Happy Birthday, Wilson!

von Ririchiyo
KurzgeschichteFamilie, Freundschaft / P6
Dr. Gregory House Dr. James Wilson OC (Own Character)
28.02.2019
28.02.2019
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Happy Birthday, Wilson!


Jessica starrte eine Weile auf den Zettel vor sich, und wiederholte die Informationen darauf dann gedanklich. Einige Male wiederholte sie das Ganze, dann stöhnte sie laut auf, und ließ das Papier in ihrer Hand sinken, während sie den Kopf nach hinten auf die Sofalehne fallen ließ.
Gott, irgendwann würde diese Prüfung sie noch umbringen! Oder die Langeweile, die sie beim Lernen immer hatte. Dabei hatte sie gerade eigentlich nur ein paar Minuten lernen wollten. Immerhin hätte Jimmy schon längst hier in seinem Büro auftauchen sollen. Er hatte schon seit einer halben Stunde Schluss! Greg hatte ihr das selbst gesagt. Und normalerweise irrte er sich bei solchen Dingen nicht. Aber im Gegensatz zu ihrem Vater, war der Onkologe offenbar pflichtbewusst genug, selbst an seinem eigenen Geburtstag lange zu Arbeiten, um seinen Patienten zu helfen.
Sie schloss die Augen, und atmete tief durch. Der Notizzettel schon längst vergessen. In diesem Moment öffnete sich endlich – endlich! – die Tür.
Sie schlug sofort wieder die Augen auf, und schwang die Beine vom Sofa.
„Fertig?“ Sie hatte nicht damit gerechnet, dass der Onkologe sofort erschreckt zusammenzucken würde.
„Jess!“ Der Mann schüttelte den Kopf. „Was machst du hier?“
Sie verdrehte die Augen, und stand auf, um sich zu strecken. Dass er sich darüber überhaupt noch wunderte, war wirklich …
Sie schnaubte. „Du-“ Sie ging auf ihn zu und tippte ihm auf die Brust. „-hast Geburtstag. Und ich bin hier, um dich abzuholen.“ Sie grinste ihn an. „Also?“, wiederholte sie dann. „Fertig?“
Er starrte sie eine Weile an, und runzelte schließlich die Stirn. „Wofür?“, fragte er dann.
Sie stöhnte auf. „Habe ich doch gerade gesagt!“, warf sie dann ein. Wie konnte man nur so vergesslich sein? „Du hast Geburtstag, schon vergessen?“, meinte sie dann lachend. „Wir feiern!“
Er seufzte, und schüttelte den Kopf. „Und wohin entführst du mich?“
Sie grinste ihn breit an, klatschte einmal in die Hände, und griff dann fröhlich nach seinem Arm. „Ich dachte schon, du fragst nie!“
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