The other Reality

von Lisandre
GeschichteRomanze, Freundschaft / P16 Slash
Hunk Keith Lance Pidge Gunderson / Katie Holt Prinzessin Allura Takashi "Shiro" Shirogane
26.02.2019
02.12.2019
16
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Authors Note:

Hallo zusammen,
und willkommen zu Kapitel 16...
ja ich weiß, es ist wieder so spät dran, aber zur Zeit ist mein Real Life eine einzige Katastrophe. und ich weiß grade wirklich kaum mehr, wo mir der Kopf steht. Habe nämlich jetzt auch noch eine Weiterbildung angefangen, die mich abends unter der Woche bis 22. 00 uhr beschäftigt...zum Schreiben komm ich da kaum,  auch jetzt hab ich nur mit ach und krach dieses kapitel fertig bekommen :(  ich will die fanfiction aber auch nicht pausieren oder abbrechen,  es dauert nur leider ewig, bis ein kapitel kommt :( sorry ganz großes sorry :(  
Ich hoffe, ihr habt trotzdem noch Spaß beim Lesen und natürlich auch noch Danke an @kuroiyoru für dein Review :) danke dass du immer so fleißig auch noch am reviews  schreiben bist ^^

So nun hab ich aber genug geblubbert...
Ich wünsche noch eine Schöne Woche und viel Spaß beim Lesen natürlich ^^

LG
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Nach den Worten von Lance gingen die drei schweigsam zum Auto zurück. Irgendwie hing so jeder seinen eigenen Gedanken nach, bis Lance plötzlich das Wort ergriff. „Hey Keith…müssen wir unbedingt zu Sam fahren?“, fragte er dann und Keith blieb stehen und horchte auf. „Ja natürlich. Immerhin haben wir uns jetzt angekündigt und deswegen fahren wir auch dahin“; gab er zurück und Lance seufzte. Das war mal wieder typisch. Keith war was Empathie anging, eine vollkommene Niete. Denn wenn er nur ein bisschen Einfühlungsvermögen hätte, dann hätte er wohl erkannt, dass Lance nicht wirklich begeistert von dem Plan war. War er schon vorher nicht gewesen, als die Idee von Keith gekommen war, aber da hatte er nicht die Gelegenheit gehabt, dagegen zu argumentieren.  „Was passt dir denn jetzt nicht?“, Keith blieb stehen, drehte sich um und Lance wäre fast gegen ihn gelaufen, weil er damit nicht wirklich gerechnet hatte, dass Keith stehen blieb.  „Ich dachte nur, wir können es erst mal so versuchen, den Communicator zu reparieren, vielleicht bekommen wir das ja auch selbst hin und Sam hat doch schließlich schon genug zu tun“   Keith hob die Augenbraue nach oben. Gerade verstand er Lance nicht wirklich, aber, nachdem er den andren einen Moment gemustert hatte, gab er schließlich dann doch nach. „Wenn du meinst..“; sagte er schließlich nur. „Wir versuchen es heute und wenn wir es nicht hinbekommen, dann gehen wir zu Sam“ Damit war Lance einverstanden, Katie verdrehte nur die Augen und musste wohl oder übel Keith noch mal ihr Handy überlassen, damit er absagen konnte. Sam war zwar nicht begeistert, aber es war nun mal so wie es war. „Wir setzen dich dann zu Hause ab“; meinte Keith zu Katie, als sie in den Wagen gestiegen waren.  „Ich hab eh die Nase voll“, kommentierte das Mädchen nur darauf. Die Autofahrt verlief recht schweigend bis sie schließlich zu Hause bei Katie ankamen. „Denk dran, dass morgen Schule ist“, verabschiedete sich das Mädchen dann von Lance, welcher die Augen verdrehte. „Ja ja „, murmelte er leise und war dann doch froh, als Katie verschwunden war. Lance und Keith fuhren dann zu den McClains, wo Veronica dann doch recht froh war, dass sie ihr Auto wieder hatte. Auf Fragen ihrerseits reagierten aber weder Lance noch Keith, denn keiner von beiden hatte wirklich Lust auf eine längere Diskussionsrunde mit Veronica. Also suchte Lance noch schnell Werkzeug zusammen und die beiden gingen dann in das Zimmer, welches dem Lance hier gehörte.
Lance legte sich aufs Bett und Keith setzte sich auf die Bettkante und hatte den Communicator in der Hand.  „Ich wüsste nicht, wie wir das Teil reparieren sollen“; murmelte er mehr an sich als zu Lance gewandt. Doch schließlich wollte er den anderen auch mal dazu bewegen, etwas zu tun.  „Hey Lance, das war doch deine Idee, also hilf mir wenigstens ein bisschen“ Eigentlich wollte Keith noch was sagen, aber als er sich umdrehte, merkte er, dass der andere eingeschlafen war. „Also echt... du hättest sagen können, dass du müde bist“; murmelte er mit einem leichten Grinsen.  Er nahm dann einfach seine Decke und warf sie über den anderen, so dass dieser einfach nur irgendwie zugedeckt war.  Mit gerunzelter Stirn saß Keith dann noch ein paar Stunden an dem Communicator, als es schließlich an der Tür klopfte. Da Lance sich inzwischen zusammengerollt hatte und wirklich tief zu schlafen schien, entschied sich Keith dann selbst an die Tür zu gehen und sie aufzumachen. Immerhin wollte er nicht, dass Lance durch unnötigen Besuch nun wach gemacht wurde. Als er die Tür aufmachte, sah er Allura vor sich und da fiel ihm ja noch ein, dass Lance ein Treffen aus gemacht hatte vorhin. Allura wirkte ein wenig überrascht, dass Keith wohl in dem Zimmer von Lance war und offenbar auch die Tür öffnete.  „Hi..ich wollte fragen, ob Lance fertig ist für unsere Verabredung. Ich meine..ich hab mindestens schon eine Stunde gewartet“, meinte sie dann.  „Er schläft“; meinte Keith dann bestimmt. „Er wird heute sicher auf keine Verabredung mehr gehen“ Der schwarzhaarige wusste, dass er sich gerade wie ein Erziehungsberechtigter verhielt, aber Lance schien den Schlaf auch bitter nötig zu haben, sonst wäre er jetzt nicht einfach so eingeschlafen. Und außerdem, irgendwie wollte er auch nicht, dass Lance mit Allura loszog. Allein der Gedanke störte ihn gewaltig und Keith konnte nicht mal sicher sagen, wieso.  „Am besten, du gehst jetzt“; meinte er dann ernst.  „Hör mal, ich weiß nicht, wer du bist und ich weiß nicht, wieso, du dich jetzt hier so aufführst, aber ich Lance hat es doch selbst gesagt, dass wir uns heute treffen..und ich glaube nicht, dass du da ein Wort mitzureden hast“  Ja, Allura schien nicht wirklich von Keith beeindruckt und umgekehrt lies sich dieser aber auch von ihr nichts sagen.
„He..was macht ihr denn für einen Krach?“ Lance war durch das Gespräch der beiden wach geworden und saß nun mit verwuscheltem Haar im Bett. Keith drehte sich um. „Tut mir leid, ich wollte dich nicht wecken“; meinte er entschuldigend. „Schon gut..oh, Allura. du bist bestimmt wegen unserem Treffen hier. Das fiel Lance dann gerade wieder ein. „Ich bin gleich so weit…eine Sekunde“ Lance war gleich aus dem Bett gesprungen und hatte sich schnell etwas anderes angezogen.
Ja, er war einer von der Sorte, der, wenn er etwas sagte, es auch einhielt.  „Jetzt können wir los“; meinte er grinsend.
„Das ist jetzt nicht dein Ernst?“; fragte Keith. „Ich habs nun mal versprochen…und deswegen kann ich da auch schlecht sagen, dass es jetzt nicht geht…“   Lance erwartete nicht, dass Keith ihn verstand.
„Und was ist mit ‚Du weißt schon was?‘ und ‚Wir sollen hier kein Chaos anrichten‘? Keith versuchte wirklich, Lance zum Bleiben zu bewegen, er konnte es sich nicht erklären, aber ihm wäre es lieber, wenn er hier blieb. Nicht nur, weil ihre Doppelgänger hier in einer Beziehung waren, die vermutlich durch so ein einfaches Treffen mit Allura ganz schön durcheinander geraten würde, nein, er wollte es auch persönlich. Es war schon seltsam.  Allura verstand nur Bahnhof und Lance schüttelte unbesorgt den Kopf. „Ich richte schon kein Chaos an…außerdem musst du grade reden, wer ist denn von zu Hause rausgeflogen“  Lance merkte in dem Moment, dass er zu weit gegangen war, als Keith sich einfach abwandte und nur ein ‚Mach doch was du willst‘ murmelte. Klar, es war nicht Keiths zu Hause von dem sie hier redeten, aber Lance vermutete, dass das trotzdem an Keith nagte, auch wenn er es vielleicht nicht zugab. „Keith“ Lance versuchte , seinen Kameraden anzusprechen, doch der reagierte nicht. Offenbar hatten ihn die Worte schwerer getroffen, als Lance dachte.  Nun war Lance hin und hergerissen, einerseits wartete Allura, andererseits wollte er nun diesen Streit mit Keith nicht zu lange andauern lassen. „Tut mir leid, ja?“; murmelte er leise und entschied sich dann, Keith erst mal in Ruhe zu lassen. Vielleicht war ein bisschen Abstand ja erst mal ganz gut. „Bis später“; murmelte Lance und verlies mit Allura dann den Raum.
„Wer ist dieser Kerl eigentlich? Ich hab mich das schon die ganze Zeit gefragt. Er führt sich wirklich schrecklich auf..“; fragte Allura dann neugierig, als sie das Haus der McClains verlassen hatten und riss damit Lance aus seinen Gedanken.  „Keith ist ein Freund von mir und ja, so ist er eben, er denkt, er muss mich beschützen..“;  sagte er nur, was ja nicht mal gelogen war. Immerhin waren sie ja auch Freunde, jedenfalls sah es Lance so, wie Keith das sah, wusste er nicht. Aber Lance war aufgefallen, dass er ein leichtes Kribbeln im Bauch gespürt hatte, als er Keith als seinen Freund bezeichnet hatte. Das wunderte ihn ein bisschen, aber er kam nicht dazu, sich da groß Gedanken zu machen, da Allura schon weiter redete. „Er schien ja mächtig angepisst, dass wir jetzt ausgehen“ „Er ist eben ein manchmal ein oller Spielverderber“; gab Lance zurück und grinste nur etwas. Aber dennoch, so ganz konnte er sich nicht auf das Treffen mit Allura einlassen, denn je mehr sie redete, desto mehr wanderten Lances Gedanken zurück zu Keith. Ob der wohl noch sauer war? Ob er frustriert war, dass er einfach so weg gegangen war, oder war es ihm egal? Das alles beschäftigte Lance dann doch mehr, als Allura zuzuhören.  Als sie dann schließlich vor einer Pizzeria ankamen, entschied sich Lance, dass das ganze keinen Sinn hatte. „Tut mir leid, Allura“; meinte er wie aus heiterem Himmel. „Was tut dir leid?“ Allura schien verwirrt. „Das hier..das fühlt sich nicht richtig an es war falsch, mich mit dir überhaupt zu verabreden....ich geh wieder nach Hause…sorry“  Lance war sich bewusst, dass seine Worte Allura vielleicht verletzt haben könnten, aber er wollte gerade nur noch eines, mit Keith reden und sich wieder mit ihm vertragen.  Bevor Allura auch noch was sagen konnte, hatte sich Lance verabschiedet und war dann auf dem schnellsten Weg wieder zurück gelaufen.  Schließlich erreichte er dann das Haus der McClains, ging hinein und schnurstracks in das Zimmer, in dem er nun eben vorrübergehend wohnte. Doch dort war es dunkel und irgendwie zögerte er, das Licht anzumachen und sich ein Bild von der Lage zu machen. „Keith, bist du wach? “; fragte er dann in die Stille hinein und eigentlich erwartete er gar keine Antwort. Vermutlich war der andere gar nicht da. Wäre ihm dann doch zuzutrauen.
„Nein…Ich schlafe“; kam dann plötzlich als Antwort, was Lance dann aber doch unwillkürlich leicht lächeln lies. „Tust du nicht, du Lügner…“; murmelte er und war doch ein wenig erleichtert. Keiths Stimme klang nicht  so, als ob er noch sauer auf ihn war. Und so war es auch, Keiths Laune hatte sich in dem Moment gebessert, als er Lances Stimme wieder vernommen hatte.  „War ja ein kurzes Treffen“; merkte der schwarzhaarige  an und Lance zuckte nur mit den Schultern „Reden wir nicht drüber bitte“
Lance wollte das so schnell wie möglich aus seinem Kopf verbannen. Er hörte, wie aus der Richtung des Bettes Geräusche kamen, offenbar hatte Keith sich gerade aufgerichtet. „Komm her, du klingst ganz so, als könntest du ne Umarmung vertragen“ Ein Lächeln huschte über Lances Lippen, denn ja, Keith hatte damit natürlich total ins Schwarze getroffen. Und Lance dachte, dass er sich korrigieren musste. Manchmal hatte auch Keith seine hellen Momente, wo er verstand, was andere brauchen.  Was er brauchte. Dieser Gedanke machte Lance irgendwie dann doch ganz schön glücklich.  Ohne groß weiter darüber nachzudenken, ging er zu Keith um ihn dann endlich zu umarmen. Als er spürte, wie Keith die Umarmung erwiderte, schmiegte er sich einfach an den anderen heran. Zum Glück war es dunkel, so dass niemand merkte, wie Lances Gesicht leicht rot wurde. „Hey Keith, tut mir leid, wegen vorhin. Ich hätte das so nicht sagen sollen. Das war blöd von mir, ich war ein Idiot.“, murmelte er leise. „In einem muss ich dir zustimmen. Du bist ein Idiot“ gab Keith dann zurück, aber er meinte es nicht böse. Das musste  Lance auch an seiner Stimme erkennen.  „Aber es ist in Ordnung, Lance,mach dir da keinen Kopf mehr. Ich bin dir nicht böse..“  Für Keith  war die Sache erledigt, und auch, wenn er es gerade nicht verstand, er war froh, dass Lance wieder bei ihm war.  „Hast du was wegen dem Communicator rausgefunden?“, fragte Lance dann leise. Ein schlechtes Gewissen hatte er schon, immerhin hatte er erst geschlafen und sich dann verzogen.  „Ich konnte bisher nicht herausfinden, wo der Fehler liegt“; meinte Keith jetzt. „Wir sollten uns etwas ausruhen und uns morgen intensiv damit befassen. Wenn wir beide fitter sind, können wir sicher mehr herausfinden“ „Mhh…“  Von Lances Seite kam nicht mehr viel, daher vermutete Keith, dass der andere wohl doch immer noch ziemlich fertig sein musste.   „Schlaf gut, Lance“; murmelte Keith leise, als er das gleichmäßige Atmen vernahm, welches von dem andern kam. Er musste sich doch sehr wundern, wie der andere offenbar dann doch immer so schnell einschlafen konnte. Vermutlich war der andere immer noch erschöpft, immerhin war ja auch heute viel los gewesen. Da schadete es wohl wirklich nicht, sich auch ein wenig auszuruhen.


„Ihr…wollt uns helfen. Seit wann? Ihr redet doch die meiste Zeit nur davon, dass ihr zurück in eure Realität wollt“ Irgendwo konnte das Pidge die beiden ja auch verstehen, aber dennoch. Für sie war es höchst seltsam, dass die beiden nun mit ihnen an einem Strang ziehen wollten. Irgendwas stimmte da doch ganz und gar nicht.  „Du bist zu misstrauisch Pidge. Ist doch toll wenn sie uns helfen wollen“; meinte Matt jetzt, fing sich aber einen finsteren Blick von seiner Schwester ein. „Die hecken doch sicher wieder irgendwas aus“, gab Pidge nun zurück, doch Keith schüttelte den Kopf. Diese Pidge war ein harter Brocken, das hatte er schon gemerkt. Sie musste überzeugt werden, sonst konnten sie sich ihren Plan abschminken. Daher wandte er sich nun direkt mit einem ernsten Ton  an das Mädchen. „Wir hecken nichts aus. Natürlich wollen wir in unsere Realität zurück. Sie ist schließlich unser zu Hause und wir wollen nicht hier versauern“, meinte Keith, der die Hand von Lance drückte, als Zeichen, er solle sich ja nicht verplappern. „Aber wir haben uns beraten und eingesehen, dass es auch wichtig ist, die Prinzessin zu befreien. Allein kommen wir nämlich nicht weiter, weil wir keine Ahnung haben, wo wir sind und wie wir von hier wegkommen, geschweige denn, wie man ein Raumschiff fliegt.  Also brauchen wir eure Hilfe, da ihr aber andersweitig beschäftigt seid, müssten wir umso länger warten, bis ihr mal Zeit habt, euch mit unserem Problem zu befassen. Wenn wir euch helfen, geht die Sache viel schneller über die Bühne und ist so zum Vorteil für uns“
„Das ist gar kein so dummer Gedanke“; meinte Matt dann nachdenklich. „Seid ihr euch da wirklich sicher?“; kam nun von Shiro, der ein wenig besorgt war. „Das wird kein Sonntagsspaziergang zum Bäcker“ „Wir sind uns da durchaus im Klaren drüber“; meinte Lance jetzt.  „Aber hier ist es auch nicht besser. Immerhin ist hier der Shadowianer und ich will nicht unbedingt weiter in seiner Nähe sein“ Das war nicht mal eine großartige Lüge ihres Planes Willen, es war die Wahrheit. Das kleine Wesen hatte Lance zutiefst erschreckt, nachdem, was es mit Keith getan hatte. Er wollte nicht, dass noch mal das gleiche passierte, denn wenn alle weg waren, waren sie wieder mit dem Ding alleine und das wollte Lance vermeiden. Insgeheim hofften, Lance und Keith beide, dass ihre Argumente überzeugend waren. Denn sie hatten nur diese Chance. Shiros Blick wanderte zu den anderen. Pidge wirkte immer noch nicht überzeugt und auch Coran merkte man an, dass er nicht wirklich begeistert war. Aber Shiro wusste, im Zweifelsfall würden die anderen sich daran halten, was er sagte.  Er musterte Lance und Keith noch mal genau, die schienen es wirklich ernst zu meinen. „Also schön“; antwortete Shiro dann den beiden. „Aber ihr werdet genau auf Anweisungen achten und nur handeln, wenn es euch explizit aufgetragen wird. Sonst haltet ihr euch im Hintergrund und riskiert nicht unnötig euer Leben. Verstanden?“ „Verstanden“; meinten Lance und Keith dann. Sie waren beide dann doch ein wenig erleichtert.  Der erste Schritt zu ihrer Flucht war getan.  Jetzt mussten sie nur noch den richtigen Moment abpassen. Das war doch eigentlich ganz einfach.  „Ich komm immer noch nicht so ganz damit klar, wie ähnlich der Typ meinem Sportlehrer sieht“; murmelte Lance nun leise in Keiths Richtung während dieser leicht schmunzeln musste.  „Du wirst eben verfolgt“, kam nun neckend von Keith, was dazu führte, dass Lance ihm nur schmollend die Zunge rausstreckte und um vom Thema abzulenken, sich dann an die anderen wandte. „Wie auch immer, können wir jetzt gleich loslegen? Ich meine, wir dürfen doch bestimmt keine Zeit verlieren“ „Nicht so hastig. Wir müssen noch einiges an Vorbereitungen treffen. Und das schließt ein, dass ich jetzt als erstes Hunk informieren gehe“ Damit marschierte Pidge aus dem Raum heraus, aus der Suche nach dem gelben Paladin.
„Ihr beide kommt mal mit mir mit“; meinte Coran dann zu Keith und Lance. „Ihr werdet ein wenig trainieren. So in eurer jetzigen Kondition ist es unverantwortlich euch da raus zu lassen“ Keith und Lance blickten sich verständnislos an, sie verstanden nicht, was der Schnauzbarttyp damit meinte. „Danke, dass du das übernimmst, Coran“; meinte Shiro jetzt und beschloss für sich selber, mit Matt und den Rebellen. Er würde mit ihnen noch mal ein paar Details durchgehen, ehe sie dann auch richtig loslegen konnten.  

„Gut, dann wollen wir mal sehen, was ihr drauf habt“  Coran lies dann die kleinen Roboter los, die Lance und Keith angriffen. „Woah sagen sie mal, spinnen Sie“ Lance wich aus, denn gerade war ihm eines dieser Dinger sehr nahe gekommen.
„Ich sagte doch..ihr werdet auf eure Aufgabe vorbereitet. Ihr könnt nicht einfach den Galra gegenüber treten ohne ein bisschen Training. Die anderen hier mussten da auch durch.  Ich habe das Programm extra verändert, und niedrig eingestellt. Eure ¬¬ Aufgabe besteht nur darin, auszuweichen“ Die Kugeln erhöhten das Tempo und schossen auf Lance und Keith zu.  Lance fragte sich, was wohl war, wenn da der Schwierigkeitsgrad noch mal erhöht wurde. Er fand es jetzt schon schwer genug, aber doch schafften es beide den Angreifenden Kugeln auszuweichen. Lance wirkte zwar ein wenig ungeschickt und unbeholfen, dafür war Keith umso geschickter und schien zu verstehen, wie das System funktionierte.
Nach einer Weile schien Lance den Dreh raus zu haben und wirkte nicht mehr ganz so unbeholfen und irgendwie fing es auch an, ihm Spaß zu machen. Doch Coran stellte das Programm immer stärker ein, so dass die beiden irgendwann erschöpft am Boden lagen. Keiner der beiden hatte dann doch geahnt, dass sie so ein hartes Programm absolvieren mussten. Aber sie wussten beide, dass sie keine andere Wahl hatten, sie mussten hier mitmachen, sonst würde wohl auffliegen, dass sie nur zum Schein gesagt hatten, dass sie helfen wollten. „Können wir jetzt eine Pause machen?“ fragte Lance, denn hatte ihn doch ziemlich mitgenommen. „Wo denkst du denn hin, Lance.. wir sind mit unserem Training noch lange nicht fertig. Wir haben nicht so viel Zeit, deswegen müssen wir alles ziemlich schnell durchziehen. Wir prüfen nämlich jetzt, wie stark euer Zusammenhalt ist“ Coran erklärte ihnen kurz wie das mit dem Labyrint funktionierte.
„Hah, das packen wir doch mit Links..ich will als erstes Keith lotsen“ ;meinte Lance und Coran stimmte dem gut zu. Keith war zwar weniger begeistert, stimmte dann aber zu.
„Okay, als erstes musst du drei Schritte grade aus und dann zwei nach links gehen“; ordnete Lance an.  Er konnte die Wände ja sehen und Keith aber nicht. Und prompt lief Keith gegen eine Wand. „Hey.. Lotse mich gefälligst vernünftig“, beschwerte er sich. „Das habe ich.. Ich hab gesagt drei Schritte grade aus und dann zwei nach Links..wenn du mir nicht zu hörst, ist das doch nicht mein Problem“; schmollte Lance.  „Jaja schon gut..mach einfach weiter“; brummte Keith nun. „Jetzt musst du nach links..aber achtung..gleich neben dir ist eine Wand“  Lance versuchte seine Anweisungen so gut wie möglich zu geben und tatsächlich, nachdem sich beide in das System eingearbeitet hatten, funktionierte die Zusammenarbeit doch ganz gut, bis sie auch dieses Labyrint meisterten.   „Okay, das wars für heute..“; meinte Coran dann schließlich. „Ihr könnt jetzt euch erst mal ausruhen. Wir kontaktieren euch erneut, wenn wir alles in die Wege geleitet haben“ Lance und Keith kam das nur Recht, sie waren beide ziemlich erschöpft und waren froh, sich erst mal zurückziehen zu können.


Coran ging dann zu den anderen zurück, wo sich nun auch Pidge und Hunk, der den schlafenden Shadowianer im Arm hielt, hinzugesellt hatten. „Wie machen sie sich Coran?“; fragte Shiro dann. „Ich bin sogar ein klein wenig überrascht, wie gut sie sich geschlagen haben. Natürlich habe ich nicht das richtige Trainigsprogramm verwendet, das wäre ihr Tod gewesen. Aber sie haben erstaunlich gut durchgehalten-anscheinend sind sie doch ganz gut aufeinander eingespielt. Es sollte keine Probleme geben, wenn wir sie mitnehmen“
„Damit wären wir beim Thema..“; meinte Pidge nun. „Ich glaube immer noch dass die irgendwas aushecken“ „Du bist zu misstrauisch Pidge…“, meinte nun Matt und wuschelte seiner Schwester durch das Haar. „Nein. Ich bin nicht misstrauisch, ich bin realistisch. Ich habe schon mal mitbekommen, wie sie vorgehabt haben, die Löwen zu klauen und zu fliehen…“ „Du hast uns gar nichts davon gesagt, Pidge“; meinte Hunk nun und Pidge blickte schuldbewusst drein, wurde dann aber wieder ernst und blickte in die Runde.
„Sie sind vielleicht im Trocken Training ganz gut, aber wenn sie den Galra gegenüberstehen, wird das sicher ganz anders sein. Ich will doch nur nicht, dass ihnen was zustößt und darum bin ich der Ansicht, dass es besser ist, wenn wir die Sache ohne sie durchziehen“
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