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Sonne, Strand und andere Probleme

von Pingulina
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Jimin Jungkook Kim Seokjin RM Suga V
03.03.2019
22.04.2021
43
193.086
26
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87 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
08.04.2021 5.312
 
Ein Dankeschön für Jin

14. Sonntag:


Taehyung hatte sich währenddessen aus seinem und Jungkooks Zimmer verabschiedet. Mit der Hinsicht auf einen gemaßregelten Jin, hatte Jungkook ihm nur aufgetragen, sich um seine Klamotten zu kümmern und danach Leine zu ziehen. Auch wenn er ein schlechtes Gewissen hatte, immerhin hatte er das Zimmer öfter genutzt als der Jüngere, war er schließlich voller Tatendrang verschwunden und hatte direkt auf Hoseoks Zimmer zugehalten. Er brauchte Hilfe und da war ihr Blumenkönig doch genau der Richtige. Namjoon sah nicht so aus als habe er einen Kopf für ausgeklügelte Racheaktionen, genauso wenig wie Jungkook und das wohl auch noch aus demselben Grund und dass Jimin inklusive Yoongi nicht zur Verfügung standen war ihm nach dem Auftritt des Älteren mehr als klar. Innerlich wünschte er Jimin viel Spaß, machte sich eine Notiz ihn noch aushorchen zu müssen und marschierte zu seinem Verbündeten der Stunde.

Flüchtig klopfte er an die Tür, war aber schon in den Raum getreten, ehe Hoseok auch nur den Hauch einer Chance hatte darauf zu reagieren. Kaum war die Tür hinter Taehyung leise wieder geschlossen holte er schon Luft, um Hoseok einzuweihen, als er mitten im Einatmen stockte. Er hatte es nicht ganz genau mitbekommen, aber Jin schien Hoseok doch brutaler geweckt zu haben als er dachte. Saß dieser doch in seine Decke eingehüllt wie in einen Kokon auf seinem Bett, vom Kissen fehlte jede Spur. Die Beine offensichtlich unter der Decke an den Körper gezogen hockte er gegen das Kopfende gelehnt da und schien zu dösen.

Verdattert trat Taehyung näher und war sich unsicher, ob er ihn sich weiter verpuppen lassen wollte - in der Neugierde zu sehen was daraus wird - oder er ihn doch ansprechen sollte. Nach einigen Momenten der Stille entschied er sich für zweiteres und holte erneut Luft, nicht wissend was er sagen sollte. Dass ihm mal was die Sprache verschlug, kam selten vor, da durfte Hoseok offiziell stolz drauf sein.

„Hobi? Was genau machst du da?“, brach es schließlich, wenig einfühlsam aus ihm heraus. Den Älteren behielt er dabei weiter im Blick, sah, dass er ihn gehört hatte, reagieren tat er dennoch nicht.

„Hobi!“, meinte er nun strenger, rüttelte dabei an dem Älteren und dieser öffnete träge die Augen.

„Meiner Decke und meinem Kissen die Liebe geben, die sie verdient haben“, kam es trocken, garniert mit einem beleidigten Blick. Die Decke spannte sich fester um den Älteren als dieser die Augen auch schon wieder schließen wollte und sie Sekunden später erschrocken aufriss. Taehyung hatte nicht lange gezögert. Schien ja eine gute Sache zu sein, die Hoseok da betrieb, da half er doch gerne. Und schon war er aufs Bett gekrabbelt und hatte die Arme um den eingewickelten Hoseok geschlungen und sich an das Bettwäschemonster gedrückt.

„Ist das richtig so oder soll ich noch etwas streicheln?“, wollte er aufrichtig neugierig wissen, blickte Hoseok dabei mit seinem unschuldigsten Kinderblick an und machte diesen schlagartig wach. Alle Alarmsirenen in Hoseok sprangen mit einem Mal an und der wusste nicht mal wieso. Noch weniger konnte er sagen, warum er auf einmal Jins Stimme im Ohr hatte. Er wusste nur, angenehm war das nicht.

„Ähm… ne, geht schon. Danke für das Angebot“, erwiderte er vorsichtig und begann sich aus der Decke zu schälen, auch wenn alles in ihm sich dagegen sträubte. Die beiden hatten immerhin nichts falsch gemacht und waren dennoch in der Dusche gelandet, Hoseok wollte nun wirklich nicht, dass sie sich so ungeliebt fühlten wie er selbst. Der Jüngere rückte ein Stück ab, hatte er sein Ziel immerhin erreicht, musterte seinen Hyung dennoch skeptisch. Dass hier etwas im Argen lag war offensichtlich und er hatte so eine Ahnung was genau los sein könnte.

„Wie kommts, dass dein Bettzeug eine extra Portion Liebe braucht?“, hakte er vorsichtig nach, achtete strickt darauf, seine Stimme ernst und einfühlsam klinken zu lassen und jedes bisschen Sarkasmus daraus zu verbannen.

„Jin hat es heute Morgen einfach zusammengeknüllt und in die Dusche geworfen“, erklärte Hoseok leicht empört und bedeutete Taehyung vom Bett runterzugehen. Diese folgte artig und schnappte sich das Kopfkissen, um es aufzuschütteln, als er sah, dass Hoseok das Gleiche mit der Decke machte. Das brachte ihm zwar skeptische Blicke des Älteren ein, aber als der sah, dass er pfleglich mit dem Kissen umging, ließ er ihn.

„Und das, nachdem sie dich nur so kurz hatten“, bestätigte Taehyung mit gleicher Empörung und sah wie in dem Älteren die Gedanken zu rasen begannen.

„Obwohl die sich lieber freuen sollten, dass ich heute Nacht überhaupt an sie gedacht habe. Eigentlich wollte ich…“ Ihm blieben die Worte im Hals stecken als er daran dachte, was er vorgehabt hatte und die bittere Enttäuschung überrollte ihn mit einer zähen Welle. Der Wunsch sich wieder in seiner Decke einzurollen, mit dem Kissen vor der Brust, brannte wieder in ihm auf. Zwar war dieser Wunsch mehr der Müdigkeit als der Enttäuschung geschuldet, aber gerade war das egal, gerade wollte er sich einfach nur vor der Welt verstecken und geknuddelt werden.

Zwar hatte Taehyung diesen Teil seiner Gedanken nicht erraten, aber dafür sah er einfach zu sehr nach einer Person aus, die ganz dringend eine Umarmung brauchte und die gab Taehyung ihm. Schlang ohne Worte die Arme fest um den Älteren und zog ihn an sich, strich ihm einige Male über den Rücken, bis Hoseok sich endlich rührte und sich gegen ihn lehnte.

„Ich weiß du willst das nicht hören, aber darf ich dir ganz kurz und fast schmerzfrei meine Meinung sagen?“, ergriff Taehyung nach etlichen Minuten, in denen sie schweigend dagestanden hatten, wieder das Wort.

Der Jüngere hatte recht, Hoseok wollte es nicht hören, lieber wollte er sich die Ohren zuhalten und ganz laut und schief irgendeinen Schund vor sich her singen, um es verleugnen zu können und dennoch nickte er leicht und brummte unterstützend, krallte die Finger aber in seine eigene Hose und nicht an seine Ohren.

„Rede mit ihm. Du bist total verknall in ihn und er will, meines Erachtens nach, nur Spielen. Wenn du das nicht bald klärst, reist du dir nur selbst das Herz entzwei.“ Kurz war es, aber fast schmerzfrei sicher nicht. Wahrheiten waren selten schmerzfrei und Taehyung hatte in zwei Sätzen mehr davon untergebracht als Hoseok lieb war und dazu noch diese Aufforderung. Hätte Taehyung ihm nicht sagen können, wenn er das mit dem Wasserski hinbekam, war seine Zukunft rosig? Das wäre sicherlich leichter umzusetzen. Irgendwo in seinem Unterbewusstsein hatte Hoseok sich längst eingestanden nicht nur fasziniert von seinem Urlaubsflirt zu sein, sondern sich Hals über Kopf verliebt zu haben und an einer anderen Stelle seines Unterbewusstseins lagerte er all die kleinen Beweise die Taehyungs Behauptung mit dem Spiel belegten. Bisher hatte er alles daran gesetzt diese beiden Teile strikt voneinander zu trennen und doch gemeinschaftlich unter seiner Ignoranz und lahmen Ausreden zu begraben. Taehyung hatte gerade nicht nur den Abrisshammer geschwungen, sondern auch noch geschaufelt wie ein Weltmeister, seine wunden Punkte akkurat freigelegt und sie aufeinander zu gescheucht.

Gequält wimmerte Hoseok auf, fühlte sich zu müde und erschlagen dafür. Er wusste das Taehyung recht hatte und auch, dass er das gerade nicht konnte. Nach einer Mütze Schlaf, einem Kaffee und etwas Bedenkzeit schon, aber nicht jetzt.

„Aber dafür ist jetzt wohl nicht die Zeit. Also lass uns das tun was gerade allen Hilft und Jin in den Wahnsinn treiben“, lenkte Taehyung da auch schon ein und drückte den schockstarren Hoseok noch einmal an sich ehe er ihn behutsam losließ.

Dieser ließ ihn aber nicht weit kommen, griff direkt nach seinem Arm, packte etwas zu fest zu als er ihn zu sich zurück zog und ihm entgeistert in die Augen schaute. „Seit wann kannst du Gedanken lesen?“, hauchte er ehrfürchtig und auch etwas ängstlich, in der festen Überzeugung, dass Taehyung tatsächlich über diese Fähigkeit verfügte.

„Ich kann Menschen aber keine Gedanken lesen und deine Körpersprache ist aktuell sehr eindeutig“, erwiderte Taehyung verdutzt, konnte Hoseoks Reaktion nicht so recht einordnen. Sollte er lachen oder sich Sorgen machen? Der schaute ihn noch etwas verdattert an, schluckte dann einmal und nickte etwas vor sich hin, was Taehyung als Bestätigung seiner Hilfe für die Sache mit Jin nahm.

Kaum an ihn gedacht, hallte dessen Stimme auch schon über den Flur und so wie es klang, wollte der gerade Namjoon auf die Nerven gehen.

„Sehr schön, Jin ist unterwegs. Der hat ein gutes Timing“, sinnierte Taehyung vor sich hin, behielt dabei die Tür im Blick und disponierte spontan um. Einer hier im Raum brauchte etwas mehr Aufmunterung als der andere und schon war er auf dem Weg ins Bad.

„Was genau wird das?“, wollte Hoseok wissen, der ihm argwöhnisch gefolgt war. Wie genau sollte es Jin nerven, wenn Taehyung sein Bad unordentlich machte? Das würde den Älteren doch bloß freuen und ihm wieder extra Putzeinheiten bescheren.

Beladen mit einigen Tuben und Tiegeln, drehte sich Taehyung wieder zu ihm, drückte ihm den Kram in die Hände und begann Türen und Schubladen wieder zu schließen, zupfte anschließend die Handtücher zurecht und grinste ihn zufrieden an.

„Das da“, er deutete auf den Inhalt von Hoseoks Händen, „Kommt jetzt in die oberste Kommodenschublade, wo es griffbereit liegt und sobald Jin mit deinem Zimmer durch ist und Jungkook und danach wohl Jimin beglückt, zerlegst du ihm sein Zimmer. Ich geh gleich wieder rüber zu Kookie und werde mich an Jins Fersen heften und warne dich vor, falls er verfrüht in sein Zimmer zurückkommt.“ Ein breites Grinsen zierte Taehyungs hübschen Lippen als er Hoseok die geplante Aktivität für die nächste halbe Stunde erklärte und dessen Hirn ratterte gleich los. Jetzt ergab das Sammelsurium aus Shampoo, Creme, Gleitgel, Zahnpasta und Deo auch auf einmal einen Sinn. Da konnte er ja richtig künstlerisch aktiv werden.

Taehyung konnte seinem Kumpel dabei zusehen, wie dessen Sadismus in ihm erwachte, die Herrschaft übernahm und Hoseok zu einem eifrigen Nicken brachte. Wenige Handgriffe später war alles griffbereit verstaut.

„Ich erwarte großes von dir!“, zischte Taehyung ihm verschwörerisch zu, lehnte sich dabei mit strengem Blick etwas vor und Hoseoks Grinsen wurde noch eine Spur breiter.

„Halt mir den Rücken frei und du wirst begeistert sein“, versicherte Hoseok mit der gleichen Verschlagenheit, zwinkerte dem Jüngeren frech zu und hibbelte voller Tatendrang auf der Stelle. Konnte Jin bitte mit Namjoon fertig werden und rüberkommen? Beim letzten Mal war er doch auch als Erster fällig gewesen.

Wie gerufen klopfte es da auch schon, die beiden Weltverschwörer nickten sich noch einmal zu, ehe Taehyung zur Tür ging, sie aufriss, Jin am Arm hereinzerrte, selbst auf den Flur verschwand und in Richtung seines Zimmers abzog.

Leicht verwirrt stand Jin mitten im Raum, drehte sich langsam zu Hoseok und fuhr sich durch die Haare. „Ich glaub ich hab' ein Déjà-vu, aber hätte das nicht Kookie sein müssen?“, murmelte er vor sich hin und versuchte zu verstehen was genau gerade passiert war.

„Was wollte Tae hier?“, platzte es als Nächstes aus ihm heraus und sein Blick schnellte zu dem penibel hergerichteten Bett. Wehe Hoseok hatte sich doch an seinem Spielzeug vergriffen. Musste er Taehyung wirklich erst ein Halsband kaufen?

Der vermeintliche Bösewicht stand nur ganz artig da, sah ihn mit einer Miene reiner Unschuld an und folgte seinem Blick zu seinem Bett. Seine beiden Lieblinge lagen hübsch drapiert da und zeigten sich von ihrer besten Seite, ganz so wie er es mochte. Also nichts was Jin bemängeln könnte.

„Er hat mir nur mit meinem Bettzeug geholfen, das hat heute Morgen irgendein Trottel in die Dusche verfrachtet“, erklärte er schließlich artig als er Jins stechenden Blick auf sich spürte und ihm wieder einfiel, dass der ja mit ihm redete. So viel Konzentration hatte er noch immer nicht zur Verfügung und das, was er hatte, brauchte er für Taehyungs Plan, konnte Jin da bitte aufhören sich unterhalten zu wollen? Sonst war dem doch auch nie nach hochtrabender Konversation zumute.

„Trottel?“, echote dieser lieber, war sich wohl bewusst, dass er damit gemeint war und fragte sich gerade wie beleidigt er sein sollte und wie pingelig er dementsprechend werden musste bei der Kontrolle.

„Genau. Es weiß doch jeder, das Bettzeug nicht in die Dusche, sondern in die Badewanne gehört“, machte Hoseok ernst weiter und ließ Jin an seinem Verstand zweifeln. Tat der Jüngere nur so oder war der noch blau von gestern? Und wie der nun so gedankenverloren vor sich hin nickte, Jin bekam eine Gänsehaut.

„Aha… Gut. Da wir das geklärt haben, fangen wir besser an. Wir wollen heute ja beide noch was anderes machen, nicht wahr?“ Mit einem Räuspern drehte sich Jin zum Zimmer, achtete aber darauf Hoseok nicht gänzlich im Rücken zu haben, während er sich umsah. Dieser feixte innerlich über das Verhalten des Älteren und freute sich diebisch, dass Jungkook ihm irgendwann mal gebeten hatte nicht so vor sich hin zu nicken, da er dann gerne wie ein Serienmörder auf Opfersuche aussah. In gewisser Weise stimmte das gerade sogar, auch wenn er das Opfer schon gefunden hatte und das sich doch nun mal bitte beeilen sollte. Immerhin war auf dem Bilderrahmen kein Staub mehr und auf dem Tisch kein Wasserfleck, das hatte er alles schon kontrolliert.

In Erinnerung an seinen Vorsatz, nach der Kontrolle der Lampe, blieb Hoseok Jin auf den Fersen, wollte sich nicht wieder etwas unterschieben lassen und machte den Älteren damit zunehmend nervös. Das Hoseok so lange kein Wort von sich gab, nicht mal ein Geräusch, strapazierte Jins Nerven aufs Äußerste und brachte ihn dazu, den kleinen Zahnpasta Fleck im Waschbecken einfach zu ignorieren. Er wollte raus aus diesem Zimmer, solange er noch konnte und sich erst wieder mit Hoseok abgeben, wenn der ausgeschlafen war.

„Schön, hier ist alles in Ordnung, deine Wäsche ist auch bei Jimin und Yoongi?“, beendete er seinen Rundgang, wartete das lahme Nicken kaum ab, um sich zur Tür zu begeben. „Dann bist du entlassen, geh am besten direkt ins Bett, du scheinst Schlaf bitter nötig zu haben.“

Damit war der Ältere aus der Tür und mit großen Schritten über den Flur. Hoseok stand nur grinsend hinter der fast geschlossenen Tür. Er hatte schlaf dringend nötig, aber noch viel mehr hatte er etwas Aufregung nötig.

Kaum hörte er wie sich eine Tür schloss war er auch schon bei seiner Kommode, holte Taehyungs Auswahl heraus und huschte über den Flur. In Jins Zimmer angekommen lehnte er die Tür nur an, sodass es vom Flur aus aussah als sei sie geschlossen, er aber mitbekam was Jin draußen trieb. Kurz sah er sich um und verschwand dann ins Bad, um mit seinem Meisterwerk zu beginnen.


********



Jin hatte sich nach seiner Begegnung der übernächtigten Art wieder gefangen und war bei den nächsten Prüflingen aufgeschlagen. Die sahen zwar leicht derangiert aus, dafür war das Zimmer aber topp und als sie auch noch versicherten die Wäsche anschließend noch ordentlich zusammenzulegen und fein säuberlich wieder in den dafür vorgesehenen Schrank zu verfrachten war er zufrieden.

Als nächstes ging es zu Namjoon, der ihm dieses Mal selbst die Tür öffnete und nicht ansatzweise so zufrieden wirkte wie letzte Woche.

„Was machst du für ein Gesicht? So traurig, dass Jungkook dir nicht wieder zuguckt, wie du arbeitest?“, stichelte er vergnügt, während er das Bett prüfte und zufrieden nickte. Er erwartete nicht wirklich etwas zu finden, es sähe Namjoon nicht ähnlich etwas nicht zur Perfektion zu erledigen.

„Eher, dass ich so früh aus dem Bett mit ihm geschmissen wurde“, brummte er hinter dem Älteren und sah ihm gelangweilt zu wie er das Relief des Schrankes mit dem Finger abfuhr und diesen anschließend betrachtete.

„Ihr wusstet, dass heute putzen auf dem Programm steht“, erwiderte Jin ohne jegliches Gefühl von Schuld. Was regten sich denn alle so auf? Es war eine bekannte Bedingung – zumindest für alle bis auf Jimin, Jungkook und Taehyung und die meckerten am wenigsten – und da er seine Freunde kannte, mussten sie früh anfangen, wenn sie es an einem Tag schaffen wollten.

„Ja, aber doch nicht zu nachtschlafender Zeit“, maulte Namjoon weiter und zauberte Jin ein breites Grinsen auf die Lippen.

„Hattest du gehofft Jungkook noch aus seinen Klamotten zu bekommen, wenn du mehr Zeit gehabt hättest?“

„Es dreht sich nicht immer alles um Sex. Einfach nur mit ihm zu kuscheln hätte mir schon vollkommen gereicht.“ Namjoons Stimme hallte nur dumpf zu Jin ins Bad, der Jüngere war ihm nicht gefolgt und konnte daher nicht sehen wie Jin mit den Augen rollte.

„Und dem ist immer noch nicht klar, wie verknallt er in den kleinen Keks ist…“, murmelte er seinem Spiegelbild zu, schüttelte den Kopf und übersah dabei fast den kleinen Wasserfleck in der unteren Ecke. Kurz stockte er, überlegte wie viel extra Arbeiten er Namjoon dafür aufbrummen konnte und griff schließlich zum Handtuch. Zweimal drüber reiben und der Fleck war weg, eine Diskussion gespart und sie wohl alle früher am Pool, ein Gedanke der auch Jin zusagte. So viel Spaß wie letzte Woche empfand er dieses Mal nicht. Als ihm alle noch wie die aufgescheuchten Hühner hinterhergelaufen waren und Angst hatten war es eindeutig lustiger gewesen. Das einzige Problem, welches er gerade feststellte war, dass er noch kein Opfer für die Gemeinschaftsflächen hatte so wie letzte Woche. Würde wohl darauf hinauslaufen, dass sie alle ran mussten. Blöder Mist aber auch!

„Gut, ich bin durch. Hier ist alles picobello, wie erwartet. Ich geh jetzt zu Jungkook und Taehyung und wenn die auch so gut waren, kannst du das mit dem Kuscheln ja vielleicht gleich noch nachholen.“ Damit war er aus dem Zimmer und meinte im Augenwinkel eine Bewegung bei einer der Türen gesehen zu haben. Als er den Kopf in die Richtung drehte blieb sein Blick an Taehyungs Tür hängen, die aber unbewegt und verschlossen da lag. Er hatte wohl doch etwas wenig Schlaf abbekommen, wie es schien, er sah schon Dinge.

Sich über die vermeintlich müden Augen reibend ging er zu dem Zimmer, klopfte an und steckte den Kopf anschließend durch den Spalt der geöffneten Tür. Die beiden Jüngeren saßen an dem kleinen Tisch im Raum und schauten zu ihm auf als die Tür sich öffnete. „Wie sieht's aus?“

„Wir sind so weit durch“, erklärte Jungkook, machte eine Geste, dass er eintreten könne, erhob sich jedoch nicht und blickte lieber wieder aufs Handy. Jin störte das nicht weiter, er begann umgehend mit der Kontrolle, besah sich alles eingehend und fand wieder nichts. Das alle nochmal ran mussten wurde immer wahrscheinlicher und in Jin stieg ein resigniertes Seufzen hoch, welches dieser nur schwer unterdrücken konnte.

„Gut, hier ist alles top“, bestätigte er den beiden und schon sprang der bis eben eher gelangweilt wirkende Taehyung auf. „Dann bin ich jetzt dran“, grinste er ihm frech entgegen, streckte schon die Hand aus, bekam aber diesmal keinen Handschuh, Jin hatte ihn nicht dabei. Enttäuscht verzog er die Lippen, rümpfte die Nase und schritt mit einem empörten Schnauben an dem Älteren vorbei. Diesmal konnte dieser ein Seufzen nicht unterdrücken, das war doch nun wirklich etwas dick aufgetragen.

Wieder auf dem Flur kam Hoseok gerade aus seinem Zimmer und ging zu Jimin und Yoongi rüber, als Taehyung Jins Zimmertür erreichte. Der Ältere war einige Schritte hinter ihm sah daher nicht was Taehyung ein entsetztes Keuchen entlockte, als dieser in sein Zimmer trat.

„Jin!“, halte es schrill über den Flur und der Gerufene beschleunigte seine Schritte. Egal was Taehyung gefunden hatte, es schien ihn zu schockieren. Auch Hoseok, der gerade das Zimmer seiner Freunde betreten wollte machte auf den Absätzen kehrt und folgte dem Gerufenen, genau wie Yoongi und Jimin und mit etwas Verzögerung auch Jungkook.

Im Türrahmen angekommen erstarrte Jin zur Salzsäule, konnte nicht fassen was er sah.

Taehyung stand mitten in seinem Zimmer, sah sich fassungslos um, umgeben von dem reinen Chaos.

Er war keine fünfzehn Minuten weg gewesen und es sah aus als sei eine Horde Hunnen hier durchgezogen. Der Inhalt seines Kleiderschranks war wild über das Zimmer verteilt, einige Unterhosen baumelten von der Deckenlampe, Hemden verdeckten die offenstehenden Schranktüren, Hosen hatten sich um die Lehnen eines Sessels geschlungen. Auf dem Bett prangte ein Turm aus allem möglichen Zeug, zusammengehalten von Kabeln diverser Elektrogeräte, gekrönt von einem der Sessel, der verkehrt herum darauf balanciert worden war.

Fassungslos stand Jin da, schüttelte einige Male den Kopf, um sicherzugehen, dass seine Augen nun nicht ganz den Geist aufgegeben hatten und ihm nur noch Unsinn zeigten. Taehyung war währenddessen weiter, hatte sich vom ersten Schreck erholt und war ins Badezimmer weiter gewandert. Mit einem mulmigen Gefühl im Magen folgte Jin ihm und staunte nicht schlecht.

Hier sah es keinen Deut besser aus. Nur glitschiger. Er konnte nicht sagen was das alles war, was am Spiegel klebte, es war auf jeden Fall eine dicke Schicht, die den eigentlichen Zweck dieses Wandabschnitts unmöglich machte. Aber das war bei weitem nicht alles. Die Dusche sah aus als seien in ihr diverse Verpackungen von Pflegeprodukten explodiert, in der Wanne lag ein dicker Teppich aus festem Schaum, der nach Rasiercrem aussah und auffallend unschuldig und sauber ragte die Toilette aus diesem Chaos hervor. Jin wollte gar nicht wissen was sich unter deren Deckel wohl verbergen mochte, nur die Frage, ob er einfach spülen konnte, ohne eine Verstopfung zu verursachen und was das kleinere Übel war, lag belastend auf seinem Geist.

Durch das Rauschen in seinen Ohren dauerte es einige Momente, bis er wahrnahm, dass sein Zimmer gut gefüllt war. Taehyung stand vor ihm im Bad, war nur einen Schritt hineingegangen, da danach der Boden mit einer weißen Substanz - Shampoo oder Lotion, so genau konnte er das nicht sagen - beschmiert war, hinter ihm standen die anderen. Sahen sich ungläubig um und flüsterten leise mit einander.

„Also wirklich Jin. So etwas hätte ich nicht von dir erwartet. Mach nach deinen Orgien doch bitte wieder sauber.“ War es schließlich Yoongis höhnische Stimme, die ihn sich umdrehen ließ. Sein Gehirn war noch lange nicht so weit zu begreifen was hier los war, das fragte sich lediglich, warum Yoongi, ob dieses Chaos, so zufrieden und schadenfroh grinsen konnte.

„Und mit dem Gleitgel so zu aasen ist auch nicht in Ordnung“, fügte Jimin angewidert hinzu und deutete auf die durchsichtige Schicht, die an der Badezimmertür heruntertropfte. Jungkook hinter ihnen schüttelte einfach nur den Kopf und bedachte Jin mit einem Blick voller Enttäuschung.

„Okay… ähm… lass mich bitte mal durch, ich will aus dieser Tropfsteinhöhle raus“, meldete sich nun auch noch Taehyung zu Wort, drängte sich dabei schon an ihm vorbei und drückte ihn gefährlich nach an die glitschig glänzende Tür.

„Da Hoseok letzte Woche für sein Kondom-Vergehen den Rest des Hauses machen musste bist heute ganz eindeutig du dran“, stellte er, bei seinen Freunden angekommen, noch immer erschüttert fest.

„Ich finde dafür“, Jungkook deutete einmal um sich und schließlich ins Bad, „sollte er auch die Wäsche fertig machen. Das ist doch nicht mehr normal sowas.“

Kollektives Nicken und ein fassungsloser Jin waren die Folge dieser Aussage. Der Ältere ließ den Blick über seine Freunde gleiten und endlich setzte sein Gehirn wieder ein und funktionierte mit der gewohnten Schnelligkeit. Noch einmal glitt sein Blick über die anderen und ihm war klar wem er das zu verdanken hatte. Jungkook und Namjoon sahen ehrlich fassungslos aus, die wussten von nichts. Yoongi lachte sich ganz offen einen ab und Jimin etwas verhaltener, die hatten mitgemacht, so wie Yoongi angekündigt hatte. Hätte er sich denken können, er kannte Yoongi gut genug. Sein Fehler. Aber wer ihn wirklich interessierte war Taehyung, der auf die falsche Art und Weise geschockt aussah, so als sei sein Geschenk einfach dreimal so groß ausgefallen wie erwartet und Hoseok, der so teilnahmslos dreinblickte, obwohl der sich für dumme Witze doch nie zu schade war. Besonders der Letztgenannte besah sich das Chaos viel zu gelangweilt, während alle anderen noch auf Detailsuche waren und immer wieder erneut den Kopf schüttelten.

„Gut, von mir aus. Ich gebe mich geschlagen, ich habe euch unterschätzt. Dann mal ab an den Pool mit euch, damit ich in Ruhe putzen kann.“ Die Haltung entspannt, der Blick verschlagen, die Stimme leicht süffisant, so gab er wohl nicht ganz das Bild ab welches Taehyung erwartet hatte. Schade für den Jüngeren, aber Jins Selbstbeherrschung reichte noch so weit, dass er erst heulte, wenn die anderen weg waren.

Leicht irritiert und unzufrieden blickten ihn seine Freunde noch an, ehe die Ersten sich zur Tür drehten und wohl lieber Land gewinnen wollten, so wie Jin schaute. Taehyung drehte sich als Letzter um, zwinkerte Jin noch kokett zu und ließ die Tür hinter sich offen stehen. Bemüht ruhig atmend ging Jin zu dieser, schloss sie behutsam, drehte sich zu dem Chaos, welches einst sein Zimmer war und sackte auf die Knie. Das durfte doch alles nicht wahr sein! Konnte ihn bitte seine Mami abholen kommen?


********



Enttäuscht machte Namjoon es sich auf der Couch im Wohnzimmer gemütlich, schaltete den Fernseher ein und ignorierte die Freiheit an den Pool gehen zu können. Seine Laune wäre deutlich besser, wenn Jungkook nicht nach dieser Entdeckung direkt in sein Zimmer verschwunden wäre und die Tür geräuschvoll hinter sich geschlossen hätte. Ein deutlicheres 'Ich will keinen sehen!' hätte es nicht geben können und so vermied Namjoon es sich aufzudrängen. Yoongi und Jimin hatten sich mit Hoseok im Schlepptau direkt an den Pool verzogen, fragten diesen dabei leise aus was genau er gemacht hatte, aber dieser blieb vehement dabei nichts getan zu haben. Wer für das Desaster in Jins Zimmer verantwortlich war, war Namjoon egal, er war einfach nur froh, dass es ihn nicht getroffen hatte. Er gönnte es Jin, noch etwas zusätzlich putzen zu müssen, so unsozial wie der sich in diesem Bereich immer aufführte, aber das was mit seinem Zimmer angestellt wurde gönnte er nicht einmal ihm.

„Draußen scheint die Sonne und du sitzt vor der Glotze.“ Wurde er auch schon von der Seite angeblafft. Die Hände in die Hüfte gestemmt stand Taehyung da, blickte ihn tadelnd an und entlockte ihm doch nur ein müdes Grinsen.

„Noch eine Rüschenschürze und Lockenwickler und du gehst als siebziger Jahre Mutti durch“, kommentierte er den Anblick träge, zauberte Taehyung damit einen Schmollmund aufs Gesicht.

„Vergiss hier bitte nicht die Pantoffeln. Die sind wichtig!“, erwiderte er mit mahnend erhobenem Zeigefinger. Namjoon nickte artig und wand den Blick dann wieder zum Fernseher. War das nicht die Kochshow vom letzten Mal? Würde er nun das Mysterium der Nudeln lösen können? Sah schlecht aus, der Koch hantierte da gerade mit Reis, schade auch.

„Willst du das wirklich sehen oder nur Zeit schinden?“, verlangte Taehyung wieder Aufmerksamkeit. Der hatte sich zwischenzeitlich etwas gedreht, besah sich ebenfalls das Programm und wandte den zweifelnden Blick dann wieder zu dem Älteren. Besser war es, wenn Namjoon Zeit schinden wollte, falls er wirklich Interesse am Kochen entwickeln sollte, war Gefahr im Verzug. Noch grübelnd, ob er schonmal alle Messer verstecken sollte, huschte kurz ein Cocktail aus Emotionen über Namjoons Gesicht und beruhigte Taehyung frisch erwachte Angst gleich wieder. Schnell hatte der Ältere seine verräterischen Gesichtszüge wieder unter Kontrolle, tat so als sei nichts gewesen und das so erfolgreich, dass man es ihm durchaus abkaufen könnte, nur wollte der Jüngere das nicht.

Grübelnd beobachtete der noch etwas den Koch dabei, wie er umständlich erklärte, wie man Reis in einem Reiskocher kochte und entschied sich dann zu handeln. Ihm war eh langweilig und Namjoon brauchte wohl einen kleinen Schubs aus dem Selbstmitleid heraus.

Eine Drehung, drei Schritte und ein sich breitbeinig rittlings auf Namjoons Schoß setzen und schon schaute der Ältere alles andere als gelangweilt. Eher erschrocken und verwirrt und als Taehyung ihm auch noch die Arme um den Hals legte und sich etwas vorlehnte verlegen obendrauf. Eine nette Kombi, die wollte er zukünftig öfter sehen. Namjoon wirkte gleich drei Jahre jünger und wesentlich sympathischer. Durchaus verständlich, dass Jungkook das gefiel. Blieb nur die Frage offen, ob er den Anblick kannte und wenn ja woher.

„W-was wird das?“, bemühte sich Namjoon ruhig zu fragen. Krallte die eine Hand in die Fernbedienung und die andere irgendwo neben sich ins Polster. Taehyung war ihm deutlich zu nah und zu unberechenbar, als dass er sich beruhigt auf ein lockeres Gespräch einlassen konnte.

„Jungkook ist lediglich Händewaschen gegangen, den hat's richtig geschüttelt als wir aus Jins Zimmer raus sind“, erklärte dieser ohne erkennbaren Zusammenhang. Dennoch wussten beide, dass dies genau das war was Namjoon hatte wissen wollen. Der Jüngere hatte es zweifelsfrei an seiner Körpersprache erkannt und erhielt nun die Bestätigung. Zumindest war er sich sicher, dass Namjoon sich nicht entspannte, weil er seine Nähe auf einmal so angenehm fand.

„Danke für die Info. Und nun nochmal dazu warum du kuscheln kommst.“ Wiederholte sich Namjoon wesentlich gefasster, was Taehyung nicht ganz so gut gefiel. Das Stottern war lustiger, konnte er das wieder haben? Sich nicht zu schade etwas dafür zu tun lehnte er sich noch näher, tat so als wolle er seine Stirn gegen Namjoons legen, ließ aber keinen Hautkontakt entstehen.

„Du sahst aus, als ob du ganz dringend mal gekuschelt werden solltest und da du dich ja nicht traust Jungkook zu fragen und ihn nur verunsicherst, wenn du so grummelnd vor dich her stierst, wollte ich etwas helfen.“ Das war eine gute Antwort und doch eine, die Namjoon zutiefst verwirrt. Er verunsicherte Jungkook, wenn er unsicher wurde? Na tolle Sache aber auch. Da sahen ihre Aussichten ja rosig aus. Lief dann wohl darauf hinaus, dass sie sich so lange gegenseitig verunsicherten, bis sie es bleiben ließen. Aber was meinte Yoongi noch gleich? Hopp oder Ex, sonst wird das nichts. Klang in diesem Licht auf einmal gar nicht mehr so abwegig wie Namjoon die ganze Zeit dachte.

Aber Moment mal! Da war doch noch mehr. Versuchte Taehyung hier gerade zu helfen? Also ihm und Jungkook? Oder besser gesagt, hatte er ihm gerade durch die Blume mitgeteilt, dass er dafür war, was sich zwischen ihnen entwickelte? Er hatte bisher eher den Eindruck gehabt, dass Taehyung dafür war, dass Jungkook seinen Spaß hatte, aber doch bitte nicht mehr und schon gar nicht mit ihm.

„Wobei genau willst du helfen?“, hakte er argwöhnisch nach. Er traute Taehyung keinen Meter weit, besonders nicht, wenn es um Jungkook und ihn ging.

„Dabei, dass ihr es euch nicht aus dummen Gründen versaut. Wenn dann macht es ordentlich, werde Hetero, verlieb dich in wen anders, schlepp ein Kind aus einer früheren Beziehung an. Sowas eben.“

„Und ich hatte ganz kurz gedacht du meinst es ernst…“, seufzte Namjoon schwer und fand endlich die Koordination, seine Finger aus Sofa und Fernbedienung zu befreien und an Taehyungs Taille zu legen, um diesen etwas von sich zu schieben.

„Danke für deine Ansprache, aber ich komme schon klar. Würdest du jetzt bitte von mi runtergehen.“ Leicht genervt klang seine Stimme und auch wenn Taehyung sich etwas von ihm schieben ließ, zum Aufstehen sah er keinen Grund.

„Warum denn? Es ist gerade so gemütlich“, quengelte der munter vor sich hin und zuckte zusammen als sich von hinten Arme um ihn schlangen und Jungkooks Kopf auf seiner Schulter zum Liegen kam. Mit schreckgeweiteten Augen sah Namjoon ihn an, hatte plötzlich Filme im Kopf wie solche Situationen in seiner Vergangenheit ausgegangen waren und sein Magen zog sich zusammen. Wie ohnmächtig saß er da, drückte noch immer leicht gegen Taehyungs Taille und fühlte sich doch wie gelähmt.






Hallöchen ihr Lieben,

fassen wir zusammen. Hoseok wurde erfolgreich aufgemuntert, Jin erfolgreich gedemütigt und Namjoon erfolgreich verunsichert und geschockt. Die Quintessenz ist also, alles war erfolgreich, oder nicht?
Ich hoffe, alle die auf die Strafe von Jin gespannt waren, sind zufrieden, obwohl der für den Tag noch nicht ganz durch ist, dazu aber in späteren Kapiteln mehr.

Ich wollte mal wieder Danke sagen fürs Lesen, Sterne verteilen und Reviewen. Leider bin ich furchtbar im Beantworten von Reviews und bekomme das einfach nicht auf die Reihe, daher hier mal wieder ein dickes Danke an alle die ein paar oder auch ein paar mehr Worte dalassen und mir ihre Meinung schreiben. Das freut mich immer und hilft mir sehr auch mal zu hören, wie ihr die Geschichte versteht und interpretiert. Also immer her mit Fragen, Anmerkungen oder Meinungen.

Macht euch noch eine schöne Woche, genießt den April (so tolles Wetter gibt’s nur einmal im Jahr!) und bis zum nächsten Mal.
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