Geschichte: Fanfiction / Prominente / Musik / K-Pop / EXO / Save Me

Save Me

von JiHyung
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18 Slash
Lay / Zhang Yixing Park Chanyeol
20.02.2019
23.08.2019
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Manchmal fühlte ich mich so einsam und nutzlos, dass es wohl absolut Niemanden interessiere würde, wenn ich genau in diesem Moment einfach verschwinden würde. Für immer. Niemand würde traurig sein, niemand würde mich vermissen. Es gab noch so viele unerfüllte Träume aus zu leben, so viele Dinge, die ich noch sehen oder machen wollte. Manchmal jedoch kam es mir so vor, als hätte mein Leben keinen Sinn mehr. Ich würde niemals auf ein Konzert meiner Lieblingsband gehen können, niemals die Welt bereisen oder jemanden finden, der mich so akzeptierte und liebte für die Person, die ich wirklich war. Ich würde in Armut und ohne jegliche sozialen Kontakte in einem dreckigen Loch versauern und es gab rein gar nichts, dass ich hätte dagegen tun können. Mein Verstand versuchte gegen diese negativen Gedanken anzukämpfen, flüsterte mir zu, es wäre niemals zu spät anzufangen zu leben. Mein Herz hingegen blockte jegliche Vernunft ab. Manchmal kam es mir so vor, als wollte es gar nicht, dass es mir jemals besser gehen würde. Es hielt mich davon ab mein Leben auf die Reihe zu kriegen, sodass sich all die tiefen Ängste letztlich sogar manifestieren konnten. Ich wusste genau, wenn mir ein ungutes Gefühl den Tag vermiesen wollte, mich wieder in das schwarze Loch der Depression schicken wollte und dennoch ließ ich es zu. Um nicht komplett abzurutschen, hielt ich mich mit einer viel zu energiegeladenen, aufgedrehteren Version meiner selbst am Leben. Diese Art der Kompensierung führte allerdings dazu, dass niemanden auffiel wie schlecht es mir eigentlich ging, falls es überhaupt jemanden interessierte. Irgendwann war dies aber nicht mehr genug. Jedes Mal, wenn ich allein war, stiegen Tränen in meine Augen und bösartige Gedanken schlichen sich in meinen Kopf. Es gab so schlimme Tage, da fügte ich mir selbst Schmerzen zu, um noch Schlimmeres zu verhindern. Natürlich gab es ebenfalls Tage, die ebenso viel Lebenswille weckten wie es Tage gab, die ihn zu löschen versuchten. Mein Problem war nur, die Negativen wiegten immer schwerer und blieben stets im Hinterkopf, während die guten seltsamerweise verblassten.