Wenn du mich küsst, wenn du mich küsst

von Minou
GeschichteRomanze, Freundschaft / P18
Felix Brummer / Kummer OC (Own Character) Till Brummer / Kummer
01.03.2019
10.04.2019
40
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Ihr Lieben! Es geht weiter!!!!
40 neue Kapitel mit Stina und Till warten auf euch. Und auch Magda wird eine größere Rolle spielen. Sie ist einfach zu toll, um sie als Nebencharakter dahinvegetieren zu lassen. Ich hoffe, ihr freut euch genauso sehr wie ich!
Und nun... auf nach Vegas!

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'Eines Tages Vegas, Baby
Buchen den Flug und weg
Setzen auf Rot, sind so perfekt unperfekt!'
Casper - XOXO



Warmer, trockener Wind wehte sanft in Tills Gesicht. Um ihn herum war alles laut und bunt, doch er nahm es nicht wahr. Nervös wippte er mit dem Fuß auf und ab. Er saß auf einer kleinen Bank direkt vor der Little White Wedding Chapel auf dem Las Vegas Boulevard in Nevada. Er konnte nicht fassen, was in den letzten achtundvierzig Stunden alles passiert war, an deren Anfang er dachte, dass er Stina für immer verloren hätte. Doch sie hatte ihm seine dummen Worte verziehen, oder arbeitete zumindest daran, genau das zu tun. Sie waren hier in die USA geflogen. Vollkommen verrückt. Hatten für Till einen Anzug geliehen und Stina hatte in einer kleinen Boutique ein traumhaftes Spitzenkleid gefunden. Sogar einen Brautstrauß hatten sie organisiert – und Ringe.
"Till?", riss ihre sanfte Stimme ihn aus seinen Gedanken.
"Ja?" Er sah auf, schaute sie an.
"Wir müssen das nicht tun... ich sehe doch, wie nervös du bist und... wenn du dir nicht sicher bist machen wir das nicht." Vorsichtig griff Stina nach seiner Hand.
"Stinchen... ich will das so sehr, wirklich. Ich freu mich aber... wir heiraten gleich... wir beide..." Er schnaubte aus.
"Kannst du das glauben?" Kurz lachte sie.
"Nicht wirklich. Und doch bin ich... irgendwie froh, wenn wir wieder zuhause sind. Mit dir. Als meine Frau." Der letzte Tag hatte Till schwer gezeichnet. In Chemnitz war ein junger Mann ums Leben gekommen. Und diverse Parteien aus dem rechten Spektrum hatten seinen Tod instrumentalisiert, um gegen Geflüchtete zu hetzen.
"Deine Frau..."Sie biss sich auf ihre Lippe.
"Und ich dein Mann... wie bekloppt sind wir eigentlich?" Ein müdes Lächeln huschte über sein Gesicht.
"Sehr... Tanja hat gerade geschrieben. Ich kann Montag bis Mittwoch nächste Woche noch frei haben. Ich bin also mit in KMS nächste Woche", erklärte sie ihm.
"Sehr gut. Wie konnte das nur alles passieren, wo ich nicht da bin..." Er verfluchte sich selbst. Einmal machte er so eine dumme Aktion und dann so etwas.
"Ist das vielleicht ein Zeichen? Dass wir zuhause hätten bleiben sollen?" Sie blickte ihn zweifelnd an.
"NEIN!", platzte es direkt aus Till heraus.
"Also... doch...", seufzte Stina.
"Nein! Nein, Stina, ich will das hier mit dir. Ich will dich heiraten. Ich liebe dich." Schnell zog er sie zu sich, küsste ihre Lippen, die immer leicht offen standen, wenn sie ihn so fragend anblickte.
"Mein Vater bringt mich um, weil wir keinen Ehevertrag haben..." Kurz wurde ihr ganz flau im Magen. Oh, ihr Vater würde einiges zu sagen haben.
"Passiert..." Till zuckte mit den Schultern. Kaum etwas war ihm gerade so egal wie Stinas Vater.
"Felix wird dich umbringen", stellte sie fest.
"Ich will mein Handy gar nicht anmachen... ich glaub aber, Karl hasst uns mehr..." Till hatte so viele Nachrichten bei Whatsapp, hatte noch kaum eine gelesen. Keiner konnte es fassen, dass er ausgerechnet jetzt verreiste.
"Du... hast es ihnen doch nicht gesagt, oder? Die denken doch, wir sind im Urlaub!" Erschrocken starrte sie Till an.
"Hab nur gesagt, dass wir für ein paar Tage weg sind... nicht wohin, nichts...", versicherte er schnell.
"Sehr gut. Ich auch nicht. Nichtmal Magda..." Wieder biss sie sich auf ihre Lippe.
Und wieder verheimliche ich ihr etwas. Sie wird so sauer sein.
"Ich hör sie jetzt schon kreischen." Till grinste bei dem Gedanken an Stinas beste Freundin.
"Wird sie. So sehr. Ich... kann gar nicht erwarten, ihr den Ring zu zeigen. Die Ringe sind so schön. Aber... du wirst deinen nicht tragen, oder?" Verstohlen öffnete sie die Schachtel.
"Doch, klar." Till zog seine Augenbrauen verständnislos zusammen.
"Aber... dann sehen... Fans das." Sie drehte die beiden Ringe in ihrer Hand. Tills schmucklosen Graugoldring und ihren viel zu teuren Ring mit einem Rubin, der mit Diamanten umrahmt war. Sie hatte sich sofort in den Ring verliebt und egal wie oft sie gesagt hatte, dass die Ringe zu teuer waren, hatte es doch nichts genützt. Till hatte darauf bestanden und sie konnte es nicht erwarten, dass er ihr den Ring an den Finger steckte.
"You're a ruby-girl", hatte der Verkäufer bestätigt und auch Till fand, dass die leuchtend roten Steine so perfekt zu ihren braunen Augen und den blonden Locken passten.
"Vielleicht nicht gerade auf der Bühne aber... sonst, ja."
"Und wenn die dich in der Stadt ansprechen? Oder im Atomino sehen?", hakte sie nach und schloss das Kästchen.
"Dann ist das eben so." Er zuckte erneut mit den Schultern. War ihm doch egal.
"Okay... wow..."
Ich hätte nie gedacht, dass ihm sowas mal egal ist. Ich dachte, wir müssen uns... irgendwie verstecken
"Wow?" Er grinste Stina an und zog an einer ihrer verführerischen Locken.
"Ja... wow... aber, lass mich raten, wenn wir zurückkommen übermorgen haben wir sie erstmal nicht an, oder?", vermutete Stina.
"Bei der ganzen Scheiße... ich... ist vielleicht besser." Er nickte.
"Ich möchte es allen in Ruhe sagen. Nicht so... zwischendurch."
"Ich will es meinen Eltern vor allem nicht zwischen Tür und Angel sagen. Hey, was für ein Scheiß ist hier abgelaufen, wir waren aber dafür in Vegas, haben geheiratet. Aber der ganze Nazischeiß, unfassbar!" Nervös zog er seine Kippenschachtel aus der Tasche.
"Das wäre leider mega witzig... aber die haben mehr verdient. Wir... müssen es dann nächste Woche auch gleich im Standesamt anerkennen lassen. Bäh, dafür muss ich erst nach Lüneburg und diesen Auszug aus dem Geburtenregister holen..." Genervt stöhnte Stina auf.
"Kann es dir keiner faxen oder so?", grummelte Till verständnislos.
"Und wie erkläre ich meiner Mutter, dass sie ins Standesamt gehen soll und diesen Ausdruck holen soll?"
"Und was sagst du ihnen, wenn du einen Tag zuhause bist?", fragte er.
"Ich penne einfach bei 'ner Freundin... oder, ich rede mit meinem Papa wegen Wir Sind Mehr. Und sage, dass ich das persönlich machen wollte", überlegte sie.
"Fährst du dann alleine?" Till wollte sie nicht allein lassen. Nur... wurde er gerade an anderer Stelle dringender gebraucht.
"Ja. Du wirst in Chemnitz gebraucht."
Das ist doch wohl klar! Schlimm genug, dass du jetzt nicht da bist!
"Darauf wollte ich hinaus..." Er lächelte Stina an.
"Ich kenne doch meinen zukünftigen Ehemann..." Schnell gab sie ihm einen Kuss auf die Wange.
"Du bist die Beste." Wieso wusste sie so genau, was er brauchte, was er wollte? Keine seiner Freundinnen war bisher so gewesen.
"Wir haben... noch nicht über die Namenssache gesprochen..." Stina begann an ihren Haaren zu nesteln, eine Strähne hatte sich gelöst.
"Ich weiß..." Er seufzte.
"Du... willst deinen Namen behalten, oder?" Till schaute zu Boden, nickte leicht.
"Aber ich will doch irgendwie... dass... egal." Schnell schüttelte er den Kopf. Er konnte und wollte nicht von ihr verlangen, dass sie ihren Namen aufgab.
"Du willst, dass wir den gleichen Namen haben, oder?" Stina versuchte die Locke wieder zu fixieren, doch immer wieder glitt sie ihr durch die Hände.
"Ja... aber du bist und bleibst die Gräfin...", versicherte er ihr.
"Ich... kann meinen Namen nicht hergeben..." Sie schloss die Augen.
So sehr mein Name mich auch nervt... er macht so viel aus. Er zeigt, wo ich hingehöre. Nach Braberg.
"Ich meinen Namen auch nicht..." Es war der Name seiner Familie. Wie konnte er ihn hergeben?
"Doppelnamen?", schlug sie zaghaft vor.
"Till Kummer von Braberg? Stina von Braberg Kummer? Hört sich das nicht... beschissen an?" Er musste bei seinen eigenen Vorschlägen grinsen.
"Total", lachte sie "du hast auch den Titel vergessen. Es wäre Till Kummer Graf von Braberg.
"Ich wär ja schon gern Graf aber... nein..." Schnell schüttelte er den Kopf und zündete sich endlich die Kippe an, die er schon seit einigen Minuten in der Hand hielt.
"Du wärst eh nicht adelig. Du wärst dann Bürgerlicher mit Adelsnamen. Unsere Kinder übrigens auch nicht. Nur der Mann kann den Adel weitergeben." Erneut versuchte sie sich an der widerspenstigen Strähne.
"Unsere Kinder?" Till grinste, zog an seiner Zigarette.
"Ja... theoretisch..." Er forschte nicht weiter, wusste, wie heikel das Thema war.
"Also... bleiben wir bei unseren Namen?" Er würde sie nicht drängen und er würde seinen auch nicht hergeben.
"Ich denke... ich weiß nicht. Marie-Kristin Kummer? Wie findest du das?" Sie zog die Augenbrauen zusammen.
"Hört sich... schon irgendwie süß an." Schnell führte er seine Zigarette wieder zum Mund um das Lächeln zu überspielen.
"Ich... hätte da gerne eine zweite Meinung zu..." Sie ließ die Hände sinken, gab den Kampf gegen ihre Locken auf.
"Wen willst du fragen?" Till zog seine Augenbraue hoch.
"Mama..." Sie sprach ganz leise, Till konnte sie kaum verstehen.
"Die sagt doch sowieso, du sollst deinen Namen auf keinen Fall hergeben! Mein Vater würde mir auch sagen, ich sollte meinen auf keinen Fall hergeben", spottete Till. Das war nun wirklich keine sinnvolle Idee.
"Till...", plötzlich wurde Stina ganz nervös "ich... ich glaub... ich muss meine Mama anrufen."
Was zur Hölle tu ich denn hier? Verdammte Scheiße, wie bin ich hier rein geraten?
"Mach das. Nur... wir haben nicht mehr so viel Zeit." Till wollte es nicht zugeben, doch er hatte Angst, dass Hille ihrer Tochter das Ganze ausreden wollte.
"Ich beeile mich." Schnell gab Stina ihm noch einen Kuss, dann verschwand sie mit ihrem Handy um die Ecke. Mit zitternden Fingern wählte sie die Nummer ihrer Mutter. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie hörte, dass jemand das Gespräch annahm.
"Mama?", fragte sie unsicher.
"Maus...?", meldete Stinas Mutter sich verschlafen am Telefon.
"Hab... ich dich... geweckt?"
"Wir haben drei Uhr in der Nacht...", stellte Hille fest.
"Ich bin in Vegas." Nervös kaute Stina auf ihrer Lippe.
"Wo?", fragte Hille verwirrt.
"Las Vegas. Nevada. USA", wiederholte sie.
"Was? Maus, wieso bist du da? Ich dachte, du bist in Dresden?" Plötzlich war sie hellwach.
"Ich... ich bin mit... Till nach Las Vegas... geflogen", erklärte Stina.
"Du bist wieder mit Till zusammen?", forschte Hille weiter.
"Wir... sind jetzt richtig zusammen. Also... richtig... für... immer." Hatte ihre Mutter es verstanden?
"Das freut mich für euch!"
Nope, hat sie nicht.
"Nein, Mama... für immer. So richtig. Darum... sind wir in Vegas", versuchte sie es erneut. Eine ganze Weile war es still.
"Maus... das... sag das nochmal." Bei Hille schien der Groschen zu fallen.
"Wir... stehen vor einer Wedding Chapel. Wir... sind in fünfzehn Minuten dran. Wir wollten es keinem erzählen. Niemand weiß davon. Nur... ich kann nicht... ich kann ihn nicht heiraten, ohne, dass du davon weißt." Plötzlich beschleunigte Stinas Herzschlag, ihre Mutter würde sie auslachen, sie anschreien, was hatte sie sich gedacht?
"Du bist so süß. Ich hab dich lieb. Was ist denn los? Irgendwas ist doch", fragte ihre Mutter sanft nach.
"Ich... also wir... können uns nicht entscheiden, welchen Namen wir annehmen. Und... Marie-Kristin Kummer... klingt gar nicht so scheiße." Plötzlich fiel es ihr schwer zu sprechen, ein Kloß bildete sich in ihrem Hals.
"Stimmt... Aber niemand sagt Marie-Kristin... Stina Kummer... Aber, du willst wirklich deinen Gräfinnen-Titel ablegen?", fragte Hille sicherheitshalber noch einmal nach.
"Ich... weiß einfach nicht, ich weiß grade gar nichts mehr... ich... fang gleich an zu weinen." Tatsächlich begann Stina mit den Tränen zu kämpfen. Einen Moment schwieg Hille.
"Willst du ihn heiraten?"
"Ja. So sehr. Ich liebe ihn." Und auf einmal wusste sie, dass sie ihn heiraten würde. Egal was irgendjemand sagen würde.
"Dann hast du ja doch noch nicht alles vergessen", kurz lachte sie auf "er will seinen Namen auch nicht hergeben?"
"Nein. Ich glaube, wenn ich richtig betteln würde, dann würde er. Aber ich will nicht, dass er etwas tut, nur weil ich es möchte", erklärte Stina.
"Du bist eine tolle Frau... Hab ich dir das schon mal gesagt?" Hilles Stimme klang ganz sanft und langsam hatte Stina wirklich Schwierigkeiten, ihre Tränen zurückzuhalten.
"Ich komme ganz nach meiner Mutter", sagte sie mit belegter Stimme.
"Dann behaltet doch beiden euren Namen, oder willst du Kummer heißen?" Stinas Mutter war da ganz pragmatisch.
"Ich fänd es irgendwie schon... schön... wenn wir beide einen Namen hätten. Aber... vielleicht hast du Recht."
"Es ist immer schön, den gleichen Namen wie der Partner zu haben. Man fühlt sich einfach mehr... als Familie. Maus... egal für was du dich entscheidest, ob von Braberg oder ob für Kummer... du bist immer noch die selbe und ich bin auf deiner Seite, ja?" In diesem Moment war Stina so dankbar für ihre Mutter, wie selten.
"Jetzt weine ich gleich wirklich... danke Mama... wenn... wenn wir wieder da sind... feiern wir nochmal richtig. Nächstes Jahr im Sommer irgendwann", versprach sie ihr.
"Das freut mich. Ihr könnt gerne bei uns feiern. Wir haben mehr als genug Platz! Ich denk gleich an euch. Grüß mir Till... deinen bald-Mann ganz lieb."
"Du sagst Papa nichts, oder?", erkundigte Stina sich vorsichtig.
"Nein, natürlich nicht. Ich hab dich lieb", versicherte Hille.
"Ich dich auch..."
"Und macht mir bloß Fotos von euch! Ich will Fotos sehen, wenn ihr her kommt", forderte ihre Mutter.
"Kriegst du.Till hat 'nen Fotografen organisiert." Stina musste lächeln. Till dachte einfach an alles.
"Guter Kerl."
"Ist er. Der beste. Tschüss, Mama."
"Tschüss Maus", verabschiedete Hille sich noch, dann legte Stina auf. Sie atmete noch einmal tief durch, griff nach ihrer losen Strähne und steckte sie ohne zu zögern fest.
"Hey... schöne Grüße von meiner Mama", richtete sie aus, als sie wieder bei Till angekommen war.
"Wenn du nochmal mit ihr telefonierst, dann sag ihr danke und natürlich auch zurück. Wir... sind gleich dran..." Forschend sah er Stina an. Wollte sie noch?
"Sag ich ihr... Till... ich... ich nehme deinen Namen an. Kummer ist ein schöner Name und... mein Vater killt mich so oder so." Sie zuckte mit den Schultern.
"Du musst das nicht..." Er schloss die Augen, lächelte sanft.
"Ich weiß. Aber... es stirbt ja nicht aus. Leo ist da und wird das Gut sowieso irgendwann übernehmen", erklärte sie.
"Ich dachte, du willst es." Überrascht schaute er Stina an.
"Ich will mein Häuschen behalten. Und meinen Garten. Aber das Gut? Das kann ich gar nicht bewirtschaften. Leo kann das. Und seine Freundin ist super mit den Pferden. Die beiden machen das schon."
Als wenn du mit mir nach Braberg ziehen würdest
"Okay... und... du willst... wirklich Kummer?", fragte er, bevor ihm die Doppeldeutigkeit seiner Worte bewusst wurden.
"Wenn ich dich dazu kriege, ertrage ich jeden Kummer. Sorry. Letzter Wortwitz, bevor ich sie alle selbst ertragen muss." Stina grinste Till frech an.
"Du wirst der größer Kummer sein, den ich im Leben ertrage..." Er zog sie zu sich, küsste sie innig. "Dann... wollen wir, oder?", fragte er ein bisschen heiser.
"Wollen wir. Ich liebe dich." Er sah sie an, dieses wunderhübsche Mädchen, dass ihm mühsam bis zur Schulter reichte. Die störrischen Locken an einer Seite hinter das Ohr gesteckt, ihre zierliche Figur, die sanft vom weißen Kleid umspielt wurde. Sie blickte ihn mit ihren großen braunen so fragend an. Kurz zog es in Tills Bauch. Er konnte nicht fassen, dass sie seine Frau werden sollte.
"Ich liebe dich auch, mein süßes Apfelstinchen." Auffordernd hielt er ihr seine Hand hin. Kurz zögerte sie. Dann griff sie danach und ging mit ihm gemeinsam in die kleine Kapelle auf dem Las Vegas Boulevard.
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