[Gravity Falls] - See you next Summer!

GeschichteAbenteuer, Mystery / P18
19.02.2019
17.06.2019
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Plötzlich nahmen sie ein Gelächter wahr, welches den ganzen Wald füllte. So kam es ihnen vor. Das durchdringende Lachen war sehr laut und zu dem auch noch sehr nervig. „Mabel, was hast du getan?”, rief der junge Pines.

Es war mal wieder ein verrückter Tag in Gravity Falls, so wie immer. Erst vor kurzem fand Mason Pines, alias Dipper heraus, dass er mehr Seiten zur Verfügung besaß, weil er im Besitz der drei Tagebücher war. So gab es jede Menge neue Kreaturen, die er noch nicht kannte, was für ihn ein tolles Abenteuer garantierte. Langsam nahm er den Zettel heraus, „See you next Summer!”, laß er es sich durch. Sie saßen gerade in dem Bus, der nach Gravity Falls fahren sollte. Aufgeregt sah er zu seiner Schwester, Mabel Pines, wie sie ruhig an seiner Schulter angelehnt schlief. Dieser Sommer sollte etwas besonderes sein.

Kaum hielt der Bus an, schon stiegen die einzigen zwei Gäste aus diesem heraus, so sollte es jedenfalls sein. Sie waren an der Bushaltestelle angekommen, an der alles anfing. Dipper erinnerte sich nur zu gerne an die vielen Abenteuer, außerdem würde er bald seine eigenen Abenteuer erleben, was sein Herz schneller schlagen ließ. Zudem würde er auch bald Blerble Corduroy, alias Wendy sehen, was auch sein Gemüt in das positive änderte und sein Herz höher schlagen ließ.

Wendy war eine sehr hochgewachsene, schlaksige Frau, die sechzehn Jahre alt war und in der „Mystery Shack” arbeitete, zu dem stammte sie aus einer Holzfällerfamilie, außerdem ist sie eine unabhängige, coole Rebellin, die nur das tut was ihr Spaß macht. Nicht ohne Grund ist Dipp in sie verliebt, war sie doch mit ihrem fuchsrotem Haar, ihrem dunkel, kariertem, grünen Holzfällerhemd, ihren dunklen Leggings und ihrem braunen Stiefeln, eine Schönheit in Dippers Augen gewesen. Obwohl Dipper ihr seine Liebe gestand, gab sie ihm denoch einen Korb, was sehr schmerzhaft für den kleinen dreizen-jährigen war, aber so war wohl das Schicksal.

„Mabel, wir sind da! Wir sind endlich in Gravity Falls angekommen!”, rief der um Millimeter kleinere der Beiden und rüttelte an seiner Zwillingsschwester, welche tief und seelenruhig schlief. „Schlafen kannst du auch in Mystery Shack, wach schon auf!”, drängelte der Junge und versuchte diese hochzuheben, was ihm nicht gelang. Unruhig sah der Fahrer zu den Gästen, das sie sich ja auch nie beeilten.

„Was ist jetzt? Aussteigen oder weiter fahren!”, brüllte der ältere Mann und öffnete die Tür, damit sie den Bus verließen.

„Aussteigen, aussteigen!” Schon wurde Mabel wach und streckte sich gemütlich. Das Dipper immer so einen Lärm in der früh veranstaltete, war ihr ein Rätsel. Sofort verließen die zwei den Bus und standen nun bereit zum abholen, wer auch immer dies machen würde. Zu allem Pech piesagte Mabel Dipper auch noch, obwohl sie vorhin noch tief schlief, aber so war Mabel eben. Meistens trug Mabel gestrickte Pullover, auf denen eine Sternschnuppe war oder ein Lama. Sie war eine exzentrische Optimistin, die sich nicht an die Norm hielt und ständig mit jedem Typen flirtete, der ihr über den Weg lief, weil sie ihre Sommerromanze suchte.

Plötzlich nahmen sie ein Geräusch wahr, liefen auf derstelle darauf zu, doch sie fanden nicht den Ursprung der Quelle, egal wo sie auch hinsahen. Als sie gerade wieder gehen wollten, nahmen sie wieder etwas wahr, jedoch war es dieses Mal eine Stimme, eine weibliche Stimme. „Dipper, Mabel!” Schnell sahen sie sich erneut um und erkannten Wendy. Diese war oben auf einem Baum, sie müsse wohl Feuerholz beschaffen. Die Zwillinge sahen zu ihr hoch, „Besucht ihr etwa Gravity Falls? Man, man, lange nicht mehr etwas von euch gesehen! Dipper, warte da unten auf mich. Mabel, siehst schick aus!”, langsam kam die Frau, mit ihrem roten Haar den Baum herunter, zuvor zwinkerte sie Mabel zu. Die Braunhaarige trug heute einen Regenbogenfarbenen Pullover, welcher im Dunkeln leuchtet.

Kaum war die Frau auf den Boden, schon umarmte Mabel diese stürmisch, weshalb Wendy die Umarmung erwiderte. Fast ein ganzes Jahr sahen sie sich nicht, weshalb sie viel zu erzählen haben, darum lösten sie die Umarmung und gingen langsam Richtung Mystery Shack weiter, ließen den jungen Dipper alleine. „Erzähl mal, was gibt es neues, Mabel?”, war Wendys Frage gewesen schon erzählte es ihr die Braunhaarige, während sie nichts ausließ. Es war sowieso ein weiter Fußweg gewesen, egal über was sie sprachen.

„Hallo, Wendy.”, begrüßte Dipper seinen Schwarm, in die er nach wie vor verliebt war. Enttäuscht lief er den Beiden hinterher, war er doch überglücklich gewesen, Wendy zu treffen. Seine Enttäuschung breitete sich immer mehr aus, da nahm er Wendys Stimme war, die seinen Namen rief. Als er seinen Kopf erhob, wurde er bereits in eine Umarmung eingeschlossen. Irritiert legte er seine Hände um ihre Hüften, spürte einen zarten Kuss auf der Stirn.

„Willkommen in Gravity Falls, Dipper.”, lässig stich sie sich durch ihr Haar. Der Wind wehte leicht angenehm durch den Wald und streifte diese an ihrem Körper, die Sonne schien warm auf ihre Haut, sodass es zwar leicht kühl, aber denoch erfrischend war, eben nicht zu kalt und nicht zu warm. Als Dipp den Kuss realisierte, fasste er sich automatisch an der Stirn, so überrascht war er gewesen.

„D-danke, Wendy!”, stieg seine Freude merklich wieder an, sodass er leicht lächelte und nebenbei noch stotterte. Dies war wohl einer dieser Augenblicke gewesen, von denen alle sprachen. Dipper fühlte das volle Glück, euphorisch könne er die Welt umarmen. Die sechzehn Jährige hingehen fühlte sich wie immer, es änderte sich nichts bei ihr. War doch Dipper nur ein Freund gewesen, aber als sie sein deprimiertes Gesicht sah, war ihr klar gewesen, dass sie ihn ungerecht behandelte.

„Wie war deine Zeit, außerhalb von Gravity Falls, Dipp?”, war Wendys Frage gewesen, sie liefen langsam weiter Richtung Mystery Shack, wobei sie immer noch im Wald waren. Zum Glück war Wendy bei ihnen, immerhin kannte sie sich hier aus. Schon sprudelte es aus Dipp hinaus, so viele Geschichten waren entwischen entstanden, dass er sie alle nach der Reihe erzählen musste. Waren doch jetzt ein Jahr um, als die Zwillinge Gravity verließen, um wieder bei ihren Eltern sein zu können. Nach langem betteln, gelang es ihnen, ihre Eltern umzustimmen, sodass sie ihnen erlaubten, diesen Sommer wieder herfahren zu können.

„Mabel hat was getan?”, das Geräusch eines Lachens hallte durch den Wald, als Wendy amüsiert zu Dipper sah. Dipper trug nach wie vor seine Glücksmütze, die mit dem Tannenbaum-Symbol verziert war, zudem trug er nach wie vor eine blaue, ärmellose Weste, ein orangenes Tshirt, dazu eine khakifarbene, kurze Hose. Der kleine Bengel war abenteuerlustig, intelligent aber meistens eher misstrauisch, aber er suchte stets neue Rätsel, die es zu knacken galt. Sie gingen weiter in den Wald hinein, als Dipper seine Geschichte weiter erzählte.

Schließlich kamen sie auf der anderen Seite wieder heraus und waren überglücklich, dass sie endlich vor der Mystery Shack standen. Natürlich würden sie Stanley Pines, alias Gronkel Stan und Stanford Filbrick Pines, alias Gronkel Ford nicht erwarten, schließlich bereisen die Beiden die ganze Welt! Stattdessen würde Jesús Alzamirano Ramirez, alias Soos auf die Beiden aufpassen, was den Beiden nur recht war, nicht dass sie ihre Onkel nicht mögen würden, aber Soos war ein sehr lustiger Geselle, den beide unglaublich mochten.

Soos arbeitete früher als Handwerker in der Mystery Shack, ehe er zum Leiter befördert wurde, als Gronkel Stan und Gronkel Ford Gravity Falls verließen. Er war dreiundzwanzig Jahre alt, besaß kurzes, hellblondes Haar und hervorstehende Vorderzähne, zudem war er stark übergewichtig. Soos trägt eine oliv-farbene Kappe und ein moosgrünes Shirt, auf dem ein dunkles Fragezeichen abgebildet ist und auf der Rückseite das Wort „Staff” geschrieben steht, zudem trägt er eine beigefarbene Hose. Ein Händchen für Frauen besaß er noch nie, weshalb er noch bei seiner Großmutter lebte, aber dafür war er ein freundlicher Geselle, obwohl er einfältig war und ungeschickt, aber so war Soos nunmal!

„Soos!”, riefen Beide Zwillinge synchron, umarmten stürmisch den dreiundzwanzig Jährigen und waren froh darüber, dass er seinen Laden nicht aufgab. Als sie ihn wieder losließen, hob er einen der Beiden Zwillinge hoch, drehte sich einmal um sich selbst und ließ Mabel wieder auf den Boden zurück.

„Du auch mal, Dipper?” Ohne Vorwarnung hob Soos Dipper hoch und drehte ihn ebenfalls einmal kurz um hundertsechzig Grad, ließ ihn dann wieder auf seine Beine zurück, obwohl der Sprössling sich wehrte und weigert, was Soos jedoch gekonnt ignorierte.

Langsam aber sicher knurrten die Mägen der Beiden, war es ja auch schon Nachmittag und die Beiden aßen heute noch nichts, war die Fahrt ja auch wirklich lange gewesen. Also lief Soos in die Küche, um dort das Essen vor zubereiten, während Dipp andere Pläne besaß. Ohne ein Wort zu verlieren, schlich er sich leise in sein ehemaliges Zimmer, welches oben am Dachboden lag, nur um unter sein Bett nachsehen zu können. Tatsächlich lag dort Tagebuch Nummer drei, wartend auf seinen Besitzer namens Ford. Eigentlich musste Dipper seinem Gronkel Ford das Tagebuch zurück geben, aber er war sich sicher gewesen, dass er es sich kurz ausleihen durfte.

Zusammen mit Tagebuch Nummer eins und zwei, ergab es einen Plan, mit dem man das Portal öffnen konnte, welche zu einer anderen Welt, einer anderen Dimension führte. Wer alle drei Tagebücher besaß, kannte sich mit allen Wesen aus, die hier lebten und konnte das Portal öffnen, um mit Bill Cipher einen Deal abschließen zu können. Geschrieben wurden sie von Dippers und Mabels Onkel Stanford, welcher auch der Besitzer der Tagebücher ist.

Vorsichtig öffnete er das Buch, plötzlich erkannte er eine Seite wieder: „Vertraue niemanden!”, stand es dort geschrieben, sodass Dipper sich an seinen Feind Bill erinnerte. Als er Bill vor seinen Augen sah, hörte er die dazu passende Stimme und die Lache, welche ihn auslachte. Diese hohe Stimme wird er wohl nie vergessen. Der gefürchtete Antagonist, war in vielen Dingen ein Genie, der in einer anderen Dimension lebte. Nur aus Spaß zerstörte er seine eigene Heimat, nur aus Spaß übernahm er Dippers Körper, mithilfe eines Deals und entwickelte ein masochistische Verhalten, in dem er sich Schmerzen zufügte, weil er nie welche spürte. Er besaß ein Auge der Vorsehung, sein gelber Körper war ein Dreieck. Cipher war ein starker Traumdämon, der mithilfe von jedem einzelnem geschlagen wurde. Seitdem weilt er nicht mehr unter den Menschen. Aber dies war auch gut so.

Gerade als er das Buch senkte, kam eine Person zum Vorschein, weshalb sich Dipper stark erschrak, das Buch fallen ließ und sich an seine Brust hielt. „Was tust du da mit dem Tagebuch, Dipper?”, war Mabels Frage gewesen und der Sprössling hielt ihr den Mund zu. Nirgends besaß man seine Ruhe, sobald Mabel da war.

„Sei still, Mabel! Weißt du es noch, als wir damals die Tagebücher fanden? Naja, eigentlich war ich das, aber schwamm drüber. Wir sind immer noch nicht ganz fertig damit!”, Dipper stand auf und lief auf und ab, als er die Seiten durchblätterte, „Hier sind jede Menge Kreaturen, die wir noch nie gesehen haben und von denen wir nur träumen können, Mabel!”, er blieb stehen und zeigte ihr eine Seite von einer schwarzen Kreatur, das sogenannte „Hide Behind”, welches sie vergeblich suchten.

„Schon klar, Dipper, aber ich dachte, dass wir hier endlich Ferien machen können, so zusagen unser Urlaub, wenn du so willst. Aber ständig muss etwas in Gravity Falls passieren, wodurch du das Interesse bekommst und der Sache nachgehst. Können wir nicht einfach mal entspannen und einmal mal nichts machen?”, Mabels Miene änderte sich schlagartig, sie sah ihn bittend an, jedoch lag da auch eine Brise Besorgnis auf ihrem Gesicht. Auch wenn sie es nicht zugab, aber Mabel sorgte sich sehr um ihren Millimeter kleineren Zwillingsbruder, war er ihr doch sehr wichtig gewesen und so schnell würde sie keinen neuen Bruder mehr bekommen, so viel stand schon mal fest.

„Aber Mabel, ich”, fing Dipp an und nach einer Weile entschied er sich doch um, „Natürlich können wir hier entspannen und nichts tun.”, erklärte er sich bereit, erhob seine Hand und schloss mit Mabels Hand den „kleinen Finger Schwur” ab. Es nervte ihn sehr, dass er der Sache nicht auf den Grund gehen konnte, aber immerhin war dies seine Schwester gewesen und so schnell würde er keine neue bekommen!

„Super!”, schrie die Braunhaarige, „Ich lade schnell meine Freundinnen ein, dann feiern wir eine Party!”, schon lief das Mädel los und hielt dann inne, „Du bist eingeladen, Dipper!”, mit diesen Worten verschwand sie. Als gerade Soos die Treppe hoch kam, lief sie fast in ihn hinein, wich aber davor aus und war schon fast am Ende der Treppe. In diesem Moment kam ihr Schwabbel entgegen, der gerade ein Stück Brot in seinem Mund zerkaute. Sie durfte Schwabbel nicht behalten, weil ihre Eltern etwas dagegen besaßen, dass in ihrer Wohnung ein Hausschwein war, so mussten sie es wohl oder übel nach Gravity Falls zurück schicken.

„Schwabbel!”, vor lauter Fröhlichkeit wäre sie fast die Stufe runter gefallen, hielt sich aber noch auf den Beinen. Sofort schoss ihr das Hausschwein Schwabbel entgegen und Mabel fing es auf, drückte es ganz fest an sich und ließ es nach einer Weile sinken. Fröhlich lief Schwabbel um ihre Füße herum, als sie den letzten Schritt von der Treppe machte und blieb dann vor ihr stehen. „Ich kann jetzt nicht mit dir spielen, Schwabbel, erst muss ich meine Freundinnen suchen.”, damit ging sie weiter und verließ das Gebäude. Mit ihrem letzten Schritt stand sie vor dem Eingang, jetzt müsse sie nur noch durch den Wald und schon wäre sie wieder bei ihren Freundinnen.

Der Wald war leer und vereinzelt nahm sie Geräusche von Eulen war, die ihre Nahrung suchten. Eilig lief sie durch die Gegend, irgendwann konnte sie nicht mehr, war sie schon fast zwei Stunden unterwegs. Ihre Beine schmerzten, sie gab aber nicht auf und lief weiter. So lange dauerte es nicht als Wendy dabei war, so viel stand schon mal fest!

Plötzlich nahm sie eine Silhouette war, ging zu dieser und fand eine Statue, welche sich als die Silhouette entpuppte. Es war eine seltsame Statue, die die Hand ausgestreckt hielt. Mabel dachte sich nichts dabei, vergass sie doch all die Zeit, die damals passiert war. Die Statue steckte fest in der Erde, sodass sie nur die Hand wahrnahm, also nahm sie diese Hand in ihre, es änderte sich jedoch nichts. Plötzlich nahm sie ein Erdbeben war, der Boden spaltete sich.

Das Gelächter hallte durch den ganzen Wald. Es war ein lautes Lachen, ein hohes noch dazu. „Mabel, was hast du getan?”, lief ihr Bruder schnell zu ihr, weil er ihr gefolgt war. Bevor sie Es tat, wollte er sie noch aufhalten, aber es half alles nichts. Er würde bald zurückkehren.
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