Emma (OC) in Love

GeschichteRomanze / P16
Wolverine
02.03.2019
02.03.2019
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Autor: Catwiesel0807
Fandom: X-Men
Charakter: Emma Jackson (OC);  James „Logan“ Howlett aka Wolverine

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Ich habe es mich endlich gewagt und meine FF über die X-Men, besser gesagt über einen bestimmten X-Men, die ich vor langer Zeit (2015) einmal getippt habe zu veröffentlichen. Diese FF schlummert schon ewig auf meinem Laptop und wartet darauf einmal gelesen zu werden.

Ich verdiene mit meinen Worten kein Geld.
Die Charaktere sind nicht mein Eigentum, ausser meine OC und ein paar andere OC´s von mir, dennoch habe ich mir ihr Spiegelbild, für meine Fantasien ausgeliehen und gebe sie meist unbeschadet zurück *hust* wenn sie lieb sind!!

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Hallo mein Name ist Emma Jackson! Ich bin 26 Jahre alt und eine Mutantin!

Ja ihr habt richtig gehört, denn ich bin mit einer Gabe geboren worden, welche von der Gesellschaft als Mutation abgesegnet wird. Ich kann mich in Gefahrensituationen und wenn ich gerade einmal Lust dazu habe, meiner Umgebung anpassen. Ich verschmelze mit ihr und werde für alle anderen „Unsichtbar“. Mit dieser Gabe habe ich schon so einige Streiche gespielt, habe aber auch einige Probleme damit gelöst.

Und da wir gerade schon von Problemen reden, würde ich euch gerne einmal von meinem aktuell größten Problem erzählen.
Es gibt da eine Schule, an der Mutanten wie ich lernen ihre Gabe zu beherrschen und auch wie sie diese für die „gute“ Seite einsetzen können. Diese Schule wird von Charles X. Xavier geleitet, welcher schon seit einiger Zeit versucht mich für seine Schule zu gewinnen. Ich habe bis jetzt jedes Mal dankend abgesagt, da ich mich nicht dafür interessiere und gerne für mich alleine bleibe. Ich war schon mein Leben lang ein Einzelkämpfer. Meine Eltern verstanden es nicht, warum ihre Tochter solch ein Fluch mit sich brachte und gaben mich mit 5 Jahren in ein Kinderheim. Dort lebte ich bis zu meinem 18. Lebensjahr, da mich keiner adoptieren wollte.

Wer will schon einen Freak? Einen Mutanten? Niemand. Und als ich dann endlich Volljährig war, habe ich mich durchgekämpft und versucht mein Leben auf die Reihe zu bekommen. Ich habe jeden Job angenommen, der sich mir geboten hatte, egal ob es als Pizza-Lieferantin oder als Putzkraft war. Hierbei liegt nun auch mein Problem. Ich hatte eine tolle Putzstelle bei einem älteren Ehepärchen, welches sich diesen Luxus gerne genehmigte, da sie in ihrem Leben schon sehr viel und lange arbeiten gemusst haben und nun gerne ihre Rente genossen. Ich habe vor ein paar Tagen den Keller ausgemistet und wurde da von der Ehefrau erschreckt, welche mir ein Glas Saft und ein belegtes Brötchen bringen wollte und habe mich dann vor ihren Augen verwandelt.

Dadurch hatte sie sich so erschreckt, dass sie einen Schritt nach hinten taumelte und sich den Kopf stieß. Nun werde ich beschuldigt, dass ich ihr dies angetan habe, damit ich sie ausrauben könnte. Doch das würde ich nie tun, denn ich habe die beiden in mein Herz geschlossen und wurde von ihnen auch so behandelt, wie ein Teil der Familie. Der Ehemann glaubte mir zwar, doch wenn die Polizei erst einmal einen Verdacht hat, dann gilt der, besonders bei einer Mutantin.

Kurze Zeit nach meiner „Enthüllung“ stand Charles X. Xavier wieder vor meiner Tür und wollte mich für die Schule engagieren, damit ich dort als Lehrperson den jungen Mutanten etwas beibringen konnte. Ich entschied mich dafür, dass ich sein Angebot annehmen würde, bis sich meine Situation gebessert hatte. Aber auch, damit ich mich diesem Problem, entziehen konnte. Denn wenn ich dort wäre, würde der Schutz von Charles X. Xavier über mir stehen.

Gesagt, getan stand ich eine Woche später vor den Toren der Schule und wartete, bis mir jemand öffnete. Als das Tor aufging, stand ich einem Bild ei­nes Mannes gegenüber. Er war groß gewachsen, hatte kurze strubbelige, dunkelbraune Haare. Sein Bart stand ihm an den Koteletten und ein wenig am Kinn. Die Augen so blau wie das Meer und er sah einfach umwerfend aus. Ich starrte ihn an und bemerkte erst zu spät den belustigten Blick des Mannes, als er dies registrierte. „Na, genug gestarrt?“, fragte er mich mit einem Lächeln im Gesicht. Ich merkte, dass ich errötete und ich konnte nur noch nicken. „Na, dann folge mir!“, sagte er und drehte sich um. Nun hatte ich seine Kehrseite vor mir und musste zugeben, dass diese nicht ganz zu verachten war. „Starrst du immer Leuten auf den Hintern?“, fragte er mich nun unvorbereitet und ich geriet ins Stolpern. Da ich so erschrocken war, habe ich mich sofort der Umgebung angepasst und war nicht mehr zu sehen.

„WOW! Das hat Charles gar nicht erwähnt!“, sagte er und suchte mich. Ich verwandelte mich wieder zurück und blickte ihm in die Augen. Diese Augen würden mir noch sehr zum Verhängnis werden. „Das ist es in der Tat!“, sagte ich und ohne noch etwas zu sagen schritt ich an ihm vorbei, in Richtung des Hauses. Auf halbem Wege überholte er mich und leitete mich den Weg weiter. Als wir an der Türe ankamen, traten wir ein und er brachte mich zum Büro von Charles X. Xavier. Er klopfte an und wir wurden mit einem freundlichen „Herein“ empfangen, dass vom inneren des Raumes kam. „Ah Emma da bist du ja! Hat sich Logen nett um dich gekümmert?“, fragte er mich und ich nickte ein wenig verhalten. Der Mann namens Logan verließ den Raum und nun war ich mit dem Professor alleine. „Nun bist du endlich hier, Emma. Es war ein langer und harter Kampf dich hier herzubekommen“, wandte sich der Professor direkt an mich. „Ja und ich wäre noch immer nicht hier, wenn diese Vorfall nicht geschehen wäre. Mr. Xavier, ich finde es toll, dass sie sich Sorgen um mich machen, aber ich hatte mit meiner Mutation nur Pech im Leben und wollte nicht unbedingt hier an dieser Schule sein, um zu unterrichten! Dennoch werde ich so lange bleiben, bis alles wieder in Ordnung ist!“, sagte ich zu ihm. „Das verstehe ich, doch dies ist für dich ein sicherer Ort und du kannst anderen helfen, wie sie mit dem Leben außerhalb dieser Mauern umgehen können. Du bist jahrelang in der Welt gewesen und hast deine Fähigkeiten verstecken können und bist nur durch einen blöden Zufall aufgefallen. Du wirst eine Klasse mit Gestaltwandlern unterrichten und ihnen helfen mit dieser Gabe umzugehen, aber auch um ihnen zu zeigen, für was sie diese nutzen können. Im Übrigen, nennen sie mich Charles oder Xavier! Ich werde nun Jenna bitten, dir dein Zimmer zu zeigen, da wir den guten Logan heute schon genug Gesellschaft zugemutet haben!“, sagte er, drückte an seinem Schreibtisch einen Knopf und keine Minute später klopfte es an der Tür.

Nachdem der Professor den Klopfenden hereingebeten hatte, kam eine junge Frau in den Raum, welche sich lächelnd als Jenna vorstellte. „Du warst aber mal wieder schnell da Jenna!“, sagte Charles, sie ich ihn nun auch gedanklich nennen werde, zu der jungen Frau. „Ich habe es schon vor 5 Minuten gewusst, habe auf dem Weg hier her aber noch ein wenig mit Logan erzählt!“, sagte sie. „Ah Emma, das ist Jenna. Wundere dich nicht, wenn sie dir mal etwas sagt, ehe es passiert ist. Sie kann bis zu 10 Jahre in die Zukunft blicken und kann, wenn sie mit einem Menschen eine engere Bindung aufgebaut hat, auch 10 Jahre in dessen Vergangenheit blicken oder wenn sie eine ausdrückliche Erlaubnis dafür bekommt. Des Weiteren kann sie für wenige Minuten in die jeweiligen Zeiträume reisen, was schon das eine oder andere Mal sehr nützlich war!“, erklärte mir der Professor. „Hi Emma! Komm wir gehen dann mal los zu deinem Zimmer und ich muss dir auch gleich sagen, dass der gute Logan genau das Zimmer gegenüber hat!“, sagte sie lachend, „Und es wird euch beiden noch so manche Freude bereiten!“

Ich starrte sie an und fragte: „Wie meinst du das?“ Sie zuckte nur mit den Schultern, schritt aus dem Büro heraus und deutete mir an ihr zu folgen. Ich folgte ihr und sie brachte mich auch dem einfachsten Weg, wie sie es nannte, auf mein Zimmer. Doch ich war mir sehr sicher, dass ich mich mehr als einmal verlaufen werde. „Ja du wirst dich verlaufen! Ich kann es sehen und habe an deinem Gesichtsausdruck, genau diese Frage lesen können!“, sagte sie. „Das ist echt Sau unheimlich, dass du meine Gedanken erraten kannst und auch noch siehst, ob sich diese bestätigen oder ob ich mir umsonst Sorgen deswegen mache!“, erklärte ich ihr. „Das geht nicht nur dir so, denn mein Freund findet es auch sehr unheimlich und er hat die Gabe schneller zu sein als ein Blitz, was auch nicht gerade unspektakulär ist!“, sagte sie und drehte sich kurz zu mir um. „Das ist jetzt aber nicht miteinander zu vergleichen, da deine Fähigkeit wohl die Außergewöhnlichere ist! Wer kann schon in die Vergangenheit oder Zukunft eines Menschen sehen, geschweige denn dort hinreisen?“, fragte ich sie. „Da hast du auch wieder recht, doch für mich ist es einfach normal!“, sagte sie schlicht. Ich gab es auf noch etwas zu sagen, da sie ja garantiert schon ahnt was in meinem Kopf herumspukt oder was ich ihr sagen werde, wenn ich es mir nun überlege.

„So wir sind angekommen!“, sagte sie und ich habe gar nicht mal gemerkt, dass wir schon da sind und das im zweiten Stock. „Ach wen haben wir denn da? Heißt das nun, dass Madame-ich-starre-dich-an nun im Zimmer gegenüber wohnt? Na das kann ja heiter werden!“, hörte ich Logan reden, welcher gerade wieder in sein Zimmer gehen wollte. „Ja, Wolve, damit musst du nun klar kommen. Aber keine Angst, ihr werdet euch noch arrangieren!“, sagte Jenna und ging von dannen. Ich ging gar nicht auf dieses Gespräch ein und ging in das Zimmer, in welchem schon meine Koffer standen. „Ich war mal so nett die Koffer hereinzustellen!“, hörte ich eine Stimme im Zimmer, zu der aber kein Körper zu gehören scheint. „Oh Entschuldigung, ich muss damit aufhören, für andere nicht sichtbar zu sein“, sagte die Stimme und kaum 1 Sekunde später stand ein junger Mann mir gegenüber.

„Mein Name ist David! Meine Freundin hast du ja schon kennengelernt! Jenna! Ich bin ein Sprinter, das heißt ich laufe so schnell, dass das Auge mich nicht erfassen kann und ich für andere unsichtbar bin!“, erklärte er mir und reichte mir seine Hand. „Hi David, ich bin Emma. Ja Jenna erwähnte dich einmal und deine Fähigkeit!“, sagte ich zu ihm. „Ich wäre auch beleidigt, wenn sie dies nicht getan hätte!“, sagte David lachend, „Ich werde dann mal gehen und dich dein neues Reich inspizieren lassen!“ Ich verabschiedete mich von ihm und blickte mich im Zimmer um. Außer der Zimmertür waren noch 2 weitere Türen im Zimmer. An der rechten Tür, war ein Schild mit der Aufschrift „Bad“ und auf der linken Seite kam man in einen kleinen Raum, welcher als begehbarer Kleiderschrank diente. Ich machte mich daran meine Koffer auszuräumen und alles in die Regale hineinzulegen, als es auf einmal an der Türe klopfte.

„Emma? Bist du bereit? Ich möchte dir die anderen ‚Kollegen‘ vorstellen!“, hörte ich Jenna rufen. „Ich bin sofort da!“, rief ich ihr entgegen. Ich beeilte mich, meine restlichen Kleider in den Schrank einzuräumen und ging zu Jenna vor die Türe, wo sie auf mich gewartet hatte. „Komm wir gehen ins Lehrerzimmer!“, sagte sie und wir liefen den Flur entlang bis zu Treppe, welche wir dann hinuntergingen, um dort durch die Tür der Treppe gegenüber zu gehen. Der Raum dahinter war wohl das „Lehrerzimmer“, denn dort saßen 7 Leute an einem Tisch. 3 davon kannte ich schon, den Professor Charles, dann Jennas Freund David und Logan, mein äußerst charmanter Zimmernachbar. „Ah da seid ihr also endlich, wir haben auf euch gewartet! So meine Freunde, dies ist unsere neue „Lehrerin“ Emma Jackson! Sie wird hier für die Gestaltwandler den Unterricht gestalten!“, stellte mich der Professor kurz vor.

„Dann möchte ich dir einmal die anderen Lehrer vorstellen. Logan, David und Jenna kennst du ja schon. Da wären noch Storm, Jean Grey-Summers, Cyclops alias Scott Summers und Rogue!“ Ich begrüßte alle der Reihe nach und mein Blick blieb am Ende bei Logan hängen, der mich durchdringend betrachtete. „Es ist schön dich endlich in unseren Reihen zu wissen“, sagte die Frau, welche als Storm vorgestellt wurde. „Danke, aber ich bin nur zu meinem Schutz hier, da ich momentan ein paar Probleme habe!“, erklärte ich meinen neuen „Kollegen“. „Haben wir das nicht alle hier? Wir sind hier sicher und können sein, wer wir nun mal sind. Obwohl ich sagen muss, Logan hier ist immer genau der, wer er ist!“, kam es lachend von dem Mann, mit dem Namen Scott. „Jeder hat eine besondere Fähigkeit, welche ihn für ein Fach prädestiniert. Storm ist für die Naturwissenschaft zuständig, da sie das Wetter alleine durch ihren Willen verändern kann und auch durch bestimmte Gefühle, wird es von ihr beeinflusst. Jean ist eine starke Telepatin und Telekinesin, daher unterrichtet sie dies auch. Scott kann durch optische Strahlung, die er mit den Augen erzeugt, Dinge gezielt zerstören, daher unterrichtet er Strategie und Ortung. Rogue kann durch Berührungen, die Erinnerungen und Fähigkeiten eines anderen Menschen übernehmen, sie unterrichtet dies auch als Fach, da es einige der Schüler gibt, die genau diese Gabe ebenfalls haben. Jennas und Davids Fähigkeiten kennst du ja schon, genauso wie meine. Jenna unterrichtet Wahrsagen und Zeitreisen, David ist der Sportlehrer und ich unterrichte die Schüler in Gedankenkontrolle. Logan hier ist etwas Besonderes, da er durch seine Mutation außergewöhnliche Selbstheilungskräfte, übermenschlich ausgeprägte Sinne, ein verlängertes Leben und größere Ausdauer und Kraft besitzt. Des Weiteren besteht sein Skelett aus Adamantium. Er ist hier als Motivator für die Schüler tätig, da ich weiß, dass er ungern so viele Nervensägen um sich hat, wie er des Öfteren einmal erwähnt!“, erklärte mir der Professor.

„Wow, das sind echt außergewöhnliche Fähigkeiten!“, sagte ich. Ich blickte ringsherum in grinsende Gesichter. „Dann werden wir mal über die Unterrichtsverteilungen reden, da nun die Gestaltwandler aus den übrigen Stunden in die von Emma gehen können!“, sagte Charles und wir beredeten die nächste Stunde, welche Schüler in meiner Klasse sein werden. Es werden 5 Schüler sein, welche ähnlich wie ich, ihr Äußeres verändern bzw. anpassen können und ich soll mit ihnen üben, wie man dies kontrollieren und geschickt einsetzen kann. Nachdem wir alles beredet haben, wurde es Zeit für das Abendessen, bei dem ich auch den Schülern vorgestellt werden sollte. „Na, schon Muffen sausen?“, hörte ich da eine tiefe Stimme an meinem Ohr und ich wusste sofort, wer es war. „Nein, Mister Ausdauer, das habe ich nicht!“, sagte ich und sah ihn grinsen.

„Das hat dir wohl gefallen, mit der Ausdauer, was? Tja, das kann in manchen Situationen sehr von Nutzen sein, wenn du verstehst!“, sagte er mit einem frechen Grinsen und wackelte mit den Augenbrauen. Ich konnte nur den Kopf schütteln über diesen Mann. Obwohl ich sagen muss, dass meine Gedanken sofort in die Gosse gewandert sind, bei seiner Aussage. Nun folgte ich Charles und den anderen in den Essensraum, welcher riesig war und schon mit ca. 70 jungen Leuten aller Art besetzt war.  Ich sah auch einige mit Flügeln, die einige Zentimeter über ihren Stühlen schwebten und lachend aßen. „Das ist ein Anblick, was?“, fragte mich nun Jenna, die neben mir gelaufen ist. „Das habe ich noch nie gesehen, außer bei dieser einen Reise nach Rio zum Karneval, vor ein paar Jahren!“, sagte ich und konnte Jenna lachen hören. „Du bist mir schon eine!“, sagte sie.

Der Professor war nun am Kopf des Raumes angelangt und wandte sich an die Schüler: „Hört mir mal alle zu! Heute möchte ich euch eure neue Lehrerin für Gestaltwandlung vorstellen, Emma Jackson!“ Die Schüler applaudierten und es gab auch einige, die sich ob dieser Nachricht in eine andere Gestalt verwandelten. „Das ist aber mal eine Begrüßung!“, sagte ich und lachte in die Runde. Da spürte ich, dass jemand hinter mich getreten war und mir ins Ohr flüsterte: „Dein Lachen gefällt mir!“ Dieser Mann schafft es so schnell, mir eine Gänsehaut zu bereiten, allein mit dem Klang seiner Stimme. Ich ignorierte ihn und setzte mich neben Jenna, die gerade mit ihrem Freund David knutschte. „Ich hoffe, dass ich euch beide nicht störe, wenn ich mich dazu setze?“, fragte ich die beiden. Beiden verneinten dies und ich setzte mich zu ihnen. Genau neben mir war nun noch ein Platz frei, auf den sich natürlich Logan setzen musste. Ich spürte seine Nähe und die Wärme, die sein Körper ausstrahlte. Nach dem Essen verabschiedete ich mich von allen und machte mich auf den Weg in mein Zimmer oder zumindest versuchte ich es und verlief mich gnadenlos. „Soll ich dir den Weg zeigen?“, fragte mich Jenna, die mich schon zum X. Mal vorbeilaufen sah und sich ein Lachen nicht mehr verkneifen konnte.

Sie führte mich zu meinem Zimmer und fragte mich, ob sie mir noch ein bisschen Gesellschaft leisten könne. „Es ist schon eine Umstellung auf einmal hier zu leben. Ich weiß noch wie es bei mir war, aber ich hatte Glück hier meinen David kennen und lieben zu lernen! Ich war 20, als mich Charles Zuhause besuchte und fragte, ob ich nicht hier an der Schule unterrichten möchte. Charles kannte ich noch aus meiner Schulzeit, da ich als Teenager für 2 Jahre selbst auf die Schule gegangen bin und im Übrigen, damals war Logan auch schon hier!“, sagte sie und ich blickte sie fragend an. „Warum hast du mir das nun erzählt!?“, fragte ich sie. „Ich spüre und sehe eure Zukunft und daher weiß ich, dass dich dies interessieren wird!“, sagte sie kryptisch. Ich verstand nur noch Bahnhof. „Na ist ja auch egal! David war hier schon ein Jahr länger und wurde mein Mentor. Da kamen wir uns näher und seit 2 Jahren sind wir ein Paar!“, erzählte sie mir, „Es war an einem Ausflug nach Gouda mit allen Lehrern und dort waren wir in einem Musical. Dort gab es große viereckige Blumenbeete und ich stand da ständig drauf. Als ich dies ein paar Tage später einer Kollegin erzählen wollte, die nicht dabei war, habe ich nicht mehr gewusst was das für Teile waren, wo ich drauf stand. Also nannte ich es Garten und David musste so lachen, dass er vom Stuhl gefallen war. Einen Tag später kamen wir zusammen!“. Wir saßen noch einige Zeit zusammen und stellten uns gegenseitig Fragen, wobei sie dies Dank ihrer Fähigkeiten selbst nachforschen konnte, dies tat sie aber nur mit meiner ausdrücklichen Erlaubnis. Ich legte mich schlafen und war gerade dabei einzuschlafen, als ich ein Geräusch vor meiner Tür hörte. Ich stand auf und ging zur Tür, welche ich mit Schwung öffnete und schon purzelte mir jemand entgegen.

„Was hast du vor meiner Tür gesucht?“, fragte ich Rogue, die nun vor meinen Füßen lag. „Ich wollte dir etwas an die Türklinke hängen, doch wollte es nicht so ganz darauf liegen bleiben, daher versuchte ich es unter der Tür durch Zuschieben. Doch dies klappte nun überhaupt nicht. Ich habe noch einige Unterlagen für dich, damit du weißt, wer morgen bei dir im Unterricht sein wird, was für Fähigkeiten sie haben und was sie beigebracht bekommen von dir!“, sagte sie. „Oh vielen Dank, aber das hättest du mir auch morgen früh geben können, denn hier ist die Gefahr zu groß, dass man wilde Tiere weckt!“, sagte ich lachend und kaum eine Sekunde später, wurde die Tür gegenüber aufgerissen.

Dort stand ein sehr verschlafen aussehender Logan, nur in Boxershorts gekleidet und mit verstrubbelten Haaren. „Sagt mal Mädels, ihr wisst schon, wie man die Uhr liest, oder? Hier gibt es auch Leute, die schlafen wollen!“, sagte er mit verschlafener Stimme. „Tut mir leid, Logan! Ich bin dann mal weg!“, sagte Rogue und verschwand. „Sorry, Großer!“, sagte ich und wollte wieder in mein Zimmer verschwinden. „Moment!“, rief er mir hinterher und als ich gerade durch die Tür wollte, spürte ich seine Hand auf meiner Schulter. Ich drehte mich um und prallte gegen seine nackte Brust, was ihm ein Lachen entlockte. „Ich muss mich entschuldigen, für meine Sprüche dir gegenüber, doch ich muss zu meiner Schande gestehen, dass es mir gefiel!“, sagte er. „Und ich muss dir, zu meiner Schande, wiederum auch gestehen, dass es mir ebenfalls sehr gefallen hat. Jetzt würde ich aber gerne ins Bett gehen, da ich sehr müde bin und morgen meinen ersten Tag als ‚Lehrerin‘ haben werde!“, sagte ich zu ihm. Logan beugte sich zu mir vor, um mich zu küssen, doch ich hob ihm meine Hand vor die Lippen. Er war verwirrt, daher nutzte ich den Moment, schlüpfte ins Zimmer und schloss die Türe. Ich hörte ihn noch einige Zeit vor der Tür schwer Luft holen und dann etwas murmeln, dass sich stark nach „Na da bin ich aber beruhigt! Das wird noch ein Spaß werden!“ anhörte.

Kurze Zeit später war ich eingeschlafen und wurde erst am Morgen von einem Klopfen an der Tür geweckt. „Emma, bist du wach?“, hörte ich Jenna rufen. „Komm rein!“, rief ich ihr zu. Ich hörte die Tür aufgehen und Jenna kam rein. „Du liegst ja noch im Bett! Es ist Zeit fürs Frühstück!“, sagte sie und setzte sich auf einen Schreibtischstuhl. „Gehen wir zusammen frühstücken? Ich will nur noch schnell duschen gehen!“, wandte ich mich an sie und sie nickte. Ich stand schnell auf, suchte meine Kleider zusammen und verschwand im Bad. Zwanzig Minuten später war ich frisch geduscht und umgezogen. „DAS willst du anziehen?“, fragte sie mich und starrte auf meiner Kleidung. „Ja warum denn nicht?“, fragte ich sie. „Na, wenn du willst, dass dir alle männlichen Schüler hinterherschauen und anfangen zu johlen, dann nur zu!“, sagte sie. Ich blickte an mir herunter und fand nichts an meinem Outfit unpassend, für mein Verständnis von Kleidung. Ich hatte eine kurze Hotpants an, dazu ein weißes Muskelshirt, unter dem man meinen roten BH durchblitzen sah. „Also ich renne meistens so herum! Du kannst es ja mal nachforschen!“, erklärte ich ihr. Sie blickte mich an und nickte dann verstehen. „Ich glaube aber auch, dass du es wegen jemanden bestimmten angezogen hast, der nur in Boxershorts und verstrubbelten Haaren vor deiner Tür stand heute Nacht!“, sagte sie lachend und wich meiner Hand aus, mit der ich ihr auf die Schulter schlagen wollte. „Ach! So viel solltest du nun aber nicht nachsehen!“, sagte ich, lief an ihr vorbei zur Zimmertür und öffnete diese.

Als ich im Türrahmen stand, wurde genau in diesem Moment, die Zimmertür gegenüber geöffnet. Logan starrte mich an, bekam große Augen und sein Lächeln wurde anzüglicher. „Morgen!“, sagte ich und beeilte mich den Gang entlangzulaufen. „Ähm … das ist der falsche Weg!“, rief mir Jenna hinterher, die nun ebenfalls in meiner Zimmertür stand und mit Logan in meine Richtung starrte. Ich lief rot an, drehte mich um und lief an den beiden vorbei in Richtung Treppe, wo ich dann von Jenna eingeholt wurde. Wir liefen die Treppe hinunter, in Richtung des Essensraumes und ich merkte genau, dass sie sich ein Lachen zu verkneifen versuchte. „Das ist nicht lustig!“, sagte ich genervt. „Oh doch, das ist es auf jeden Fall und es ist nicht das letzte Mal, dass dir etwas Peinliches in seiner Nähe passiert!“, sagte sie. „Wie bitte? Sag mal, was weißt du noch alles über unsere Zukunft?“, wandte ich mich an sie. „Das sage ich dir nicht, denn du wirst es sehr bald von alleine herausfinden!“, sagte sie lachend und verschwand im Essensraum. Ich blickte ihr verwirrt hinterher, folgte ihr. Als ich im Raum ankam, sah ich auf den ersten Blick, dass an dem Tisch wo wir gestern saßen, nur noch 2 Plätze nebeneinander frei waren. Dies bedeutet wohl, dass ich gleich wieder neben diesem „Übermann“ sitzen musste und ich leider gestehen musste, dass es mir wirklich gefiel.

Jenna saß wieder neben David und die beiden strahlten sich glücklich an. Jean und Scott waren gerade dabei, sich angeregt über ihre Hochzeitsreise zu unterhalten, da sie vor ein paar Wochen geheiratet haben und in einem Monat, wenn Ferien sind, zu verreisen. Storm ließ gerade eine paar Schneeflocken herunterrieseln, damit ihr Kaffee abkühlte und Rogue unterhielt sich gerade mit Charles. Ich kam näher an den Tisch, wurde reihum begrüßt und setzte mich auf einen der freien Stühle. Kaum saß ich, wurde auch schon der Stuhl neben mir nach hinten gezogen und Logan ließ sich auf den Stuhl plumpsen. „Morgen!“, rief er in die Runde und rückte näher an den Tisch. „Weißt du eigentlich, dass du heute verdammt heiß aussiehst?“, fragte mich Logan leise und ich spürte seinen Atem an meinem Ohr. „Nein, aber nun weiß ich es! Übrigens heute Nacht hast du verdammt heiß ausgesehen!“, gab ich zurück und sah Belustigung in seinen Augen. „Und jetzt sehe ich nicht ‚verdammt heiß‘ aus oder was?“, fragte er mich gespielt beleidigt. „Oh doch, doch dieser Anblick heute Nacht war etwas Spezielles!“, sagte ich. „Wenn du willst, kannst du das öfter einmal sehen!“, kam es nun von ihm. „Soll ich etwa öfter lauter sein im Flur?“, fragte ich ihn nun. „Oh nein, es gibt auch andere Möglichkeiten wo du mich …!“, weiter kam er nicht, da es nun lauter wurde im Raum.

„WAS ZUM TEUFEL DENKST DU DIR DABEI??“, schrie eine der Schülerinnen in Richtung des Lehrertisches. Ich drehte mich um und erkannte, dass ich gemeint war. „Was? Ich? Redest du mit mir?“, fragte ich sie und sah, wie sie Luft holte, um mich anzuschreien. „WAS FÄLLT DIR EIN, DICH SO AN WOLVERINE ZU SCHMEIßEN? DU BIST ERST SEIT GESTERN HIER UND REIßT DIR GLEICH DEN BESTEN UNTER DEN NAGEL, ODER WAS?“, schrie sie weiter und ich war so schockiert, dass ich nicht einmal spürte, wie mir jemand die Hand auf die Schulter legte. „Ruhig Blut, lass dich nicht provozieren!“, sagte Jenna zu meiner rechten (vorher links, als ich noch am Tisch saß), „Das ist Angela, welche seit sie hier ist, total in Logan verschossen ist und sich einbildet, er wäre ihr Eigentum! Das war auch so, als er mit Jean zusammen war!“, klärte sie mich auf. Ich blickte nun ruckartig zu Jean und Scott, die zu dieser Angela blickten und mein Blick wanderte weiter zu Logan, der das Gespräch mitbekam und mit den Schultern zuckte. „Angela, es reicht! Setze dich hin oder wir sehen uns gezwungen dich wegzuschicken!“, meldete sich nun der Professor zu Wort. „ABER …!“, setzte sie noch einmal an, wurde aber von Storm in eine Art Eissäule verwandelt. „Es tut mir leid, aber wir haben die schon genug Chancen gegeben und das war jetzt wirklich zu viel!“, sagte Charles und Angela wurde von Storm hinausbefördert. Zwei weitere Mädchen standen auf, drehten sich zu uns um und sagten: „Wir werden ihre Sachen packen und sie dann in die Vorhalle stellen!“.

Der Professor nickte, fasste sich kurz nachdenklich an seine Schläfen und wandte sich nun an uns Lehrer: „Der Unterricht muss heute ausfallen, da ich mit Scott, Jean, Storm und Rogue noch etwas zu erledigen habe. Jenna und David ihr müsst euch heute um das Wohl der Schüler kümmern. Logan du wirst dich heute um Emma kümmern und ihre Fragen beantworten! Hank wird heute auch noch vorbeikommen, da er was an Cerebro arbeiten muss!“, erklärte der Professor und machte sich auf den Weg mit den anderen. „Okay, dann lassen wir euch zweimal alleine hier! Kinder kommt, wir gehen in den Garten und chillen ein bisschen. Wer hat Lust Ball zu spielen?“, rief sie, während sie hinausrannte, alle Schüler standen auf und stürmten ihr hinterher. „Das sieht wohl so aus, als wären wir beide jetzt alleine!“, sagte Logan und grinste. „Du hast den Professor gehört. Du musst mir meine Fragen beantworten!“, sagte ich und sah, dass er weiter lachte. „Dann stell deine Fragen!“, erwiderte ich. „Du warst mit Jean zusammen?“, fragte ich ihn frei heraus. „Ja, aber das hielt nur ein paar Wochen, da wir schnell merkten, dass wir nicht zueinander passen!“, sagte er und blickte mich fragend an, „Und wie sieht es mit dir aus?“. „Ich? Joar, also ich bin seit 2 Jahren Single und genieße einfach das Leben, obwohl ich sagen muss, es ist nicht so, wie man es sich vorstellt!“, erklärte ich ihm. Er nickte und sagte: „Ich bin ebenfalls seit einige Zeit Single!“.

Ich trank einen Schluck Wasser und bemerkte seine Blicke. „Wie alt bist du eigentlich, Logan?“, fragte ich ihn. „Mein tatsächliches Alter oder das worin mein Körper sich befindet?“, fragte er mich zurück. Ich überlegte kurz und sagte dann: „Beides!“. Er musste lachen und sagte: „Ich wurde 1834, als James Logan Howlett, in Kanada geboren. Folglich bin ich 181 Jahre schon auf dieser Welt, aber mein Körper befindet sich in der Lebensphase eines Ende 30/Anfang 40 Jahre alten Mannes!“. Ich blickte ihn erstaunt an und er fragte: „Na geschockt so einen alten Mann vor dir sitzen zu haben?“. Ich schüttelte den Kopf und sagte: „Nein ich bin geschockt, weil ich einen 181 Jahre HEIßEN, alten Mann vor mir sitzen habe!“, als die Worte draußen waren, schlug ich meine Hände vor den Mund. „Danke für die Blumen!“, sagte er und grinste wieder verschmitzt. Er erzählte ihr seine Geschichte, wie er zu den Adamantium-Klingen kam und was genau die X-Men sind. „Ah daher habt ihr alle eure Spitznamen, du bist Wolverine, Rogue heißt in Wirklichkeit Mary, mag den Namen aber nicht, Storm heißt in Echt Ororo, mag diesen ebenfalls nicht, Scott ist Cyclops, wegen seiner Augen. Jenna wird heimlich von euch Sandglass genannt, wegen der Zeit-Sache? Wenn sie das wüsste. David heißt Sprinter, das ist mehr als passend. Jetzt fehlt nur noch für mich ein Name. Hast du eine Idee?“, zählte ich auf und wandte mich an ihn. „Da wird uns schon noch etwas einfallen!“, sagte er und blickte auf die Uhr.

„Wir haben echt schon 2 Stunden hier gequatscht? Na ich hoffe, dass ich dir deine Fragen beantworten konnte!“. Ich dachte mir, dass er leider nicht alle Fragen beantworten konnte, da ich sie nicht alle gestellt hatte. „Ja! Bis jetzt!“, sagte ich stattdessen. „Das müssen wir auf jeden Fall noch einmal wiederholen, da es sehr angenehm war!“, sagte er und ich nickte. Wir entschieden uns, nun auch in den Garten zu gehen. „Hey da seit ihr ja endlich!“, rief uns Jenna entgegen. Sie blickte zwischen und hin und her und schüttelte, mit Blick zu David, kaum merklich den Kopf, welcher nun geräuschvoll aus schnaufte. „So wird das nie was!“, sagte er zu ihr. „Das kommt noch, und zwar sehr bald!“, sagte sie zu ihm. Ich verstand nur noch Bahnhof und blickte beide fragend an. „Lass die beiden! Meistens versteht sie eh keiner hier!“, sagte Logan und legte sich auf den Rasen. „Die Schüler haben sich aufgeteilt. Einige wollten in den Pool, andere gingen in ihre Zimmer und zwei der älteren sind einkaufen mit Hank!“, erklärte mir Jenna. „Hank war schon hier?“, fragte nun Logan ganz erstaunt. „Ja war er und er hat sogar versucht mit euch zu reden, doch ihr wart wohl zu sehr in euer Gespräch vertieft!“, sagte nun David. Wir waren beide erstaunt und blickten uns kurz an, doch das legte sich gleich wieder. Die nächsten 2 Stunden verbrachten wir damit auf dem Rasen zu liegen und uns von der Sonne bescheinen zu lassen.

Ich wurde am Oberarm gerüttelt und als ich die Augen öffnete, blickte ich direkt in die braunen Augen von Logan. „Aufstehen, Prinzessin auf der Erbse! Die anderen sind zurück und haben auch jemanden mitgebracht, den du auf jeden Fall kennenlernen solltest!“, sagte er ernst. Ich setzte mich auf und ergriff die Hand von Logan der mir aufhalf. Als ich seine Hand berührte, spürte ich eine warme Welle meinen Arm hinauf gleiten. Er scheint dies auch gefühlt zu haben, denn er blickte verwirrt auf unsere Hände, doch ließ er mich sofort los, als ich vor ihm auf meinen Füßen stand. Er schritt voran ins Haus und ich folgte ihm. „Ahh da bist du ja Emma! Ich möchte dir jemanden vorstellen. Das ist Raven, besser bekannt als Mystique. Sie ist eine Gestaltwandlerin und ich kenne sie seit meiner frühsten Kindheit!“, stellte er mir die Frau vor, welche auf dem Sessel saß. Sie hatte blaue Haut, welche mit verschiedenen Mustern und Zeichen versehen war, hatte rote Haare und stechend grelle grüne Augen. Ich spürte ein ziehen an meinem Geist und kurz danach, sprach der Professor in meinem Kopf mit mir. „Sie ist nicht so, wie sie sich gibt! Ich gebe dir meine Erinnerungen an sie und was sie getan hat, damit du verstehst, wie du mit ihr umgehen musst! Sie ist nur aus einem Grund hier, da sie sich bessern möchte, doch dies wird sich noch zeigen!“, sagte er und ließ mich an seinen Gedanken teil haben.

Es dauerte wohl 10 Minuten, in denen ich mir die Erinnerungen des Professors ansah und einfach so im Raum stand. Als ich wieder aus den Erinnerungen auftauchte, blickten mich alle an und der Professor erklärte ihnen, was eben passiert war. Ich musste sagen, dass mich die Erinnerungen sehr geschockt hatten, was ein Mensch, ob Mutant oder nicht, so anrichten kann. Aber am meisten hatte mich die Tatsache geschockt, dass diese Mystique oder Raven ein reges Interesse an Logan zu haben schien oder noch zu haben scheint. Ich blickte auf und sah genau in die Augen von Mystique und dort konnte ich erkennen, dass sie versuchte mich zu durchleuchten. „Hör auf Mystique! Lass es einfach!“, knurrte Logan neben mir und blickte erst sie und dann mich an. „Man kann es ja versuchen oder meinst du nicht?“, fragte sie ihn. „Hör einfach auf!“, knurrte er erneut. „Ohhhhhhh der große, böse Wolverine droht mir?“, fragte sie feixend. Ich sah aus dem Augenwinkel, dass er gerade zum Sprung ansetzen wollte, um auf sie loszustürmen. Da drehte ich mich zu ihm, schloss meine Arme um seinen Oberkörper und zog ihn an mich. „Lass es gut sein!“, sagte ich ihm ins Ohr, „Lass sie reden! Sie will dich nur provozieren!“. Ich spürte wie er seine Muskeln langsam entspannte und sein Atem wieder regelmäßiger ging. „Wow, das darf sich echt sonst keiner erlauben!“, hörte ich Scott zu Jean sagen. „Oha, der Wolf ist gezähmt!“, stichelte Mystique weiter. „Es reicht Raven! Hör auf mit deinen Spielchen. Entweder du hältst dich an unsere Regeln oder wir müssen dich weg schicken! Nur weil du bei Erik ohne Regeln leben konntest, wirst du hier nicht in Watte gepackt! Jeder bringt seinen Teil ein und wird von den anderen akzeptiert!“, mischte sich nun der Professor ein und wies damit Raven in ihre Schranken. „Ich muss hier raus!“, sagt Logan atemlos und machte sich von mir los. Er stürmte aus dem Raum, ich blickte ihm nach und wollte ihm gerade hinterhergehen. „Lass ihn gehen! Er braucht seine Ruhe!“, hörte ich nun den Professor in meinem Kopf sprechen und kurz danach erschien ein Bild, welches sich zu einem Film entwickelte.

Darin war zu sehen, wie Mystique sich damals an Logan ran schmiss und ihn durch ihre Fähigkeit täuschte. Des Weiteren war zu sehen, wie sie alles versucht hatte, sich an ihn zu schmeißen und vor gar nichts abschreckte. „Nun verstehst du seine Reaktionen!“, sagte er abschließend in meinem Kopf. „So meine Kinder, jetzt ist es Zeit für euch ins Bett zu gehen, da morgen wieder der Schulalltag beginnt und ich ausgeschlafene Lehrer möchte. Raven du wirst in dem Zimmer neben meinem schlafen und ich werde sicher gehen, dass du heute Nacht nur darin aufzufinden sein wirst!“, sagte er und fuhr mit seinem Rollstuhl davon. „Hey Phantomina, was war das mit Logan?“, hörte ich nun Jenna fragen. „Wie hast du mich genannt?“, fragte ich sie. „Phantomina, da du dich wie das Phantom der Oper, ohne gesehen zu werden, überall hin bewegen kannst! Also, Phantomina!“, erklärte sie mir. „Schatz, aber das hört sich nicht so gut an, wie wäre es einfach mit Phantoma?“, wandte sich David nun an Jenna und die beiden verfielen in eine Diskussion, über meinen X-Men-Namen. „Leute, Phantoma ist super!“, sagte ich, da ich gestehen musste, dass mir der Name gefiel. Wir verabschiedeten uns alle voneinander und gingen in unsere Zimmer. Und wie sollte es auch sein, hatte ich mich mal wieder verlaufen. „Du musst jetzt nach links, dann rechts und dann ist da schon die Treppe nach oben!“, sagte ein großer, haariger, blauer Mutant, der sich mir als Hank vorstellte. „Vielen Dank!“, sagte ich knallrot im Gesicht, da ich mal wieder den Weg nicht fand und machte mich auf in mein Zimmer.

Ich stand nun vor meiner Tür, drehte mich aber um und blickte zur Tür von Logan. Dahinter hörte ich laute Musik und wusste dadurch, dass er seine Ruhe braucht und ging in mein Zimmer. Dort zog ich mein Schlafhemd an, welches stark an das eines Holzfällers erinnerte und eine Pants, ehe ich mich ins Bett legte. Ich war gerade dabei einzuschlafen, als es an meiner Tür klopfte und ich Jenna rufen hörte: „Emma? Darf ich hereinkommen?“. „Ja, komm ruhig rein, die Tür ist offen!“, rief ich ihr zu und kurz darauf wurde die Türe geöffnet. „Hey, hast du schon geschlafen?“, fragte sie mich und ich verneinte dies. „Okay, dann bin ich ja beruhigt. Ich wollte nach dem Abgang von Logan nur einmal kurz nach dir sehen und dir sagen, dass es nichts mit dir zu tun hat. Er hat mit Raven schon viel Mist erlebt und kann es nicht sehen, dass jemand, den er mag von ihr schikaniert wird. Des Weiteren weiß sie auch genau, wie man Logan provozieren kann und das innere Tier weckt!“, erklärte sie mir. „Und ich möchte, dass du zu ihm gehst, da er gerade jetzt Zuspruch benötigt!“, sagte sie. „Warum sollte ich jetzt zu ihm gehen? Er will mich jetzt garantiert nicht sehen, da dies ja alles wegen mir erst passiert ist!“, sagte ich und kuschelte mich tiefer in mein Bett. „Genau du musst zu ihm, da ich weiß, dass er dies jetzt benötigt und ich es auch in der Zukunft gesehen habe!“, erklärte sie mir. „Ich glaube echt nicht …!“, weiter kam ich nicht. „Madame!!! Es reicht jetzt aber! Du gehst jetzt rüber und redest mit ihm! ENDE DER DISKUSSION!“, schrie sie mir fast entgegen und bekam einen knallroten Kopf. „Ja ist ja schon gut! Mensch fress mich nicht gleich auf!“, sagte ich beschwichtigend. „Jetzt aber hopp hopp, ich gehe dann gleich auch mit raus und warte, bis du geklopft hast!“, sagte sie bestimmend.

Ich beugte mich, stieg aus dem Bett und ging mit Jenna zur Tür. Wir gingen zusammen in den Flur und sie schob mich zur Tür von Logan. „Jetzt klopf schon oder ich mache es!“, zischte sie mir leise zu. Ich hob meine Hand und klopfte an. Kurze Zeit später hörte ich ein Poltern im Inneren des Raumes und ein Fluchen. „Mist ich habe ihn geweckt!“, sagte ich leise zu Jenna, die nur mit der Schulter zuckte und die Treppe nach unten lief. Die Tür wurde aufgerissen und ich stand wieder vor einem verstrubbelten Logan, der nur mit Boxershorts bekleidet war. „Ja?“, fragte er verschlafen. „Es tut mir leid, ich wollte dich nicht wecken!“, sagte ich entschuldigend, „Aber ich wollte nach dir sehen, da du dich wegen mir so mit Raven gezofft hast und dann sauer warst!“. Er blickte mich lange an, ehe er etwas in seinen Bart murmelte. „Es war nicht deine Schuld! Sie hat mich einfach so wütend gemacht, da sie immer versucht andere zu manipulieren und das kann ich nicht leiden!“, sagte er. „Ja das meinte Jenna auch vorhin! Ich will dich dann jetzt mal nicht weiter von deinem Schlaf abhalten! Gute Nacht, Logan!“, sagte ich zu ihm und machte mich wieder auf den Weg in mein Zimmer.

Ich schlief sehr schnell ein und träumte von Logan. Am nächsten morgen, wurde ich unsanft geweckt, da mich jemand von meinem Bett schmiss und wie wild mein Gesicht abschleckte. „Ieh was soll das denn?? AHHHH, kann mal jemand dieses Monster von Hund weg rufen?? HILFEEEE!“, schrie ich und kurz danach, hörte ich die Stimme eines Mannes, welcher den Hund zu sich rief. „Rufus, komm her mein Junge!“, rief er. Der Hund stellte die Ohren, schleckte mir noch einmal quer über das Gesicht und schon war er auf dem Weg aus der Tür. Ich stand auf und sah im Türrahmen einen jungen Mann stehen, der gerade mit seinem Hund schimpfte. „Mensch Rufus, das sind doch keine Manieren. Man überfällt doch keine Frauen. Das war sehr ungezogen!“, hörte ich ihn sagen. Der Hund legte sich auf den Boden, bettete seinen Kopf auf seinen Pfoten und jaulte herzzerreißend. „Das ist schon okay. Es ist ja nichts Schlimmes passiert!“, beschwichtigte ich den Mann, der nun zu mir aufblickte und mich angrinste. „Mein Hund hat eben Geschmack, was Frauen angeht!“, sagte er und reichte mir seine Hand.

„Mein Name ist Stuart Meyer, aber alle nennen mich hier nur Joker! Wie ich sehe, bist du der Neuzugang hier und ich muss sagen, dass Scott nicht gelogen hat, was dich angeht!“, sagte er. „Oh und was wurde über mich gesagt?“, fragte ich ihn, aber ehe er antworten konnte, wurde er unsanft von Logan angerempelt, der in sein Zimmer gehen wollte. „Na ziehst du mal wieder deine Hundenummer durch? Konntest es wohl nicht abwarten Emma zu sehen?“, feixte Logan. „Laber keinen Blödsinn, Wolverine! Nur weil du noch nicht zum Zug gekommen bist, musst du mich nicht blöd anmachen!“, kam es nun von Staurt. „Ähm Jungs? Habt ihr vergessen, dass ich auch noch da bin?“, mischte ich mich nun in das Gespräch ein und konnte sehen, dass sie es ausgeblendet hatten. Logan blickte mich an und ich sah in seinen Augen, dass er sich Sorgen um mich machte, doch ich verstand nicht warum. Stuart wandte sich nun wieder an mich und verabschiedete sich bei mir, da er nur kurz zu Besuch hier gewesen sei und nun einen Auftrag für den Professor ausführen musste. „Ich werde Rufus hier lassen, da er es nicht so sehr mag, ständig unterwegs zu sein!“, erklärte er mir. „Ich würde gerne auf ihn aufpassen, da er mich ja eh schon zu mögen, scheint!“, bot ich mich an. Stuart wandte sich nun an seinen Hund: „Rufus möchtest du bei der liebreizenden Emma bleiben, während ich unterwegs bin?“. Rufus sprang sofort auf seine Pfoten und hüpfte schwanzwedelnd um meine Beine herum, was von uns wohl als eine klare Zusage gewertet werden konnte. „Dann werde ich mich von dir verabschieden und passe ja gut auf meinen Hund auf, obwohl er eher auf dich aufpassen wird. Er beschützt dich vor bösen Wölfen!“, sagte Stuart und verschwand.

Rufus stand nun vor mir und schaute mich an. „Wollen wir eine Runde spazieren gehen?!“, wie aufs Kommando rann er voran die Treppe runter und ich eilte ihm hinterher. Als ich unten ankam, saß Rufus schon an der Tür und wartete mit der Leine in der Schnauze auf mich. Dies wurde zu unserem Ritual wenn ich mit ihm spazieren ging. 5 Tage hatte ich nun Rufus bei mir und ich mochte ihn immer mehr. Logan sah ich in diesen Tagen nur bei den Mahlzeiten. Jenna sprach mich darauf an, was denn zwischen uns beiden vorgefallen sei, da sich die Zukunftsvision total verändert hätte und sie sich Sorgen machte. Ich erklärte ihr, was passiert sei, als Rufus mich so unsanft weckte und wie er mit Stuart geredet hatte. „Oh, die beiden können sich auf den Tod nicht ausstehen. Stuart und Logan kennen sich schon sehr lange, da Stuart ebenfalls die Fähigkeit besitzt, dass sein Körper sich regeneriert und seeeeeeeeeeeehr langsam altert!“, klärte mich Jenna auf, „Und Stuart hatte schon einmal, vor einiger Zeit, Logan die Freundin ausgespannt. Dies führte dazu, dass sich die beiden einen handfesten Streit lieferten. Das war vor 15 – 20 Jahren und ich habe es von Charles erzählt bekommen, da ich mir Sorgen um Logan gemacht hatte!“.

Am nächsten Tag wurde die Rückkehr von Stuart angekündigt und ich merkte sofort, dass Rufus sich sehr darüber zu freuen schien, da er ständig hinter der Haustür saß und wartete. „Emma? Wie läufte es bei dir mit dem unterrichten?“, fragte mich Charles beim Frühstück und ich erzählte ihm von meinen bisherigen Stunden. Ich saß wieder einmal neben Jenna und Storm, da Logan sich seit ein paar Tagen auf deren Platz setzte und mich weiterhin ignorierte. Nach dem Frühstück war wieder Unterricht angesagt und ich ging in mein Klassenzimmer, wo schon meine 5 Schüler saßen. Heute waren wir dabei, wie man sich in verwandelter Form, so leise wie nur möglich fortbewegen. Die Zeit bis zum Mittagessen verging schnell und so fand ich mich zwischen Jenna und Storm wieder, die sich angeregt über meinen Platz hinweg unterhielten. Ich versucht einen Blick auf Logan zu erhaschen, der sofort seinen Blick abwandte. Nach dem Mittagessen ging ich in den Garten und genoss das schöne Wetter. Ich spürte Blicke auf mir, doch als ich nach den Augen dazu Ausschau hielt, konnte ich niemanden sehen.

Nachmittags hörte man Stuarts Rufe aus dem Flur und Rufus spritzte sofort auf und lief der Stimme entgegen. „Du hast mich wohl sehr vermisst, mein Freund! Emma scheint sich sehr gut um dich gekümmert zu haben!“ Rufus bellte um seinen Herrchen eine Bestätigung geben. Ich folgte dem Gebell und fand Stuart über Rufus gebeugt, der ihm seinen Bauch entgegenstreckte, im Flur stehen wieder. „Natürlich habe ich mich gut um ihn gekümmert! Er ist doch einfach so ein süßer Hund!“, sagte ich und Stuart drehte sich zu mir um. „Hey Emma, wie geht es dir?“, wandte Stuart sich an mich und erzählte mir dann von seinem Auftrag, den er für den Professor erledigt hatte. Leider verabschiedete er sich auch recht schnell wieder, da er sich nach seinem Zuhause sehnte und nun mit Rufus aufbrechen wolle. Er versprach mir, dass er sich recht bald wieder blicken lassen möchte. Beim Abendessen entging mir nicht, dass die Laune von Logan sich wohl gebessert haben musste, denn er blickte nun nicht mehr sofort in eine andere Richtung, wenn sich unsere Blicke einmal trafen.

Nach dem Essen verabschiedete ich mich bei allen, um ins Bett zu gehen, da ich doch recht müde war. Auf dem halben Weg zu meinem Zimmer bemerkte ich, dass mir jemand folgte und es war unschwer zu erraten, wer es war, da ich seinen Duft wahrnehmen konnte. Als ich gerade an meinem Zimmer ankam und die Klinke drücken wollte, wurde ich an der Schulter umgedreht und fand mich gegen die Tür gepresst wieder. Ich blickte in Logans Augen und darin fand ich eine unausgesprochene Frage, die ich mit einem Nicken beantwortete. Dann beugte er sich zu mir herunter und legte seine Lippen auf meine. Ich schloss meine Augen und erwiderte den Kuss. Nach einiger Zeit lösten wir uns, ich öffnete meine Augen und blickte direkt in die von Logan. „Das wollte ich schon eine Zeit lang tun!“, sagte er außer Atem. Ich nickte bestätigend und legte meine rechte Hand auf seine Wange, stellte mich auf die Zehenspitzen und gab ihm einen Kuss.
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