Zeit der Liebe

GeschichteRomanze, Fantasy / P16
James "Jamie" MacKenzie Fraser OC (Own Character)
25.02.2019
28.02.2019
2
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25.02.2019 548
 
"Elenore.."
Während des Halbschlafs spürte ich eine zarte Berührung an meiner Schulter. "Elli.. wach auf, wir sind endlich angekommen."
Ich öffnete meine Augen und blinzelte abrupt, Tränen schossen mir in die Augen. Die Sonne schien mir mitten ins Gesicht und eine angenehme Wärme lag auf meiner Haut. Als ich mich an das Licht gewöhnte, richtete ich mich auf und sah zu meiner Freundin Ida, welche mich aufgeregt ansah. Ihre braunen Augen funkelten glücklich und durch das helle Sonnenlicht, wirkten ihre dunkelbraunen Haare fast blond.
"Endlich bist du wach! Du hast ja fast die ganze Zugfahrt verschlafen." Sie schüttelte gespielt den Kopf und zog einen kleinen Spiegel aus ihrer grünen Handtasche.
"Ich habe außergewöhnlich gut geschlafen, aber du hast bestimmt kein Auge zu gemacht." Sanft lächelte ich ihr zu und beobachtete wie sie ihren Lipgloss auftrug und dann schmatzte. "Oh nein, wo denkst du nur hin? Ich bin so aufgeregt wie noch nie, immerhin lerne ich heute meinen Traummann kennen."
Ida klappte ihren Spiegel zusammen und gab ihn mir in die Hand: "Richte deine Haare und Pack deine Sachen ein Elli, wir sind gleich in Inverness."
Nickend wurf ich einen Blick in die runde Spiegelfläche und sah, wie zerstört mein Zopf war. Überall an meinem Kopf fielen kleine rote Strähnen aus der französichen Flechtfrisur und ließen mich aussehen wie ein Zombie. Meine helle Haut leuchtete, im Vergleich zu meinen Augenringen und meine grauen Augen wirkten müde und erschöpft. Logisch, nach einer 18 stündigen Reise von Deutschland nach Schottland.
Gähnend versuchte ich die kleinen Haarsträhnen wieder in meinen Zopf zu drücken. Als dieser Versuch jedoch scheiterte, gab ich auf und packte meine Sachen zusammen.
"Wo treffen wir uns mit ihm?"
"Ewan wohnt in der Nähe unserer Unterkunft. Ich habe gegen 5 ein Treffen mit ihm vereinbart, bis dahin müssen wir dort sein."
Müde zog ich den Reißverschluss meiner lachsfarbenen Jacke zu und stellte meinen Koffer auf seine Rollen.
Als Ida ebenfalls fertig damit wurde, ihre vielen Sachen in eine von ihren vielen Taschen zu packen, setzte sie sich neben mich und machte ihr: 'Ich muss was los werden' Gesicht. Es fiel mir wirklich schwer nicht die Augen zu verdrehen, da ich wusste was sie sagen würde.
"Elli es bedeutet mir sehr viel, dass du mich begleitest. Ich weiß wie schwer es dir in einer ungewohnten Umgebung fällt seit-"
"Ich weiß. Mir bedeutet es auch sehr viel." Sie erfgriff meine Hand und sah mich ernst an: "Ich will dich nur wissen lassen, dass diese Reise für uns beide ist. Ewan ist Nebensache und du kannst mir jeder Zeit sagen wenn du dich unwohl fühlst oder irgendein Anliegen hast."
"Keine Sorge Ida, wir werden eine tolle Woche haben. Und während du dich mit Ewan triffst, genieße ich etwas Zeit für mich und schreibe an meinem Aufsatz." Gerade als sie antworten wollte, gab der Zugführer unsere Ankunft in Inverness durch und wir machten uns auf den Weg zum nächsten Ausgang. Wir waren weit und breit die einzigen Passagiere an diesem Sonntagnachmittag. Gespannt beobachtete ich die schottische Landschaft aus dem Fenster der Zugtür heraus und machte mich bereit für die nächsten Tage in diesem fremden Land..
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