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Wer sagt, dass nur Hellsing Söldner anheuern darf?

GeschichteÜbernatürlich, Liebesgeschichte / P18 Slash
Der Hauptmann / Captain Der Major OC (Own Character) Rip van Winkle Schrödinger Zorin Blitz
22.02.2019
24.03.2019
5
5.526
 
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22.02.2019 579
 
A/N: Wow, meine erste Hellsing Story nach sehr langer Zeit. Schön, wieder hier zu sein.


Prolog

21:35 Uhr

Songbird sah auf ihre Armbanduhr und stieß einen tiefen Seufzer aus. Rogue und der Rest der Truppe war vor gut einer Stunde ausgerückt, und sie war wie immer mit der Aufgabe betraut worden, ihr vorübergehendes Hauptquartier zu bewachen und Blutbeutel für deren Rückkehr vorzubereiten.
Besagtes „Hauptquartier“ war ein verlaustes Bed'n'Breakfast am äußeren Rand von London. Die Art Absteige für Touristen die wirklich nur eine Nacht blieben und sich entweder keine bessere Bleibe leisten konnten oder echt darauf standen, am Morgen ihre Schuhe anzuziehen nur um das herrliche Knirschen einer zerquetscht-werdenden Küchenschabe zu vernehmen.
Sie strich sich die schwarzen Haare zurück und starrte weiter auf das Handy, über das sie Rogue kontaktieren konnte falls notwendig.
Sie hatte sich eine Mineralwasserflasche mit Blut aus einem Blutbeutel gefüllt und nippte daran, während sie auf den vorsintflutlichen Fernseher starrte. Die Nachrichten berichteten von mehreren mysteriösen Übergriffen in der letzten Zeit. Jedes Mal gab es zig Tote. Sie fluchte leise.
Klar, sie konnte sich nicht sicher sein dass diese Übergriffe alle von anderen Vampiren stammten. Immerhin wurde über den Zustand der Opfer nur wenig gesagt. Aber wenn es so war, wie sie vermutete, würde sie die Männer ermahnen müssen, in der näheren Zukunft extra-vorsichtig zu sein.
„Entschuldigen Sie!“
Songbird ließ vor Schreck fast die Flasche fallen als sie die Stimme eines Jungen hinter sich hörte. Aus Reflex griff sie nach ihrer 9mm und wirbelte herum, nur um sich Angesicht zu Angesicht mit einem blonden Teenager zu finden. Einem blonden Teenager der geschmackloserweise eine Hitlerjugend-Uniform trug. Aber das Seltsamste an ihm waren die aufgeregt zuckenden Katzenohren.
Songbird trat vorsichtig zurück, ohne die Pistole zu senken. „Wer bist du, und wie bist du hier hereingekommen? Die Tür war abgeschlossen.“
„Och, das war ganz einfach. Ich bin nämlich überall und nirgends zu finden!“ Der Junge kam wieder näher, die Arme hinterm Rücken verschränkt und mit einem schalkhaften Grinsen im Gesicht. „Sie sind also eine der beiden Anführerinnen der Blue Arrows, ja? Hm... nach besonders viel sehen Sie nicht aus, aber erste Eindrücke können ja bekanntlich täuschen. Wie dem auch sei, ich bin hier um Ihnen und Ihrer Söldnergruppe ein einmaliges Angebot zu unterbreiten. Unsere Organisation, Millenium, ist auf der Suche nach Leuten mit... bestimmten Talenten. Und auf eben jener Suche kam uns zu Ohren, dass es eine Gruppe äußerst talentierter Unsterblicher gibt, die ihre Fähigkeiten als Söldner verschwendet. Also, das ist unser Angebot: Sie, und damit meine ich Sie und Ihre gesamte Truppe, treten Millenium als Soldaten bei und geben Ihrer Existenz endlich einen tieferen Sinn!“
Gerade wollte Songbird etwas antworten wie:„Ich arbeite nicht für Nazis“, doch da unterbrach der Junge sie:
„Oh, ich kann vollkommen verstehen, dass Sie Vorbehalte haben. Die Sache ist die... Sie haben keine Wahl. Das Gebäude ist umstellt, und man wird Sie und Ihre Freunde, sobald sie denn zurückkommen, ohne Umschweife ummähen, wenn Sie nicht brav tun, was von Ihnen verlangt wird.“
Songbird schluckte schwer, griff aber nach dem Handy und tippte Rogues Nummer ein. Es klingelte einmal, dann zweimal. Das Freizeichen schien in der bedrückenden Stille zwischen Songbird und diesem Jungen unnatürlich laut. Dann hob Rogue endlich ab.
„Was ist los?“
„Sag den Männern, sie sollen sich drauf vorbereiten ihre Sachen zu packen. Wir wurden gerade angeheuert.“
Songbird entging nicht das zufriedene Grinsen auf dem Gesicht des Jungen, als sie das sagte.
 
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