Harry Potter - ein etwas anderes Leben

GeschichteAbenteuer, Familie / P12
Charlie Weasley Ginevra Molly "Ginny" Weasley Harry Potter OC (Own Character)
28.02.2019
12.08.2019
20
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7
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Während sich die Freunde von Harry und die anderen Weasleys einen Platz auf der Tribüne suchten, ging Harry vor dem Irrgarten auf und ab. Auch wenn bei dieser Aufgabe eigentlich nichts schief gehen dürfte, war dennoch ziemlich angespannt. Während die Tribünen sich immer weiter füllten, kamen auch nach und nach die anderen Champions an. Auch ihnen war anzusehen, dass sie ziemlich angespannt waren, allen voran Fleur, denn sie wollte wirklich nicht wissen was ihr Vater mit dem englischen Minister und den anderen Verantwortlichen machen würde, sollte heute Abend wieder etwas schief gehen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit, erklang dann auch zum ersten Mal die Kanone und Krum stürzte in den Irrgarten. Die nächsten 5 Minuten bis die Kanone erneut ertönte und nun auch Harry in den Irrgarten starten konnte, zogen sich wie Kaugummi. Als die Kanone dann ertönte, wünschte Fleur ihm schnell noch viel Glück, was er ihr dann auch noch wünschte, ehe auch er in den Irrgarten verschwand. Kaum hatte er den Irrgarten betreten und die Hecke sich wieder hinter ihm geschlossen, da umfing auch eine gewisse Dunkelheit. Von dem Lärm, den die Zuschauer machten, war jetzt, wo er sich im Irrgarten befand kaum noch etwas zu hören.
Den Zauberstab in der Hand, lief er dann in den Gang, der sich zu seiner Rechten aufgetan hatte. Von weiter Ferne hörte er dann auch den nächsten Kanonenschlag und wusste, dass jetzt auch Fleur den Irrgarten betreten hatte.
Kurz darauf stieß er auch auf die ersten Hindernisse, nämlich Rotkappen und Hinkepanks. Doch mit ein paar Zaubern hatte er sie außer Gefecht gesetzt. Schon jetzt zahlte es sich scheinbar aus, dass er sich gemeinsam mit seinen Freunden in den letzten Wochen ausgiebig mit magischen Kreaturen und die Verteidigung gegen diese beschäftigt hatte.
Nur noch von ganz fern hörte er dann die Kanone zum vierten Male und wusste, dass nun alle Champions im Irrgarten waren. Doch das kurz darauf erklingende glockenähnliche Geräusch war ziemlich laut und das war etwas was ihn ziemlich verwunderte. Was um alles in der Welt war das und was sollte es bedeuten. Dass sich nun der Zauber des Saboteurs entfaltet hat, der ihn und die anderen in absolute tödliche Gefahr brachte, ahnte er nicht einmal im Geringsten.
Auch außen auf den Tribünen hatte man es gehört, doch dort konnte man nicht feststellen woher es kam und was es bedeutet. Einzig Fleurs Vater, ahnte böses, doch beweisen konnte er es nicht. Deshalb hielt er sich zurück, auch wenn er dafür betete das alles gut ausgehen würde. Er wollte einfach nur noch, dass dieses Turnier vorbei war. Er ärgerte sich mittlerweile über sich selbst, dass er der Neuauflage dieses Turniers überhaupt zugestimmt hat, sich von seinen Amtskollegen überreden lassen hatte, schließlich war eigentlich dagegen gewesen, einen Versuch zu unternehmen, dieses Turnier wieder einzuführen. Es gab schließlich auch andere Möglichkeiten um die Bande zwischen magischen Schulen zu erhöhen. Er dachte da zum Beispiel an ein Schul-Quidditsch-Turnier. Das war bei weitem weniger gefährlich. Eins stand jedoch fest. Während er Minister von Frankreich war, würde es keinen weiteren Versuch geben, das trimagische Turnier wieder aufleben zu lassen.
Harry stand derweil kurz darauf mal wieder an einer Wegekreuzung und wollte gerade in den mittleren Gang gehen, als sich die Hecken mal wieder erneut veränderten und nur noch der Gang zu seiner Linken übrigblieb. Er hatte nur ein paar Schritte gemacht, als er eine Art Nebel vor sich hatte. Vorsichtig näherte er sich und wirkte ein paar Zauber, doch er konnte keine Gefahr feststellen, die von dem Nebel ausging. Immer noch Vorsicht walten lassen, wagte er einen Schritt in den Nebel hinein. Plötzlich stand die komplette Welt Kopf. „Was zur Hölle“, fluchte er und wirkte ein paar Zauber, doch nichts veränderte. Als er ein paar Schritte rückwärts machen wollte, stellte er fest, das dies nicht möglich war. Vorsichtig, immer behutsam einen Schritt vor den anderen setzend arbeitete er sich weiter. Aufgeben, nur weil plötzlich alles anders herum war, kam für ich nicht in Frage. Nach dem er ein paar Schritte gemacht hatte, kippte die Welt dann wieder ins Normale und er kam wieder besser voran. Kurz darauf kam eine weitere Wegegabelung er wollte gerade in einen der Gänge laufen, als er aus dem anderen Fleur fluchen hörte.
Ohne zu zögern rannte er in den Gang, den Zauberstab immer zur Verteidigung erhoben. Kurz darauf stieß er mit einer ebenfalls rennenden Person zusammen und beide landeten auf den Boden. Nach dem er sich kurz den schmerzenden Kopf gerieben hatte, erkannte er, dass er mit Fleur zusammengestoßen war. „Was ist los, dass du so geflucht hast“, fragte er diese dann auch, denn er konnte nichts in der Nähe erkennen, was ihnen gefährlich werden konnte. „Als ich gerade eine meiner Veelafähigkeiten nutzen wollte, um kommende Hindernisse zu erkennen, habe ich festgestellt, dass auf dem Irrgarten mehrere Zauber liegen. Zum einen ein Zauber, der jegliche Kommunikation nach außen unterbindet und zum anderen ein Zerstörungszauber, der sich exakt eine Stunde nach dem der letzte den Irrgarten betreten hat aktiviert und den Irrgarten schrumpfen lässt und alles zerquetscht, was sich zu diesem Zeitpunkt noch darin befindet. Sprich es wurde erneut sabotiert. Es hat also höchste Priorität, dass einer von uns vieren den Pokal, in den uns noch“, sie blickte auf ihre Armbanduhr, „verbleibenden 20 Minuten berührt und uns hier rausbringt oder wir sind alle vier verloren, bzw. 5 wenn ich Ginny, die dann ja auch betroffen ist, mitzähle. Ich wollte gerade mit einem Patronus dich sowie die anderen informieren, als wir zusammengerasselt sind. Und außen die können die Zauber nicht bemerken, dafür sorgt ein weiterer Zauber.“ „Das darf doch nicht war sein“, fluchte Harry. „Wer um alles in der Welt hat so eine Wut auf mich, dass er mich erst in das Turnier schleußt und dann versucht mich ohne Rücksicht auf andere zu verletzen bzw. umzubringen.“ „Ist erst einmal egal, wir müssen uns eher darum kümmern, dass einer von den Champions den Pokal erreicht“, meinte Fleur, die mittelweile ihren Patronus heraufbeschworen hatte und ihm eine Nachricht für Cedric diktierte. Harry fing sich dann auch wieder und beschwor seinen Patronus herauf und formulierte die Nachricht für Krum. Fast gleichzeitig sausten die beiden Patroni los und Harry und Fleur stürzten in unterschiedliche Richtungen davon, betend, dass es sich alles noch zum Guten wenden würde. Auf die Idee Ginny durch die Gedanken zu kontaktieren, ihr zu erklären was los war, damit sie dann die Lehrer alarmieren konnte, kam er in diesem Moment nicht.
In einem Gang kam ihm dann eine durchscheinende Gestalt entgegen. Eine Sphinx schoss es ihm durch den Kopf. Sie blieb dann genau vor ihm schweben und sprach: „Dein Ziel ist nah. Doch vorher musst du mein Rätsel lösen. Weiche zurück und ich lasse dich unversehrt gehen. Antwortest du doch, muss es richtig sein, sonst werde ich dich angreifen und vernichten. Du kannst es dich nach dem ich dir mein Rätsel gesagt habe, in Ruhe überlegen. Also hier mein Rätsel: „Was geht am Morgen auf vier Beinen, am Mittag auf zwei Beinen und am Abend auf drei Beinen?“. Harry hatte eine Idee und überlegte gerade ob er es riskieren sollte oder doch einen anderen Weg suchen sollte, als sein Blick auf die Uhr fiel. Es blieben ihnen nur noch 5 Minuten bis sich der tödliche Zauber entfalten würde. Also musste er es riskieren oder sie waren wirklich alle verloren, denn das Ziel, der Pokal war wirklich nah, wie er feststellte. Denn am Ende des Ganges hinter der Sphinx leuchtete etwas sehr stark, was nur der Pokal sein konnte. „Ich sage der Mensch. Als Baby krabbelt er auf allen Vieren, in der meisten Zeit seines Lebens läuft er auf zwei Beinen und im Alter ist der Stock den er benutzt das dritte Bein.“ Die Sphinx lächelte kurz und nickte, ehe sie zur Seite schwebte und den Weg freigab.
Harry beschleunigte seine Schritte. Plötzlich machte der Irrgarten mal wieder Anstalten seine Form zu verändern. Harry beschleunigte seine Schritte erneut, er rannte fast und schaffte es mit einem abschließenden Sprung durch den sich gerade schließenden Durchgang auf die Freifläche vor dem Pokal, ehe sich die Hecke wieder hinter ihm schloss. Er eilte weiter auf den Pokal zu. Von der Seite kam dann eine riesige Spinne auf ich zu. Doch kein Zauber, den er auf sie wirkte, zeigte irgendeine Wirkung. Die Spinne kam immer weiter auf ihn zu. Er wich langsam ein paar Schritte zurück. Langsam musste doch was klappen. Diese Spinne kann doch nicht unbesiegbar sein, fluchte er innerlich, denn die Zeit um den Pokal zu erreichen rann immer weiter davon. In dem Moment wo er einen erneuten Schockzauber auf das Vieh abfeuerte kam auch von hinten einer angeflogen. Von zwei Schockern gleichzeitig getroffen brach die Spinne dann auch zusammen.
Harry drehte sich überrascht um und erkannte Fleur. „Danke.“ „Gern. Jetzt schnapp dir aber den Pokal“, meinte Fleur. „Nicht zusammen? Als Symbol das keine Zweitracht und noch so feige Anschläge die Schulen entzweien kann. Vor allem ist es sicherer. Nicht das es noch einen unbemerkten Zauber gibt, der auch den Zauber aufhebt, der alle anderen hier rausbringt, sobald einen den Pokal berührt. Dann kann ich wenigstens noch einen retten. Zeit auf die anderen zu warten bleibt ja leider nicht mehr.“, meinte Harry noch, während er sich schon mal in Richtung Pokal bewegte. Durch diese Ansprache besann sich auch Fleur und kam angerannt. Harry der gerade am Pokal angekommen war und nach ihm greifen wollte, bemerkte das und wartete auf sie. Gemeinsam griffen sie dann nach dem Pokal und spürten dann kurz darauf das klassische Ziehen in der Bauchgegen wie bei einer Portschlüsselreise, nur dass dieses diesmal sehr kurz andauerte. Sie landeten nur Sekunden nach dem sie den Pokal berührt hatten vor dem Irrgarten. Auch Krum und Cedric landeten zu ihrer Erleichterung neben ihnen.
Kaum waren sie gelandet ertönte wieder dieses glockenartige Geräusch und der Irrgarten besann zu schrumpfen und alles was in ihm war zu vernichten. Man hörte nur noch das Schreien, der magischen Wesen. Harry und Fleur, die immer noch den Pokal in den Händen hielten, atmeten erst einmal erleichtert ein und aus. Das war knapp gewesen. Hätte sie Harry bei der Spinne nicht geholfen, wären sie nun alle verloren gewesen.
Die Lehrer von Hogwarts, die Schulleiter aller drei Schulen, sowie der englische und französische Minister kamen jetzt auf sie zu gelaufen um herauszufinden was passiert war, denn der Irrgarten sollte sich eigentlich nicht selbst zerstören und dass das nur Bruchteile von Sekunden nach dem die Champions aus dem Irrgarten auftauchten war schon mehr als merkwürdig. Nur der französische Minister, Fleurs Vater, ahnte, dass hier mal wieder sabotiert worden war, doch noch hielt er den Mund. Er wollte erst einmal hören was seine Tochter bzw. die anderen sagen würden, ehe er etwas unternahm, wie zum Beispiel seine Auroren mit den Ermittlungen zu beauftragen.
Auch die Schüler und anderen Gäste (die erwachsenen Weasleys und Krum´s Eltern) hatten jetzt kapiert das mal wieder jemand den Champions schaden wollte. Ginny, Eleonore, Tracy und die restlichen Weasleys, selbst Ron, machten sich jetzt auf den Weg nach unten. Eleonore war so sehr geschockt davon, dass sie fast ihren Bruder und ihre beste Freundin/Schwägerin verloren hätte, dass sie von ihrem Freund gestützt werden musste. Auch Ginny war sichtlich geschockt, lehnte jedoch jede Hilfe ab.

Die Allgemeine Verwunderung und den leichten Schockzustand der anderen auf der Tribüne nutzend, aktivierte eine gewisse Schülerin, ihren zur Aufgabe mitgebrachten Portschlüssel und verschwand. Innerlich fluchte sie, dass ihr Plan nicht geklappt hatte. Kurz darauf kam sie am Strand der Privatinsel, welche ihrer Familie gehörte und von der nur die Kobolde, die ja nichts und niemanden etwas über ihre Kunden verrieten, wussten, an und lief in Richtung des Hauses, in dem ihre Mutter auf sie warten würde. Und richtig, kaum hatte sie ihre Tochter entdeckt, lief sie aus dem Haus auf ihre Tochter zu und umarmte sie. „Und wie ist es gelaufen“, fragte sie. „Hat leider nicht geklappt. Dieser elende Potter hat zusammen mit der Französin den Pokal geholt.“ „Naja, dann schmieden wir jetzt von hier aus Pläne Ich habe schon dafür gesorgt, dass wir unter meinem Mädchennamen unbehelligt leben können und du ab dem nächsten Jahr wie wir es vorhatten, deine Schullaufbahn in Salem fortsetzten kannst. Irgendwann bekommen wir schon noch unsere Rache“, meinte ihre Mutter daraufhin. „Manchmal gehören Rückschläge halt dazu.“ „Ich hoffe es, dass wir es Potter und den anderen noch heimzahlen können“, meinte besagte Ex-Schülerin von Hogwarts. „Und wenn das geklappt hat sägen wir Fudge ab und holen, meinen Dad und meinen Bruder, hierher“, fuhr eben diese fort. „Ganz genau“, meinte ihre Mutter nur. Kurz darauf lagen beide in den Betten und dachten versuchten während des Einschlafens neue Pläne für ihre Rache zu entwickeln.

Wieder in Hogwarts: „Zur selben Zeit erklärte Fleur den Erwachsenen was passiert war. Vor allem ihr Vater nahm das nicht sehr gut auf. Er schrie daraufhin den englischen Minister an: „Sie haben mir doch versprochen, dass sie die Lage unter Kontrolle kriegen und nichts bei der dritten Aufgabe passiert. Jetzt reicht es mir endgültig. Ab sofort werden meine Auroren, die ich gleich herbeordern werde, die Ermittlungen übernehmen.“ „Das kann nicht ihr Ernst sein“, sagten Cornelius Fudge und Albus Dumbledore wie aus einem Munde. „Und ob das mein Ernst ist. Schließlich war durch die ganzen Aktionen auch das Leben französischer Staatsbürger, meinen Töchtern wohlgemerkt, in Gefahr. Ich glaube kaum, dass sich ihr Ministerium mit dem meinigen anlegen möchte oder?“ „Jetzt waren auch die Weasleys angekommen und hatten die letzten Sätze mitbekommen. „Eine hervorragende Idee, Dumbledore, dass die Franzosen übernehmen“, knurrte Molly, „denn du und das Ministerium haben ja bis heute noch nicht mal eine leiseste Ahnung, wer hinter den Anschlägen steckt und fasst meine Tochter und meinen fast Schwiegersohn auf dem Gewissen hat.“ Bei den letzten Worten zwinkerte sie Harry und Ginny, die sich mittlerweile versichert hatte, dass es ihrem Freund gut ging, zu. Das führte dazu, dass die beiden erröteten. Auch die erwachsenen Brüder von Ginny erdolchten den englischen Minister bzw. ihren ehemaligen Schulleiter fast mit ihren Blicken, so dass beide dann doch einlenkten und der französische Minister seine Auroren per Patronus herbeordern konnte. Dumbledore wollte gerade die Schüler ins Schloss zurückschicken, als der französische Minister erneut intervenierte: „Ganz sicher nicht. Meine Auroren, die gleich eintreffen werden, werden auch die Schüler befragen.“ Dumbledore nickte ergeben, wollte er doch keinen weiteren Ärger heraufbeschwören. 15 Minuten nach dem der Minister seinen Auroren per Patronus gebeten hatte, nach Hogwarts zu kommen, kamen die ersten per Portschlüssel an. Einer von ihnen wandte sich auch gleich an den Minister: „Was können wir für sie tun Herr Minister?“ Der Minister erläuterte kurz worum es ging und die Auroren begannen mit ihrer Arbeit. Ein paar fingen an die Schüler zu befragen, während andere die Überreste des Irrgartens untersuchten. Nach kurzer Zeit stand fest, dass eine gewisse Anastasia Malfoy verschwunden war, was doch ziemlich auffällig war. Beweisen, dass sie etwas damit zu tun hatte, konnte man zwar nicht, doch es war höchstverdächtig, weshalb der französische Minister zum Verdruss von Fudge und Dumbledore am nächsten Morgen eine internationale Fahndung nach dem Mädchen herausgeben wollte, nach man das Manor ihrer Familie verweist vorgefunden hatte, was für den französischen Minister ein weiteres Indiz für deren Schuld war.


2 Tage später nach dem desaströsen Finale reisten die Gäste wieder ab und für die Hogwartsschüler ging es ebenfalls in die Ferien.
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