blöd und in Taehyung flutete die Zufriedenheit sein Gefühlszentrum. Zwar störte es ihn wenig, was Jimin angedeutet hatte, er schämte sich nicht für seinen Lebensstil, dennoch empfand er es als ungerecht, dass es hier zwei gegen einen ging. Immerhin waren sie Freunde, da hieß es entweder alle miteinander oder jeder gegen jeden, aber keine Grüppchenbildung bitte!

„Ich wollte dich nicht beleidigen, entschuldige“, ruderte Jimin etwas kleinlauter zurück und blickte ihn bittend an. Ein Schnauben entfuhr Taehyung, ehe er lächelte und ihm den Kopf tätschelte.

„Ich finde nicht, dass es eine Beleidigung war. Taehyung mag diese Spiele und es sich mit Jin zu messen. Aber wenn du so wenig darüber sprechen möchtest, sollten wir das Thema lassen“, meinte Jungkook und sah Taehyung dabei nachdenklich ins Gesicht, nickte zum Schluss hin bekräftigend.

„Das meine ich gar nicht. Es ist nur eine Tatsache, dass da nicht viel mehr ist als ihr seht“, erklärte er schulterzuckend und entlockte Jimin ein Seufzen, der hatte sich offensichtlich mehr erhofft. Leider wusste er, dass Taehyung bei solchen Themen nicht zum Lügen neigte, da war er schonungslos ehrlich und das nervte ihn fast mehr. Zwar war Jin nun bei weitem nicht die beste Partie, die er sich für Taehyung wünschen konnte - etwas ehrlicher und aufrichtiger durfte es schon sein - aber die Dynamik der beiden war, abgesehen von der Explosivität, auf ihre eigene Wiese intim und das wiederum wünschte er sich schon für seinen Freund.

„Wenn es dich so wenig stört, warum konterst du dann mit deiner ersten Beziehung, über die du sonst immer schweigst wie ein Grab?“, benannte Jungkook auch schon treffsicher den Elefanten im Raum. Taehyung war selbst schuld, was schnitt er dieses Thema auch an. Ein Blick in Jimins Gesicht verriet ihm, dass der vor Neugierde gar nicht mehr stillsitzen konnte und nur sein Klammergriff um Jungkook ihn auf der Liege hielt.

„Mir hat nur der Gedanke gefallen, dass in diesem Punkt ich mal der Sittsame von uns war, mehr nicht.“ Es war ein schwacher Versuch sich aus der Affäre zu ziehen, aber ein beherzter, der genauso beherzt von Jimin abgenickt und beiseitegelegt wurde, sein Blick blieb neugierig.

Sich mit der Hand übers Gesicht fahrend rang Taehyung mit sich. Immerhin waren seine Freunde, was diese Themen anging, auch offen mit ihm und so viel wie er wusste, hatten sie fast schon ein Recht mehr über seine Vergangenheit zu erfahren. „Ach man Jimin, du nervst!“

„Und das erfolgreich seit neunzehn Jahren und jetzt rück endlich mit der Sprache raus. Wer war so dumm dich gehen zu lassen?“, fügte er noch ehrlich empört klingend an und fing Taehyung damit ein. Was musste der Kleinere auch so überzeugend mit seinem Schmollmund sein? Schrecklich war das und nun glänzten Jungkooks Äuglein auch noch so neugierig.

„So spektakulär war das alles gar nicht“, setzte er an, um die Erwartungen zu drosseln, erreichte damit aber nur das Gegenteil, wenn Jimin noch mehr hibbelte fiel er noch mit Jungkook im Arm von der Liege. Belustigt und auch ein wenig genervt blies Taehyung die Luft aus, ehe er zu erzählen begann.

„Also, vorneweg, mir war irgendwie schon immer klar, dass ich schwul bin. Hat mich nie sonderlich gestört, aber leichter gemacht hat es die Pubertät auch nicht. Besonders nicht, als ich mich in einen Klassenkameraden verknallt habe. Tja, ich hatte Glück und er auch Interesse an mir und so haben wir angefangen uns heimlich zu Daten. Ein halbes Jahr lang war alles super, wir waren frisch verliebt und haben es langsam angehen lassen, waren aus oder bei ihm, haben viel geredet, Filme geschaut, geschmust, geknutscht, was man eben so macht. Dann kam irgendwann der Punkt, an dem uns das nicht mehr gereicht hat und wir miteinander geschlafen haben. Es wird euch wundern, bei zwei unerfahrenen Teenagern, aber es war furchtbar. Wir waren beide zu schüchtern und dämlich, um uns vorher ordentlich zu informieren und das hat sich gerächt. Naja, einige Wochen später hatten wir es verdaut, waren über unsere Schatten gesprungen, hatten uns informiert und der zweite Versuch war nicht perfekt, aber wesentlich besser als der Erste. Danach konnten wir es gar nicht mehr lassen und haben jede Gelegenheit genutzt. Mir wurde das zwar irgendwann zu viel, aber bei der ersten Liebe ist man leider dumm und vergisst, dass es das Wort Nein gibt. Das große Finale kam dann, zumindest für mich, gänzlich unerwartet.“ Er unterbrach sich, griff nach der Wasserflasche und trank in aller Ruhe einige Schlucke, während Jimin und Jungkook ihn wütend über die Unterbrechung anfunkelten.

„Am Nachmittag hatten wir es noch bei ihm getrieben und ich bin danach nachhause gegangen“, machte er bemüht ruhig weiter, spürte aber, dass sich da doch wieder ein Kloß in seinem Hals bilden wollte. Es war einige Jahre her, dennoch tat es weh, wenn er darüber nachdachte. „Und dann schrieb er mir. Nicht das üblich, ob ich gut daheim angekommen war, was ich machte, oder wann ich morgen zur Schule loswollte. Sondern, dass er erkannt habe, doch nicht schwul zu sein, das zwischen uns ein riesiger Fehler war und er sich in ein Mädchen verliebt habe. Dazu wünschte er mir noch, dass ich meinen Fehler auch bald erkenne und auf den rechten Weg zurück finde. Ich hab' es für einen wirklich miesen Scherz gehalten und den Abend nicht mehr darauf reagiert, aber ab den nächsten Tag hat er mich konsequent ignoriert und wie Luft behandelt. Zwei Wochen später war er dann offiziell mit einem Mädchen zusammen“, damit endete Taehyung und zuckte etwas hilflos mit den Schultern. Er wusste, dass seine Freunde etwas Spektakuläreres erwartet hatten, aber das war die traurige Wahrheit.

„Teenager sind scheiße!“, befand Jungkook leicht fassungslos. Jimin sagte gar nichts, ließ nur Jungkook, los stand auf, um zu Taehyung zu gehen und ihn zu knuddelt. Aufmunternd kraulte er ihm den Rücken und quetschte sich nun neben ihn auf die Liege.

„Kookie hat recht, der Kerl ist scheiße! Sich spontan neu zu verlieben ist zwar hart, aber das Vorrecht von Pubertierenden, aber so direkt nach dem du noch bei ihm warst, ist schon alle unterste Schublade“, erklärter Jimin seltsam ruhig und Taehyung beschloss ihm nie den Namen von seinem ersten Freund zu sagen, das könnte sonst ganz böse für den ausgehen.

„Bist du deshalb lieber auf die schnelle Nummer aus als auf was Festes?“, hakte Jungkook nach, nicht wissend was er sonst sagen sollte, mit einer solchen Story hatte er nicht gerechnet. Seine Erwartungen gingen eher dahin, dass Taehyung der Kerl zu langweilig oder lieb war und er was Wilderes gewollt hatte.

„Etwas. Direkt danach schon. Ich hatte zwischendurch aber noch eine Beziehung, die nicht lange hielt und wesentlich unspektakulärer endete, als er umzog. Es ist eher, dass ich mich so momentan wohler fühle, es ist das, was mir Spaß macht. Wer weiß, vielleicht bleibt es so oder es ändert sich. Das wird die Zeit zeigen“, fasste er zusammen und drückte Jimin einmal, ehe er dessen Arme behutsam von sich zog und etwas Bewegungsfreiheit zurückerlangte.
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