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Der Vielsaft-Trank

von ChildHood
GeschichteFantasy / P12
Merula Snyde OC (Own Character) Penny Haywood Rowan Khanna
22.02.2019
12.01.2020
6
4.398
1
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22.02.2019 667
 
Es war ein windiger Tag auf dem Schlossgelände von Hogwarts. Ich bin früh aufgewacht und habe mich verwirrt umgesehen. Bis gerade eben, hatte ich noch geträumt: Ich war in einem Dorf. Jedes Dach, was ich erblicken konnte, war mit Schnee bedeckt, außer eines. Ein Haus am Ende einer dunklen, ebenfalls komplett weißen Straße, hatte so gut wie kein Dach mehr.  Ich habe mich langsam dem Haus genähert und konnte bemerken, dass sich das ganze Dorf in einem kleinen Pub getroffen hatte, denn ringsherum war alles ruhig. Ich zog den Schluss daraus, das wahrscheinlich Heiligabend war.
Ich ging weiter und betrachtete das zerstörte Dach und fragte mich was passiert sein könnte. Ich fragte mich, welche Menschen ihr wunderschönes Haus verloren hatten. Ich ging weiter Richtung Eingangstor und konnte einen sehr zerdellten, aschgrauen, Briefkasten finden, der von allen Seiten bedeckt, im Schnee lag. Ich hob ihn ganz vorsichtig hoch, weil ich Angst hatte, er würde in meinen Händen gleich zu Staub zerfallen. Er blieb jedoch ganz und ich las den Namen, der auf dem Briefkasten, rot und groß, geschrieben stand: POTTER. Und als ob es geplant war von meinem Kopf, wachte ich auf.

Die anderen aus meinem Schlafsaal schnarchten laut und träumten vor sich hin. Alle außer einer. Rowan Khanna, mein bester Freund und Mitschüler aus dem Haus Gryffindor, war bereits aufgestanden. Sein Bett war gemacht und die Vorhänge waren zurückgezogen. Da ich eh, nicht mehr einschlafen konnte,  zog Ich meinen Pyjama aus und meine Hogwartssachen an und tapste ganz leise aus dem Jungenschlafsaal, um die anderen nicht zu wecken. Ich war kaum im Gemeinschaftsraum von Gryffindor angelangt, als Rowan schon auf mich zustürzte.

"Luca, Luca! Ich weiß nicht was genau los ist, aber du musst mal kommen, schnell!", sagte Rowan und die pure Sorge stand ihm ins Gesicht geschrieben.

"Was ist denn los, Rowan?", fragte ich, noch etwas schläfrig im Kopf.
"Worum gehts denn?"

"Es geht um Penny!", sagte Rowan, halb flüsternd.

Ohne weiter nachzufragen, folgte ich ihm treppabwärts, in die große Halle, die ganz unüberraschend leer war. Am Lehrertisch, am Ende der Halle saßen vier Lehrer: Professor Snape; der Zauberkunstlehrer Professor Flitwick; meine Hauslehrerin Professor McGonagall und der Schulleiter Albus Dumbledore. Zu dieser frühen Uhrzeit hatte ich natürlich nicht mit einer großen Schülerschar gerechnet, dennoch saß ganz links, am Tisch der Slytherins, ein Mädchen, was ein Glasgefäß unter ihrem Umhang versteckte. Ich brauchte nicht lang zu überlegen, um anhand dieses Gesichts zu erkennen, dass diese Schülerin Merula Snyde war. Sie geht ebenso, wie ich, in die vierte Klasse. Sie ist eine gemeine Hexe, die meine Freunde und mich nur zu gern schikaniert und sich für etwas besseres hält. Obwohl sie mir relativ egal war, fragt ich mich dennoch, was genau sie da versteckte.
Sie schien gar keine Notiz von mir zu nehmen und schaufelte, mit einem Grinsen im Gesicht, ihren Haferbrei. Zwei Tische weiter, bei den Hufflepuffs, saß Penny Haywood, meine beste Freundin, die mich durch die ersten vier Jahre begleitet hat. Anders als Merula, hatte sie einen nicht so glücklichen Blick. Rowan und Ich begaben uns zu ihr hinüber. Sie aß nichts. Das einzige auf dem Tisch, war ein Becher, der sich gerade wieder von allein mit Kürbissaft füllte. Penny aber, rührte ihn nicht an, sondern saß bloß da und blies Trübsal.

"Hey Penny." , sagten Rowan und Ich, wie aus einem Mund.
"Rowan hat gesagt, dass irgendwas passiert ist. Was ist denn los?" , fragte Ich.

Penny gab einen Seufzer von sich, dann antwortete sie.

"Etwas Furchtbares ist passiert, Luca." , sagte Penny mit glänzenden Augen.

Rowan und Ich setzten uns ihr gegenüber.

"Meine Schrumpf-Lösung ist weg."
"Deine...Was?" , fragte Rowan.

Diese Frage hat mich persönlich sehr überrascht, da er doch so gut wie jeden Tag in der Bibliothek verbrachte.
Vor meiner Nase erschien nun ebenfalls ein voller Becher mit Kürbissaft. Ich setzte sofort an und beim Trinken fragte ich mich, wieso ich eigentlich aufgestanden bin...
 
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